Maogkal

"Das war sie also. Eure ach so stolze Stadt. Euer ach so stolzes Volk, das sich mit den größten Göttern verbinden wollte, auf dass es nicht untergehe. Wo waren denn diese Götter? Aber was soll's. Du hast es ja so schön gesagt. Jeder bekommt, was er verdient."
— Ardmenes zu Plögnir Franisfil in dessen letzten Zügen
 
Maogkal (Hel für Schlittenstätte) war die erste feste Stadt der Maogken, was sie schnell zu deren Hauptstadt machte. Gut, wenn auch im Binnenland gelegen, trafen sich die Führer der Maogken und dort siedelten ihre Magier und die höchsten von ihren Geistermeister genannten Aspektenergienutzern, um in ihren Forschungen voran zu kommen. Bis die Siedlung an einem Tag ausgelöscht wurde.

Demografie

Der überwiegende Teil der Stadtbevölkerung wurde von Maogken gestellt, wenn 10 % auch aus versklavten anderen Nora-Ethnien stammten. Der vergleichsweise hohe Anteil lag zwar auch an dem hohen Anteil spezialisierter Fachkräfte wie Magiern und den Geistermeistern, Steinmetzen, Kürschnern und Knochenschnitzern, denen sie zuarbeiteten, meist halfen sie allerdings beim Fischfang und gerben sowie beim Bergbau aus. Da es in den Almmaundd zudem einige Metalle gibt, gab es in der Stadt sogar einige Schmiede, wenn auch bei weitem nicht vergleichbar mit südlicheren Ländern.

Geschichte

Als die Maogken sich durch die Inyamied von dem Nackenschlag der sinkenden Temperaturen erholten wuchs in ihnen die Sehnsucht nach ihren früheren befestigten Dörfern und Städten. Sie prüften die Umgebung und fanden südlich der Almmaundd, der angesichts der neuen Witterungen nahezu perfekte Bedingungen bot: Die Flüsse vereisten auch wegen der Vuhrkryd nicht, so dass das Nahrungsangebot besser sowie Süßwasser leicht zugänglich war und durch eine Siedlung südlich der Berge konnten sogar die einzigen Metallvorkommen von Noralanda gesichert und erschlossen werden.   Es dauerte etwas länger, aber dann entstand eine Stadt, zunächst aus Torfhütten, dann später mit dem Fortschreiten der magischen Forschung, häufig auch aus steinernen Häusern, die durch magisches Feuer und Essenzfeuer der Berge warm gehalten werden konnten. Bald siedelten sich hier vornehmlich Handwerksspezialisten an, die sich durch den möglichen Fischfang leicht mit versorgen ließen. Der Fischfang und die Lager- und Trockenmöglichkeiten waren auch der Grund, warum es sich etablierte, die Versammlungen der Führer der Maogken in Maogkal abzuhalten sowie die Priester der Götter vornehmlich dort anzusiedeln.   Die Stadt hatte sich gerade ausreichend kultiviert, dass wieder über eine flächendeckendere Einführung von Schriftdokumenten mittels Pergament nachgedacht wurde als der Krieg der Götter begann und die Maogken sich schließlich für die Geschaffenen Elementargötter entschieden. Als sie dann Inyare wegen deren Aufbegehren gegen den Gott des Lichts die Treue brachen nahm das Unheil seinen Lauf, wie im Mythos über das Entstehen der Azmaescis beschrieben ist.   In diesem Fall kam es der Stadt zu Gute, dass wegen Plögnir Franisfils Voraussicht schon über Alternativen zu den Inyamied nachgedacht und geforscht worden war und sich bereits vergleichsweise wenige der Tiere in der Stadt aufhielten. Zwar starben nahezu alle Maogken, die an der Schlacht beteiligt waren, aber insbesondere einige Magier konnten durch Portale einige Maogken aus der Stadt retten, unter ihnen auch die später wichtigen Geistermeister. Und auch sonst fanden sich im Umland der Stadt mehr Verstecke als auf dem sonstigen flachen Land. Nur diejenigen, die sich in Gebäuden versteckten, hatten leider den falschen Weg gewählt als Ardmenes die gesamte Stadt mit Finstereis bedeckte.   Damit endete dann auch die Geschichte der Stadt. Zwar blieben dier Flüsse fisch- und die Berge metallreich, aber für die Maogken galt die Stadt und das Gebiet zwar als Ort des Aufbruchs, aber auch als verflucht, so dass sie bis heute das Gebiet nahezu meiden.   Die Stadt erlebte eine gewisse Wiederenteckung durch Galenirs Perliz, der seine Eindrücke und die Funde ausführlich in seinem Bericht beschrieb.

Points of interest

Zur Blütezeit der Stadt handelte es sich vielleicht nur um eine besonders prunkvolle Statue eines Gottes, aber das Monument des Rakem in Maogkal war trotzdem eine Sehenswürdigkeit, sind derart behauene Steine in Noralanda doch kaum zu finden. Und auch jetzt noch ist die Statue sehenswert, wenn auch auf andere Art und Weise.

Geographie

Maogken war direkt südlich der Almmaundd gelegen und hatte damit über die diesen Bergen entspringenden Flüsse einen permanenten Zustrom an Süßwasser, der noch dadurch verbessert wurde, dass Vuhrkryd sich an den Ufern sehr gut vermehrten. Durch die Flüsse hatte die Stadt Zugang zu Fisch, was eine willkommene Ergänzung der Speisekarte war - ebenso wie die Vögel, die um die Flüsse herum lebten. Daneben gab es einige Wildtierrouten in der Nähe, die den Jägern die Arbeit erleichterten. Durch die Nähe zu den Bergen war zudem genügend Stein, unter anderem Granit, für Steinbauten vorhanden sowie Vorsprünge zum Trocknen von Pelzen, Leder und Knochen. Abgesehen von den Bergen war die Stadt recht eben, wenn sie auch ein leichtes Nord-Süd-Gefälle aufwies.
Inhaltsverzeichnis
 

RUINED SETTLEMENT
Untergang durch die Schleifung durch Ardmenes zu Beginn des Kriegs der Götter

Art
Capital
Einwohner
5.000
Übergeordneter Ort
Besitzer/ Herrscher
Besitzende Organisation

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