Hinter dem Tor

Discovery, Exploration

5. Miliemont 911 nBnZ.

Quint und Sepp begeben sich gemeinsam mit Melirenne in die Schlucht unter Duen Harro und öffnen das goldene Tor, welches sich in den Tiefen verbirgt, unwissend was sie dahinter erwartet.


Früh am Morgen werden Quint und Sepp von Soldaten geweckt, welche sie auffordern sich bereit zu machen, um den Abstieg in die Schlucht unter Duen Harro zu wagen. Erneut hat Quint die Nacht geplagt von Albträumen verbracht und ist entsprechend wenig ausgeruht, dennoch drängt ihre Mission sie und sie begeben sich zügig hinab in die Mine. Bereits nach kurzer Zeit bemerken sie, dass erste der Soldaten zwischendurch willkürlich stehen bleiben und gegen den Drang ankämpfen umzukehren. Selbst wenn sie sich noch einmal davon abhalten können, dauert es nicht lang bis ihr Wille nachgibt und sie schließlich entgegen ihrer Befehle umkehren.

Melirenne merkt hierbei an, dass die Fähigkeit sich dem Tor anzunäheren scheinbar abfärben kann. So sind ihr besonders nahe Soldaten wohl fähiger darin, der Macht des Tors zu widerstehen. Resilienz scheint jedoch ebenfalls ein relevanter Faktor zu sein. Als einer der Soldaten innehält und Quint versucht diesen erneut zu motivieren, setzt dieser sich in Bewegung und attackiert Quint mit einem vergifteten Messer. Der Angriff geht knapp ins Leere und in der anschließenden Rauferei offenbart ein zweiter Soldat ein solches Messer und versucht Sepp zu attackieren, wir jedoch von Melirenne geschnappt.

Einmal von weiteren Kampfhandlungen abgehalten, verhören sie die beiden, welche mit wenig Druck preisgeben, dass sie vor kurzer Zeit angeheuert wurden, um einen Anschlag auf die beiden zu verüben. In beiden Fällen scheinen die Familien der beiden in Ghahas als Geiseln genommen worden zu sein, allerdings scheint der Befehl für das Attentat aus Varaamtor gekommen zu sein. Die beiden Attentäter werden für ein späteres Verhör abgeführt und die Gruppe setzt ihren Weg in die Tiefe der Schlucht fort.

Nur kurze Zeit später geben bis auf Melirenne auch alle übrigen Soldaten der Prozession ihren Vormarsch auf und zu dritt erreichen sie den Boden der Schlucht. Einen kurzen Sprung über einen Abgrund und einige Meter weiter, stehen sie bereits vor dem goldenen Tor, ein beeindruckendes Gebilde, welche intensive Macht auszustrahlen scheint. Quint und Sepp treten auf Melirennes Wunsch an das Tor heran und berühren diesen, woraufhin augenblicklich die Macht und die übernatürlichen Einwirkungen durch das Objekt verschwinden.

Das goldene Tor springt weit auf und offenbart dahinter einen gewaltigen weißen Raum, mit einem riesigen schwarzen Kokon, welcher in der Mitte des Raums von der Decke hängt. Nach der Hürde mehrere schützender Barrieren erreichen sie schließlich das Zentrum und somit auch den Kokon. Quint untersucht das Gebilde und schreckt entsetzt zurück als ihm klar wird, was sich im Inneren verbirgt. Durch die schwarze Membran blickt er auf Tieath, jenen Namenlosen, welcher einst für die Schöpfung von Arteros verantwortlich war.

Melirenne will aufgrund seiner Aussagen wissen, ob dieses Ding ähnlich mächtig sei, wie jenes das vor Kurzem Ghahas angegriffen hat. Quint bestätigt und rät ihnen den Ort zu verlassen, grade als die übrigen Soldaten eintreffen, Melirenne hat jedoch andere Pläne und befiehlt den Soldaten behutsam den Kokon zu lösen und den Eingang zu weiten, damit das Ding nach draußen transportiert werden kann. Quint fährt sie an und verlangt zu wissen, was sie vorhat. Sie erklärt, dass sie keinesfalls die Macht von Yogna vergessen hat. Sollte Ghahas diese Macht für sich beanspruchen können, gäbe es keinen Grund Varaamtor mehr zu fürchten. Zornig will Quint weiter auf sie einreden, allerdings lässt die Frau nicht mit sich reden und Quint nimmt Abstand

Kurz darauf konfrontiert ein Soldat den jungen Mann und offenbart sich als Mervin Mascavone, einen weiteren Spross der Mascavone-Familie. Dieser hatte eigentlich vor, sie wegen etwas anderem zu konrfontieren, nun haben sich jedoch die goldenen Toren als weiteres Interesse herauskristallisiert. Er hält es keinesfalls für einen Zufall, dass sich ausgerechnet Tieath hinter einem der goldenen Tore aufhält. Er glaubt auch, dies sei nicht der dauerhafte Zustand gewesen, sondern das Tor habe einen Weg zu dem Namenlosen geöffnet. Daher sollen sie die anderen Tore öffnen, von denen sich eins in der nahen Stadt Surkaad verbirgt. Darüber hinaus will er auch, dass sie in Surkaad eine Bekannte von ihm aufsuchen, eine Frau namens Leydia van Hofen.

Diese ist eine bekannte Archäologin, welche sich der Erforschung der frühen Geschichte der Menschheit verschrieben hat. Hierbei stieß sie auf die Überreste von Ashul Abharaz, dessen letzte Prophezeiung sich womöglich um Arteros drehte. Mit Quints Nekromantie soll dieser den Mann kurz zurück in ihre Welt holen, um die gesamte Prophezeiung zu hören und womöglich einen Weg zu finden den wahren Unsterblichen zu töten.

Zu diesem Zweck wird Mervin sie am Abend befreien und sie nach Surkaad begleiten. Die beiden erklären sich einverstanden und kehren an die Oberfläche zurück. Hierbei übergeben sie das Bruchstück des goldenen Tores an die Schmiedin und offenbaren ihren Fluchtplan, weshalb diese ihre Schmiede in dieser Nacht unverschlossen lassen wird. Gleichermaßen offenbaren sie sich auch dem Händler, der ebenfalls nach Surkaad reisen will, bevor sie von Melirenne zu sich gerufen werden.

Die Frau erwartet sie im Haus des Häuptlings und offenbart sich der Gruppe vollends. Hierbei legt sie ihre Kleidung ab und erzählt ihre Geschichte. Wie sie als Kind von Crux Obscuro für ihre Experimente benutzt wurde, was ihr zwar Kontrolle über die Juwelen verlieh, ihren Körper aber schwach und sterbend zurückließ. Ein Mitglied der Herrscherfamilie von Ghahas nahm sie auf und Melirenne glaubt, dass diese Frau und somit auch Melirenne das Licht im Imperium sind, das eine blühende und friedvolle Zukunft bringen kann. Hierbei verklärt sie keinesfalls die dunklen Seiten des Imperiums, wie die Sklaverei, erklärt diese allerdings als notwendig.

Hierbei offenbart sie auch die wahre Geschichte von Utiam. Vor etwa dreißig Jahren fanden Forscher aus Kartus Spuren der heiligen Stadt Bawim unter Utiam und lenkten darum die Geschehnisse hin zu der folgenden Rebellion der Bevölkerung, alles für einen längeren Blick auf die Ruine in den Katakomben unter der Stadt. Sie erklärt die großen Nationen seien wahres Übel im Vergleich zu Ghahas, allerdings will sie auch das Imperium ändern und benötigt hierfür ihre Hilfe.

Quint und Sepp weigern sich allerdings ihre volles Wissen über die Namenlosen preiszugeben, insbesondere wie diese umzubringen sind und alle Infos über das Mal der Namenlosen. Sie trennen sich wieder, auch wenn Melirenne hierüber enttäuscht ist. Kurz darauf begeben sie sich in ihr Haus und erwarten Mervins Signal, welches am Abend erklingt. Sie kommen zur Tür und sehen die Wachen betäubt mit Nadeln, die in ihrem Nacken hängen.

Mervin erklärt, er habe Melirenne vergiftet und sie sollte für zwei Tage außer Gefecht sein. In ihrem Gespräch stellt Mervin allerdings fest, dass Sepp die letzten Schlücke aus dem Jungbrunnen getrunken hat, was den Mann in blinder Rage eine moderne Waffe offenbaren lässt. Beinahe kommt es zum Kampf, als Litheus selbst die Kontrolle über Mervin übernimmt und sich für dessen Ausbruch entschuldigt. Allerdings stellt auch er klar, dass es hierdurch etwas zu klären gibt. Dies kann jedoch bis nach ihrer Flucht warten. Auch die Wachen am Ausgang sind durch Nadeln betäubt, wo Mervin Quint sein Grimoire und Sepp das Schwert von Edoras übergibt.

Sie durchqueren das Tor, wo sie bereits Pferde erwachten, allerdings werden sie kurz darauf, als sie noch versuchen den Händler aufzuladen, von Melirenne überrascht, welche schwitzend, schnaufend, aber dennoch bei Bewusstsein im Tor steht und ihre Fähigkeiten auf sie entlädt. Die Gruppe beeilt sich, dennoch bocken die Pferde und der Händler wird von einem Angriff von Melirenne getroffen, wobei er auf der Stelle stirbt.

Mervin bleibt zurück, wobei er Melirenne bewundert und sich ihr im Kampf entgegenstellt. Quint und Sepp dagegen reiten davon, wobei die Zeit an ihnen vorbeizieht, bis sie in den frühen Morgenstunden endlich in einem Wald rasten, der außerhalb des Einflussgebiets von Ghahas liegen sollte. Hier kommen sie zur Ruhe und Quint sendet einige Nachrichten mittels seiner Geisteskontrolle. Die Nachricht an Arthur allerdings kann nicht verschickt werden, woraus er schließt, dass dieser sich an einem Ort befindet, den Geister nicht erreichen können.

Eine weitere Nachricht sendet Quint an Arisa und hinterfragt, was derzeit im Zirkel los ist, da er aufgrund seiner Visionen einen Konflikt mit Vampiren vermutet. Eine letzte Nachricht ergeht an Melirenne, in welcher er sich für ihre Flucht entschuldigt und ihr alle Informationen über die Male der Namenlosen preisgibt. Die Ruhe ist jedoch schnell unterbrochen als im Licht der aufgehenden Sonne Sepp vom Pissen zurückkommt und sich mit einem Dolch an der Kehle wiederfindet. Aus der Ferne sieht Quint wie sich ihnen drei weitere Leute näheren.

Related Location
Varaam-Weite
Related Species
Namenlose
Related timelines & articles
Geschichte des Juwelenimperiums
Geschichte der Überlebenden (article)