das Monument des Rakem in Maogkal

"Es war ein beängstigender Anblick. Was nicht nur daran lag, dass es die dunkelste Nachtstunde war, in dem keine der Sphären scheint, so dass ich meine Brille herausnehmen musste, um sehen zu können. Da war dieses antike Monument eines inzwischen verstorbenen Gottes, nahezu vollständig erhalten, und an dieses dieser Mann gefesselt. Wir waren immer noch mindestens drei Meter über ihm beim Blick durch das Finstereis, aber sein Leid im Angesicht des perfekt konservierten Todes war deutlich zu erkennen. Wenn Azmaer nur halb so grausam ist wie seine Mutter - was ich nicht bezweifle - sollte man ihn wahrlich nicht verärgern."
 
Das Monument des Rakem in Maogkal ist eigentlich nur eine gut erhaltene Statue eines gefallenen Gottes und damit nicht so besonders, wen man die Anzahl alter Statuen in Beliazar bedenkt. Sie besticht allerdings durch ein besonderes Detail: Dem auf dieses Monument fixierten Plögnir Franisfil. Hierdurch ist es ein Monument des Schreckens, den eine Rachegottheit verbreiten kann.
 
"Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was daran so dermaßen grausam sein soll. Der Mensch ist gestorben. Trotz dem, was er der Rächenden antat. In späteren Jahren hätte er nicht so viel Glück gehabt, nur den Tod beinahe seines ganzen Volkes miterleben zu dürfen. Die meisten Menschen haben einfach keine Ahnung, was der Aspekt der Rache wirklich vermag.
— Zahirr

Zweck / Funktion

Der Zweck des Monuments des Rakem in Maogkal war eigentlich simpel: Die Ehrung des Gottes, dem die Maogken ihrer Ansicht nach am meisten zu verdanken oder am meisten ausgeliefert waren. Sie stand bereits auf dem Platz, als die Maogken auch noch Inyare ehrten, zu diesem Zeitpunkt noch neben der Statue der jungen geborenen Göttin. Mit der Wegnahme dieses weiteren Monuments dominierte sie den Platz völlig und sollte so die vollkommene Macht des Gottes noch besser darstellen als zuvor.

Veränderungen

Dieser Zweck des Monuments wurde durch Ardmenes zerstört. Durch ihr Hinzufügen von dem durch Lirzace gefesselten Plögnir Franisfil nach der Schlacht von Maogkal zeigte es stattdessen, wie sehr auf Rakem in der Not Verlass war und dass man eine Rachegottheit lieber nicht beleidigen sollte. Daür blieb es durch die Konservierung in Finstereis sehr gut erhalten und wurde nicht im Laufe der Zeit witterungsbedingt zerstört.

Architektur

Die Statue ist aus blaugrünen Granit gefertigt. Auf einem breiten Sockel wurde zunächst eine große Welle mit Eisbergen im Hintergrund dargestellt. Darauf steht von den Knien aufwärts Rakem, athletisch, bartlos, mit einer kurzen Tunika. Neben der Welle ist er dabei gut an den mit Schwimmhäuten versehenen Händen und der Muschelkrone erkennbar. Seine unnachgiebigen Züge und auch die Details seiner Muskeln legen dabei ein hohes Verarbeitungslevel nahe - sei es nun von einem der begnadeten Künstler aus dem Süden oder schlicht durch einen der hohen Diener des Gottes selbst.

Tourism

Früher wurde die Statue des Rakem oft und viel bewundert, was auch daran liegt, dass Steinarbeiten in Noralanda selten sind. Seit der Schleifung Maogkals und der Konservierung der Stadtreste in Finstereis reiste kaum jemand an diese Stelle.   Nur in den ersten Jahrhunderten nach den Ereignissen reisten immer wieder Maogken an die Stelle, um den Schwur zu bekräftigen, dass auf die Götter kein Verlass war und man selbst stark werden musste. Dann wurde es gänzlich still.   Bis Galenirs Perliz dorthin reiste und sein Bericht darüber dazu führte, dass bereits viele auf der Jagd nach den Artefakten im Eis ihr Leben ließen. Inzwischen wird der Ort auf Drängen von Levstatt von den Maogken bewacht.
Inhaltsverzeichnis
 
Alternative Namen
Monument des Wandels
Typ
Monument / Statue, Large
Besitzende Organisation

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