Galenirs Perliz

Hochwürdiger Meister der Selariem Galenirs Perliz

"Ein Wissenspriester der Sorte, die es sich zur Aufgabe machte, verlorenes Wissen oder verloren geglaubtes Wissen wieder an den Tag zu legen. Zum Glück ist er inzwischen alt. Nach allem, was ich las und hörte, war er viel zu gut in diesen Dingen. Vielleicht hätte ein bisschen mehr Rücksprache mit seiner Göttin gut getan. Zumindest hoffe ich doch sehr, dass Selariem nicht wollte, dass das Überleben der Inyamied ans Licht kam."
 
Galenirs Perliz ist ein Priester der Selariem des Zweiges der Wissenserforscher, der es sich zur Aufgabe machte, Spuren von Wissen in den Schriftrollen und Büchern aus der Zeit vor dem Krieg der Götter und dessen Anfang zu suchen und diesen dann auf Yenort nachzugehen. Er unternahm im letzten Jahrhundert entsprechend viele Weltreisen, die nur zu häufig mit der Aufdeckung von verschütteten Wissen endeten, seien es nun wiederentdeckte Spezies wie die Inyamied, vergessene Naturwunder wie Inyamikal, untergegangene Städte, Monumente und immer wieder auch Artefakte, die nicht mehr in die heutige Zeit gehören. Sein berühmtester Bericht ist der Bericht des hochwürdigen Meisters Galenirs Perliz über seine Reise nach Heilhem.   Insgesamt umfassen seine Berichte 9 Bücher und die Schlussfolgerungen und Erweiterungen, die er nach seiner aktiven Zeit schrieb, nochmals 27 Bücher. Dadurch ist er eine große Inspiration für viele Wissenserforscher, denen er auch heute noch gerne weitere Hinweise für lohnenswerte Reisen gibt.

Physical Description

Allgemeiner Physischer Zustand

Für einen Selariem-Priester war er stets gut in Form, was manche auch seiner eher asketischen Lebensweise mit einem weitgehenden Verzicht auf Alkohol und einem Übermaß an Lebensmittel zuschrieben.   Insbesondere während seiner aktiven Zeit als Wissenserforscher war er zudem recht muskulös, reiste er doch auch häufig zu Fuß und durch unwegsames Gelände.   Heutzutage ist er für sein Alter immer noch weitgehend gut in Form, hat aber an Muskeln und damit auch Gewicht eingebüßt.

Individuelle Charakteristiken

Galenirs rasiert sich seit dem Ablegen der Allgemeinen Prüfung seine Kopf- und Barthaare, um seine Hingabe zu Selariem zu symbolisieren, so dass er stets an seinem kahlen Schädel und dem bartlosen Gesicht zu erkennen ist.   Selariem hat daneben wohl entschieden, dass dieses Gelübde mit der Zeit nicht inhaltsleer werden darf, denn ihm wachsen immer noch Haare. Heutzutage lässt er sich aber meist rasieren, da die Koordination nicht mehr so gut ist wie früher.

Besondere Fähigkeiten

Galenirs ist wie viele Selariem-Priester recht intelligent und verfügt über viele Sprachkenntnisse. Daneben steht er in der Gunst seiner Göttin hoch genug, dass sie ihm göttliche Magie gewährt. Die Gunst ist inzwischen hoch genug, dass er auch Tote zum Leben erwecken könnte, was er aus Respekt vor der Domäne des Todes aber nicht machte, sondern eher andere Fähigkeiten nutzte - wie die, den Strom des Wissens anzuzapfen.

Kleidung & Schmuck

Sofern er nicht gerade im höchsten Norden oder Süden unterwegs ist, trägt er immer die Tracht der Priesterschaft der Selariem, die bei ihm seit langem eine rote statt einer weißen Mozetta beinhaltet.   Daneben versuchte er auch in den Extremregionen die Kompromisse so klein wie möglich zu halten. Dies war in Heilhem etwas schwieriger als im Süden, da er dort davor angehalten wurde, seine gewährte göttliche Masgie auf ein Mindestmaß zu reduzieren, so dass er sich nur wenig Erleichterung vor der Kälte Noralandas verschaffen konnte - abgesehen von der passenden Bekleidung, versteht sich.

Mental characteristics

Persönliche Geschichte

Galenirs wurde in Perta in Masmiim geboren. Auf Grund seines Geburtstages - und weil es sich bei ihm um den dritten Sohn einer nicht ganz so wohlhabenden Familie handelte - wurde bei ihm schon in jungen Jahren entschieden, dass er für den Priesterdienst und insbesondere Selariem bestimmt ist.   So wurde er dem Tempel bereits mit fünf Jahren übergeben, wo er sich schnell einlebte. Er fand sein besonderes Faible relativ bald in der Frühgeschichte Yenorts, was gegebenenfalls auch daran lag, dass viele Kinder und Menschen, die eher aus Dörfern kamen, ihn häufig fragten, woher er denn komme, da die meisten Berenen eher hellhäutig sind.   Um die Texte und Fragmente lesen zu können stürzte er sich geradezu verbissen nicht nur in die Erlernung von Nethiler, sondern auch Dis und Ademdis, da viele frühe Texte - so noch erhalten - in diesen Sprachen verfasst oder neu verfasst wurden, um die Originalquellen so wenig wie möglich zu verfälschen.   Geradezu natürlich führte dies alles dazu, dass er sich nach Ablegen der Allgemeinen Prüfung mit 13 Jahren dem Priesterzweig der Wissenserforscher verschrieb, worauf er erst einmal Jahre in der Bibliothek in den nun verständlicheren Texten vergrub und Hinweise suchte - auch, weil er noch als zu jung angesehen wurde, um auf eine Erkundungsmission zu gehen und dabei gleichzeitig die Priesterschaft zu vertreten. Bis die Göttin höchstselbst ihm mit 15 Jahren ihre Gunst zu gewähren begann und der Priesterschaft damit zeigte, was sie sich wünschte.   Die ersten Erkundungen führten dennoch erst einmal auf die Spuren der alten Zivilisation der Kastaan, etwa in die Gewölbe Pertas, damit sie noch ein besseres Auge auf ihm haben konnten, was schließlich zu seinem ersten Bericht über die Kastaan und einigen interessanten Artefakten führte.   Sobald er ehrwürdiger Meister war entließen sie ihn mit 18 Jahren auch in die weitere Welt außerhalb Masmiims, wo er zunächst in Xerberenazar und dessen alten Ausdehnungsgebieten forschte, ehe er Nuun Lungwai oder auch die Grenzgebiete Heilhems bereiste.   Sein Spezialgebiet wurden schließlich fast vergessene Spuren des Wirkens der Götter und mit der Zeit war er nicht nur Hochwürdiger Meister, sondern auch so renommiert, dass die Ehre einer Reise nach Heilhem ihm zufiel - was er sogleich nutzte, um einiges altes Wissen wieder zu finden.   Danach folgten noch einige kleinere Reisen, etwa auch in die Finsterschlucht, ehe er sich altersbedingt auf das Bibliotheksstudium und die Lehre konzentrierte - und seine weiterführenden Bücher. Über Jahre war er eine Koryphäe in dem Gebiet und unter neuen Wissenserforschern sehr beliebt, zumal er immer gute Ratschläge für lohnende Stellen in Büchern oder auch Reisen hatte, und er war der Mentor von mindestens einem Dutzend junger Priester, ehe er altersbedingt von seinen Positionen zurück trat und inzwischen fast nur noch im Stillen für sich forscht - von gelegentlichen Tipps einmal abgesehen.

Leistungen & Erfolge

Unter anderem:  
  • Die Wiederentdeckung der Inyamied, nachdem er dem Mythos über den Ursprung der Azmaescis auf den Grund gegangen war.
  •  
  • Die Wiederentdeckung von Inyamikal im Rahmen derselben Forschung.

Fehler & Misserfolge

Ihm wurde von den Drachen nicht erlaubt, Ruzarem Lamniesan zu besuchen. - Dabei liegt das Wissen bei einer Spezies, die älter als die Menschen und langlebig wie die Götter sind, wahrscheinlich wie Sand auf der Straße. Aber auch in Beliazar waren die Drachen hinsichtlich ihrem Wissen sehr zugeknöpft Menschen und Selariem-Priestern gegenüber.   Außerdem wurde aus der Erkundung von Kalemeli Lamniesan nichts. Nicht, weil die Kalemeli es nicht erlaubt hätten, sondern weil er einfach nicht in ausreichendem Maße schwindelfrei ist, was auch das Überqueren von Schluchten und anderem immer wieder zu einem Abenteuer machte.

Intellektuelle Eigenschaften

Galenirs ist recht intelligent und kann sich akribisch genau mit alten und neuen Texten befassen und dabei oft Inhalte zu Tage fördern, die sonst übersehen oder zumindest nicht in Zusammenhang gebracht werden.   Daneben gelang es ihm über den Lauf der Jahre sein Wissen auch verständlich an seine Mitpriester und andere Menschen zu bringen, was besonders in seiner Anfangszeit ein enormes Problem war. Deshalb werden insbesondere seine späteren Berichte und Bücher gerne gelesen, während die ersten intellektuell eher schwierig zu handhaben sind.   Mit der Zeit entwickelte er zudem trotz der gänzlichen Hingabe an seine Göttin und deren Ideale einen gewissen Humor gepaart mit einer gehörigen Portion Selbstironie, die ihn zu einem geschätzten Freund und Gesprächspartner werden ließen.

Social

Kontakte & Beziehungen

Insbesondere in früheren Jahren hatte Galenirs weitreichende Kontakte in alle Welt, führten seine Weltreisen doch dazu, dass er viele kennen lernte und unweigerlich einige Bekanntschaften auch vertieft wurden. Hierzu gehörten vor allem Händler, fahrendes Volk wie Söldner oder "Abenteurer", andere Priester, aber auch Würdenträger der verschiedenen Länder und Regionen und selbstredend einfache Bürger. Heutzutage sind die meisten dieser Kontakte allerdings verstorben, sieht man von einigen damals eher jungen Menschen ab oder natürlich Angehörigen anderer Spezies wie Kalemeli oder Peteli.

Vermögens- und Finanzlage

Kein persönlicher, seit er nicht mehr auf Reisen geht, aber er hat Zugriff auf die Mittel der Priesterschaft in einem angemessenen Umfang, der bei seinem Rang eigentlich recht hoch wäre. Zumindest weit höher als er sie abruft.
Inhaltsverzeichnis
 
Gesinnung
rechtschaffen gut
Aufenthaltsort
Spezies
Titel & Berufsbezeichnung
Hochwürdiger Meister der Selariem
Date of Birth
09.09.01. 99.925 AZD
Year of Birth
99925 77 Years old
Geburtsort
Perta
Children
Biologisches Geschlecht
männlich
Augen
grünbraun
Haare
dunkelbraun, aber eigentlich gründlich kahl rasiert
Hautfarbe
braun
Größe
1,79 m
Gewicht
82 kg
Belief/Deity
Selariem
Zugehörige Organisation
Known Languages
  • Dis
  • Ademdis
  • Kalemdis (nur lesen und schreiben)
  • Nethiler
  • Emer
  • Iles
  • Lameter
  • Hel

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