Naturenergie

Naturenergie ist was klassisch als übernatürliche Energie betrachtet wird. Im Gegensatz zu Lebensenergie oder Geistesenergie macht sie keinen wirklichen Teil der physischen Existenz aus. Grundsätzlich existiert Naturenergie in einer rein immateriellen Form und gewissermaßen neben der Lebensenergie. Beispielsweise besteht eine Flamme neben ihren physischen Komponenten aus Lebensenergie, allerdings kann Naturenergie diese Form beeinflussen oder verändern.   Woher genau Naturenergie stammt, ob sie ein Resultat der Götterkämpfe des ersten Zeitalters war, vor diesen existierte oder aber erst später geboren wurde, ist unklar, es ist jedoch klar, dass sie eine gewisse Imbalance auf Terria erzeugt, denn grade weil Naturenergie sich nicht an Materie bindet und somit keine Form besitzt, kann sie maßgebliche Veränderungen der physischen Welt hervorrufen. Diese Veränderungen sind derart massiv, dass das Astravirium von Terria über ein natürliches System zum Ausgleich solcher Mengen an Naturenergie besitzt. Es existiert ein permanenter Ausgleich zwischen Terria und den elementaren Ebenen. Durch sogenannte Konvergenzen, kurzzeitige Verbindungen zwischen Terria und den äußeren Bereichen des Astraviriums, die auf astraler Energie basieren, wird Naturenergie aus Terria herausgezogen, welche zu gewaltig für die Welt sind. Gleichzeitig wird aber auch über Naturquellen Energie nach Terria geleitet, um ein Gleichgewicht zu erzeugen, welches mit einem Druckausgleich vergleichbar ist.   Naturenergie besitzt eine grundsätzlich Form, welche auf Terria in abertausende verschiedene Formen übergeht, wobei die acht am meisten vertretenen den acht größten Pfaden der Ebene der Elemente entsprechen: Feuer, Wasser, Erde, Luft, Licht, Dunkelheit, Pflanzen, sowie eine Macht namens Odem.   Wesen die in der Lage sind Naturenergie bewusst anzuwenden können dies, da sie Naturenergie in ihrem Körper haben. Diese Naturenergie ist jedoch nicht klassisch an ihre Materie gebunden, sondern viel eher von dieser eingeschlossen. Die Elfen beispielsweise verfügen über feine Adern unterhalb ihrer Haut, die sich durch ihren ganzen Körper ziehen und Naturenergie gleich einer Blutbahn lenken. Die Zwerge beherbergen Naturenergie in den schweren Steinplatten, die sie auf ihren Rücken tragen und Smaragi halten sämtliche Naturenergie in ihrer smaragdgrünen Haut. Für die Nutzung von Naturenergie wird grundsätzlich eine Art von Rhythmus benötigt, welcher die Energie in die richtige Schwingung versetzt. Elfen verwenden meist Tanz und Gesang zur Kontrolle. Zwerge können die Platten auf ihrem Rücken melodisch bewegen und somit Naturenergie freisetzen und Smaragi haben eine eigene Sprache entwickelt, die ausschließlich der Nutzung von Naturenergie dient.   Hierbei ist anzumerken, dass die meisten Rassen, welche eine grundsätzliche Befähigung für Naturenergie besitzen, diese nur für eine Art von Naturenergie besitzen und nur mit viel Übung ihre Naturenergie in den Urtyp zurückverwandeln können, bevor sie einen neuen daraus erschaffen. Um bei den genannten Beispielen zu bleiben haben sich die Elfen scheinbar einst aus einer Urrasse entwickelt, welche die Reinform der Naturenergie in sich trug. Diese Urrasse zerfiel in unzählige Clans und Formen, welche einer Art zugeordnet sind, beispielsweise Feuerelfen, welche sich durch die roten Naturadern unter ihrer Haut auszeichnen. Zwerge verfügen über Erd-Naturenergie, wobei es Ausnahmen, wie die Magmazwerge, welche zusätzlich Feuer-Naturenergie besitzen, oder die Kristallzwerge gibt. Smaragi dagegen verfügen sowohl über Pflanzen-, Erd-, Wasser- und Luft-Naturenergie.   Grundsätzlich stuft diese Zuordnung zu einer Form der Naturenergie die Möglichkeiten und Fähigkeiten des Anwenders ein. Das Loslösen von Feuer-Naturenergie kann beispielsweise nur Flammen kontrollieren oder erzeugen. Abhängig jedoch von der Vorstellungskraft können einem solchen Feuer auch zusätzliche Eigenschaften verliehen werden. Ebenso wie magische Energie besitzt Naturenergie somit realitätsändernde Eigenschaften, jedoch sind diese nicht mit der gleichen Auswirkung auf die Umwelt verflucht, was an ihrer natürlichen Herkunft und Teilhabe am energetischen Ökosystem von Terria liegen mag.   Menschen besitzen von Natur aus keinerlei Befähigung Naturenergie zu wirken, wobei es Methoden für medizinische Eingriffe gibt, um einem Menschen diese Möglichkeit zu geben. Aufgrund des Risikos sind diese jedoch als illegal eingestuft. Alternativ hat die Menschheit eine ganze Reihe von mechanischen Werkzeugen entwickelt, die einzelne naturmagische Kräfte replizieren können.   Naturenergie wird nicht auf Terria kreiert, sie ist ausschließlich ein Produkt der elementaren Ebene des Astraviriums. Dort wird sie abgezapft und über permanente Konvergenzen, sogenannte Ebenenbrücken, nach Terria geschleudert, wo sie aus dem Kern des Planeten austritt und sich ihren Weg in Richtung der Oberfläche bahnt. Glücklicherweise erreicht sie diese jedoch nicht ohne Zwischenstopps, die genannten Naturquellen. Diese sind unterhalb der Erde liegende, gewaltige und vom Planetenkern gespeiste, Vorkommnisse aus Naturenergie, an welchen sie gewissermaßen wie ein Gewässer stillliegt. Naturenergie jedoch kann sich durch Materie bewegen und so zieht von diesen Orten weiterhin eine gewaltige Menge aus Naturenergie an die Oberfläche und verändert diese. Erstaunliche Orte, wie die Kristallwälder von Gashana existieren nur, weil sie oberhalb einer Gaeli, wie diese unglaublich mächtigen Naturquellen genannt werden, liegen.   Zusätzlich gehen von diesen Gaeli Bahnen aus, die wie ein Fluss Naturenergie in weitere Ansammlungen tragen. Diese zweite, deutlich schwächere Form von Naturquellen wird Mitrii genannt. Oberhalb von ihnen errichten solche Völker gerne ihre Gebiete, welche selbst über Naturenergie verfügen. Von den Mitrii gehen weitere, noch kleinere Bahnen für Naturenergie aus, die sich in einer letzten Stufe von Naturquellen bündeln, den Elia. Diese Quellen strahlen nur geringe Mengen von Naturenergie aus, sind jedoch weiterhin bemerken und verfügen über das Potenzial leichtere Formen von Mutationen auszulösen. Von ihnen wiederum gehen weitere Bahnen aus, welche kaum noch Energie ausstrahlen und sich schließlich verlaufen.   Zuletzt seien noch einmal die Mutationen verdeutlicht, welche Naturenergie auslösen kann. Als eine übernatürliche Energie ist Naturenergie in der Lage die Umgebung zu durchfließen, welche von ihr durchzogen wird. Wo nur die Bahnen der Naturenergie sich bewegen, welche von den Elia, den schwächsten Naturquellen, ausgehen, existieren Materie und Lebensenergie in ihren "gewöhnlichsten" Form. Davon ausgehend bilden sich in der Nähe von Elias permanente Veränderungen der Materie, einzigartige Lebewesen und klimatische Abschweifungen von der Norm. Wird diesem Weg gefolgt bilden sich über Mitrii deutliche stärkere Veränderungen und noch stärkere Abschweifung vom gewöhnlichen Klima, beispielsweise ein lebhafter, warmer See inmitten einer eiskalten Tundra. Über Gaeli allerdings, von denen auf ganz Uras nur insgesamt drei Stück existieren, sind die Veränderungen von gewaltigem Ausmaß. Ganze Wüsten, die sich scheinbar wie aus dem Nichts in einer tropischen Region gebildet haben stehen bei solchen Veränderungen an der Tagesordnung. Diese Mutationen wechseln jedoch nicht auf die Schnelle, wobei es möglich ist, dass sich die energetische Zusammensetzung einer Naturquelle im Laufe der Jahrtausende ändert und die Feuer-Naturenergie, welche zuvor eine Wüste erschaffen hatte, einer Eis-Naturenergie weicht und die gesamte Region in ewiges Eis zu hüllen beginnt.
Bekannte Anwender:
Edoras Sab'other
Auril Emen
Cassimir Emen

Type
Metaphysical, Elemental

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