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Die Familie Byron

"Forme deine Seele!"

Vieles könnte man über die hoch angesehene Familie der Byrons berichten, wenig jedoch würde den tiefsten und innersten Kern jener Familie treffen, falls jene Beschreibung den Begriff der Kunstfertigkeit nicht miteinbeziehen würde. Die Familie Byron gehört zusammen mit den Familien Jindsoh, Clifford und Kinshaw zu eben jenen ehemaligen Adelshäusern, welche die Mitglieder des altehrwürdigen Hohen Rates stellen und folglich damit auch die Regierung unserer Stadt.

Culture

Wenngleich eine einfache Kategorisierung einzelner Mitglieder der Familie als geradezu reduktionistisch zurückgewiesen werden müsste, kann ich mich jedoch nicht einigen Ansichten in Bezug auf die Eigenschaften jener Künstlerfamilie erwehren, welche - ob Zufall oder nicht - immer wieder zu Tage treten, wenn ich mich näher mit der Historie der Byrons beschäftige. Dazu zählen vor allem gewisse Eigenheiten wie eine schwer zu berechnende Heißblütigkeit, narzistische Tendenzen als auch einen nicht zu verachtenden Hang zum Perfektionismus, welcher vor allem in den künstlerischen Tätigkeiten zutage tritt, welche von fast ausnahmslos allen Familienmitgliedern der Byrons vollführt werden.   Eben jene tiefe, innige Beziehung welche die Mitglieder der Familie zur Kunst in jeder nur erdenklichen Form charakterisiert, ist federführend für bestimmte Verhaltensweisen der Byrons. Hierzu zählen beispielsweise auch gewisse existenzialistisch-philosophische Ansichten wie etwa die Überzeugung, dass die Kunst alleine einen Sinn in der ansonsten kalten und von Sinn entleehrten Welt darstellt, weshalb es ihr Verdienst ist das Göttliche der menschlichen Seele in der physisichen Welt zu manifestieren, aufdass es dem Menschen möglich sei, sich selbst in jener materiellen Darstellung seiner eigenen kreativen Schaffenskraft auf natürliche Weise selbst zu erkennen. Als Konsequenz aus jener Ansicht konnte die Familie so ihre einst nihilistischen Tendenzen überwinden, was dazu geführt hat, dass sie nichts anderes als die Kunst selbst als ewig betrachten und im Fall der Fälle durchaus bereit dazu sind die Leben (niederer) Tiere und Menschen für die Geburt eines weiteren Kunstwerkes zu opfern. Auch diese Haltung spiegelt sich in ihren philosophisch-politischen Agendas wieder, in welcher die Ältesten der Familie (und damit die Mitglieder des Hohen Rates) immer wieder betonen, dass eine Klassengesellschaft unabdingbar für eine gesunde Elitenförderung sei, um so die großen Talente und Künste der wenigen, welche für "wahrlich Großes auserkohren sind" genährt werden können. Dies unterscheidet sich entschieden von einigen Ansichten der sonstigen Mitgleider des Hohen Rates, welche in der Unterdrücking der ungebildeten Masse eher eine Notwenigkeit sehen, welche mit Kalkühl exerziert wird. Selbst ihren eigenen Wohlstand stellen die Byrons hinter ihrem künstlerischen Perfektionismus an, was nicht zuletzt dazu geführt hat, dass die Familie allgemein als die monetär schwächste Familie der vier großen Familien angesehen wird. Jene finanzielle Mittel werden nicht zuletzt in den Erwerb seltener Materialien, neuer Kunstwerke, als auch für Reisen über die Neun Inseln der Tiefsee investiert, um auf jenen künstlerischen Pilgerreisen neue Musen für weitere Meisterwerke zu sammeln.
Auch als ausgewiesene Hedonisten, welche einer Vielzahl an bewusstseinserweiternden Substanzen nicht abgeneigt sind, schreckt die Familie Byron nicht davor zurück selbst das eigene kognitive Wohlbefinden für ein unsterbliches Kunstwerk zu riskieren. Haben jene Künstlerinnen und Künstler erst einmal einen Funken an Inspiration vernommen, so geraten sie in regelrechte manische Zustände, welche entweder anhalten bis das Kunstwerk vollendet ist, oder aber mit großer Depression, sowie vernichtendem Jähzorn beendet werden, sollte ihnen etwas (oder jemand) bei der Vollendung ihres Werkes einen Strich durch ihre Rechnung gemacht haben. Unschwer zu erkennen ist daher natürlich, dass die Familie zu allen möglichen und unmöglichen Kunsthändlern von Yarnwall exzellente Beziehungen pflegt, welche durch einen stetigen Handel und Fluss an Unikaten, als auch Kapital täglich auf das Vortreflichste belebt werden. Nicht zuletzt der legendäre Dom der Träume wird von Lady Weathersheck Byron geleitet, einer Göttin der dunklen, theatralischen Inszenationskünste, welche auf den gesammten Neun Inseln der Tiefsee ihresgleichen sucht. Wenngleich Yarnwal als eine streng atheistische Stadt verstanden wird, so sind es doch tatsächlich die eigenbrödlerischen Byrons, welche jene Grenzen im Rahmen ihrer künstlerischen Entfaltun stehts und immer wieder auf ein Neues testen. Schon alleine in der Kleidung der Familiemitglieder, welche ausschließlich in ihren roten, schwarzen, weißen und meist sehr exotisch bis extravaganten anmutenden Gewändern anzutreffen sind, als auch in der Architektur ihres Heims im Goldenen Tal namens Nyghcroft Manor, ist ihr Drang sich an geradezu ausufernder Kunst zu laben deutlich zu erkennen. Nicht selten entstehen aufgrund dieser Haltung oft heftige Auseinandersetzungen mit der Familie Jindsoh, welche als Leiter jeglicher militärischer Handlungen unter anderem auch jene Anti-Kultisteneinheit namens Division Greifvogel stellt und dadurch ein erhebliches Maß an Misstrauen all jenen entgegen bringen, welche auch nur im entferntesten mit okkultisten Bräuchen verkehren.
Besonders die sogenannten Vortex Gemälde gehören zu den beliebtesten und zugleich auch tradionsreichsten Arten jener künstlirischen Ausdruckskunst, welche die Familie Byron bereits seit hunderten von Jahren betreibt. Die Ursprünge dieser Gemälde gehhen laut einigen Kunsthistorikern bis auf die Zeit von Îndra Alysanne zurück und könnten womöglich sogar noch lange vor der Gründung Yarnwalls auf den Neun geschaffen worden sein. Bei diesen Gemälden handelt es sich um Gemälde, welche ausschließlich in den Farben Rot, Weiß und Schwarz gefertigt werden, sodass der oder die Künstlerin ihre besonderen kreativen Schaffenskräfte beweisen müssen, um ein wahrlich einzigartiges Vortex Gemälde zu schaffen. Der Styl jener Gemäde mag zwar so einzigartig sein, wie die Künstler welche diese unbezahlbaren Unikate erschaffen, jedoch behandelt sie in fast allen Fällen Aspekte des kosmischen Grauens, sexuelle Akte und natürlich die namensgebenden Vortexe, welche sogar das Wappen der FAmilie bilden.

"Forme deine Seele!"

Wappen: Schwarzer Bilderrahmen, mit rotem Vortex  im Zentrum, welcher Teile des Rahmens verzerrt.

Sitz des Hauses: Nyghcroft Manor/ Byron Abbey
Type
Family
Controlled Territories

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