Juleander Character in Irda | World Anvil

Juleander

Mit der Kraft der Natur

Written by Nightone

Hohe Göttin Juleander (a.k.a. Die Lebensbringerin)

Schau Kind:
Die Erde hier ist stark und kräftig, sie wird uns gute Erträge bringen und uns nähren.

Schau die Wälder, wie hoch sie wachsen und wie dicht das Buschwerk ist.
  Und überall sind wilde Tiere, Hasen und Füchse, Rehe und Eber.
  Ja hier fehlt es uns an nichts!   Juleander hat uns hier mit ihrem Segen bedacht damit diese, unsere, Familie gedeihen kann.   Warum also solltest du fortwollen, Kind? Hier mangelt es uns an nichts!   Jetzt geh und hol deine zehn Geschwister! Es wird Zeit fürs Abendbrot.
— Helga Goldmais, Halbling Matrone

Allgemeines

Juleander ist eines der Kinder Herrons und somit eine Hohe Helle Göttin.
  Sie wird als Göttin der Fruchtbarkeit, des Wachstums und der Natur im Allgemeinen verehrt.
  Ihr Aussehen ist das einer kindlich gebliebenen jungen Frau, deren Haare eher an Blätter und Gräser erinnern. Dabei wechselt ihr Aussehen je nach ihrer Gemütslage zwischen der Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winter-Juleander.   Unter den Hohen Göttern ist sie die wohl quirligste und fröhlichste und sie ist auch diejenige, der die Sterblichen Irdas am stärksten ans Herz gewachsen sind.   Sie gilt dabei als leicht naiv und extrem gütig, wenn sie den Sterblichen erscheint, wirkt sie häufig kindlich und verspielt, ihre hohe Stimme und schnelle Redeweise unterstreichen dieses Bild häufig.   Juleander wird besonders von den Halblingen und vielen Færys im Segensschwur angebetet.   Und jeder Bauer und Tierzüchter zeigt ihr große Ehrfurcht und hat, wenn schon nicht den Segensschwur zu ihr, doch zumindest große Opfergaben für sie übrig. Schließlich ist sie für deren Lebensgrundlage zuständig.   Daneben wird Sie von Druiden-, Schamanen und einigen Naturverbundenen Hexenzirkeln und anderen in der Natur arbeitenden Personen verehrt.   Doch ihre Größte Anhängerschaft bilden die Julianiten welche ihre Tempel in ganz Aravellien und Daterra bewirtschaften und versuchen ihre Vorsätze zu fördern und den Bewohnern der Umgebung zu helfen.   Es ist wohl ihrer Gutmütigkeit zuzuschreiben das sie ohne viele gedanken viele ihrer Aspekte weiter in Niedere Götter wie z.B. Beorân, Versperiâ oder Héstwyn aufgreteilt hat.

Göttlicher Wille

Juleander entspringt Herrons wünschen Irda zu einem Paradies werden zu lassen und sein auserwähltes Volk darauf gedeihen zu lassen.   Jedoch empfindet sie, im Gegensatz zu ihrem Vater, keine Parteilichkeit für ein spezifisches Volk.   Auch wenn ihr die Halblinge, an deren Erschaffung sie aktiv mit gewirkt hat besonders am Herzen liegen.   Sie wünscht sich das in ganz Irda eine perfekte Balance im Kreislauf zwischen Wachstum, Leben, zerfall und Tod entsteht.   Sie kommt mit fast allen Göttern gleichermaßen zurecht, auch wenn sie und Sjer‘Boal häufig aneinander geraten, da der Fortschritt von Technologie und Wissenschaft nur selten Rücksicht auf die Natur nimmt.   Vermutlich auch ein Grund warum sie Felsgnome besonders argwöhnisch betrachtet, wenn sich einer von Ihnen mal im Segensschwur ihr hingeben will.   Selbst gegenüber den Dunklen Göttern empfindet sie kaum Hass, sofern sie nicht absichtlich zerstören, was die Natur geschaffen hat.   Niemand unter den Göttern verkörpert den Kreislauf von Wachstum und zerfall so sehr wie sie. Sie weiß das für (fast) alle Dinge einmal die Zeit kommt da sie vergehen und solange dies nicht erzwungen wird, wird sie damit zurechtkommen.   Ihre Domäne überschneidet sich mit denen vieler anderer Götter, ob es nun die Korallen und Tiere des Meeres unter Nespô-tías Domäne oder die in den Lüften lebenden Adler Lam‘oreths oder gar die faulig-giftigen Pilze in den sumpfigen Morasten des Gal’worrayn, überall findet das Leben, und somit sie, einen Zugang.   Doch jene die die Natur missachten und schänden sollten sich vor ihrem Zorn in Acht nehmen, den sie kann schnell zu einer wahrhaft unaufhaltsamen Naturgewalt werden.

Besondere Feiertage

Das Fest des Lebens, welches sich in den Freudentag und den Lebenstag aufteilt, wird von fast allen Einwohnern Irdas gefeiert. Bei dem zweitägiges am 9. und 10. Juleanor werden Mütter besonders geehrt und überall sind stilisierte Ährenabbildungen zu sehen.   Die Gläubigen bringen an diesem Tag einen Tropfen ihres Blutes vor einer Statue oder einem Schrein der Göttin dar und bitten um eine ertragreiche Ernte und üppige Tierbestände oder bitten um erfolgreiche Geburten und gesunde Kinder.
  In Ländern wo Juleander besonders geehrt wird, ist an diesen Tagen das Ernten von Pflanzen und das Jagen von Tieren untersagt.   Am 30. Juleanor feiern fast alle Halblinge das Jul-Schmausen, um so für die Sommerernte zu danken.   Dabei werden Unmengen an Speisen im großen Rahmen zubereitet und beim Fest vertilgt.   Ganze Halbling Gemeinden erklären den oder die folgenden Tage ebenfalls zu Ruhetagen, da man sich vom Gelage erstmal erholen muss.
 
Eckdaten
Klassifizierung
Hohe Göttin
Gesinnung
Helle Göttin
Domäne
Natur, Wachstum, Fruchtbarkeit, Leben
Erschaffung
Tochter Herrons, durch Jethaniele aus ihm erschaffen zu Beginn der Ersten Welt
Residenz
Cala-Dalathìel
Orden/Kult
Julianiten, Mehrere Druiden-, Schamanen- und Hexenzirkel
Heilige Symbole
Die Goldähren, Kornblumenkränze,
Die Silberähre (nur Julianiten)
Festtag
9. und 10. Juleanor - Fest des Lebens
30. Juleanor-Jul-Schmausen
Schriftverweise
Aufzeichnungen des Armalius Dú Verdan,
Die Inschriften des Lebens,
Das Thar-máreel








Säe und du wirst ernten.   Schätze das Land und es wird dir leben spenden.   Gebe einen Tropfen des Blutes eines Neugeborenen an die Erde um Ihre Herrin zu ehren, den im blut ist das Leben.   Wenn du ein Tier erlegst, so sei es um dich zu nähren und zu wärmen, nicht aus Spaß oder Grausamkeit!
— Auszug aus dem Thar-máreel, Kapitel 2, Die Gebote der Juleander

Heilige Symbole

Im Wandel der Jahreszeiten

Juleanders Gemütslage hängt immer in direkter Korrelation mit ihrem Aussehen zusammen.   Dabei gilt:
Hält sich in Cala-Dalathìel auf, so bestimmt ihre Stimmung ihr Aussehen und kann binnen Sekunden wechseln.   Wandelt sie jedoch verborgen auf Irda so passt sich ihre Stimmung und ihr Aussehen der jeweiligen Jahreszeit an.  
Dies gilt auch wenn sie in den Träumen und Visionen der Sterblichen auftritt, sie wird dann immer so Auftreten das es der Jahreszeit entspricht in welcher sich der Besuchte befindet.   An Orten wie dem Arev-Nahl wo es keine wirklichen unterschiede in den Jahreszeiten zu geben scheint, erscheint sie je nach eigener Stimmung in ihren Frühjahrs-, Sommer- oder Herbstkleid. Nie jedoch im Winteroutfit.
  In Nortika und Surtika hingegen erscheint sie, nur im Winterkleid.

Frühling

Sie ist quirlig und aufgedreht.   Neugierde und Tatendrang erfüllen sie.   Ihr sprießen goldene Blumen aus dem saftigen grünen Haar und sie versprüht die Energie der Jugend.   Die Kleidung an ihrem Körper ist luftig und liegt locker an, wie es viele Kinder Irdas bevorzugen.

Sommer

Stolz und aufrecht sind ihre Haltung. Sie strahlt Ruhe, Liebe und Güte aber auch enorme Tatkraft aus.   Ihr Haar wirkt wie kräftige Grüne Bläter und Farne, welche in alle Richtungen abstehen und ihre Haut hat eine gesunde Bräune.   Ihre Kleidung wirkt Erwachsen und dennoch verspielt.

Herbst

Sie wird von einer gewissen Melancholie und Traurigkeit erfüllt, bringt dafür aber auch eine neue Entschlossenheit mit.   Ihr Haar verfärbt sich zunehmend Braun und Laub entspringt dem Haupt und fällt stetig zu Boden.   Auf ihrem Gesicht liegt ein tiefer Schatten und ihre Kleidung wird wärmender und aber wirkt auch wieder vernachlässigter.

Winter

Stur und Eigensinnig und von einer ungeahnten Härte ist sie in dieser Zeit. Sie versprüht einen fast unbändigen Überlebenswillen und ein Gefühl von Sehnsucht.   Ihr Haar sonst grünes Haar ist nun fast gänzlich weiß und grau, aber Grüne Misteln und Schneeglöckchen wachsen um ihr Haupt herum.   Ihre Kleidung wird eher zu einer verkapselnden Rüstung, wie um die samen zu symbolisieren die auf den Frühling warten.
 


Cover image: Photo snippet of the acropolis in Greece

Kommentare

Author's Notes

Background Images:


Please Login in order to comment!
Feb 6, 2024 18:07

Mir gefällt, wie die Göttin ihr Aussehen während der Jahreszeiten ändert. Wieder ein sehr informativer Artikel, von dem ich wieder einiges lernen kann :).

Stay imaginative and discover Blue´s Worlds, Elaqitan and Naharin.

Psst join the Copper-Party during Summer Camp 2024 and I would be very happy if you would celebrate my SC contributions with me.
Feb 7, 2024 11:24

Danke dir!
Freut mich das die neuen Punkte der Überarbeitung herausstechen ^^.
Um so mehr wenn es dich inspiriert ^^

Have a look at my entries for:
  • moonflower-writing's Food, Glorious FOOD! Unofficial Challenge: Lende a la Terascoa
  • BasicDragons's Unofficial Dragon Challenge 2024: Parg-nél'rush, der Walddrache
  • DaniAdventures Romance-Ception! Challenge Ballade von der Silberelfe
  • My Adventure April short story Einer dieser Tage