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Gieldas, das gebrochene Kap

Die Region Gieldas bezeichnet die Landspitze im Süden von Caelis und die Inseln bis einschliesslich zu dem Vulkan Brisgir. Unter dem Sand der Wüsten und auf dem Meeresgrund um die Inseln ruht das Vermächtnis alter Kulturen, Opfer der Invasion durch den Schatten. In Gieldas stellte sich Chrysa dem Schatten - und siegte.  

Geschichte

Invasion der Schatten

Während der Schatten sich in Grassh ausbreitete gelangten, nur vereinzelte Hilfegesuche nach Caelis. Das Reich Mibire an der Südküste von Gieldas, seit Hunderten Jahren unter der Herrschaft der Jikoje-Dynastie, war eines der wenigen, die gebunden durch alte Pakte, Hilfe nach Grassh sendeten.   Dank des Reichtums an Bodenschätzen erfreute sich die Oberschicht von Mibire, auch durch den Handel mit den Ländern im Norden, einem erheblichen Wohlstand. Das zentrale Handelszentrum hierfür war Ashanja am Majan, die Hauptstadt des Reiches. Im Spätherbst ITE 32 änderte sich dies schlagartig. Eine Flotte des Schattenfeinds griff die Stadt an. Wenige Tage später war die Stadt gefallen. Verzweifelte Bewohner flohen nach Norden, viele in Richtung Calamait. Historiker sind sich einig, dass Ashanja verraten wurde, teilen sich jedoch in drei Fraktionen bei den Details: Während einige Nihai Jikoje, die unbeliebte, älteste Tochter des Herrschers, verdächtigen, messen anderen Berichten um eine Verschwörung des Schlangenkultes unter dem Priester Kwosha eine wesentliche Bedeutung bei. Eine dritte Theorie nimmt an, dass Diener des Schattens als Sklaven nach Ashanja gelangten.   Mit der Eroberung der Hauptstadt von Mibire fiel das Reich bald in die Hände des Feindes. Von seiner neuen Basis an der Südküste rückten die Truppen fortan nach Norden vor. In den folgenden Jahren breitete sich der Schatten in Brisban aus. Innere Konflikte zerstörten die Stadt Calamait ITE 31. Nach einem jahrelangen Krieg und der Austrocknung des Majan folgten die Eroberung von Sinneth, ITE 28, und Ishamar, ITE 26. Landstrich für Landstrich fiel die Bevölkerung dem dunklen Heer zum Opfer oder floh nach Norden. Und mit dem Heer nisteten sich die Schrecken des Krieges in dem Land ein. Fruchtbarer Boden verkam zu Wüsten.  

Fall des Schattens

In der Stunde größter Not, als der Schatten nahte, offenbarte sich Chrysa. Jeder unserer Siege drohte bedeutungslos zu sein. Sie brachte das Licht, das Ende der Nacht.
- Chronik der langen Nacht
  In der südlichen Hälfte von Gieldas traf Chrysa auf den Schattenfeind. Den Legenden nach erwartete die Yenda den Invasoren auf den Viruka-Klippen. Als die dunklen Schwingen übers Meer nahten, griff sie an. Der Kampf dauerte nach einigen Berichten Stunden, andere beschreiben einen wochenlangen Sturm, der beide einschloss. Die freigesetzte Magie riss an den Landmassen des Kaps und zerbrach es in Inseln. Der Brisgir erhob sich unter dem Kampf am Himmel aus der Tiefe. Mit dem Vulkan als zentralen Knoten verschoben sich die Graine-Ströme der Welt. Schliesslich floh der Schattenfeind nach Süden, nach Grasst'Azrog. Dem Schatten nach Azrog folgend wurde die Lichtbringerin ein letztes Mal von einer Gruppe schiffbrüchiger Händler erblickt.  
Viruka by Ilmaine

Gegenwart

Seit der Entdeckung von kostbaren Erzen und Edelsteinen in den Besaher-Bergen um TE 390 weckt die Umgebung zunehmend das Interesse von Kaufleuten. Dennoch weigern sich alle fähigen Kapitäne die südlichen Küsten und Inseln anzufahren. Die Gewässer sind voller gefährlicher Strömungen, unvorhersehbarer Winde und Strudel. Handelsrouten umfahren das Kap mit einem weiten Umweg nach Süden. Nicht wenige unvorsichtige Schiffe treibt ein Sturm in die Symiar-Felsen. Immer wieder bricht der Brisgir im Süden aus und taucht die Inseln in Rauch und Glut. Giftige Dämpfe steigen um den Vulkan in seinen Ruhephasen aus der Tiefe empor. Die magischen, starken Ströme der Region sind instabil und führen regelmäßig zu unvorhersehbaren Naturereignissen.   Im Norden der Besaher-Berge liegt das verbotene Land, Grail, beherrscht von Monstern, wie man sich erzählt. Westlich davon erschweren Wüsten die Reise nach Süden. Noch immer durchstreifen die Nachfahren der alten Schrecken den Westen und Süden des Landes und seine sandumwehten Ruinen alter Städte. Die wenigen in der Region lebenden Menschen sind Banditen und Ausgestoßene. Tag für Tag müssen sie um ihr überleben kämpfen. Im Nordwesten entdeckten Reisende Ruinen aus der Zeit vor dem Schattenkrieg, angeblich das sagenumworbene Calamait. Seither wächst auch das Interesse Gelehrter an dem verlassenen Land. Historiker aus ganz Caelis versuchen seither die Mittel für eine Expedition zur Neuentdeckung der Südspitze von Caelis zu gewinnen.

Geographie

Gieldas grenzt an das Mithil Sienwe. Es wird von felsigen Klippen, einer Vielzahl kleiner Inseln und dem Vulkan Brisgir im Süden bestimmt. Die Gewässer im Süden sind berüchtigt unter Seefahrern: gefährliche Strömungen, Strudel und Felsnadeln erzwingen einen weiten Umweg nach Süden, jenseits des Brisgir. An der Küste finden sich Graslandschaften, die im Norden der Region bald in Wüsten übergehen. Aus dem Norden teilt das ausgetrocknete Flussbett des Majan das Land. Entlang der Ostküste fliesst eine starke Graine-Strömung vom Brisgir nach Salmaedi.

Maps

  • Gieldas
Andere Namen
Xshamet, Lhemset (historisch)
Art
Region
Übergeordneter Ort
Beinhaltete Orte
Inhabiting Species

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Cover image: by Ilmaine

Kommentare

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2 Apr, 2020 13:12

My German is quite rusty, but what I understood was quite nice :D   Just had to comment to tell you that your header and the drawing with the big owl-like creature are amazing :3

Grab your hammer and go worldbuild! :3
2 Apr, 2020 14:43

Thank you for taking time to comment.