Gwyynh-Q‘leth Character in Irda | World Anvil

Gwyynh-Q‘leth (Gwei-inh-Ke-less)

Die Herrin von Tod und Schlaf

Written by Nightone

Todesgöttin Gwyynh-Q‘leth Lichterfluss (a.k.a. Die Endgültige)


Es ist nicht der Tod den ich fürchte... es ist nur der Weg dahin der mir Sorge bereitet.   Ich will halt nicht qualvoll von diesen Viechern da vorne zerfleischt werden...   Wenn es so weit ist, wird mir die Herrin des Jenseits schon den richtigen Platz zuteilen.   Allerdings gebe ich zu, dass ich noch nicht das geringste Bedürfnis habe auf den Schwingen der Calryîeen dorthin zu reisen...
 
— Wulon Tze, Valorianischer Abenteurer und Söldner

Allgemein

Gwyynh-Q‘leth, die endgültige ist die Herrin von Arnardgwann,dem Totenreich, und dem Reich der Träume Tes-Lan-Nogwann.   Sie gilt als emotionslos, kalt und über die Maßen unparteiisch aber auch als absolut gerecht.   In ihrer göttlichen Form verfügt sie über zwölf gewaltige Silberflügel auf dem Rücken, von welchen stetig Asche zu rieseln scheint.   Meist wird Sie in langen weißen oder schwarzen, mit Feder geschmückten oder aber schlichten grauen Kleidern dargestellt.
  Dazu trägt sie ein Diadem, welches in der Form von Federn und Schwingen aus feinstem Silbergold gearbeitet ist.   Sie verlässt Arnardgwann niemals und interagiert nur durch die, Ihr treu ergebenen, Calryîeen mit den Sphären von Irda, Tes-Lan-Nogwann, Cala-Dalathìel, Fur'lar-tec und Tzu-Krat-Tôl.

Ein Leben ist nicht mehr oder weniger wert als das andere! Und der Tod ist nur endgültig, wenn ich das so beschließe!"
— Gwyynh-Q‘leth die Endgültige
 

Göttlicher Wille

Gwyynh-Q‘leth Lichterfluss war zu ihren Lebzeiten die mächtigste Magierin und wichtigste Anführerin der Elvarin. Außerdem ist bekannt das sie damals die Geliebte von Theryoan Silberklinge war.   Ihr erstes Leben endete, sowie wie das aller verbliebenen Elvarin, in der Langen Nacht vor Gründung der ersten Welt.   Als Jethanieles Richtspruch über ihre Söhne Herron und Furroch neue Götter erschuf, erhöhte die Schöpferin auch vier Seelen Irdas zu Göttern.   Eine hiervon war Gwyynh-Q‘leth. Ihr wurde neben dem Totenreich auch das Reich der Träume anvertraut, welche bis zu diesem Zeitpunkt nicht existiert hatten, weshalb die Seelen der Elvarin ebenso wie die der Gal‘droen nie zur Ruhe kommen konnten.   Um diese Aufgabe erfüllen zu können gab die neue Göttin alle Emotionen auf, um so gerecht über jede Seele urteilen zu können, ohne sich dabei von Präferenzen beeinträchtigen zu lassen.   Sie betrachtet nur die Taten der Seelen anhand der einst im Segensschwur geschworene Gefolgschaft gegenüber dem Pantheon Irdas.   Sie weist danach den Seelen ihren Platz in Jenseits und sie allein entscheidet, wenn Seelen in den irdaischen Kreislauf zurückkehren dürfen oder müssen.
Eckdaten
Klassifizierung
Erhobene Göttin, Todesgöttin
Gesinnung
Neutrale Göttin
Domäne
Tod, Schlaf und Wiedergeburt
Erschaffung
Durch Herron als Elvarin erschaffen, später durch Jethaniele zur Göttin erhoben
Residenz
Arnardgwann
Orden/Kult
Cal-wýndâ Orden
Festtag
Fest der Toten
Heilige Schriften
Das Buch des Endes
Heiliges Symbol
Die Aschenschwinge
Schriftenverweise
Schöpfung Irdas bis zur ersten Welt
Lange Nacht

Sie war dereinst überall beliebt und in den Jahren ehe der Langen Nacht, ward sie zur Königin gekrönt und die Stadtzitadelle Sta’illium ward ihr von den ihren gegeben.   Sie verliebte sich unsterblich in den geschickten Theryoan Silberklinge und so stark war ihrer beider Liebe, das ein Seelenband ward geknüpft, das über die Zeiten andauern sollt.   Als die Lange Nacht jedoch über das Land fiel, da bewies sie dass es keinen unter den Elvarin gab der ihr und ihrer Magie gleichkam.
  Sie allein war es, die der mächtigen Gal‘droen Zeratha-kum-áe standzuhalten vermochte.   In Sta’illium scharrte Sie, mit Ihrem Geliebten zusammen, die letzten des Volkes der Elvarin um sich und sie ersannen einen verzweifelten Plan, einen letzten Schlag gegen Furroch und seine dunklen Kreaturen:
  Sie würden sich selbst opfern, um die Sonne und damit Ihren Schöpfer Herron zu befreien.   Weder unter den Elvarin, noch unter den Gal‘droen überlebte auch nur eine Seele diese letzte Schlacht und das Aufeinandertreffen der göttlichen Brüder...   Als der Staub sich gelegt hatte und die Schöpferin ein letztes Mal in Erscheinung trat, ward die Seele der Königin wieder hervor geholt und über alle Toten gesetzt.   Als Belohnung ihrer Opferbereitschaft und in Anerkennung ihrer Macht behütet sie nun das Reich von Arnardgwann und leitet jedem Verstorbenen mit Ihren Dienerinnen, den Calryîeen, den Weg ins Jenseits.   Doch zahlte sie einen hohen Preis... alle Liebe in Ihrem Herzen, außer die zu Ihrer Aufgabe, schwand für immer da aus ihrem Sinn.   Und so erkennt sie nicht mehr was ihr Beschützer, der himmlische Theryoan der Prächtige, für sie empfindet.

-Die Legenden der Elvarin, niedergeschrieben von Leronlia Silberzweig
 

Zwei Reiche, eine Göttin?

Da Gwyynh-Q‘leth bar jeder Emotion ist und sich nicht in die Geschicke der Lebenden groß einmischt, scheint es verwunderlich warum sie neben dem Reich des Todes, auch als Herrin über das Reich der Träume, Tes-Lan-Nogwann, gilt.
  Dies liegt darin das all ihre aufgegebenen Emotionen, ihre Wut, Freude, Liebe, Hass, Angst und Wünsche in das Traumreich verlagert wurden und in diesem als Reflektionen der Göttin den Sterblichen im Schlaf erschienen.   Diese emotional einseitigen Darstellungen wissen, welche Gedanken in der Göttin umher gehen und interpretierten diese dann eigenständig, ehe sie versuchen sie ebenso selbstständig über die Träume der Lebenden und durch Færys nach Irda zu transportieren.
  Dies sorgte eine Weile lang für enormes, unbeabsichtigtes Chaos, bis die Herrin selbst ihre treueste Dienerin, die Calryîeen Quennela-Leráth damit beauftragte sich mit den emotionalen Fragmenten zu verbinden und defacto zur Halbgöttin, der Hüterin der Träume, zu werden.   Somit herrscht ein Teil von Gwynn-Qleth durch die mit den Fragmenten verschmolzene Quennela-Leráth auch über das Traumreich.

Feiertag

30. Gwynnor, das Fest der Toten.
Die meisten Kulturen gedenken ihrer Ahnen und geliebten Verstorbenen bei ruhigen Ritualen und stillen Zeremonien.
  Allerdings gibt es auch Kulturen, vor allem im Süden Aravelliens, welche den Tag mit überschäumenden Festen, lauter Musik und gewaltigen pompösen Paraden begehen, um so die Toten und die Göttin selbst zu ehren.
 
- Poitkens Almanach der viel-zu-vielen Dinge, Ausgabe "Götter, Kulte, Kirchen und schicke Gebäude" S.1021


Cover image: Photo snippet of the acropolis in Greece
Character Portrait image: Gwyynh-Q‘leth by Nightone

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