Jul-Schmausen

Mahlzeit für Götter und Halblinge

Es ist so weit, es ist so weit! Der letzte Tag des Monates Juleanor ist da!
Die Frauen haben gekocht was die Töpfe hergegeben haben. Die Männer haben Rind und Schwein auf dem Spieß über dem Feuer gebraten. Die Mädchen haben gebacken solange die Öfen heiß sein konnten und die Jungen haben Obst und Waldfrüchte gesammelt.
  Vielen dank euch allen dafür!
  Nun ist alles hier auf dieser Tafel aufgefahren und angerichtet. Es duftet herrlich und verführerisch köstlich. Also lasst uns Juleander danken für ihre Großzügigen gaben dieses Jahr und uns laben an diesem Festschmaus.   Lange Rede kurzer Sinn: Ich erkläre das Jul-Schmausen für eröffnet!
— Bürgermeister Hartsohle, Vorsteher einer Halbling Gemeinde in Turelium

Geschichte

Das Fest begehen die Halblinge schon so lange sie sich zurück erinnern können. Ja sogar als sie sich noch Feldlinge nannten, zu Zeiten der Ersten Welt.
Sie gedenken und danken damit Juleander der hohen Göttin die Sie dereinst erschaffen hat, und die Ihnen unter all den Göttern wohl auf ewig die Sympathischste bleiben wird.

Durchführung

Über das Jul-Schmausen

  • Dies ist ein Fest der Halblinge und wird in ganz Aravellien von ihnen praktiziert.
  • Die Festteilnehmer beginnen bis zu drei Tage vor dem Feste alles vorzubereiten. Tische und Bänke werden geputzt, Tischdecken gereinigt und gestärkt, Blumenarrangements bereite und Festzelte aufgestellt.
  • Einen Tag vorher beginnen die Mahlzeiten zubereitet zu werden. Das Fleisch für den Spieß wird aufgespießt, Kuchen und Brot werden gebacken Soßen und Gemüse gekocht und frisches Obst sowie Waldfrüchte gesammelt.
  • Am Tag des Festes versammelt sich, je nach Begebenheit, das ganze Dorf, die Straße das Viertel oder zumindest die Familie der feiernden Halblinge an einer Tafel.
  • Der Älteste oder der Vorsteher bringt ein paar Worte des Dankes vor und wenn ein Priester der Juleander anwesend ist so bringt dieser auch noch ein meist ausschweifendes Gebet dar.
  • Sobald das Fest dann eröffnet ist, gibt es unter den Halblingen kein Halten mehr, jeder versucht von allem etwas zu bekommen und es wird gegessen und getrunken.
  • Das Essen wird nur unterbrochen wenn zu einem Lied aufgefordert wird bei dem die gesamte Versammlung, meist grölend, mit einstimmt.
  • Das Ende des Festes ist um Punkt Mitternacht, danach wird kein Krümel mehr gegessen!
  • Die Reste werden eingesammelt und aufgeteilt und ab dem zweiten Tag des Monats Theryar allmählich und gesitteter gegessen.
    (Am 1. Theryar sind die Mägen noch so voll das kein Halbling einen Bissen essen kann)
Poitkens Almanach der viel-zu-vielen Dinge Ausgabe "Götter, Kulte, Kirchen und Schicke Gebäude" S.265


Cover image: Food by FotoshopTofs

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