Holzlag (Hol-z-la-g)
Ruinen, Bier und schräge Leute
Na, so was! Welche Welle hat dich denn angeschwemmt, Süßer?
Du wirkst nicht so ungehobelt wie unsere üblichen Besucher, aber genauso ungewaschen! Ha!
Na, komm erstmal auf einen Humpen Brandwein-Bier in den „Salzeimer”. Da peppeln wir dich schon wieder auf.
Es könnte übrigens sein, dass du eine ganze Weile warten musst, bis das nächste Schiff vorbeikommt. Mach es dir also ruhig gemütlich.
Wenn du kein Geld hast, ist das nur halb so schlimm. Wir finden schon etwas, bei dem du mit anpacken kannst.
Ach ja, bevor ich es vergesse: Willkommen in Holzlag, auch bekannt als „Arsch von Irda”!
Allgemeines
Holzlag ist eine kleine, unabhängige Siedlung auf der Ostseite des Alver-ren Massivs, die direkt an den Meeresbusen von Ul'theár grenzt.
Das Dorf wurde um das Jahr 5732 ndK zwischen den Ruinen des einstigen zwergischen Hafens Tum-Kal-Ûrt errichtet.
Der Ort war einst der vorgelagerte Hafen der großen Zwergenbinge Kuz-Kal-Lom, wurde jedoch im Jahr 3662 aufgegeben, als die eigentliche Binge vom schwarzen Drachen Tenno-erias vernichtet wurde. In den Ruinen sind Spuren zu finden, die darauf hindeuten, dass der Drache den Zwergen bei ihrer Entscheidung tatkräftig unterstützt hat. Nur sehr wenige der einstigen runden Zwergenbehausungen zeigen keine Einwirkung von Gewalt und Feuer.
Heute leben ca. 150 Einwohner dauerhaft in dem kleinen Dorf. Neben einer Schenke und einem soliden Lagerhaus, das auch als Handelskontor dient, betreiben sie eine Zimmermannswerkstatt mit Trockendock, eine kleine Schmiede und eine eigene Schnapsbrennerei. Alle Gebäude bestehen dabei entweder aus altem Holz oder wurden auf bzw. in den wenigen einigermaßen intakten, alten zwergischen Gebäuden errichtet.
Der Ort dient vor allem Schmugglern, einigen wenigen eingeweihten freiberuflichen Händlern sowie den Piraten von „Brackenwell” als Rastplatz, wo sie ihre kleineren Schiffe reparieren können, nachdem sie aus dem Norden über den Keltroskanal in den Meeresbusen eingefahren sind.
Zudem lassen sich des Öfteren die Gimúlthay-Meni aus Ul'theári blicken und treiben etwas Handel mit den Bewohnern, die das Lagerhaus für die verschiedenen Schmuggler verwalten.
Der Handel ist auch auf den kleinen Hafen angewiesen, denn außer Fischen aus dem Meer und einigen Beeren und Wurzeln aus den Wäldern an den Bergflanken gibt es keine weiteren Nahrungsquellen für die Holzlagner.
Das Dorf wurde um das Jahr 5732 ndK zwischen den Ruinen des einstigen zwergischen Hafens Tum-Kal-Ûrt errichtet.
Der Ort war einst der vorgelagerte Hafen der großen Zwergenbinge Kuz-Kal-Lom, wurde jedoch im Jahr 3662 aufgegeben, als die eigentliche Binge vom schwarzen Drachen Tenno-erias vernichtet wurde. In den Ruinen sind Spuren zu finden, die darauf hindeuten, dass der Drache den Zwergen bei ihrer Entscheidung tatkräftig unterstützt hat. Nur sehr wenige der einstigen runden Zwergenbehausungen zeigen keine Einwirkung von Gewalt und Feuer.
Heute leben ca. 150 Einwohner dauerhaft in dem kleinen Dorf. Neben einer Schenke und einem soliden Lagerhaus, das auch als Handelskontor dient, betreiben sie eine Zimmermannswerkstatt mit Trockendock, eine kleine Schmiede und eine eigene Schnapsbrennerei. Alle Gebäude bestehen dabei entweder aus altem Holz oder wurden auf bzw. in den wenigen einigermaßen intakten, alten zwergischen Gebäuden errichtet.
Der Ort dient vor allem Schmugglern, einigen wenigen eingeweihten freiberuflichen Händlern sowie den Piraten von „Brackenwell” als Rastplatz, wo sie ihre kleineren Schiffe reparieren können, nachdem sie aus dem Norden über den Keltroskanal in den Meeresbusen eingefahren sind.
Zudem lassen sich des Öfteren die Gimúlthay-Meni aus Ul'theári blicken und treiben etwas Handel mit den Bewohnern, die das Lagerhaus für die verschiedenen Schmuggler verwalten.
Der Handel ist auch auf den kleinen Hafen angewiesen, denn außer Fischen aus dem Meer und einigen Beeren und Wurzeln aus den Wäldern an den Bergflanken gibt es keine weiteren Nahrungsquellen für die Holzlagner.
Besonderheit
Da noch einige Strukturen des alten Zwergenhafens existierten, konnten die Holzlagner darauf zurückgreifen.So nutzt das Warenlager neben der oberirdischen Holzkonstruktion auch einen großen, stabilen Gewölbekeller aus Stein, den die Zwerge einst für einen ähnlichen Zweck errichtet hatten.
Auch der steinerne Pier, den die Siedlung nutzt, stammt aus der Zeit der Zwerge. Obwohl er ramponiert wirkt, ist er noch genauso stabil wie vor Jahrhunderten.
Die Taverne „Salzeimer“ wurde auf den Fundamenten von zwei zwergischen Ruinen errichtet. Deshalb hat sie bis etwa auf Kniehöhe Mauerwerk in den Wänden.
Die Gebäude, die noch einigermaßen in Takt waren, wurden vor allem zu Wohnhäusern umgebaut, mit Ausnahme eines größeren Gebäudes, in dem sich einst eine Bäckerei befand, und dessen große Steinöfen heute von der Schmiede genutzt werden.
Warum wir's Holzlag nennen?
Naja, soweit ich weiß, gab's hier anfangs nur 'nen Holzverschlag, der als Lager für Schmuggelware herhielt.
Tja, das war den Schmugglern aber wohl zu lang oder zu langweilig, und so wurde Holzlag daraus.
Waren nicht die einfallsreichsten Herrschaften, damals.
Eckdaten
Piratenhafen
Illegaler Freihafen
Arsch von Irda
Das Lagerhaus
Die Brennerei
Die Schmiede
Zwergenruinen
Es mag alles ein bisschen behelfsmäßig wirken, aber ich sag dir, hier lässt es sich leben. Fisch, so viel du fressen, und Schnaps, so viel du saufen kannst! Also, nur keine falsche Scheu, Junge!
Geographische Lage
Die kleine Siedlung liegt direkt an der Ostseite des Alver-ren Massivs, unterhalb des östlichen Ausgangs der untergegangenen Binge von Kuz-Kal-Lom. Zudem befindet sie sich in der südwestlichsten Ecke des Meeresbusens von Ul'theár, nur einige Seemeilen westlich des Stadtstaats Ul'theár. Abgesehen vom Meer und seinen Ressourcen können die Einwohner auch auf die kleinen Wälder an den steilen Hängen des Berges zurückgreifen.
Geschichte
Eine Gruppe Schmuggler hatte Holzlag als Rast- und Lagerort aufgebaut. Anfänglich bestand es nur aus einer kleinen Baracke, einem behelfsmäßigen Lagerverschlag und einer kleinen Zimmermannswerkstatt für notdürftige Reparaturen an ihren Schiffen.
Während die Schmuggler an ihrem geschützten Lagerplatz waren, gab es einen gewaltigen Sturm, der in der großen Meeresbucht wütete und ein Schiff mit einigen Keltoranern erfasste, die vor dem Regime des Tellanim-Orden in ihrer Heimat, den Keltros Inseln, flohen. Der Sturm brachte das Schiff zum Kentern. Die Passagiere versuchten, sich an Land zu retten, wo die Schmuggler nicht schlecht über die unerwarteten Besucher staunten.
Die Schmuggler halfen den Schiffbrüchigen, konnten diese jedoch später auf ihrem kleinen Schiff nicht alle mitnehmen. So entschieden sich die meisten, hier zu bleiben und den kleinen Rastplatz in eine neue Heimat zu verwandeln – zumal sie ohnehin nicht wussten, wohin sie sonst sollten.
Für die Schmuggler stellte sich dies auf Dauer als Segen heraus, da sie so mehr Sicherheit für die hier gelagerten Waren bekamen und sich die Einwohner in ihrer Abwesenheit darum kümmerten, dass die Vorräte der Werkstatt aufgefüllt und einsatzbereit waren – zumal ein Schiffszimmermann unter den Neuankömmlingen war.
Die Erweiterung um eine Taverne, in der sie bei einer Rast vor Ort einkehren konnten, gefiel den Schmugglern besonders.
Während die Schmuggler an ihrem geschützten Lagerplatz waren, gab es einen gewaltigen Sturm, der in der großen Meeresbucht wütete und ein Schiff mit einigen Keltoranern erfasste, die vor dem Regime des Tellanim-Orden in ihrer Heimat, den Keltros Inseln, flohen. Der Sturm brachte das Schiff zum Kentern. Die Passagiere versuchten, sich an Land zu retten, wo die Schmuggler nicht schlecht über die unerwarteten Besucher staunten.
Die Schmuggler halfen den Schiffbrüchigen, konnten diese jedoch später auf ihrem kleinen Schiff nicht alle mitnehmen. So entschieden sich die meisten, hier zu bleiben und den kleinen Rastplatz in eine neue Heimat zu verwandeln – zumal sie ohnehin nicht wussten, wohin sie sonst sollten.
Für die Schmuggler stellte sich dies auf Dauer als Segen heraus, da sie so mehr Sicherheit für die hier gelagerten Waren bekamen und sich die Einwohner in ihrer Abwesenheit darum kümmerten, dass die Vorräte der Werkstatt aufgefüllt und einsatzbereit waren – zumal ein Schiffszimmermann unter den Neuankömmlingen war.
Die Erweiterung um eine Taverne, in der sie bei einer Rast vor Ort einkehren konnten, gefiel den Schmugglern besonders.
Da weder die Schmuggler noch die Flüchtigen wollten, dass die Herrscher der Keltros-Inseln von diesem Ort erfuhren, war Geheimhaltung für alle Beteiligten das höchste Gebot. Dennoch wurde der Ankerplatz bald durch Mundpropaganda unter Schmugglern aus dem Norden und Süden bekannt und es war nur eine Frage der Zeit, bis die Wellenelfen, die quasi in der Nachbarschaft leben, auf den kleinen Hafen aufmerksam wurden.
Seit dem Jahr 5879 ist Holzlag auch der Heimathafen der Piraten um Kapitän „Brackenwell”, einem ehemaligen Händler aus dem Korbaner Bund, welcher nach einem unerfreulichen Zusammentreffen mit der Marine des Tellanim-Ordens seine gesamte Fracht verlor und sein schwer angeschlagenes Schiff nur durch pures Glück und Zufall in den kleinen Hafen treiben lassen konnte.
Da ihm die Bewohner von Holzlag halfen, entschied er sich, von hier aus von nun an als freiberuflicher Pirat gegen den Orden zu ziehen. Da er nichts gegen Schmuggler und andere freie Händler hat und diese nicht behelligt, lassen diese wiederum auch ihn und seine Mannschaft, die aus vielen gebürtigen Holzlagnern besteht, gewähren.
Holzlag wurde dann plötzlich von einer Gruppe Abenteuerjournalisten des Poitkens Verlag entdeckt, nachdem diese die Ruinen der Zwergenbinge irgendwie lebend durchquert hatten. Die Journalisten versprachen, den Ort höchstens namentlich in ihren Berichten zu erwähnen und auf keinen Fall auch nur andeutungsweise die Position zu verraten. Im Gegenzug halfen ihnen die Bewohner des Dorfes, eine Passage auf einem Schmugglerschiff zu erhalten, das sie weiter nach Norden bringen sollte.
Seit dem Jahr 5879 ist Holzlag auch der Heimathafen der Piraten um Kapitän „Brackenwell”, einem ehemaligen Händler aus dem Korbaner Bund, welcher nach einem unerfreulichen Zusammentreffen mit der Marine des Tellanim-Ordens seine gesamte Fracht verlor und sein schwer angeschlagenes Schiff nur durch pures Glück und Zufall in den kleinen Hafen treiben lassen konnte.
Da ihm die Bewohner von Holzlag halfen, entschied er sich, von hier aus von nun an als freiberuflicher Pirat gegen den Orden zu ziehen. Da er nichts gegen Schmuggler und andere freie Händler hat und diese nicht behelligt, lassen diese wiederum auch ihn und seine Mannschaft, die aus vielen gebürtigen Holzlagnern besteht, gewähren.
Holzlag wurde dann plötzlich von einer Gruppe Abenteuerjournalisten des Poitkens Verlag entdeckt, nachdem diese die Ruinen der Zwergenbinge irgendwie lebend durchquert hatten. Die Journalisten versprachen, den Ort höchstens namentlich in ihren Berichten zu erwähnen und auf keinen Fall auch nur andeutungsweise die Position zu verraten. Im Gegenzug halfen ihnen die Bewohner des Dorfes, eine Passage auf einem Schmugglerschiff zu erhalten, das sie weiter nach Norden bringen sollte.





Ich find deine Erklärung, warum überhaupt so "viele" Leute dort leben richtig gut. Hatte mich schon gefragt, warum irgendwer in den Kaff wohnen will, aber die Lösung ist sehr logisch nachvollziehbar. Sehr clever umgesetzt.
Danke für das Lob! Ja man braucht schon nen trifftigen Grund warum man sich an so einem ort niederlässt, freut mich das ich diesen Logisch und Verständlich rüberbringen konnte!
A lot of unofficial Challenges