Plögnir Franisfil

Führer der Maogken Plögnir Franisfil

"Plögnir Franisfil. Einer der vielen Charaktere im Krieg, die für die einen Helden und für die anderen abscheuliche Monster sind. Interessant ist, dass er außerhalb der Maogken nicht einmal in Heilhem wirklich gut angesehen ist. Aber das trifft in gewissem Umfang ja auch auf die Maogken zu."
 
Plögnir Franisfil ist einer der umstrittensten Nora im Krieg der Götter und auch generell. Während ihn die Maogken zumindest als Wegbereiter ihrer Kultur betrachten und auch seine Entscheidung für seine Ahnen nicht verdammen, ist von den anderen Nora für den, der die Azmaescis über Noralanda brachte, nur wenig Gutes zu hören. Zumindest betrachten sie seinen grausamen Tod mit Genugtuung - und erkennen sonst an, dass er ihr Land weitreichend prägte.
 

Persönliche Geschichte

 

Der Aufstieg

 
Plögnir Franisfil wurde als Sohn des Franis in den Anfangsjahren des Kriegs der Götter in Maogkal geboren. Franis war bereits ein starker und erfolgreicher Führer der Maogken, so dass es ihm ein leichtes gewesen wäre, seinen Sohn zu fördern, damit er gegebenfalls auch einmal ein Führer seines Volkes werden konnte, aber das betrachtete Franis als verweichlicht. So erzog er ihn mit und zu großtmöglicher Härte - in dem besten Wissen und Gewissen, dass man nur so in diesem Land überlebte.   Plögnir biss sich durch und gewann schon mit jungen Jahren eine beachtliche muskulöse und ausdauernde Statur. Trotz oder gerade wegen der Entbehrungen, der Jagden und der Raubzüge. Es hieß später, dass er seinen ersten Olusken mit sieben Jahren erlegte und es mit 10 Jahren schon mit erfahrenen Kriegern anderer Völker aufnehmen und sie töten konnte. Das hatte allerdings nicht nur mit seiner Stärke, sondern auch mit seinem herausragenden kalt berechnenden Intellekt zu tun, den auch die Priester des Rakem bald erkannten. Selbst Maogken waren für ihn nur gut behandelte Spielfiguren der eigenen Seite, andere waren nur potentieller Ruhm und Beute.   Mit zwanzig und gestärkt durch zahlreiche Raubzüge gegen Nachbarvölker forderte er schließlich seinen eigenen Vater heraus - und gewann, was ihm den Rang eines Führers der Maogken einbrachte, wenn auch nicht des Führers. Dies wurde er erst fünf Jahre später nach einer Vollversammlung der Führer der Maogken in Maogkal, nachdem sich der höchste Priester des Rakem dafür aussprach, nachdem einige Feldzüge gegen Feinde der alten elementaren Götter sehr erfolgreich verlaufen waren.   Unter seiner Führung brachen die Maogken gänzlich mit den bekannten oder vermeintlichen Feinden der Geschaffenen Götter. Dies hatte zur Folge, dass der Kontakt zu Inyamikal von Seiten der Maogken eingestellt und der Ort abgeschottet wurde. Zwar hatte der Ort für die Maogken dieser Zeit eine große religiöse Bedeutung, erinnerte er doch an die Hilfe, die Inyare ihnen gewährte, aber dies war auch der Makel des Ortes, hatte sie doch den einstigen Gott des Lichts mit Hilfe von Ardmenes umgebracht.   Auch der Inyamied wollte er sich deshalb langfristig entledigen und verstärkte so die magischen und spirituellen Forschungen in die Richtungen eines möglichen Ersatzes. Er selbst verzichtete als ein Zeichen auf persönliche Inyamied, was ihm von den Priestern des Rakem den Gürtel Jutz garin Kans einbrachte, einen Gürtel, der ihn vor direkter göttlicher Macht schützte.
   

Der Untergang

 
So gerüstet hatte er keine Hemmungen, sich Ardmenes entgegen zu stellen, als diese sich ankündigte. Der genaue Hergang des Treffens wird im Mythos vom Entstehen der Azmaescis behandelt, den die Priesterschaft der Ardmenes (nun des Azmaer) aufgezeichnet hat. Auf jeden Fall reagierte Ardmenes auf seine Zurückweisung von Inyare und ihre Beleidigung durch ihn nicht positiv, weshalb sie beschloss, ihm eine Lektion zu erteilen.   In der sich kurz darauf entwickelnden Schlacht von Maogkal sah es durchaus nicht schlecht für die Maogken aus, hatten sie doch einige Magier und Geistermeister unter sich, die sich auf den Kampf gegen Aszali spezialisiert hatten, während die magische Verstärkung von Ardmenes lediglich aus wenigen Siniren bestand. Plögnir selbst tötete zudem eigenhändig einen Aszal, wie berichtet wird.   Doch schließlich wandelte Ardmenes die Inyamied und die Schlacht der Maogken ging verloren. Durch die Azmaescis ernsthaft verletzt konnte sich Plögnir der menschlichen Gefolgsleute von Ardmenes nicht erwehren und sie schleppten ihn, des Gürtels entledigt, vor ihre Göttin. Sie erschuf daraufhin Lirzace und ließ ihn mit den künstlichen Dornen und nur seinem Gürtel bekleidet an das Monument zu Ehren von Rakem fesseln, ehe sie den Befehl gab, ganz Maogken zu vernichten und jeden zu töten, den sie finden konnten. Durch die Dornen bekam er dies nicht nur mit, als würde er daneben stehen, sondern ebenfalls das Leid, dass die anderen Maogken erlitten, als sie im ganzen Land von den Azmaescis gejagt, verstümmelt und getötet wurden.   Es dauerte erstaunlich lange bis Plögnir von Ardmenes beobachtet erfror, worauf sie die Überreste der Stadt samt der Säule und der Leiche Plögnirs in finsterelementares Eis hüllte. Zur Stunde des Azmaer, wenn das Eis durchsichtig wird, kann man immer noch die Ruinen und in ihnen Plögnir hängen sehen.
Inhaltsverzeichnis
 
Gesinnung
rechtschaffen böse
Spezies
Ethnie
Todesumstände
von Ardmenes hingerichtet
Geburtsort
Maogkal
Place of Death
Maogkal
Children
Biologisches Geschlecht
männlich
Augen
braun
Haare
lang und schwarz mit einem schwarzen Vollbart
Hautfarbe
hell
Größe
1,74 m
Gewicht
82 kg
Zugehörige Organisation

Kommentare

Please Login in order to comment!
1 Aug, 2022 15:32

Dieser Mann ist ein schönes Beispiel von "Hochmut kommt vor dem Fall!" und gleichzeitig jemand dem ich nicht auf einem Schlachtfeld, auf der anderen Seite stehend, begegnen wollte!
Schöner Artikel - Ich liebe diese Art Charaktäre


Hey there, why not take a look at my Summer Camp entries or my Summercamp Reading challenge?   Or the all new On the shoulder of giants challenge
16 Aug, 2022 03:47

Really great! Love the character and the tale of his rise and fall.