Mondentanz

Ein Gedicht den Mongöttern

Created by Nightone
Der Monde drei,
am Himmel frei,   Scheinen Sie auf dich und mich,
Bei Tag und Nacht Ihre Reise geht,
Mal Nah, mal Fern, doch ewiglich,
Ein Jeder seine Runden dreht.
  Lux der Große uns bringt das Licht,
Und erleuchtet uns den Weg bei Nacht,
Danke Ihm, doch fürcht´ dich nicht,
Auch wenn er mal hält am Tage Wacht.
  Fennon die Starke, kontrolliert die Gezeiten,
Nah bei uns Ihr Himmelsschiff zieht,
Von ihr das Meer lässt sich immerzu leiten,
Kommt gerne heran, ehe schnell es flieht.
  Kassor der Wechselnde, mal Blau mal Rot,
Erscheint und verschwindet wie's ihm beliebt,
Kündet von Freude, kündet von Tod,
wenn er sich hinter seine Geschwister schiebt.
  Alle drei Mächtigen Gefährte den Himmel bereisen,
Wir sie zum Schutze Irdas wilkommen heißen.
 
- Galantro der Berben-Barde

Diese Gedicht ist eines der Wenigen aus der Zeit vor dem Kataklysmus, ehe die Welt zerbrach.
Es wird auf 1896 d.e.W. geschätzt.
Als Verfasser gilt Galantro der Berben-Barde, wie er sich selber wohl nannte.
  Er hat dieses Gedicht, laut seinem Buch - Prosa für die Götter - den drei Mondgottheiten, Lux, Fennon und Kassor gewidmet, umso den Völkern die Wichtigkeit der Drei im Gedächtniss zu erhalten.   Das Gedicht hat er damals in der Gemeinen Sprache (welche wir heute als Alt-Aravellisch kennen), sowie in Hoch-Elfisch, Gemein Zwergisch und angeblich sogar in Trumtum (der Sprache der Feldlinge oder Halblinge wie sie heute heißen) verfasst.   Heutige Sprachexperten sind sich jedoch sicher das die Texte keine Eins zu Eins Übersetzungen gewesen sein können da all diese Völker unterschiedliche Reihmschemata verwenden und die Wörtliche übersetzungen im Klang einfach nicht passen würden.   Leider ist kein Exemplar des Gedichtes in einer der anderen Sprachen erhalten geblieben als die Welt zerbrach. So ist es uns nicht möglich wirkliche Vergleiche anzustellen.



Cover image: Alte Bücher by LWL-Museum für Naturkunde
This article has no secrets.

Kommentare

Please Login in order to comment!