Isilaamel/Zeldasalamnis Myth in Yenort | World Anvil

Isilaamel/Zeldasalamnis

Nethiler/Dis für Fall der Götter

Der Mythos eines Falls der Götter wurde bereits von Urzeiten an immer wieder insbesondere von den Göttern befürchtet. Bereits der Eine fürchtete, dass die Geburt von Ardmenes seinen Sturz und damit den Götterfall einleiten könnte, nachdem Erzählungen eines Sturzes von ihm auf Grund seiner moralischen Verfehlungen aufgekommen waren. Es kam allerdings nur mittelbar zu den Götterkriegen, in denen viele Götter, darunter er, ihren Tod fanden.   Die heutige Ausgestaltung des Mythos geht zurück auf das Jahr 74.314 AZD, als die damalige Hohepriesterin der Hereiselar, Myralia Qedesta, eine Prophezeiung des Isilaamel, des Falls der Götter, empfing. Während die Götter nur der Auslegung des Urtextes der Prophezeiung folgen haben sich auf Yenort viele verschiedene Varianten des Götterfalls heraus gebildet, die, wenn schon nicht den Auslöser, dann zumindest doch alle eines gemein haben: Das Ende der Welt, wie sie diese kennen.

Zusammenfassung

Der Mythos besagt, dass die Sphären der Götter fallen und diese samt ihrer Dienerschaften auf Yenort wandeln werden.   Dies soll ausgelöst werden durch eine als Frau gelesene Entität von großer Geisteskraft, die Kraft ihrer Gedanken "den Lauf der Welt ändern" kann. Vor dem Fall muss diese Frau allerdings durch einige Prüfungen gehen und dabei ihre Körperlichkeit überwinden. Die letzte Prüfung soll schließlich die Schmiedung sein, nach der es zu diesen Ereignissen kommen soll.   Diese Entität wiederum soll allerdings erst auftauchen, wenn es "an der Zeit" ist. Hierfür werden zuletzt einige Zeichen genannt. Diese sind das allgemeine Erwachen der Geisteskräfte, ein Verblassen der Macht und des Einflusses der Götter und eine allgemeine Zunahme und Veränderung energetischer Strömungen. Von letzterem geht man zumindest aus, dass es so gemeint ist.

Historische Grundlage

Bei dem Fall der Götter handelt es sich um ein im Jahr 100.000 AZD in der Zukunft angesiedeltes Ereignis, so dass es keine historischen Ereignisse gibt, die Isilaamel stützen könnten.   Es mehren sich jedoch Anzeichen, manche verborgen, manche offenkundig, dass etwas Großes im Gange ist.   Manche Priester sehen das Wiedererstarken der Magier außerhalb Beliazars sehr kritisch und fühlen sich an die Zustände in der Endphase der magischen Akdemie von Gontas erinnert.   Das Hauptanzeichen für viele Priester ist dabei der zunehmende mangelnde Respekt den Göttern und insbesondere den Priesterschaften gegenüber, der ihrer Ansicht nach besorgniserregend ist. Hierfür führen sie insbesondere die Verwerfungen während der Unruhen an, etwa den von Amirban geführten Aufstand in Dirpelbaar, bei dem gezielt auch Priester getötet werden. Insbesondere Priesterschaften führen dafür auch das Religionsprinzip der Heilme an, in dem die Götterverehrung lediglich einer Priesterschaft, den Kandtarall, übertragen wird und sie damit wegfallen. Dies weisen die Heilme strikt von sich.   Viele Bewohner Yenorts hingegen sehen einfach in der insbesondere in Darmera wachsenden Zunahme an bewaffneten Konflikten und Unruhen ein Zeichen für eine bevorstehende Veränderung, die natürlich auch im Fall der Götter münden könnte. Das Hauptzeichen hierfür ist für sie auch wiederum der Eroberungszug der Heilme - was die Heilme ebenfalls strikt von sich weisen.   Für die Heilme selbst ist der Verfall von Moral und Anstand ein untrügliches Zeichen für ein nahendes Ende der Welt. Ihr Eroberungszug steht daher auch unter der Prämisse, den Völkern Yenorts wieder Werte und Moral, das Heil an sich zu bringen und damit das nahende Ende der Welt zu verhindern.   Für die Lamniesae tir Xam, die wie die Götter an die Urfassung der Prophezeiung glauben und auf diese hinarbeiten, ist das untrüglichste Zeichen eines immer näher bevorstehenden Falls der Götter der Umstand, dass sie seit 86.589 AZD in der Lage sind, selbst Götter zu erschaffen, die Xamalamnir.   Die Götter selbst, zumindest manche von ihnen, sehen schließlich in den Zerstörungen ihrer Schutzmaßnahmen, sowohl der Armamilidas als auch der Aeraratarim selbst ein untrügliches Zeichen dafür, dass Großes bevor steht.

Verbreitung

Der Mythos ist in der ein oder anderen Ausführung nicht nur auf Yenort, sondern auch in den anderen Sphären verbreitet, so dass man tatsächlich sagen könnte, dass er weltweit verbreitet ist.

Varianten & Abwandlungen

Es gibt unzählige Variationen und insbesondere Auslegungen des Mythos.   Das Verblassen der Macht und des Einflusses der Götter lesen die Heilme als den Verfall von Anstand und Moral sowie der Abnahme der Ausrichtung des eigenen Lebens am Willen der Götter. In ihren Varianten des Mythos wird dies auch klar so benannt. Priester wiederum lesen dies wiederum wörtlich, beziehen es aber auf die Abnahme des Einflusses der Priesterschaften. Die Bevölkerung sieht hingegen in den zunehmenden Unruhen und kriegerischen Auseinandersetzung den Verfall der ordnenden Macht der Götter.   Da vielen Geisteskräfte beziehungsweise Psioniker unbekannt sind nehmen sie bei diesem Punkt an, dass damit Geisteskräfte allgemein, zumindest anderer Art gemeint sind. Nach allgemeiner Lesart wird es daher auf Magier bezogen, was auch zu zunehmenden Restriktionen Magiern gegenüber führte. Die Entität muss nach dieser Lesart zudem keine Frau sein, sondern kann auch für eine Körperschaft an Magiern stehen, die zunehmend mächtiger wird.   Den Fall der Götter schließlich können sich viele nicht vorstellen. Teils fallen die Götter samt Gefolgschaft wirklich vom Himmel, teils kollidieren die Sphären mit Yenort, in manchen Fassungen materiell, in anderen verschmelzen sie lediglich magischenergetisch.

Kulturelle Wahrnehmung

Nach der Prophezeiung der Priesterin der Hereiselar erfasste viele Götter große Unruhe, sobald sie davon hörten - insbesondere die Schwächeren unter ihnen. Damirzar und Menes trafen sich mit Selariem sowie Hereisalar, um zu erörtern, was sie unternehmen könnten, dass sich diese Prophezeiung nicht erfüllt.   Schnell war ihnen klar, dass nur eine Psionikerin oder auch Geistige die rätselhafte Prophezeite sein konnte. So sorgten sie bei dem durch "die Übereinkunft der Götter" im Jahre 75.000 AZD erreichten Friedensschluss dafür, dass der Bann, der auf der Nutzung von Geisteskraft lag, ausgeweitet wurde. Zwar nahmen sie die Acemaseli überwiegend als friedliche und dem Guten verpflichtete Menschen wahr, aber sie wollten kein Risiko eingehen und daher sicher gehen, dass die Organisation ausgelöscht wurde und niemals wieder entstand. Von der weiteren Existenz der Hesdamirzareli in Gestalt der Lamniesae tir Xam wussten sie nichts.   Die Verbindbarkeit Yenorts mit den Sphären der Götter sahen sie als weitere Schwachstelle. Um die Widerstandsfähigkeit der Sphäre Yenort zu stärken und dadurch dafür zu sorgen, dass es schwerer möglich wurde eine Verbindung zwischen Yenort und den Sphären der Götter zu etablieren, erschufen sie schließlich sogar mächtige magische Artefakte, die Aeraratarim. Insbesondere, wenn die fallenden Sphären gegebenenfalls wörtlich zu verstehen sein sollten und nicht nur sinnbildlich oder magischenergetisch, sollte dies helfen. Nachdem sie die Steine durch die Aeraratarim sicherten hielten sich die Götter erst einmal wieder für ausreichend sicher und gingen ihrem Tagesgeschäft nach.   Doch auch auf Yenort gibt es Kulturen, die sich sehr mit der Prophezeiung beschäftigen und diese mit allen Mitteln verhindern wollen. So sehen es die Heilme in ihrer Art der Auslegung des Mythos als ihre Ehrenpflicht an, die Prophezeiung zu verhindern, in dem sie Yenort erobern und reformieren. Manche munkeln, dahinter könnte auch ein geheimer Plan Selariems stecken, da Heilhem immerhin von einem Selariem-Mischling geführt wird.   Schließlich ist der Mythos ein Teil der Lebensidentität der Lamniesaen tir Xam, die genau danach streben den Fall der Götter wahr werden zu lassen.

In der Literatur

Während es vor dem Jahr 74.314 AZD nur allgemeine Schriften zu dem theoretischen Thema eines Falls der Götter gab, änderte sich dies mit der neuen Prophezeiung. Den Anfang machte die Niederschrift "Der Fall der Götter nach der Prophezeiung von Myralia Qedesta, Hohepriesterin der Hereiselar, aus dem Jahr 74.314 AZD". Diese zog nach Beendigung des Götterkrieges einen wahren Reigen an Veröffentlichungen in der priesterlichen Fachliteratur nach sich, insbesondere unter Priestern der Hereiselar und der Selariem  Da die fachliche Beschäftigung mit dem Thema Laien auf Yenort verboten ist, gibt es private Schriften hierzu - so man so will - sonst nur noch auf Lamniesa tir Xam.

In der Kunst

Es gibt zahlreiche Bilder, in denen der Fall der Götter dargestellt wird - allerdings nicht in Privathand, sondern in den Tempeln der Priesterschaften, insbesondere denen der Hereiselar als mahnendes Beispiel. Die sangliche Darstellung davon ist den Priestern der Lamenari vorbehalten.   In Privathand werden Darstellungen jeglicher Art nicht gerne gesehen und als Häresie betrachtet.   Anders ist es nur in Lamniesa tir Xam. Hier kann die künstlerische Gestaltung des Themas sowohl von Seiten der Führung als auch in Privathand gar nicht groß genug sein und so gibt es zahlreiche Kunstwerke und Lieder, die das Thema behandeln.
Inhaltsverzeichnis
 
Datum der ersten Erwähnung
74.314 AZD
Datum der Ereignisse
in der Zukunft
Zugehörige Orte
Zugehörige Personen
Zugehörige Gegenstände

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