Raiga Olgarmerl

Hochwürdigster Meister Raiga Olgarmerl

Raiga Olgarmerl ist ein Priester des Azmaer mittleren Alters, dem es nach einem späten, von unglücklichen Umständen geprägten Start in der Priesterschaft schnell gelang, die Ränge nach oben zu klettern bis er schließlich einer der Ausführenden des Ordens wurde - ganz mit der Billigung seines Gottes selbst, wie es aussieht.    Auch wenn er sich nicht so verhält, wie man sich den typischen Azmaer-Priester vorstellt, demütig, diplomatisch, ja gar freundlich ist, ist seine Vorgehensweise dennoch skrupel- und gnadenlos, wenn dies seiner Sache dient. Derzeit ist er mit den Vorgängen um Zahirr und die Magier-Akademie Masmiims befasst und wird dazu wohl bald neue Erkundigungen anstellen.

Physical Description

Allgemeiner Physischer Zustand

Raiga weist für seinen sonstigen physischen Zustand eine relativ gute Konstitution auf, wenn auch stärker hinsichtlich einer guten Abwehr von Krankheitserregern als in wirklicher Ausdauer - wenn er auch kein Problem damit, einen Tag im Kreis zu gehen. Während er froh ist, gerade so geschickt wie ein durchschnittlicher Mensch zu sein, bleibt seine Stärke dahinter zurück, weshalb er insgesamt mehr auf Worte als Taten oder eben auf Unauffälligkeit setzt.

Besondere Fähigkeiten

Wie jeder höhere Azmaer-Priester kann Raiga im Dunkeln sehen. Sofern er sich auf seinen Glauben konzentriert, kann er sich, wenn er Schmerz erleidet, zudem besser fokussieren und dadurch bessere Ergebnisse erreichen als normalerweise - weshalb er auch kein Problem hat, sich Schmerz oder Unannehmlichkeiten zuzufügen.

Kleidung & Schmuck

Raiga bevorzugt einfache und einfachaste Kleidung, wenn er nicht gerade die Gewänder der Priesterschaft des Azmaer trägt - wo er auch die schlichteren und unbequemeren Ausführungen mit größerer Freude trägt als die wahrhaft bequemen.

Mental characteristics

Persönliche Geschichte

Gefangenschaft

 
"Meine Großeltern waren Emati. Die Eltern meines Großvaters hatten wohl nicht im besten Ruf gestanden, sein Vater verbrachte einige Zeit im Gefängnis, Diebstahl während Malerarbeiten. Ob etwas dran war weiß ich nicht, es steht so jedenfalls in den Unterlagen. Die Zeiten waren nicht so einfach, mein Großvater nahm einen Auftrag einer Belamer-Familie an, die Malil zugewandt ist, auf einem Landgut außerhalb von Aamili. Seine schwangere Frau gefiel dem Hausherrn. Die Hausherrin wollte jedoch nicht, dass ihr Gatte etwas mit dieser anfängt solange die Rivalin frei ist. Der Patron nahm es als das, was es war: Eine Aufforderung. Die Hausherrin fingierte darauf ein Treffen mit meinem Großvater in ihren Gemächern, bedrängte ihn. Er wollte nicht, es kam zu nichts, doch das war egal. Sie und der hinein stürzende Leibdiener sagten aus, er habe sie schänden wollen. Es kam zum Prozess.
Raiga
  Raiga wurde am 05.03.01. 99.970 AZD in Beliazar auf einem Landgut einer Malil ergebenen Familie außerhalb der Städte als Xardit 2. Grades geboren - das Datum konnte später aus erhalten gebliebenen Unterlagen und Aussagen von Bediensteten rekonstruiert werden. Zu diesem Zeitpunkt war er namenlos, wobei "Abschaum" natürlich zu seinem Xardit generell gepasst hätte.   Es war ein elendes Leben. Die meiste Zeit verbrachte er bereits als Kind im Sitzen angekettet an einer Wand bei Küchenabfällen der höheren Sklaven und Exkrementen. Schnell lernte er seine Erzeuger, seine Familie hassen, wurde ihm doch gesagt, dass diese daran Schuld sind, dass er nun so zu leiden hatte, da sie großes Unrecht verübt hätten. Trotzdem versuchte er, das Beste daraus zu machen, suchte so nach allen Möglichkeiten, so viel Unbill wie möglich von mir fern zu halten. Dies gelang erstaunlich gut, auch wenn er damals nicht wusste, warum. Er schob es auf seine Fähigkeit, sich still zu verhalten und sozial unscheinbar zu machen und quasi mit der Umgebung verschmelzen zu können, was ihm tatsächlich auch oft half.   Als junger Erwachsener, mit 13, wurde es dann häufiger seine Aufgabe, anderen, höheren Sklaven Wasser und Nahrung zu bringen - ohne selbst essen zu können, bis er schließlich die Aufmerksamkeit eines Kartographen auf sich zog, dem er sehr gerne half. Das bewahrte ihn allerdings auch nicht vor den Pausen mit den Aufsehern, die es sich fast nie entgehen ließen, eine wenig sadistische Freuden mit ihm auszuleben.   Eines Tages vergaßen sie nach ihren Späßen, dass er noch da war, im Korn lediglich Kraft sammelte, um dem Kartographen danach wieder zur Hand gehen zu können. So erfuhr er wegen der Nachfrage eines Aufsehers, wie seine Familie in den Besitz dieser Diener der Malil gekommen war, nur weil der Hausherr mit seiner Großmutter schlafen wollte und daher einen Prozess fingierte, der zum Schuldspruch seiner beiden Großeltern führte.  
"Sie bekam kurz darauf einen Sohn. Er hätte mindestens 5. Grad werden müssen, aber die Belamer-Familie lebte außerhalb und war Malil sehr ergeben. Sie wollten Vernichtung und ihre Freude daran. Xardit 2. Grad. Nur wird der bei Kindern meist erst später vollzogen, er wurde nicht sofort verstümmelt, diente den Ramit auf den Feldern sowie den freien Aufsehern. Eine Ramet achten Grades fand Gefallen an ihm als er jugendlich war. Sie verkehrten zusammen. Natürlich ohne ausdrücklichen Befehl, wobei es beiden ermöglicht worden war. Als ausgetragen war entmannten sie auch ihn, schnitten ihm die Zunge ab. Und erzählten ihm die Familiengeschichte in allen Ausschmückungen."
Raiga
  Wie sein Vater, der selbst ohne den Hintergrund nach Recht und Gesetz einen besseren Sklavengrad hätte erreichen müssen, denselben erhielt, wie er. Wie sie ihm trotzdem Freiheiten ließen, sich verlieben ließen, nur um dann beide schwer zu strafen. Wie auch er selbst eigentlich einen weit besseren Rang hätte haben müssen, aber eigentlich dasselbe Schicksal erleiden sollte. Benommen ob der Erkenntnisse, blieb er liegen, als die Aufseher weiter redeten. Von den Azmaer-Priestern, Azmaer, den man anrufen, um im Gegenzug zur eigenen Hingabe um Rache bitten konnte, wenn man keine sonstige Chance sah, das Unrecht wieder gut zu machen, ja sogar zusammen mit den Grundzügen des Rituals.   Raiga führte es durch und wurde dabei erwischt. Darauf begann die Familie mit der Spurenbeseitigung, in dem sie jedes einzelne Familienmitglied langsam und qualvoll folterten, dann nach der Einnahme von Adekil töteten. Ihn selbst verkrüppelten sie dabei gleichfalls immer mehr. Ohrmuscheln, Zunge, viele Zähne, Genitalien, die rechte Hand, Teile der Zehen mussten daran glauben, zusätzlich zu vielen Knochenbrüchen. Schließlich ließe sich die Familie zu viel Zeit, denn nach einem Jahr griffen die inzwischen eingeführten verdeckten Ermittler griffen ein, ehe sie Raiga doch noch töten konnten. Auf Grund des Zustand des jungen Mannes nahmen sie ihn allerdings nicht in die Priesterschaft auf, sondern machten nur seine entferntere Verwandtschaft ausfindig und übergaben ihn dorthin.    

Weitere Enttäuschungen

 
"Ich war namenlos als ich meinen nächsten anderen Verwandten anvertraut wurde. Und stark genug verkrüppelt, dass ich für das gewöhnliche Erwerbsleben nicht mehr tauglich war, sondern nur noch ein Schandfleck. Als dann klar war, dass zumindest vorerst kein Geld fließen würde, so dass sie mich auch nicht für sie kostenlos zu den Priestern der Alleres bringen oder gar mit mir verdienen konnten erhielt ich den Namen. Aber man nimmt, was man bekommt, nicht wahr?“
Raiga
  Verkrüpplungen sind in Beliazar mit einem großen sozialen Stigmata verbunden. So kam es dazu, dass der junge Mann nicht gerade begeistert aufgenommen wurde, zumal er noch gesund gepflegt werden musste. Sein Ruf als früherer Xardit tat sein übriges. Als klar war, dass auch die Kassen nicht einspringen, sie kein Geld für ihn enthalten würden, auch wenn es sich bei ihm um ein Justizopfer handelte, suchten sie nach anderen Lösungen. Als er schließlich mehrmals zusammen geschlagen worden war, als er die Statue des Azmaer säuberte, gaben sie ihm schließlich die süße Gabe der Alleres, um ihn entschlafen zu lassen. Raiga überlebte auch das, worauf sie ihn schließlich an einen Ölbauern gaben, im Kreis laufend die Steinmühle antreiben.   Dort fand ihn ein Azmaer-Priester und nahm ihn mit ins Gefängnis. Der junge Mann half ihm die Gefangenen zu versorgen, dafür kümmerte sich der Priester sonst um ihn, brachte ihm auch lesen bei, erzählte ihm einiges. Raiga freute sich sehr, hoffte, nun bald sein Versprechen an den Unerbittlichen erfüllen zu können, doch dies geschah nicht, weil er ein Krüppel war. Stattdessen folgte schließlich die Enthüllung, dass der Priester schlicht Schuldgefühle hatte, weil er damals seine Großeltern im Gefängnis betreut hatte und hätte eingreifen können, es aber nicht tat, weil er nichts erkannte. Und nun um sein Seelenwohl fürchtete.    

Die Auswahl durch Azmaer

 
"Geheilt wurde ich jedenfalls erst als sie eines Tages bemerkten, dass ich im Dunkeln lesen konnte."
Raiga
  Anders als seine Priesterschaft ließ sich Azmaer nicht dadurch beirren, dass sein erwählter Diener derzeit ein Krüppel war. Als Zeichen seiner Wahl verlieh er dem hingebungsvollen jungen Mann die Fähigkeit, im Dunkeln zu sehen, die werdende Azmaer-Priester sonst erst erhalten, wenn sie beinahe schon den Rang einer Mutter oder eines Vaters erlangten. Als dies dem Azmaer-Priester auffiel, informierte er die Priesterschaft und plötzlich ging alles ganz schnell: Mit 15 Jahren wurde Raiga vollständig geheilt und ein Schul- und Ausbildungskompaktkurs begann, der es in sich hatte. Trotzdem war es schwer, 14 Jahre nachzuholen. Hinzu kam, dass die Priester nicht wirklich wussten, was sie mit dem Mann anstellen sollten. Auf Grund des früheren sozialen Status war nur klar, dass sie ihn natürlich erst einmal nicht in Beliazar einsetzen konnten, wollten sie doch keine Rufschädigung riskieren.   So prügelten sie die erste Fremdsprache, Iles, geradezu in ihn herein, und hätten ihn beinahe einfach zu einer Essensausgabe für Arme oder Gefangene im westlichen Mitteldarmera geschickt, als der Ausbilder für Ermittler auf ihn aufmerksam wurde und stattdessen die Ausbildung zum Ermittler begann - auch wenn wiederum klar war, dass die Einsätze außerhalb Beliazars stattfinden mussten. So geschah es schließlich auch bereits ein Jahr später, ohne dass sich noch viel darum gekümmert wurde, ihm zu zeigen, was r machen musste, um von Azmaer Zauber gewährt zu bekommen, außer viel über Rituale von diesem und seine Geschichte zu wissen.   Raige versuchte es mit Hingabe und Einsatz und wurde alsbald erhört und das in immer größeren Maße, je sehr er Menschen aufspürte, die gleichfalls ihm nach Gerechtigkeit, Rache lechzten und bisher leer ausgegangen waren. Vielen zeigte er den Weg und kam so von bereits in seinen Jahren als noch sehr junger Priester häufiger mit jemanden zurück, der ebenfalls Priester werden wollte. Beides imponierte der Priesterschaft doch und sie begannen, den "Emporkömmling" besser zu behandeln. Zum einen stand er immerhin fraglos in der Gunst Azmaers und zum anderen war die Priesterschaft zu dieser Zeit wie so oft chronisch unterbesetzt. Sie begannen ein wenig mehr Zeit in die Ausbildung zu investieren und gewährten ihm als Belohnung schließlich sogar die Belohnung, den Azmaer-Priester, der zur ganzen Tragödie geführt hatte, umbringen zu dürfen. Was er schließlich auch so schmerzfrei wie möglich mit einem rituellen Kehlschnitt erledigte.    

Der Aufstieg und Reform

  Während er mehr und mehr lernte, für Missionen aber immer noch außer Landes geschickt wurde, gefühlt sogar immer weiter weg, machte er sich viele Gedanken darüber, ob die Lehren seines Gottes eigentlich das derzeitig herrschende System in der Priesterschaft abdeckten. Seiner Meinung nach hatte es Verbesserungspotential und so begann er, nachdem er zumindest sein zwanzigstes Lebensjahr überschritten hatte damit, die Ideen eines leistungsgerechten Ordens zu verbreiten. Die Belarmer-Familien, die viele der Priester stellen (mussten) und die Mitglieder der Heerführerfamilie waren selbstredend nicht wirklich begeistert und begannen verdeckt die Fäden zu ziehen.   Die ihm zugeteilten Missionen führten ihn nun wirklich in immer entlegenere Orte und zu immer gefährlicheren Aufgaben, auch wenn sie wussten, dass Raiga zu vielem auf Grund der unterdurchschnittlichen bis durchschnittlichen körperlichen Verfassung eigentlich gar nicht dazu in der Lage war. Aber Erfolg rechtfertigte vieles und so begann Raiga damit, seine Sprachfähigkeiten weiter zu trainieren und sich bei diesen Missionen von Abenteurergruppen helfen zu lassen, die irgendwann früher oder später immer an den Orten auftauchten, an die er geschickt worden war. Die Taktik verlief trotz aller Risiken ausgesprochen gut. Da auch immer wieder neue Akolythen mitgebracht werden konnten, die zumeist schon Raigas Ansichten teilen, blieb den Priestern schließlich nichts anderes übrig als ihn, der inzwischen 24 und Hochwürdiger Meister geworden war, anzuhören und beim Tod des letzten höchsten Ermittlers schließlich zu dessen Nachfolger zu ernennen - in der Hoffnung, dass er mit diese Priesterzweig dadurch so beschäftigt war, dass er sich nicht mehr um ihren kümmerte.   Tatsächlich begann Raiga mit den Reformen darauf in dem Teil der Priesterschaft, der ihm nun für Veränderungen offen stand. Natürlich erwiesen sie sich als zähl, aber langsam gelang es Verkrustungen zu lösen, während gleichzeitig auch andere Priesterschaft ihm gegenüber aufmerksamer wurden. Er merkte, dass er prominenter geworden war und vorsichtiger werden musste, als die Menes-Priester ihm tatsächlich einen Priester hinterher sandten, der nur damit beschäftigt war, zu schauen, ob er irgendwelche Rechtsverstöße begann, um ihm deshalb dann festnehmen zu können. Nach der Erfahrung nahm er weniger Missionen wahr, sondern blieb öfter im Land, um dort die Ausbildung voran zu treiben und auch hier nach Möglichkeiten zu suchen, mehr Rekruten zu erhalten.   Er fand sie darin, Familien, die in Schuldknechtschaft gefallen waren und nun als Sklaven dienen mussten, die Aussicht auf Freiheit zu verkaufen, wenn denn einer von ihnen, meistens eines der fast immer vorhandenen Kinder, dafür Priester wurde. Erstaunlicherweise klappte dies ganz gut uns so hatte die relativ reiche, aber personalarme Priesterschaft zum einen bald mehr helfende Hände im Tempel und zum anderen sogar neue beliazarische Akolythen, die zumindest einen besseren Leumund hatten als er. Allein nahmen dadurch die internen Feindschaften noch mehr zu, sahen konservative Priester doch darin einen Weg in ein proletarisches Priestertum, was es zu verhindern galt. Bald waren die Fallstricke im Tempel selbst so groß, ebenso die Mühe, ihnen aus dem Weg zu gehen, dass er doch lieber wieder mehr auf Mission ging.  

Ausführender mit Opferschale

 
"Oh Unerbittlicher, Ihr erfülltet meine Rache, Ihr fandet einen Weg, dass ich Euer Diener werden kann. Euch gehört mein Leben. Nehmt es ganz, wie Ihr beliebt. Und wenn dies hiesige Qualen bedeutet und Pein in Eurem Reich, so bin ich zufrieden, denn die Pein war mir sicher und so konnte ich zumindest noch dienen."
Raiga
    Bald hatte er Hinweise auf illegale Tätigkeiten einer Priesterschaft gefunden, die er besonders liebte: Malil. Zwar schienen sie überall aktiver zu werden, sich insbesondere aber auch auf Masmiim zu konzentrieren. Er nahm das bisschen Emer zusammen, das er kannte und begann mit den Nachforschungen, die ihn bald darauf brachten, dass sie es auf Emaszali abgesehen hatten, Mischlinge zwischen Menschen und Aszali. Und die ebenso wie er nicht davor zurück schreckten, andere Priester umzubringen. Zumindest gegnerische. Mehrmals wurde es sehr knapp, aber inzwischen schien er wirklich die Aufmerksamkeit seines Gottes auf sich gezogen haben, denn zur jeweils richtigen Zeit gelangen Anrufungen, die eigentlich noch nicht hätten möglich sein sollen. Auch wenn er danach jeweils dennoch ein wenig aussetzen musste, denn auch manche Malil-Priester verstehen durchaus ihr Handwerk.    Sich erholend war er gerade wieder in Aamili, als der Ausführende mit Opferschale verstarb - an Altersschwäche, was ein durchaus seltener Tod für das Amt ist, verlangt es doch meist nicht nur Opfer von anderen, sondern eigentlich von einem selbst. Schon aus diesem Grund war die Zahl derer, die dieser Ausführender werden wollten, eher gering. Auch Raiga selbst wollte eigentlich weiter oberster Ermittler sein, um den Machenschaften der Malil-Priester auf die Schliche zu kommen. Doch dann hatte er einen Traum vom Dunklen Zentrum, der ihm keine Wahl ließ, als sich zu melden. Wer verweigert sich schon, wenn der eigene Gott einen Wunsch an einen hat? Der restliche Rat der Acht zögerte, doch schließlich sagten sie zu, auch um das Amt des Obersten Ermittlers wieder neu besetzen zu können. Und so leistete Raiga den Opfereid und wurde mit 0 Jahren Ausführender und damit einer der jüngsten Ausführenden, die es in der jüngeren Geschichte gab.   Das neue Amt hinderte ihn jedoch nicht daran, der Angelegenheit um Malil weiter auf den Grund gehen zu wollen, zumal Azmaer ihm dies nicht befohlen hatte, er im Gegenteil Ausschau halten, er eine seiner Werkzeuge im anstehenden Spiel werden sollte. Er klärte es mit seinen Kollegen ab und diese hatten nichts dagegen, wenn er alsbald wieder auf Missionen gehen wollte. Zum einen war jede erfolgreiche Mission für Priesterschaft gut und zum anderen gingen Reformen, besonders behinderte, schlechter von der Hand, wenn man nicht da war, um sie zu überwachen. Außerdem hofften die konservativeren Kräfte in seiner Abwesenheit einiges an Widerstand mobilisieren zu können, um ihn dann vielleicht doch von der Einschlagung des alten Wegs überzeugen zu können. Das war ihm zwar klar, aber ihm seine Aufgabe wichtiger und so brach er erneut nach Masmiim auf, dieses Mal ins beschauliche Melbenreich.    

Kinder der Cesis 

 
"Und dann traf ich da diesen jungen Mann, zumindest augenscheinlichen jungen Mann, der versuchte so vorsichtig zu sein, aber sich durch seine Paranoia nur verdächtig machte. Er hatte wirklich keine Erfahrung. Aber dafür eine Menge zu verbergen, das wir wissen sollten, wie immer offensichtlicher wurde."
Raiga über Elmir
  Im Melbenreich traf Reaiga bei seinen Erkundigungen Elmir Dazes oder auch Elmir, Kind der Cesis, der gerade versuchte, Erkundigungen über eine gewisse Frucht einzuholen. Dies erweckte seine Aufmerksamkeit, hatte er doch am Rande gehört, dass es sich dabei um eine hochenergetische Frucht handeln sollte. Zwar war der jüngere Mann ein Magier, aber vermutete, dass mehr dahinter steckte als ein schlichtes magisches Experiment. Er versprach ihm, Erkundigungen anzustellen, wenn er dafür auch für ihn Erkundigungen anstellen würde. Dabei ließ er als Rückversicherung durchblicken, dass es sich bei ihm um einen Priester handeln, er also durchaus in der Lage sein würde, dem Geforderten wirklich nachzukommen. Daneben begann er Erkundigungen über Elmir einzuholen und den Rest der Gruppe insgeheim zusammen zu stellen. Schließlich sah er sich doch gezwungen, seine Abenteurergruppensuche ein wenig zu beschleunigen, um ein Zeitfenster einhalten zu können.   Als das Zusammenfinden der Gruppe sich also - wie vermutet zu verzögern begann, sorgte er dafür, dass eine Wirtshausschlägerei begann und ein Großteil der ausgesuchten Personen von den Stadtwachen dafür verantwortlich gemacht wurde. Da er sich später ebenfalls gefangen nehmen ließ, später auch seine Schuld einräumte, konnte er den Teil der Gruppe, der ihm noch nicht sicher war, erfolgreich rekrutieren und sogar mit ein paar gestreuten Informationen erreichen, dass er zum eigentlich Ziel gebracht wurde: Einer Strafmine, die von Malil-Priestern unterminiert worden sein sollte. Wie erwartet brach auch die zusammen gefundene Abenteurergruppe dorthin auf, als sie bemerkten, als Auftraggeber, der ihnen noch Geld und Informationen schuldete, nach Erfüllung der Vormission, der Zerschlagung eines Sklavenrings, nicht mehr dort, sondern in der Miene war.   In der Miene gab es dann ein großes Wiedersehen mit höheren Malil-Priestern und neue Einsichten in deren Versuche mit Mischlingen. Gerne hätte er noch etwas mehr erfahren, aber nachdem sich heraus stellte, dass noch ein weiteres Mitglied der Gruppe ein Mischling war, der zudem Gefahr lief, als nächstes geopfert zu werden, beschleunigte die Gruppe bei dessen Befreiung doch weit mehr als erwartet und er selbst war gleichsam wieder frei, wenn auch mit weniger Informationen als erhofft. Nichtsdestotrotz, er hatte mit Elmir einen unerwarteten Beifang gelandet, der gleich aus mehreren Gründen interessant war und nahm dies in dem Fall gerne in Kauf. Selbst, dass die überlebenden Malil-Priester von der Gruppe gnadenlos abgeschlachtet wurden, so dass sie nicht wirklich befragt werden konnten.   Er konnte die Gruppe, die immerhin einen Todesfall zu beklagen hatte, überreden, mit ihm kurz zur Genesung und Vorbereitung nach Beliazar zu kommen und zwang auch den unwilligen Ardmenes-Mischling, das Gleiche zu wollen.    

Informationen

 
„Er zeigte sich ihm im Traum, es könnte also möglich sein, dass ihn jemand in die Irre führen wollte, aber nicht viele wissen, dass Cesis und Zahirr dieselbe Person sind. Was er ihm offenbarte. Auch dass er eine spezielle Mission für ihn hätte. Ein Frucht. Verdam. Er soll eine besorgen. Verdam stammen, so Ihr es nicht wisst, aus der Zeit der Kriege, sehr energiereiche Früchte, eine enthält um ein vielfaches der Energie, die ein Mensch besitzt. Heißt es. Für Menschen sind sie tödlich. Dies legt nahe, dass Zahirr sein Energieniveau erhöhen will. Die Frucht soll er zur Magierakademie bringen. Beziehungsweise an eine bestimmte Stelle in Imeltawn. Was nahelegt, dass sich, so wir nichts falsch deuten oder in die Irre geführt werden, Zahirr dort befindet. In der Akademie. Und dass er die Magier nicht direkt fragt… legt noch ein paar andere Schlüsse nahe. Etwa den, dass sie oder Malil, eher letztere, dahinter stecken, dass er den Zugriff auf die Gerechtigkeit verlor. Und noch einige mehr.“
Raiga 
  Sie mussten Elmir für die Informationen zwar - vereinbarungsgemäß - zu Tode foltern und dann als Toten beziehungsweise wieder lebendig im Schlaf befragen, aber schließlich erhielt Raiga, was er wissen wollte. Elmir war das Kind der Cesis, das auf das Geheiß seiner Priesterschaft an die Magierakademie Masmiims geschickt worden war, um einiges in Erfahrung zu bringen. Von ihnen aus stand dort nämlich der Verdacht im Raum, dass sich die Akademie nicht an die Übereinkunft zwischen den Göttern hinsichtlich der Trennung zwischen priesterlich-göttlichem Aufgabengebiet und weltlichem Aufgabengebiet hält. Genauer gesagt war ihr Fortschritt in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten in manchen alten Disziplinen beträchtlich gewesen. Obwohl für diese alten Disziplinen eigentlich Komponenten benötigt wurden, die nur von Aszali gewonnen werden können. Die Priesterschaft hatte an einen Aszali-Schmuggelring gedacht oder auch nur an einen Komponenten-Schmuggelring, nur um durch Elmir zu erfahren, dass mehr dahinter steckte.   Cesis, beziehungsweise Zahirr höchstselbst sollte sich als Gefangener in der Akademie aufhalten. Das konnte durchaus sein, wusste die Priesterschaft doch, dass Zahirr zur Strafe zum Tode von Ardmenes ohne Zugriff auf seine eigentlichen Aspekte auf Yenort verbannt worden war und die letzten Jahrtausende irgendwo sehr abgeschieden und auffällig verbracht haben musste. Allerdings hatte er all die Jahre noch den Zugriff auf den Aspekt der Gerechtigkeit gehabt, wie sie wussten - was nun aber auch versiegt sein musste, da die Kinder der Cesis vor wenigen Jahren berichtet hatten, dass der Kontakt zu Cesis komplett abgerissen war und sie nicht mal wussten, ob diese noch lebte - was sie wegen möglicher Folgen für sich durch die Priesterschaft sehr beunruhigte. Zusätzlich schien auch noch Malil diejenige gewesen zu sein, die diese Versiegelung auslöste, was das Ganze noch beunruhigender erscheinen ließ und in eine Aufgabe verwandelte, die tatsächlich die höchste Riege der Priesterschaft involvieren könnte. Bereits ganz ohne den Umstand, dass die Akademie auf jeden Fall absichtlich einen Azmaer-Mischling gefangen gesetzt hatte und mit diesem experimentierte.   Raiga glättete noch schnell die Wogen, die dadurch entstanden waren, dass rauskam, was sie mit Elmir angestellt hatten und half ihnen noch, die Mission gänzlich zu beendigen, bevor er sich von ihnen verabschiedete und erneut nach Beliazar verabschiedete, um Nachforschungen in der Sache anzustellen. Er kam dabei noch nicht weit, als ein Brief des Vaters von Elmir, Marsif Dazes, in der Akademie ankam, der für ihn wegen Gefängnisverrats Ewige Pein forderte, worüber sie als Rat der Acht und natürlich auch er als Ausführender insbesondere entscheiden musste.    Dadurch, dass er den jungen Mann bereits kennen gelernt hatte, hatte er wenig Interesse daran, ein solches Werkzeug bereits jetzt der Ewigen Pein zu überantworten und erreichte sowohl für den Vater, der sich hiermit an die Priesterschaft wandte, als auch Elmir, dass die Ewige Pein noch nicht direkt aktiv werden würde, wenn sie nach dem aktuellen Kenntnisstand wohl auch unvermeidlich war. In den Gesprächen dazu mit dem Priester der Gruppe, der sich darin besonders involviert sah, erklärte er dem Priester, was notwendig sein würde, damit Elmir diesem grausigen Schicksal entgehen konnte. Und da sogar der Unerbittliche selbst seiner Empfehlung folgte und Elmir zunächst nur die dunkle Saat, keine Ewige Pein gab, sieht es derzeit ganz so aus, als könnte der Plan aufgehen und Elmir als äußerst nützliches Werkzeug erhalten bleiben, wenn es nun daran geht, Dämonen zu helfen, als einem Jahrtausendealten Gefängnis auszubrechen. Er selbst holt dazu zumindest gerade Erkundungen an und ist kurz davor, wieder nach Masmiim aufzubrechen, um die Lage vor Ort zu sondieren.

Sexuality

Sexualität spielt für ihn keine wirkliche Rolle. Er hat zwar kein Problem mit Sex, aber nachdem er zwei Jahre gänzlich ohne Genitalien war auch kein Problem ohne.

Bildung

Raiga erhielt lange Jahre nicht wirklich eine Ausbildung. Dadurch, dass er trotzdem das Beste aus seinem Leben machte, war er gerade in die Assistenz des Kartographierers eingelernt worden, der seine unaufdringliche ruhige Art schätzte, als es wegen dem Ritual zur Planänderung seiner Eigentümer kam.   Mit 15 Jahren startete eine verkürzte schulische Ausbildung, um das Verpasste bei ihm nachzuholen, aber das erwies sich als schwierig. Die größten Fortschritte erzielte er schnell bei allem, was mit den Lehren der Priesterschaft und Azmaer, Ardmenes selbst zu tun hatte, inklusive die Geschichte der Götter in der Fassung der Priesterschaft, anderes hingegen war schwer. Da über die Grundrechenarten und einfache Verwaltung hinaus Gehendes schwieriger für ihn war konzentrierten sie sich gleich eher auf Sprachen, da bei ihm die Zukunft klar außerhalb Beliazars gesehen wurde. Er schaffte es noch relativ problemlos lesen und schreiben zu lernen und dann über die Jahre, fünf Sprachen in seinen Kopf zu zwängen. Auf Grund seines generellen Bildungsproblems ist es ihm aber nicht möglich, das Sprachniveau viel weiter zu heben, ohne nicht doch noch weitere Zeit in vertiefte Bildung zu stecken. Was zumindest hin und wieder auch klappt.

Beschäftigung

Raiga ist Azmaer-Priester. Nach der Grundausbildung wurde festgestellt, dass er Potential für einen guten Ermittler haben könnte und so begann die Ausbildung in verdeckten Operationen, Gesetzen, Folter und vertiefter Menschenkunde, wobei insbesondere die fremdartigen Gesetze der anderen Länder nicht gerade leicht für ihn waren. Dafür war es für ihn keinerlei Problem, sich unauffällig zu verhalten. Er war sodann außerhalb Beliazars oft auf verdeckten Operationen unterwegs, in denen er noch viel über Menschen in den Ländern außerhalb Beliazars lernte.   Durch seine Beharrlichkeit, seine Willenskraft, seine Weisheit und natürlich seinen mit tiefer Ergebenheit gepaarten Fanatismus gelang es ihm inzwischen, nicht nur als höchster Ermittler in den Rat der Acht aufzusteigen, sondern danach auch noch der Ausführende der Opferschale zu werden.

Leistungen & Erfolge

  • Durchführung des Rituals, mit der seiner Familie - irgendwie - doch noch Gerechtigkeit widerfuhr.
  • Aufnahme in die Azmaer-Priesterschaft.
  • Zahlreiche erfolgreiche Infiltrationen.
  • Steigerung der Rekrutierungsquote der Azmaer-Priesterschaft.
  • Ernennung zum obersten Ermittler, dann sogar zum Ausführender der Opferschale durch seinen hingabevollen Fanatismus.
  • Aufdeckung und Aushebung mehrerer Malil-Kulte, die es auf die Essenz-Energie von Emaszali abgesehen hatten.
  • Erlangung des Wissens, dass sich Zahirr in der Magierakademie Masmiims aufhält und seine Rückkehr in die Sphäre plant sowie dass Malil hier irgendwie die Finger im Spiel hat.

Fehler & Misserfolge

  • Leben als Krüppel in Aamili.
  • Verkauf an einen Ölbauern zum Betreiben einer Ölmühle.
  • Die laufenden Erniedrigungen ob seiner Herkunft.

Mentale Traumata

Auch wenn man meinen könnte, dass seine gesamte Kindheit und Jugend ein einziges mentales Trauma ist - woran etwas dran sein könnte - prägten ihn doch insbesondere diese vier Traumata:  
  • Die Erkenntnis, dass sein gesamtes elendes Leben nur eine perfide Manipulation seiner Malil zugehörigen Eigentümer zu deren Vergnügen war, die ihn dazu verleitet hatten, seine unschuldige Familie zu hassen, wenn sie doch eigentlich nichts getan hatten, dass ihm diese vermeintliche Blutschuld eingebracht hätte. Was er auch als einen seiner größten Fehler ansieht.
  • Die Erkenntnis, dass er zwar das Richtige damit getan hatte, sich an Azmaer zu wenden, seine stümperhafte, zu wenig verdeckte Ausführung des Rituals aber dazu führte, dass die Malil-Priester aufmerksam wurden... und auf Grund der Langsamkeit der Azmaer-Priester Zeit hatten, seine gesamte Familie über Wochen langsam und qualvoll umzubringen und ihn immer weiter zu verkrüppeln bis die Azmaer-Priester schließlich doch kamen. 
  • Die Erkenntnis, dass der ach so freundliche Azmaer-Priester, der ihn schließlich zwar nicht in die Priesterschaft, aber als Gehilfen aufnahm und sich so rührend um ihn kümmerte, nicht die Hilfe für ihn, sondern sein eigenes Seelenwohl im Blick hatte.
  • Die spätere Erkenntnis, dass die Azmaer-Priesterschaft ihn eigentlich zu einem Leben in Ewiger Pein verdammte, als sie ihn wegen seiner Herkunft und der Verkrüppelungen - die unter anderen auf deren langsamen Untersuchungen zurück zu führen waren - nicht in die Priesterschaft aufnahmen, sondern zurück an Verwandte seiner Familie gaben.
  Während die letzten drei sich in seinem unbändigen Wunsch und Willen niederschlugen, die Azmaer-Priesterschaft zu erneuern, damit sie wieder wahrhaft ihrem Gott entsprach, ist das erste ein Grund dafür, warum er erst recht keinerlei Problem damit hat, Schmerzen, anderes auf sich zu nehmen, da er denkt, dies und vieles mehr verdient zu haben, inklusive einiger Jahr, länger Pein in der Sphäre seines Meisters.

Intellektuelle Eigenschaften

Raiga ist eher weise, als intelligent  - auch wenn er auch dies durchaus ist.    Insgesamt ist er jemand, der gut beobachten und analysieren, ja strategische Entscheidungen mit dem Blick auf das große Ganze treffen kann. Er schafft es, sich nicht durch die durchaus vorhandenen Emotionen oder gar den Eifer für seinen Gott blenden zu lassen, sondern wirklich nach dem zu suchen, was die Sache an sich am meisten voran bringt.    Und er kann sehr gut warten, wenn er dann doch schlussendlich seine Rache erhält.

Moral & Philosophie

Seine Moral ergibt sich wie seine Tabus beinahe komplett aus den religiösen Anschauen, denen er folgt.   Generell darf dabei aber zusätzlich nicht vergessen werden, dass er - auch wenn er es bedauert - kein Problem damit hat, Unschuldige oder Abenteurer so zu manipulieren, dass sie genau das tun, was er von ihnen möchte. Und er für das große Ganze auch kein Problem damit hat, jemanden zu opfern, wenn dafür die letzte Partie zu Gunsten seines Gottes ausgeht. Oder jemanden zu Tode zu foltern, um nach dessen Tod die Informationen zu erlangen, die er benötigt sowie generell zu foltern und zu töten, wenn es denn in seinen Augen notwendig und mindestens irgendwie gerechtfertigt ist. Und es findet sich fast immer eine Rechtfertigung.

Personality Characteristics

Motivation

Seine Motivation ist die tiefe Dankbarkeit gegenüber und sein Glaube an seinen Retter Azmaer und dessen Ansichten, denen er mit rationalem Fanatismus folgt.   Daraus folgt unter anderem auch, die Priesterschaft umzugestalten, damit sie wieder mehr in der Lage ist, den Aufgaben nachzukommen, die sie eigentlich nachkommen sollen, damit nicht mehr Menschen, die sich vertrauensvoll an die Hilfe der Unterdrückten, Azmaer, wenden, schlussendlich dadrch schlechter darstehen als zuvor.   Als Mann, der ungerechtfertigterweise in sehr elende Verhältnisse geboren wurde, weiß er, dass Gesetze nichts bringen, wenn diese nicht eingehalten werden. Daher setzt er alles dran, Gerechtigkeit durch die unmittelbare Herrschaft des Rechts herzustellen. Dies begann er auch schon in der Priesterschaft umzusetzen, in dem er alte Privilegien der Heerführerfamilie und altehrwürdiger Bürgerfamilien strich.   Ebenso sehr ist ihm an Chancengleichheit gelegen, so dass jeder, der genügend Leistung und Willensstärke zeigt, auch ganz nach oben aufsteigen kann, und nicht schlicht auf einer unteren Stufe nichts mehr geht, weil mehr auf Grund der Herkunft nicht möglich ist. Dies hat er auch schon in der Priesterschaft umgesetzt, in dem er insbesondere die Weggeworfenen und Schwachen ermutigt hat, in die Priesterschaft zu kommen und hier zu Stärke zu finden.   Davon ungeachtet möchte er selbstverständlich den Einfluss Azmaers auf Yenort erhöhen, was er konkret dadurch verfolgt, dass er nach Möglichkeiten sucht, Azmaer und dessen positive Seiten noch präsenter im Alltag der Menschen zu verankern, weitere Aspekte sucht, die gut und einfach den bisherigen Aspekten Azmaers hinzugefügt werden könnten - wie etwa das Mitleid -, die Priesterschaft insbesondere durch mehr Mitglieder und mehr Treue dem Weg Azmaers gegenüber zu stärken und den Einfluss der Feinde Azmaers, zuvorderst Malil, weiter zurück zu drängen - oder auch erst einmal nur zu ergründen, falls noch keine Informationen vorliegen.   Darüber hinaus hat er persönlich für sich offiziell keine Motivation mehr. Er hat es geschafft, dass seine Familie gerächt wurde und ist nun vereinbarungsgemäß sowie aus Überzeugung im Dienste Azmaers, womit er sein persönliches Glück soweit gefunden hat. Einzig in der Verfolgung von Machenschaften von Malil-Anhängerung und der Malil-Priesterschaft schimmert durch, dass er die Rechnung Malil gegenüber noch nicht so sehr als beglichen ansieht, wie er dies vielleicht sagt. Und dann wäre da natürlich auch noch der unterschwellige Hasse und die Rachegedanken auf Grund der Ungerechtigkeit der beliazarischen Gesellschaft, die es eventuell doch auch zu einem persönlichen Grund machen könnten, dass er sich dafür einsetzt, dass jeder, egal woher er kommt, dieselben Aufstiegschancen hat solange er nur entsprechend leistet.

Stärken & Schwächen

Raiga fiel es nicht schwer, Wissen über andere Länder außerhalb Beliazars aufzusaugen, nicht nur aus Büchern, sondern auch dem täglichen Erleben auf der Straße, bei dem er nur zusehen muss, um Zusammenhänge und die richtigen beziehungsweise der Situation angemessenen Handlungsweisen heraus zu finden. Ebenso fällt es ihm sehr leicht, die Gesichter anderer Menschen zu lesen und ihre Wünsche, Ängste, Gefühle generell abzulesen und diese dann im Gespräch vorsichtig und behutsam zu erfragen. Das half und hilft ihm auch, wenn er unter anderen Umständen Wissen von Personen erlagen muss, wie dies als Ermittler vorkommen kann.    Worin er hingegen eher schlecht ist, ist, sich komplexes wissenschaftliches Wissen beizubringen oder sich auch nur Sprachen auf einem Sprachniveau, das über ein mittleres bürgerliches Sprachniveau heraus geht, anzueignen. Hier akzeptiert er, dass er ob durch die Versäumnisse in einen jungen Jahren oder einfach durch mangelnden Intellekt oder mangelnde Begabung, nicht wirklich dazu in der Lage ist und steckt seine Energie lieber in seine Stärken, diese Felder anderen überlassend.    Gleich geht er vor, wenn es um Angelegenheiten geht, die besondere Geschicklichkeit oder Fingerfertigkeit erfordern. In seiner Jungend war er nie feinmotorisch oder besonders geschickt gefordert, stattdessen reichte Grobmotorik und Ausdauer. Die Verkrüpplungen, die er erlitt und mit denen er ein Jahr zu leben lernte, halfen auch nicht wirklich, eine gute Fingerfertigkeit oder generelle Geschicklichkeit zu fördern und so freut er sich eigentlich bereits darüber, ein normales Geschicklichkeitsniveau erreicht zu haben und übergibt, alles, was in dieser Richtung anstrengender ist, gerne weg an genau diese Personen.

Vorlieben & Abneigungen

Abgesehen davon, dass er alles mag, was seinen Gott weiter bringt und alles nicht mag, was dem entgegen steht, mag Raiga die einfachen Freuden im Leben, sofern man diese Freuden nennen kann.    Eine Schüssel Wasser zum Waschen nach einem Tag auf der Straße reicht ihm ebenso wie ein trockener, nicht zu kühler Platz zum Schlafen, wofür er auch nur ein Stück Wand oder Mauer braucht, nicht einmal ein Bett. Dass er nicht mehr daran gekettet wird, ist genug. Ebenso bevorzugt er einfache Gerichte, etwa Melsen- oder Getreidebrei, Gemüsemus oder Rohkost, auch einmal den Armentopf des Gasthauses auf der Straße, Essigwasser gegenüber höherwertigen Gerichten. Es muss nicht einmal warm sein, hat er sich an warme oder stark verarbeitete Mahlzeiten doch nie so richtig gewöhnt. Ein junger Akolyth, dem er die Lehren Azmaers näher bringen kann, ist auch nie verkehrt, wobei er auch kein Problem damit hat, allein in der Stille zu sein, selbst wenn er dabei körperliche Arbeit verrichtet.   Was er nicht mag, wen man auf dieser Ebene bleibt, sind feierliche Anlässe mit ebenso feierlichen Speisen und Manieren, die man an den Tag legen muss, lautes Treiben und generell zu viele Menschen, insbesondere wenn diese sich wie so oft viel zu wichtig nehmen. Ansonsten auch Priester der Menes oder der Damirzar, deren Moralansichten er übertrieben und scheinheilig findet, insbesondere wenn sie im Ergebnis genauso gnadenlos genau dasselbe tun wie selbst, nur dass ein anderer Gott davon profitiert. Aber selbst mit diesen kommt er aus, insbesondere wenn er zuletzt als der Sieger hervorgeht.

Positive Charakterzüge

Für einen Azmaer-Priester ist der Beliazari äußerst rational und wenig geleitet von blindem Zorn oder heißer Rache. Das bedeutet zwar nicht, dass er die Ziele seines Gottes nicht mindestens ebenso fanatisch verfolgt wie viele seiner Mitbrüder und -Schwestern, aber er tut es in aller Regel überlegt und mit Bedacht, weniger auf den kurz- als den langfristigen Sieg fokussiert. So gelingt es ihm ähnlich seinem Gott auch mit eigentlichen Feinden sachlich, sogar diplomatisch freundlich zu reden, ihnen sogar Zugeständnisse zu machen, wenn es sachdienlich ist, was vielen anderen Priestern nicht möglich ist. Und dadurch langfristig zu gewinnen, zumal es viele Priesterschaften durch aus als Gewinn und vorteilhaft ansehen, dass ein führender Azmaer-Priester einen derart niederen sozialen Rang inne hat und gleichzeitig so freundlich und umgänglich ihnen gegenüber auftritt, sogar Zugeständnisse macht. Was dann auch dazu führt, dass sie ihm eher Zugeständnisse machen.   Für ihn ist es außerdem keinerlei Problem, sich und seine Gefühle aus Gleichungen heraus zu nehmen und sich persönlich dadurch gegebenenfalls zu demütigen, solange danach nur das Ergebnis für seinen Gott stimmt.   Ansonsten gelingt es ihm auf Grund des früher notwendigen Verbergens der eigenen Emotionen, freundlich und zuvorkommend zu wirken, auch wenn er gerade dabei ist, im übertragenen Sinne den Todesstoß anzusetzen. Selbst wenn es etwas Persönliches ist.

Negative Charakterzüge

Raiga fühlt sich trotz des inzwischen verhältnismäßig fortgeschrittenen Alters immer noch schnell minderwertig, wobei es nicht hilft, dass ihn die normale beliazarische Gesellschaft als genau das betrachtet: Minderwertig auf Grund Herkunft, Rolle und früherer Verkrüppelung.    Durch diese Missachtung der Höherrangigen, auch wenn sie theoretisch selbstverständlich vollständig legitim ist, wuchs in ihm zudem einiges an Hass und Rachegelüsten heran, die ihn gegenüber Höherrangigen Gesetze und Regeln inzwischen auch einmal schärfer auslegen lassen, als man es machen könnte - insbesondere wenn es Höherrangige betrifft, die mit seiner neuen Ausrichtung der Priesterschaft nicht zufrieden sind. In dieser Beziehung ist er gerade dabei sich zu radikalisieren und die nächsten Schritte könnten härter sein als lediglich das Abschneidenlassen von Genitalien, wenn ein Priester meint, sich über seine Anordnungen hinweg setzen zu können, weil er denkt, es besser zu können und dann doch nicht kann.

Hygiene

Im Vergleich zu vielen Beliazari, die Reinheit und Sauberkeit in seinen Augen zu einer zusätzlichen Ersatzreligion erhoben haben, ist er eher weniger sauber unterwegs. Auf Grund seines Hintergrundes waren ihm die Badeanstalten und Thermen eher suspekt. Hinzu kommt, dass er immer noch davon geprägt ist, es als Dreck und Abschaum nicht wert zu sein, sich zu reinigen oder gar solche Anstalten zu besuchen. So reicht ihm persönlich wie dem Großteil des Restes von Yenort durchaus die Wasserschale, zuweilen einmal ein Badezuber aus, um sich sauber genug zu fühlen, auch wenn er entsprechenden Verabredungen in ein Bad auf Grund seiner Stellung in der Priesterschaft der Höflichkeit und er Etikette in Beliazar folgende dennoch annimmt.

Social

Kontakte & Beziehungen

Als inzwischen Ausführender der Priesterschaft des Azmaer hat Raiga viele Kontakte zu anderen Priesterschaften und Institutionen, denen er zumeist höflich-diplomatisch begegnet.    Daneben kennt er alle Priester des Azmaer, sei es nun deren Akte oder persönlich, was dadurch begünstigt wird, dass die Ausbildung zentral im Tempel in Aamili abgehalten wird.   Auf Grund seiner häufigen verdeckten Operationen in anderen Teilen Yenorts, bei denen er sich auf Grund der Regulierungen, denen er unterliegt, meist als Hinweis- oder Auftraggeber für Reise oder Abenteurer betätigt, kennt er zudem viele Abenteurergruppen, von denen die meisten jedoch nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen sobald heraus kommt, um wen es sich bei ihm wirklich handelt.   Eine besondere Beziehung hat er darüber auch zu Elmir, Kind der Cesis, entwickelt. Ursprünglich entdeckte er ihn auf einem simplen Auftrag, der der Priesterschaft einen neuen Akolythen einbrachte, da er sich wieder einer Abenteurergruppe bediente. Dabei entdeckte er aber auch, dass etwas nicht mit ihm stimmen konnte und schnell, dass es sich um ein verdeckt agierendes Familienmitglied der Kinder der Cesis handelte - auf dem Auftrag, auf den ihre Priesterschaft die Kinder der Cesis vor 18 Jahren geschickt hatte, wobei schnell offensichtlich war, dass dieser Auftrag nicht verlief, wie er eigentlich geplant war. Er versprach ihm Nachsicht und besondere Konditionen bei der notwendigen anstehenden Befragung, zudem die Möglichkeit, sein Gesicht bei der Magierakademie dadurch zu wahren, doch wegen eines übereifrigen Azmaer-Priester wurde daraus nichts. Auf Grund des nicht eingehaltenen Versprechens gegenüber dem Magier sah sich Raiga genötigt, nicht nur den Untergebenen zu strafen, sondern seinem Gott als Buße auch drei Jahre Ewige Pein als Gegenzug zu versprechen sobald er es dafür an der Zeit ist in dessen Augen. Trotz dieser Aussichten und der vielen Fehler, die Elmir in den Augen der Priesterschaft beging, hat er ein relatives gutes Verhältnis zu diesem und war auch derjenige, der ihm die Hinweise geben ließ, wie er die ihm persönlich drohende wirkliche Ewige Verdammnis, die er als Ausführender aussprechen musste, abwenden kann. Was aber natürlich nicht ganz uneigennützig ist, denn gute Dienste für seinen Gott sind deutlich mehr wert als ein weiteres Bewusstsein in Ewiger Verdammnis.

Religiöse Ansichten

Raiga folgt als ranghohes Mitglied der Priesterschaft des Azmaer selbstverständlich dessen religiösen Ansichten.    Dazu gehört zuvorderst, dass Rache ein legitimer Weg ist, um Gerechtigkeit herzustellen, aber zumindest den Schaden auszugleichen, der durch Missachtung der Ordnung entstanden ist. In diesem System hat auch Blutschuld einen Platz für ihn, da selbstverständlich beachtlich ist, wie gewählte oder echte Familienmitglieder sich verhalten, nicht nur man selbst.   Dazu gehört natürlich, dass es in der Welt keine Gnade, aber durchaus eine Bewertung nach noch vorhandener Nützlichkeit führen kann, die zuweilen zu ähnlichen Ergebnissen wie das abgelehnte Konstrukt der Gnade führen kann.   Insgesamt glaubt auch er an die Prinzipien des Rechts des Stärkeren und der Bestenauslese, bei der gute Leistungen ohne Schwäche zum Erfolg führen, auch wenn er es für gut hält, dass diese auf Yenort stärker gesetzlich reglementiert sind als in der Sphäre der Rache und Finsternis. Entsprechend erfahren die beiden Prinzipien eine yenortische Umwandlung, was für ihn den Glauben an die Leistungsgesellschaft mit sich bringt sowie die alleine Ausrichtung eines Menschen an dessen Leistungen - was aber gleichzeitig bedeutet, dass jeder eine Chance hat und nicht die Eliten der Gesellschaft.   Insbesondere auf Yenort bedeutet das aber nicht, dass die Priesterschaft deshalb die Schwachen ablehnt, im Gegenteil. Durch den Aspekt des Leides ist auch die Fürsorge für die Schwachen und Armen zu ihnen gekommen. Die religiöse Rechtfertigung liegt darin, dass die ihnen widerfahrenen Schicksalsschläge großes Leid verkörpern und sie damit zu Avataren des Leides werden, was ein Aspekt ihres Gottes ist. Durch die Fürsorge für die Ausgegrenzten machen sie das Leid deutlich, das auf Yenort mit seiner kranken Gesellschaft herrscht. Zusätzlich ist auch diese Fürsorge Teil der Leistungsgesellschaft, da für die Priester eben nicht zählt, woher man kam, solange man danach die Kraft findet, wieder Leistung zu erbringen. Womit dann auch der Weg nach ganz oben offen ist bei entsprechender Leistung. Was im Übrigen auch dazu führt, dass einige derjenigen, die die Azmaer-Priesterschaft versorgt und ermutigt, ihren Weg in die Priesterschaft finden und damit ihr Nachwuchsproblem verringern.  - auch wenn ihn das nicht daran hindert, auch gegenüber Versagern freundlich zu bleiben.   Auf ebendiesen Gedanken fußt auch die Ansicht, dass Mitleid bei Azmaer gut aufgehoben wäre auch um den Hass zu flankieren und den Gott wieder mehr Richtung Zentrum der Götter und nicht mehr an dessen Rand zu verschieben.    Wie viele Azmaer-Gläubige glaubt er außerdem an gleiches Recht für alle und Rechtschaffenheit in dem Sinne, dass sich alle an die Gesetze zu halten haben. Sonderregeln für einzelne Bevölkerungsschichten, gar Einzelne lehnt er ab, solange diese nicht gut begründet sind. Stattdessen ist er selbst bestrebt daran, sich so gut wie möglich an die Gesetze zu halten und diese eher zu umgehen als zu brechen, selbst wenn ein Brechen der einfachere Weg wäre. Und wenn ein Gesetz gebrochen oder sonst missachtet wurde, muss dies natürlich gesühnt werden, selbst wen dies Nachteile für ihn selbst bedeutet.   Ein weiterer Glaube ist der an Treue in den Ausprägungen der Ehrbarkeit und Loyalität. Wenn ein Wort gegeben, ein Vertrag oder eine Vereinbarung geschlossen wurde, ist diese zu halten, auch um weiterhin verlässlich zu sein. Vielleicht je nach Vereinbarung nicht unbedingt so, wie der andere dies im Sinn hatte, als die Vereinbarung geschlossen wurde, wenn dies auch vorzuziehen ist, aber zumindest dem Wortsinn oder einer möglichen Auslegung nach. Wenn dies nicht möglich ist, aus welchen Gründen auch immer, muss der Vertragsbruch gesühnt werden.   Aus der entsprechenden Richtung kommt auch die Ablehnung der Lüge. Aisis des Azmaer können nicht lügen, höchstens ihre Worte verdrehen und so hält er es auch. Er versucht sein Möglichstes nicht zu lügen, sondern eher manches gar nicht zu sagen als zu lügen. Wenn es doch notwendig zum Erreichen der Ziele ist, stellt dies trotz der Ziele ein strafwürdiges Verhalten dar.   Natürlich pflegt er ansonsten auch die Freund- und Feindschaften seines Gottes. So ist das Verhältnis zu Priesterschaften der göttlichen Freunde Azmaers gut, selbst wenn diese gegensätzliche Aspekte haben und Vereinbarungen mit diesen werden immer im gemeinsamen Sinne erfüllt und wenn dies auf Kosten der eigenen Priesterschaft geht. Anders sieht es bei Priesterschaften aus, zu denen Azmaer ein nicht ganz so gutes Verhältnis hat. Hier wird alles genutzt, was legal möglich ist, um ihnen zu schaden, sei es, dass Vereinbarungen entsprechend ausgelegt oder auch Umgehungen des rechts gefunden werden, um gegen diese Priesterschaft vorgehen zu können.

Sozialkompetenzen

Für einen Priester seines Ranges ist Raiga nicht mit sonderlich viel Charisma gesegnet. Zwar kann er durchaus andere überzeugen, schon durch seine bedingungslose Hingabe, ja fanatische dennoch irgendwie rationale Hingabe an die Sache Azmaers - zumindest wenn sie Azmaer gegenüber positiv gestimmt sind, aber er ist beileibe kein großer Anführer.   Stattdessen gelingt es ihm spielend in Mengen, aber auch in weniger belebten, ja gar intimen Räumen, sozial zu verschwinden, als sei er gar nicht da, was auf seine Zeit als Sklave zurückgeht. Nur wenn es wirklich angebracht ist, begibt er sich in den Vordergrund - was ausschließlich dann ist, wenn es um die Sache Azmaers geht. Wenn er sich nicht gänzlich zurück zieht ist er auch ohne Folter ein guter Zuhörer der die Gefühle anderer gut und genau feststellen und analysieren, ihnen mit diesen gar helfen kann, so sie den Rat eines Azmaer-Priesters wollen.   Insgesamt kann gesagt werden, dass das ganze Ego, über das er verfügt, allein auf seiner Stellung bei den Azmaer-Priestern beruht und er auch dieses nur sehr zurückhaltend einsetzt - nämlich nur dann, wenn es notwendig ist. Wozu er im Tempel auf Grund des inzwischen hohen Ranges immer mehr gezwungen sind, meinen doch nach seinem Empfinden leider einige hochgebürtige Beliazari-Priester immer mehr und immer wieder, ihn als den empfundenen Emporkömmling sowie seine Entschlossenheit testen zu müssen und sei es nur aus Prinzip, nicht aus führungstechnischen Gründen.

Verhalten

Für einen Mann in seiner Position gibt sich Raiga sehr bescheiden, beinahe demütig und behandelt andere mit ihrem Stand entsprechender ausgesprochen großer Hochachtung, was tatsächlich aufrichtig ist. Als ehemaliger, wenn auch unschuldig hineingeborener Xardit, der später nicht umsonst seinen Vornamen erhielt, zudem ehemaliger Krüppel, weiß er, dass er in der Gesellschaft der Beliazari eigentlich weniger als nichts wert ist und alles, was er sonst ist seinem Gott zu verdanken hat.

Sprache

Raiga passt seinen Sprachstil gemeinhin der Rolle an, die er zu spielen hat.    In verdeckten Operationen wählt er dafür gerne einfache, zurückhaltende, nur mäßig fordernde, manchmal zurückhaltende Rollen, da diese für ihn leichter darzustellen sind. - Als Mitglied der Oberschicht, sei es Adliger oder reicher Bürger, gab er sich dabei noch nie aus, da dies schlicht unglaubwürdig gewesen wäre.   Als Mitglied seines Ordens in offizieller Funktion sorgt er für eine klare, präzise, sogar bestimmte, aber den Umständen entsprechend noch relativ freundliche und diplomatische Sprache - was dazu führte, dass er als für einen hohen Azmaer-Priester sehr umgänglich gilt und häufig als Kontakt zu anderen Priesterschaften geschickt wird, mit denen eigentlich kein gutes Verhältnis gepflegt wird. Dies trifft sogar auf die Priesterschaft der Malil zu, auch wenn er sich inzwischen schon mehrmals unerkannt und erkannt in ihrer Gefangenschaft befand und diese Priesterschaft ihm am liebsten ihre eigene Version der Ewigen Pein nahebringen würde, Malil persönlich so langsam ein schönes Plätzchen für ihn in ihrer Sphäre finden würde.   Privat, so man es so nennen kann, pflegt er gleichfalls eine sehr zurückhaltende Sprache, ohne Unterstellungen und Beleidigungen, stattdessen sachlich, beinahe freundlich-höflich, wenn er auch durchaus auszudrücken weiß, was er von einem möchte.

Vermögens- und Finanzlage

Raiga hat keinerlei persönlichen Besitz, alles, was er hat, gehört der Priesterschaft des Azmaer, inklusive seinem Leben.
Inhaltsverzeichnis
 
Gesinnung
Rechtschaffen Böse
Current Status
im Dienst
Aufenthaltsort
Spezies
Titel & Berufsbezeichnung
Ausführender der Priesterschaft des Azmaer
Date of Birth
05.03.01. 99.970 AZD
Children
Wohnort
Tempel des Azmaer
Gender
männlich
Augen
blaugrün
Haare
schwarz und meist kurz mit leichten Wellen
Hautfarbe
sehr hell
Größe
1,71 m
Gewicht
65 kg
Belief/Deity
Azmaer
Known Languages
Nethiler - Bürgerliches Sprachniveau Iles - geringeres Bürgerliches Sprachniveau Emer - geringeres Bürgerliches Sprachniveau Hel - Sprachniveau Bildungsferner Ademdis - Sprachniveau Bildungsferner

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