Gnome

Klein aber O-HO

Written by Nightone

Gnome gelten nicht umsonst als eine der einfallsreichsten Rassen Irdas! Sie beweisen immer wieder aufs Neue ihr Geschick im Umgang mit komplexer und kurioser Materie.
dies ist wohl einer der Gründe warum die absonderlichsten Erfindungen aus Got-Nor-Te-Ran immer wieder ihren Weg nach Mittel-Aravellien und in den Norden finden. Und auch warum viele Professoren für Mathematik, Alchemie, Technick und Magie in Oppersburg von diesem, ach so kleinem Volk stammen.
— Jolte Merkburg, Professor für Völkerkunde an der Universität zu Oppersburg.

Allgemeines

Gnome werden häufig als das Volk der Erfinder bezeichnet und das aus gutem Grund. Sie lieben Veränderung und am liebsten führen Sie sie selbst herbei in dem Sie ihren Schraubenschlüsseln in die Hand nehmen und einfach mal schauen was passiert wenn Spange "B" mit Mutter "D" anstelle von Schraube "A" verbunden wird.   Gnome sind das kleinste aller sterblichen Völker Aravelliens, selbst die größten Feldgnome werden nicht größer als 90 cm. Im Verhältnis zu den Menschen haben Gnome eher dünne Körper mit einem, proportional gesehen, groß wirkendem Kopf.
Sie verfügen über einen sehr ausgeprägten Tastsinn, dafür haben sie, trotz ihrer großen Augen nicht gerade das beste Augenlicht.
Vorallem die unterirdisch lebenden Felsgnome leiden häufig unter extremer Kurzsichtigkeit.   Die aravellische Gnome leben entweder in Got-Nor-Te-Ran, ihrem unterirdischen Königreich im Alver-ren Massiv und den Vorgebirgen des Selbigen.
Oder in den Städten und Dörferen der Menschen, Halblinge und Zwerge, wo sie sich meist als Alchimisten, Magier, Lehrer oder Erfinder verdingen. Allerdings sind sie auch als Stadtwächter, Diebe und Händler bekannt.   Alle Gnome sind Omnivoren und bevorzugen gegrilltes Fleisch und Wurzelgemüse.
Rohes Essen wird dabei eher als eine Notlösung betrachtet.
  Obwohl Gnome zwar gerne essen, ist es jedoch keine Seltenheit das sie die Nahrungsaufnahme schnell vergessen wann immer sie gerade mal wieder gedanklich in ein Projekt vertieft sind.

Wissen und Neugierde

Die Gnome gelten mit zu den intelligentesten Rassen auf Irda, leider sind Intelligenz und Klugheit zwei Paar Schuhe.   Sie sind in der Lage logische Zusammenhänge in den bereichen der Technik, Magie, Physik und in Sprachmustern zu erkennen, zu interpretieren und umzusetzen.
dabei neigen sie zu extremer Neugierde und haben meist nur eine geringe Emphatie gegenüber anderen Vernunftbegabten Völkern.   Ihr größte Manko dabei ist jedoch ihr sehr geringer Selbsterhaltungstrieb. Sie vergessen schnell jedwede Vorsicht zu Gunsten ihrer Experimente und Wissbegier.
 
Wenn dich ein Gnom besuchen kommt, dann hast du genau zwei Möglichkeiten:   Entweder du lässt deine Türen und Truhen unverschlossen, damit er sie nicht aufknack nur um zu sehen was dahinter ist.   Oder die stellst gut sichtbar eine Truhe mit einem vorzüglichem Schloß in sein sichtfeld und hoffst das er sich daran die zähne ausbeißt wann immer du gerade nicht im Zimmer bist.
— Hemp Straffner, Halblinghändler aus Marenreich
 

Eckdaten

Wissenschaftlicher Name
Gnomus Minimaxus
Lebenserwartung
300 Jahre
Durchschnittliche Größe
0,6 - 0,8m
Durchschnittliches Gewicht
18 - 25 kg
Zugehörige Ethnien
Felsgnome, Feldgnom, Straßengnom
Bekannte Riten
Segensschwur
Tauffest
Fest der Erfindungen
Hauptsprachen
Gotnomica, Mittara,
Die Sprache und Schrift der Gnome ist das Gotnomica. Diese klingt für die meisten Rassen lediglich wie eine Reihe von hochfrequenten, schnellen Quitsch- und Ruflauten. Nur sehr wenige Nichtgnome schaffen es diese zu erlernen ohne sich den Kehlkopf zu zerquetschen.   Die Schrift hingegen besteht aus vielen Kreishyroglyphen und ist (solange man es nicht schnell sprechen will) recht einfach zu erlernen.
   

Die Arten der Gnome

In Aravellien kennt man drei Gnomenarten die sich leicht in physiollogie und phylosophie unterscheiden.  
  1. Die Felsgnome, sind die kleinsten und kurzsichtigsten unter den Gnomen. Sie leben hauptsächlich im einzig verbliebenen Gnomenreich, der großen Stadt Got-Nor-Te-Ran im Alver-ren Massiv.
  2. Die Feldgnome sind die größten und kräftigsten Vertretter der Gnome welche sich in kleinen Siedlungen vor dem Alver-ren Massiv vor den experimenten ihrer Verwandten in Sicherheit gebracht ahben und die Militärische Elite der Gnomenheit stellen.
  3. Die Straßengnome welche in den Städten anderer Rassen heimisch geworden sind und sich dem Leben an der Oberfläche angepasst haben.
 
Gnome erhielten ihr Leben durch Sjer‘Boal und Nespô-tía, im Gegensatz zu den Zwerge wurden sie nicht aus Stein und Eisen geschmiedet, sondern aus Wissen und Wasser geformt worden.   Die Herrin gab ihn das Wissen um die Macht des Wasser und sie lernten das Wasser zu nutzen um Stein zu schneiden.
Der Herr hingegen gab Ihnen die Fähigkeit zu denken, wie kein anderes Volk.
  Der Herr legte Ihnen die Veränderung ins Herz, die Herrin hingegen die Ausgeglichenheit, diese gaben vermengten sich so dass jeder Gnom heute seinen Frieden in seiner Arbeit findet, umso mehr je besonderer sie ist.   Warum Gnome unter den Bergen und nicht unten im Meer leben?
  Nun ich vermute Nespô-tía wollte ihren Bruder Amboros ärgern.   Zum Glück verstehen wir uns heute recht gut mit den Zwergen!
— Xettel Rumsbums, gnomischer Geschichtenerzähler

Basic Information

Genetik und Vermehrung

  • Mit 30 gilt ein Gnom meist als Erwachsen.
  • Weibchen sind mit 12 und Männchen mit 15 ausgewachsen.
  • Gnome sind mit anderen Rassen inkompatibel wenn es um die Fortpflanzung geht.
  • Eine Schwangerschaft dauert 6 Monate
  • In den ersten 3 jahren sind die kinder extrem anfällig für plötzliches Organversagen!

Biologischer Zyklus

  • als Kind sind die Haupthaare Grauschwarz und beginnen erst mit dem das sie ausgewachsen sind sich in die Für Gnome typischen Farben (blau, pink, violett, grün) zu färben.
  • Ab dem 90ten Lebensjahr können die Haupthaare anfangen auszufallen.
  • Ab dem 180ten Lebensjahr werden die sonst sehr bunten Haar wieder mit grau durchsetzt.
  • Durchschnittlich werden Halblinge 280 bis 300 Jahre alt.

Additional Information

Soziale Strukturen

  • Im Gebirge genießen die Felsgnome sehr große Familienzusammenschlüsse, die Behausungen sind meist mit 20 bis 30 Familienmitgliedern aus drei bis vier Generationen gefüllt.
  • Landgnome verhalten sich hingegen eher Einsiedlerisch und leben wenn dann nur in einer kleinen Familie zusammen.
    Nicht selten kommt es vor das sich zwei Landgnome vereinigen, Nachwuchszeugen und sich danach einvernehmlich trennen, sobald geklärt ist wer den Nachwuchs behält.

Gesichtszüge

  • Sehr starker Bartwuchs beim Männchen
  • Große Augen
  • Die Weibchen neigen zu Stupsnasen
  • Die Männchen entwickeln eher Knollennasen
  • Rundohren

Civilization and Culture

Wichtigste Gruppen

Got-Nor-Te-Ran das Großkönigreich der Gnome.

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Cover image: by Levi Guzman

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