Sturmmeere

Gewalten von Wind und Wasser

Written by Nightone

Arrr willst mich auf den Arm nehmen, oder Kinning?
Niemand will freiwillig in die Sturmmeere!
  Der Name verrät dir doch schon alles was de wiss'n musst! Da gibbet nix außer Stürmen. Mit Eisregen und Hagel im Norden sowie Wasserhosen und plötzlichen Strudeln im Süden.
  Imma zu blitzt und donnert es, und g'waltigen Wellen, höher als 'ne valerasische Kriegsgaleere bringen jeden Kahn zum Sinken!   Und wenn de richtig Pech hast, mien Jong, dann triffst' och noch nen Mêgdracthós, und dann war's des für dich Kleener!
— Bert Striemenjong, turelischer Seemann

Allgemeines

Die Sturmmeere bilden eines der gefährlichsten Gewässer Irdas und werden in das Nördliche- und Südliche-Sturmmeer unterteilt und jede Region weißt du ihre eigenen Tücken und gefahren auf, auch wenn es beständige Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Teilen gibt.   So herrschen hier beständige Stürme, welche den Himmel dauerhaft mit gewaltigen Wolkenbergen verfinstern, das Meer aufwühlen und Wellenberge von einzigartiger größer auftürmen.   Das einzige Licht, welches hier die ewige Finsternis durchbricht, stammt von den stetig aufflackernden Blitzen. Diese, mal weiß, mal blau oder gar violett, beleuchten die Silhouetten der Sturmdrakes, die von ihren Brutkolonien auf den Sturminseln aus über das Meer hinweg fliegen auf der Suche Beute im aufgewühlten Wasser.   Und manchmal erblickt man die doppelläufige Hornkammreihe eines Mêgdracthós, durch das Wasser brechen, um die Blitze anzuziehen wie eine Reihe Eisenstangen.

Aussichten von den Struminseln


Geographie

Die Sturmmeere befinden sich knapp 300km vor den Küsten Ost-Aravellien.
Im Norden beginnen sie an den Ausläufern der Eisberge Nortikas und ziehen sich nach Süden bis zur Datav-Passage. Die Trennung in Nord- und Südmeer findet in etwas auf Höhe der Keltros Inseln statt.   Im Nordmeer herrschen teils eisige Temperaturen, welche den ständigen Regen zu Hagel transformieren. Die Körner erreichen dabei Größen von bis zu 20 cm. Auch kann es in diesem Gebiet vorkommen das sich Eisberge, welche aus dem Eismeer um Nortika hierhergetrieben wurden, zu tödlichen auf den Wellen tanzenden Hindernissen für alles und jeden werden.   Die wärmeren Temperaturen im Südmeer lassen zusammen mit den Kalten Strömungen, dafür Wirbelstürme sondergleichen entstehen. Von gewaltigen Orkanen, über Wasserhosen und plötzlich auftretende Strudel und Springsturmfluten entfesseln hier Wind und Wasser gewaltige Kräfte.
 

Heim eines Gottes

Die Sturminseln sind eine Kette von 10 Felseninseln welche sich recht zentral im Übergang zwischen Nord- und Südsturmmeer befindet.
  Diese Inseln sind der einzige Ort der beiden Meere, der auch regenfreie Tage und Sonnenschein kennt. Von den Inseln aus kann man, wie im Auge eines Tornados, die Wolken der Stürme ihre Kreise um die Inseln herumziehen sehen.
  Zwar treffen von Süden her schon mal Springfluten die Inseln, aber dennoch sind diese sicher genug um den hiesigen Sturmdrakes als Nistplätze zu dienen.   Angeblich hatte der Herr von Blitz, Donner und Sturm, Dhurr'eth, einst hier sein Domizil auf Irda geschaffen, es jedoch verworfen als die Welt im Kataklysmus zerbrach. Es scheint als sorge die verbliebene göttlichen Macht immer noch dafür dass die Sturmmeere keine Ruhe finden.
Eckdaten
Art
Ozean
Länge
ca. 5100km
(Nortikas Eismeer bis zum Datteranischen Meer)
Breite
ca.620km
(Keltros-Gewässer bis zum Lugaresischem Meer)
Hauptbestandteile
Salzwasser
Felsinseln
Lokalisiert
Zwischen Aravellien & Lugaresien
Besonderheiten
Verhindert direkte Seewege von Aravellien und Daterra zum geheimnisvollen Kontinent Lugaresien.







Als du sagtest es könnte ein bisschen windig werden, dachte ich nicht, dass deine Route ausgerechnet das Sturmmeer streifen würde!
— Unbekannter Seemann am Rande des Südlichen Sturmmeeres

Naturphänomen

Neben all den extremen Arten von Stürmen, die diese Meere peinigen gibt es noch eine äußerst seltene Sturm Art die hier immer wieder auftreten kann:
Ein Thaumsturm!   Dieser scheint zu entstehen, wenn die mehrere Blitzthaumarite auf den Sturminseln sich zeitgleich überladen und ihre magischen Energien freisetzen.
  Die Energie vereint sich dann mit dem nächsten sich bildenden Sturm und verändert seine Eigenschaften dann auf äußerste. So entstehen Windhosen, welche nur aus wirbelnder Elektrizität zu bestehen scheinen, oder es regnet plötzlich violettes Feuer vom Himmel und Wellenberge gefrieren schlagartig zu solidem Eis, ehe Sie unter ihrem eigenen Gewicht zerbrechen.   Diese Stürme lassen die sonst dunkle Umgebung in einem unnatürlichem violetten Glanz leuchten.
Zieht ein solcher Sturm auf verkriechen sich die Sturmdrakes tief in ihre Nisthöhlen und selbst der mächtige Mêgdracthós taucht dann lieber in die Dunkelheit des Meeres hinab.
  Ein Schiff, das in solch einen Sturm hineingerät, ist mit fast absoluter Sicherheit verloren. selbst die mächtigsten Windrufer, Arkan Magier und Priester können das wild gewordene Thaum nicht ergreifen und formen, wer es dennoch versucht vergeht meist auf spektakuläre Art und Weise.
  Nur das direkte Eingreifen der Götter, vermag solch ein Schiff und seine Besatzung noch zu retten.
 

Flora

Auf und um die felsigen Sturminseln, lassen sich einige Pflanzen finden welche nicht nur dem Wetter, sondern auch dem Thaum standhalten.  
  • Egetang - Eine Seetang Art, die erstaunlich reich an Vitamin C ist und auch von den sterblichen Irdas verzehrt werden kann. Sie wächst freischwimmend in großen Teppichen an der Wasseroberfläche rund um die Inseln. ist aber durch Sturmfluten auch auf den Inseln zu finden.
  • Dhurrdornen - Ein ungenießbares, hölzernes Rankengewächs, das sich an Felsen klammert und mittels seiner besonderen Rinde Salzwasser in genießbares Trinkwasser wandelt. Das Wasser wird in dicken Blättern, welche in kleinen Büscheln am Kopf der Pflanze wachsen, gespeichert.
    Schneidet man diese Blätter auf kann man ohne weitere Schwierigkeiten an das Frischwasser gelangen.
  • Ein Thaumsturm zieht auf
    Ein Thaumsturm formiert sich
    Thaumsturm by Nightone

    Fauna

    Neben einigen Fischarten, die sich im Meer tummeln, gibt es noch einige andere Kreaturen welche diesen gefährlichen Lebensraum für sich gewählt haben.  
  • Størmmöwen - Eine größere Möwenart die auch auf der Teerskische Insel und den Fjorden Nord-Aravelliens vorkommt. Sie leben in großen Kolonien auf den Sturminseln und ernähren sich dabei von mittelgroßen und kleinen Fischen, welche sie direkt aus dem Meer fischen.
  • Sturmdrakes - Diese Unterart der Drakes kommt immer in den Monaten der Zeit der Dunkelheit auf den Sturminseln zusammen um sich zu paaren und zu brüten.
    Die Männchen fliegen bereits beim Beginn der Zeit des Erwachens wieder fort. Die Weibchen versorgen die Jungtiere dann noch bis zur Zeit der Lichter ehe auch sie wieder die Sturminseln verlassen. Die Jungtiere verweilen noch bis kurz vor der nächsten Brutsaison auf den Inseln ehe sie ihren geschlechtsreifen verwandten Platzmachen und die Welt erkunden.
    Während sie auf der Insel sind ernähren sich die Tiere von Vögel, Fischen und Delphinen. Dabei fliegen Sie tief in die Sturmmeere hinein.
  • Mêgdracthós - Ein Alphaprädator der Meere, welcher sich sogar mit wahren Meeresdrachen messen kann. Dieses gewaltige Säugetier besitzt einen Schuppigen Rückenpanzer mit einer Doppelreihe von Hornkämmen. Die einzelnen Kammzacken haben eine Schicht aus Flumiron, welches Strom besser leitet als Eisen. Damit fängt das Ungeheuer Blitze ein, welche er, dank seines natürlichen Thaums speichert und in Energie für seinen Körper umwandelt oder in mächtigen Blitzen zum Angriff verwenden kann.
    Das Tier ernährt sich außer von Blitzen von allem was es zwischen den gewaltigen Doppelkiefer bekommen kann: Delphine, Haie, kleinere Wale, Meeresdrakes und auch Sturmdrakes, welche der Gigant mit kräftigen Sprüngen aus der Luft heraus fischt.
    Natürlich verschmäht der Mêgdracthós auch kein vorbeifahrendes Schiff samt seiner Besatzung.

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