Ilerdan

Nethiler für Sprache der Magie

Ilerdan ist kurz gesprochen die im Jahr 100.000 AZD vor knapp 40.000 Jahren geschaffene Sprache der Magie Yenorts und wird insbesondere für Zaubersprüche und -Bücher verwandt. Als Schriftarten dienen dabei die weit verbreiteten crinischen Zeichen oder aber dem für Ilerdan erschaffenen Tirnda. Geschichtlich betrachtet löste sie Dis insbesondere bei Menschen als Sprache der Magie ab und ordnet dem Zweck, besser Magie wirken zu können als in anderen Sprachen, insbesondere Dis, alles unter.      

Geschichte

  Ilerdan ist keine gewachsene, sondern eine geschaffene Sprache. Sie wurde im Jahre 63.491 AZD veröffentlicht und offiziell von Xarem Asnis unter Mithilfe seiner Frau Cesis in der magischen Akdemie von Gontas entwickelt. Ziel und Zweck war es, Magie für Menschen besser nutzbar zu machen, da die Zauberei in Dis, der ersten Sprache und bisherigen Magiesprache, entweder vergleichsweise große Mengen (eigener) Energie erforderte, um einen Effekt zu erzielen, oder aber formvollendete Ausführung der bereits bestehenden Sprüche.   Mit Ilerdan wurde es einfacher, auf die Energieflüsse zuzugreifen, wodurch die Erforschung neuer Zaubersprüche stark vereinfacht wurde. Anders als Dis, das seine magische Wirksamkeit vielfach aus der Eigenenergie zieht, ist Ilerdan damit allerdings auch keine einfach zu erlernende Sprache. Nur wer so mit den Energieflüssen eins ist, dass er all ihre Nuancen wirklich versteht, die Art und Weise, wie Magie gebündelt oder geformt werden kann, wie sie vorkommt, wird Ilerdan wirklich als intuitiv betrachten. Jeder andere muss durch eine harte Schule, die dann aber auch durch einen schnellen Zugriff auf die Magie durch einfache Sprachbeherrschung belohnt.

Writing System

Ilerdan hat kein festgelegtes Alphabet. Es kann sowohl in dem Alphabet der crinischen Zeichen oder aber der Lautschrift Tirnda geschrieben werden.   Die crinischen Zeichen werden in der Regel genutzt, wenn nur eine Aufzeichnung beabsichtigt wird und keine magische Anwendung. Gelegentlich werden zur besseren Erkennbarkeit der Bedeutung oder auch nur der Aussprache des Wortes diakritische Zeichen gesetzt. Dies kommt allerdings häufig nur in Lehrtexten für Laien oder auch Magienovizen vor. Andere müssen diese durch ihr Sprachverständnis erahnen.   Tirnda hingegen wird verwandt, wenn es um die genaue Aussprache selbst geht, Magie also durch die Aussprache der Aufzeichnung gewirkt und nicht nur wie bei Schriftrollen abgerufen werden soll und ist in der Sprachwiedergabe deutlich genauer als die crinischen Zeichen - selbst bei einer Nutzung inklusive diakritischen Zeichen.

Geographische Verteilung

Die Sprache ist unter den yenortischen Magiern, insbesondere denen der Menschen, herrschend. Selbst die Magier von Lamniesae tir Xam nutzen zwar nicht überwiegend, aber auch Ilerdan zum Magiewirken wegen dessen besseren Energieersatzmöglichkeiten als Dis. Allein die Drachen und die Elementarvölker verwenden überwiegend ihre eigenen Sprachen, um zu zaubern. Zusätzlich nutzen die Dämonen Azmaers diese Sprache zum Zaubern.

Phonologie

Variationen in der lautlichen Erscheinung lassen sich meist mit der einfachen Regel erklären, dass durch die jeweils erfolgte Änderung auf eine größere Vielfalt an Energie, auf mehr Energie oder überhaupt auf Energie zugegriffen werden oder diese dadurch zumindest gelenkt werden kann.   Hierbei sind Ephenthesen ebenso wie Assimilationen und Dissimilationen selten, Synkope häufig genug, dass sie manchmal als verschiedene Varianten eines Wortes erscheinen. Wie auch in Dis und Nethiler sind zahlreiche Elisionen zu finden, die neben Wortverkürzung denselben Zweck wie die Synkope erfüllen, nur dass es hier eine feststehende Hauptvariante gibt.

Morphologie

Ilerdan ist reich an Wortkompositionen, die allerdings nicht so zahlreich wie im Dis und Nethiler sind, um einen besseren Wortfluss zu erreichen. Daneben sind Derivationen häufig, bei Substantivierungen wird hierzu oft -ar oder auch -lar und -nar angehängt. Die Flexion geschieht insbesondere bei der Konjugation generell regelhaft, während die Deklination durchaus einige Ausnahmen vorweist.

Syntax

Der Syntax ist dem Dis sehr ähnlich und wirkt auf den ersten Blick durchgeplant. Bis man auf den zweiten die große Anzahl der Ausnahmen findet und als Sprachlernender schier verzweifelt. Sei es nun, die scheinbar willkürliche Stellung der Adjektive im Satz oder der Wordordnung im Satz generell. Bei entsprechender Intelligenz oder hoher Sprachbeherrschung kann schließlich irgendwann festgestellt werden, dass die Ausnahmen ebenfalls Regeln, einem Konstrukt folgen, die es bei Magieanwendung ermöglichen soll, die Ströme einfacher zu umfassen. Diese Regel kann auch als strukturelles Merkmal verstanden werden, dem sich auf Grund des Zwecks von Ilerdan alles unterordnet.

Vokabular

Ebenso wie Dis kennt Ilerdan keine Geschlechter. Soll das Geschlecht betont werden, kann "Frau/Herr/männlich/weiblich/sächlich" und Ähnliches genutzt werden. Unter manchen Magiern hat sich eingebürgert, die Endung beim männlichen Geschlecht tiefer auszusprechen als beim weiblichen, so dass das Geschlecht klar wird, dies ist aber nicht weit verbreitet.   Das Vokabular deckt ansonsten alle bekannten Wörter ab. Die wenigen, die seit der Gründung neu erschaffen wurden und nicht bereits irgendwann zuvor bereits einmal benutzt worden waren, werden durch Ableitungen und logische Sprachfortführungen neu hinzu gefügt.

Phonetik

Ilerdan weist eine große Bandbreite unterschiedlicher Laute auf, die immer auch über eine unterschiedliche Bedeutung verfügen. Klicks sind selten, aber insbesondere mit Anrufungen oder als bedeutungserhöhende Laute vorhanden. Ejektive sind häufiger, aber auch nicht wirklich gebräuchlich. Häufig sind hingegen Flaps, eine große Anzahl unterschiedlicher Nasalen, Plosive sowie Frikative.   Allophone sind nicht vorhanden, was die Darstellung der Sprache in den crinischen Zeichen erschwert.

Tenses

Alle gebräuchlichen Zeitformen existieren, daneben noch eine sogenannte "erschaffende Gegenwart", die insbesondere beim Zaubern benutzt wird.

Sentence Structure

Die Wortstellung folgt generell der Regel Subjekt - Verb/Prädikat - Objekt, kann aber abweichen, wenn dem Subjekt oder Objekt eine höhere Bedeutung verliehen werden soll. Insgesamt sind die Regeln, wie der Syntax generell, sehr anpassungsfähig.
Inhaltsverzeichnis
 

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