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Levientaril

Lasst uns singen für Sein, den Anfang der Welten. Lasst uns singen für die Hoffnung, für die Zukunft, für die Wiederkehr der Yenda.
— eine Priesterin
  Levientaril ist die Religion der überwältigenden Mehrheit der Menschen in Vithil'Caelis und auch überall im restlichen Caelis sowie Grasst'Briog finden sich Anhänger.   Die Ursprünge des Glaubens sehen seine Anhänger im Wirken der Prophetin Yaewa um etwa ITE 600. Von seinem Ursprung in den westlichen Wäldern in Caelis breitete sich der Levientaril langsam über den ganzen Kontinent aus. Entscheidend für die Dominanz des Levientaril in der Gegenwart waren die Verbreitung des Glaubens durch Ilissa Narluin und die spätere Adaption als zentrale Religion im großen Falthea. Als Folge integrierte oder verdrängte der Glaube einen Großteil der zuvor vorherrschenden lokalen Bekenntnisse und Druidenkulte.   In den letzten Jahrhunderten verlagerten sich die Autorität in der Religion von Klöstern immer mehr in die großen Tempel in Stadtnähe.  

Weltbild

Laut dem Levientaril wuchs der erste Baum, Sein, in einer zuvor kalten und toten Welt. Die ersten reifen Fürchte Seins waren die Größten der Yenda, darunter auch Yaewa, später folgten Sonne, Senuel, die Sterne und viele andere Yenda. Die Früchte gaben dem Universum Licht, Wärme und Leben. Sie wanderten im Universum umher und formten es weiter. Aus einer Vereinigung von Yenda und Sterblichen, Teil ihrer Schöpfung, entstanden die ersten Menschen.   Vor langer Zeit verliesen die Yenda die materielle Welt, sie folgten Sein auf die Erste Lichtung, ins Jenseits, und wachen seither von einer weit entfernten Sphäre über die sterbliche Welt, Havenith, die sie den Menschen anvertrauten. Im späten Frühling ist diese Sphäre der Göttlichen nahe, im späten Herbst am weitesten entfernt, sodass dieser eine Zeit des Vergehens ist, bis in den Winter.   Alles Leben kommt in Form von Ialis von Sein und kehrt in einem ewigen Kreislauf mit dem Tod wieder zu Sein zurück.   In Zeiten der schwersten Not, so versprechen die Schriften, sendet Sein die Yenda erneut zur Hilfe der Gläubigen.  

Glaubensgrundsätze

  • Die Existenz von Sein, dem Ersten Baum, ist ohne Zweifel. Es gibt kein göttliches, kein gütiges Wesen größer als Sein.
  • Jedes Leben von der Geburt an ist ein kostbares Geschenk von Sein und verdient Wertschätzung.
  • Genügsamkeit ist eine Tugend. Nimm nichts was du nichts brauchst, und nichts was ein anderer braucht.
  • Den Alten und Weisen gebührt Respekt, wie Kindern die Sorge der Eltern und der Gemeinschaft gebührt.
Es gibt keinen Grund ein Leben zu nehmen, wenn nicht um ein anderes zu bewahren.
— aus den Schriften des Levientaril
 

Riten des Glaubens

Die Verehrung von Sein und den Yenda äußert sich vornehmlich in einer Vielzahl kleine Gesten im Alltag. So danken die Gläubigen Sein für das Bereitstellen der Nahrung vor der Mahlzeit. Dies geschieht meist schweigend, für Festmahle auch mit Gesang. Wird Fleisch serviert, danken viele Gläubige auch dem Tier für sein Opfer. Ähnlich begleiten kurze Gebete das Fällen von Bäumen, oder Schlachten von Tieren.   Neben dem Erwachensfest sieht der Levientaril diverse weitere Feiertage und Feste vor, die den Ritus des Glaubens bis in die Dörfer tragen. Ansonsten finden regelmäßige Feiern des Glaubens vor allem städtischen Regionen statt, wo die Gläubigen sich zu Gesang, Tanz und Gebet zusammenfinden, und den alten Mythen lauschen,   Priester Seins begrüßen jeden Tag den Morgen mit gesungenen Gebeten zum Sonnenaufgang. Den Abend verbringen sie in Meditation und stillem Gebet.    

Klerus

Ein jeder ohne Kinder kann sich den Priestern des Levientaril anschließen, den Schriften nach. Im Gegenzug für eine formale Gabe und der Aufgabe von Anrechten auf Besitz, nehmen die Tempel neue Anwärter in ihre Dienste und Lehre. Nach drei tadellosen Jahren als Anwärter kann ein Mensch wahrhaft in die Dienste Seins aufgenommen werden. Dies erfordert die Zustimmung von vier Priestern. Bei Fehlverhalten kann die Priesterschaft die Frist verlängern oder die Aufnahme in den Tempel verweigern.   Die Priester tragen typischerweise einfache Kleidung, oft mit aus Zweigen geflochtene Bänder um die Taille. Manche Priester tragen auch Reife aus geflochtenen Zweigen auf dem Kopf.   Priester und Priesterinnen Seins ist eine Form der Heirat vor Sein gestattet, jedoch ist es ihnen nicht erlaubt Kinder zu haben. Ihre Dienerschaft soll der Gemeinschaft dienen, was als unvereinbar mit der Verantwortung für eigene Kinder gilt. Sollten Priester dennoch ein Kind in die Welt setzen, müssen sie die Elternschaft aufgeben - das Kind gilt dann als (Halb)waise - , oder die Eltern müssen die Priesterwürde aufgeben.   Bei gemeinsamen Gebeten und verschiedenen Riten konsumiert die Priesterschaft von Sein Lenuevin, im Volksmund 'Grüntau' genannt, ein bitteres Gebräu, dass die Loyalität zu ihrem Gelübde Sein zu dienen symbolisiert. Eine Nebenwirkung des Konsums von Grüntau ist Unfruchtbarkeit. Uralte gesetzte sichern den Priestern Schutz zu, doch es ist ihnen unter keinen Umständen gestattet Waffen zu tragen.

Sekten

Vereinzelte Anhänger des Levientaril sehen Chrysa als Göttin, gleichwertig neben Sein. Andere begreifen Yaewa und Chrysa so wie alle Yenda nicht als Gesandte Seins sondern als Inkarnationen von Sein Selbst. Zumeist erfahren moderate Formen dieser Strömungen Duldung, öffentlichen Predigern jedoch droht die Verfolgung als Aufrührer und Störer der öffentlichen Ordnung.   In Alpheia herrscht der Leviael Sein, eine strengere Version des Levientaril. Er betrachtet Yaewa als Tochter Seins und bringt den Myria, welche als von Sein gesandte Abbilder von Yaewa betrachtet werden, besondere Verehrung entgegen. Auch da der Leviael Sein in den Gebieten Ursprüngen des Levientaril etabliert ist, betrachten Anhänger betrachten den Leviael Sein als ursprünglichere und reinere Version des Glaubens. In einigen Punkten unterscheidet sich der Leviael Sein erheblich vom Levientaril: So sollen Myria sogar Kinder haben, und die strengen Gläubigen verehren auch Madoe als eine Yenda.  
Oh, Madoe, was ist unsere Sünde? Oh, vergib uns Herrin der Wälder und Gesandte der Göttlichen!
— ein Anhänger des Leviael Sein
  Als radikaler Zweig ging der Kult der Dornenhexe aus dem Leviael Sein hervor, blieb jedoch stets auf wenige Anhänger beschränkt. Nicht zu verwechseln ist dieser Kult mit den Elmenaid Raenfe, einem alten Frauenorden in Sida, der ebenfalls Madoe verehrt, wenn auch auf eine moderate Weise.
Typ
Religious, Organised Religion
Alternative Namen
Levia Sein
Infiltrierte Organisationen
Deities
Übernatürliche Wesen
Related Professions
Kontrollierte Gebiete
Zugehörige Ethnien

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Mythen

Viele Lehren und Ideen des Glaubens erzählen die Priester und Gläubige in einer Vielzahl von Mythen. Nicht wenige davon sind Adaptionen aus alter Zeit, die der Glauben der Gegenwart integriert.  

Die ersten Menschen

Nach langem Wandern zwischen den Sternen verliebte sich der Yenda Ganelion, wie die Schriften berichten, in eine Sterbliche und die Yenda Malitha in einen Sterblichen. Trotz der Magie der Yenda war ihr Glück in der materiellen Welt begrenzt, die Zeit aller Sterblichen ist endlich. Als die Zeit für ihre Liebsten gekommen war, folgten sie ihnen zurück zu Sein. Die Trauer über das Dahinscheiden ihrer Eltern führte ihre Kinder zusammen. Ganelions Tochter Valie und Malithas Sohn Halorath, verbunden durch ihre ähnliche Herkunft, heirateten.   Ihre vielen Kinder waren die ersten Menschen. Halorath, und mit ihm Malitha, gaben den Menschen ihr Bewusstsein und Lebenskraft, durch Valie und Ganelion erhielten sie ihre Körper. Seit ihrem Tod wachen Valie und Halorath an Seins Seite über die Menschen. Von den ersten Menschen sind die Namen der vier Erstgeborenen überliefert: Almea die Heilerin, Lonrid der Wächter, Gelitha die reinen Flamme und Fildar der Erbauer.  
Du siehst, Caelia, wir sind die Erben der Erstgeborenen. Daher müssen wir die Menschen führen, wie ältere Geschwister, wie unsere Bestimmung es vorgibt.
— eine Idienavi zu ihrer Tochter


Cover image: Noevalne by Ilmaine
Character flag image: by Ilmaine

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