Gemeine Riesenwurm

Der gemeine Riesenwurm ist eine Spezies von gewaltigen Würmern, welche primär in den Untiefen des Hohlenreichs gefunden werden kann. Die Kreaturen wachsen auf eine beachtliche Größe von bis zu 120 Metern Länge und einem Durchmesser von bis zu 15 Metern an. Im Grunde bestehen die Bestien des Typus Naturwesen aus einem zweigeteilten Körpersystem. Die äußere Schicht bildet der fettige und von Säure bedeckte Wurmkörper. Durch Zusammenziehen und Ausdehnen bewegt sich der Körper vorwärts, wobei die Säureschicht umliegende Steine zersetzt, wodurch die Kreaturen bis heute das Hohlenreich besetzen.

Die zweite Schicht ihres Körpers bildet eine längliche Stange, welche lediglich knappe 1% ihrer Körpermasse ausmacht. Diese findet sich im Zentrum des Wurmleibs und bewegt sich innerhalb der Fettschicht. Durch zwei Öffnungen am vorderen und hinteren Ende wird dieser Zentralkörper mit den zersetzten Nährstoffen und Energien der Umgebung versorgt. Bei Gefahr können beide Löcher sich weit genug öffnen, um von einer Seite Luft einzusaugen, welche eine rotierende Bewegung des inneren Leibes anstößt, bevor dieser durch das andere Loch nach draußen geschossen wird. Hierbei entwickelt der Leib derartige Kräfte, dass er gleich einer Patrone vorwärtsschnellt und hierbei genug Kraft entwickelt um selbst Stahlwände zu durchschlagen. 

Bei einem solchen Prozess wird die Masse der Wurms extrem reduziert und es bleibt oftmals, selbst bei ausgewachsenen Exemplaren kaum mehr als eine Armgroße Masse zurück. Diese Masse enthält die wichtigen und schützenswerten Organe der Kreatur, welche augenblicklich beginnt neue Naturenergie zu absorbieren, um daraus einen neuen, schützenden Fettleib zu erschaffen.

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