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SPORENWÜSTE

Die in den östlichen trockenen Gebirgsketten dabarans gelegene Sporenwüste besteht im grunde lediglich aus tiefen Schluchten die von hohen Bergen kilometerweit umschlungen werden. Geologen des Mathematischen Institutes zufolge, waren diese Gebiete vor langer Zeit einst tiefgehende Flüsse die in den riesigen Ozeanen mündeten, welche den Planeten vor vielen Jahrtausenden einst als die Sonne noch jung war zu einem blühenden Garten gemacht hatten. Ähnlich wie angenommen wird, dass die als "Wunde" bezeichnete Anomalie des Planeten vor langer Zeit einer der tiefsten Seen dabarans gewesen sein könnte, so wird hier sogar angenommen, dass die wiege des heimischen Lebens nicht aus den verbliebenen kleinen Salzwassermeeren, sondern aus diesem Gebiet stammte.   Heute ist die Sporenwüste jedoch ein Ort den normale dabarani meiden. Nur waghalsige und arme teufel die keine andere Wahl haben wagen sich heutzutage noch in die nähe der Sporenwüsten. Woher genau der Pilz stammt, der sich in den tiefen der Gräben auch bei größter Hitze ausbreiten kann ist bis heute ungeklärt, doch seine Auswirkungen auf Lebewesen die mit ihm in Kontakt kommen sind umso bekannter.   Wenn sich er Pilz einmal in der Lunge des betroffenen festsetzt, ist es fast unmöglich diesen gänzlich aus ihr zu entfernen. Allein die Körperwärme und feuchtigkeit der eingeatmeten Luft scheint ausreichend zu sein für den Fungus zu gedeien. Dabei fanden Wissenschaftler des Instituts heraus, dass der Pilz zudem versucht bei längerer starker belastung ohne behandlung in den Körper des betroffenen einzudringen. So wurden spuren des Pilzes im Blut betroffener gefunden und bei obduktionen im Hirngewebe.   Bisher ist ungeklärt, warum der Pilz diesen Schritt geht, da dem Wirt keinerlei negative auswirkungen dabei entstehen. Tests an betroffenen haben jedoch gezeigt, dass diese mit einer entsprechenden Infektion deutlich sensibler auf gewisse elektromagnetische Felder reagieren als es normalerweise der Fall wäre. In diesem Zusammenhang wurde bei einer größeren Untersuchung im Zyklus 57 die Theorie aufgestellt, dass dieser Pilz nicht das finale Stadium erreicht habe und im bisher bekannten ausmaß lediglich im ruhemodus verweilen würde.   Weiter wurde vermutet, dass es in den tiefen der Schluchten entsprechende befallene geben muß, die das Endstadium dieser Infektion bereits erreicht haben. Dies würde sich mit den Berichten jener decken, die aus den Sporenfeldern der tiefen Gräben wieder zurückgekehrt sind.   Diese berichteten von agressiven fast humanoid wirkenden Kreaturen die kauernd und teilweise fast kriechend mit enormer Geschwindigkeit auf sie zugestürmt seien. Einigen Berichten zufolge sei ihre Haut überwuchert gewesen und entfernt menschlich. Bisher konnte jedoch kein solches Exemplar weder tod noch lebendig geborgen werden. Auch Aufzeichnungen gibt es derzeit keine, da der stetige dichte Sporennebel in der Tiefe die sicht auf nur wenige Meter reduziert und durch die verklebung der Sporen an den oberflächen schnell die Sicht nimmt. Auch sonare Systeme dringen selten mehr als zwei Meter in den Dunst vor.   Der einzige Fund der immer wieder von waghalsigen aus den tiefen nach oben gebracht wird, sind kleine grünlich violette Blüten die an den tiefsten Schluchten der Sporenwüste wachsen und von reichen Dhars oder Händlern für teils horrende Summen erstanden und als Aprodisiakum und Wundermittel der Jugend verkauft werden. Aus bisher noch ungeklärten Gründen eignen diese Blüten leider (oder besser dank der Ikonen nicht) für eine vermehrung.   Was immer den Pilz und jene Pflanzen in den Schluchten hällt, die Bewohner dieser Gebiete können nur zu den Ikonen beten, dass es niemals verschwinden wird.
Nur wenige wagen sich unterhalb der Klippenzüge entlang der Sporenwüste. Neben dem Pilz verbergen sich manchmal noch gänzlich andere Dinge in den Nebeln...
Art
Desert
Übergeordneter Ort

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