Menir-Wüste

Die ewigen Sande

by Nightone
Ihr wollt die Reise durch den ewigen Sand wagen, werter Herr?
Wenn das euer Wunsch ist, werde ich euch nicht aufhalten, werter Herr.
Ihr habt sicher bereits einen guten Führer, werter Herr, oder?   Ihr müsst wissen, dass es sehr gefährlich ist sich in die Menir-Wüste ohne einen guten und erfahrenen Führer zu wagen, werter Herr.
Nicht nur wegen der Sonne, da sind auch noch die giftigen Nar-Attern und noch schlimmeres...
Schon mal von den Shad-sanka gehört, werter Herr?
Glauben sie mir, werter Herr, denen möchten sie nicht begegnen.   Ich verlange übrigens nur 10 Silberstücke pro Tag, werter Herr, und ihr übernehmt die Verpflegung.
Keine Angst ich sage Ihnen was sie einkaufen müssen.
— Sarif Jar Kelua, Karawanenführer der Menir-Wüste

Geographie

Die Menir-Wüste befindet sich zentral im südlichen Teil Aravelliens. Sie besteht zu großen Teilen aus Sanddünen. Im Norden geht der Sand langsam in eine Steinwüste über. Im Süden dagegen begrenzen gewaltige Sandsteinformationen den Vormarsch des Sandmeeres.
  Am Rande der Wüste finden sich einige Karawansereien, von wo aus Karawanen auf festgelegten Routen sich auf den Weg durch das Sandmeer machen.   Die Wüste ist ein unwirtlicher Ort mit nur wenigen Lebewesen die sich hier behaupten können.
  Innerhalb der Wüste gibt es nur drei Lebensrettende Wasserlöcher: Das Schlammloch, den Oppapbrunnen und die Benir Oase.
 
Das Schlammloch befindet sich im Süden der Wüste in einer Sandsteinschlucht. Der Name rührt daher, dass es um die Wasserstelle herum Treibsandlöcher gibt die für den unkundigen Durstigen schnell zum Verhängnis werden kann.
  Der Oppapbrunnen befindet sich im Nordwesten im Bereich der Steinwüste. Es handelt sich um einen Einbruch, ein zwei Meter durchmessendes Loch, in der steinigen Oberfläche welcher zu einem unterirdischen Fluss führt. Einige Karawanenführer und Wüstennomaden haben schwere Holzbalken, Seilwinden und Seile hergebracht und aufgestellt um Wasser aus der Tiefe schöpfen zu können.   Die Benir Oase befindet sich in der Mitte der Wüste. Sie stellt einen großen See mit Palmen bewuchs dar. Hier findet sich die Wüstenstadt Benir welche den Karawanen einen sicheren Hafen auf Ihrer Reise durch den ewigen Sand bietet.
Art
Wüste
Hauptbestandteile
Sanddünen,
Steinwüste und Sandsteinfelsen
Lokalisiert
Süd-Aravellien
Besonderheiten
Die Benir Oase
Der Oppapbrunnen
Das Schlammloch

Flora

Es gibt nur sehr wenige Pflanzen die in der Wüste bestehen können, aber dennoch gibt es sie:
  • Kalliosstockling - Ein kleines Buschgewächs mit enormen Wurzelwerk welches über den Sand hinaus ragt. In diesem speichert der Busch enormen Mengen Wasser, Tautropfen die er während der Morgenstunde aus der Luft sammelt.
  • Benoraspalme - Eine Palmenart die drei Meter hoch wird und das ganze Jahr über Früchte trägt. Die sogenannten Benorasperlen, sind faustgroß, grün und haben eine enorm harte Schale. Sie wachsen in Trauben zu zehn Stück an der Palme und haben neben einem süßen grünorangen Fruchtfleisch auch eine Kammer mit Saft, der zähflüssig aber enorm erfrischend ist. Die Palme wächst nur in der Benir Oase und nahe dem Schlammloch, sowie an einigen wenigen Stellen am Rande der Wüste.
  • Tranum, eine kleine dornige Kletterpflanze die sich in den Schatten der südlichen Sandsteine findet. Sie wächst entlang der Steilwände und in kleinen Höhlen. Bei Ihr ist äußerste Vorsicht geboten, da sich die Pflanze nicht nur von Wasser sondern auch vom Blut anderer Lebewesen ernähren kann und sich kleinen 30cm langen Dornenranken reflexartig um alles fleischige schlingen das ihnen zu nahe kommt.

Fauna

Auf den ersten Blick scheint die Wüste tot, doch wer sich hier auskennt weiß um die enorme Vielfalt von Leben das sich auch hier tummelt. Neben einer Vielzahl von Insekten finden sich auch weit größere Tiere und andere Schrecken die den Sand durchstreifen.
  • Terolope - Ein Herbivore der von den langen Hörnern bis zu den knochengeschienten Füßen beachtliche zwei Meter misst und sich zu meist in Herden am Rande der Wüste entlang bewegt oder in der Nähe der Wasserlöcher zu finden ist.
  • Menirdroda - Eine Dromedarart die von den Karawanen der Menir-Wüste gezähmt und Nutzbar gemacht wurde.
  • Nar-Attern - Knapp 1,30 m lange flinke Sandschlangenart mit einem extrem potenten paralysierendem Gift. Welche sich vor allem nahe der Steinwüste und den Wasserlöchern aufhält.
  • Shad-sanka - Der Schrecken der Wüste, ein Wesen aus Sand und Schatten, welches seiner Beute alle Feuchtigkeit entzieht, und selten alleine jagt.


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