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Schwur vor Sein

"Im Namen Seins: Ich werde Eure Tochter finden. Was auch immer es mich kostet." Mit diesen Worten besiegelte Grinn sein Schicksal. Jahre würde seine Suche dauern. Seine Worte banden ihn unnachgiebiger als Ketten.
— Der Schwur des Suchers, eine Geschichte von Lunea Caeldaris Taerine, TE 361
  Gläubige des Levientaril können für sich oder vor Zeugen, oft vor einem Priester Seins, einen Schwur vor Sein leisten. Durch diesen sollen sich an das Urteil Seins binden. Viele Gläubige des Levientaril geben ihre Eheversprechen als einen solchen Schwur vor Sein.   Brechen sie den Schwur oder erfüllen sie seinen Gegenstand nicht, steht ihre Rückkehr zu Sein auf dem Spiel. Nach ihrem Tod kann Sein sie von ihrem Schwur lösen oder ihre Aufnahme verweigern. In diesem Fall müssen sie als Geist die Welt durchstreifen und ihren Schwur erfüllen oder Abbitte leisten. Gläubige des Levientaril messen einem solchen Schwur einen besonderen Wert bei. Ist er ehrenwert, helfen sie gerne bei dessen Erfülllung. Wird ein Schwur vor Sein gebrochen, befleckt es den, der ihn einst aussprach. Er wird von seinen Mitmenschen gemieden, da sein mangelnder Respekt vor Sein nicht geduldet wird. In einigen Fällen lösen die Priester Seins einen Schwur als Vertreter von Sein nach einer angemessenen Buße. Das Urteil Seins beim Tod bleibt dann dennoch nicht aus.   Angeblich geht diese Praktik auf Versprechen die Yaewa gegeben wurden zurück. Sie gewährte einigen Menschen besondere Geschenke oder Fähigkeiten im Gegenzug für ein Versprechen. Alte Legenden erzählen von Maedlann dem Narren, der Yaewa ein solches Versprechen gab und es brach. Nach seinem Tod soll er viele Jahre als Geist durch die Welt geirrt sein.


Cover image: Placeholder: Marels Alptraum by Ilmaine

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