Theudericinger
Die alten Wächter der Berge.
Ein uralter Stamm der Tüschen siedelt in den von finsterer Magie verzerrten Daudafjellet. Nur durch die umsichtige und strikte Führung ihres Jarls Arnulf Thorjar können sie überleben. Sie sind in alten Traditionen gefangen und bestenfalls als Weltfremd zu beschreiben. Und dennoch sehen sie sich als die uralten Wächter über ein Übel, das nicht aus den Tiefen der Berge ausbrechen darf.
Demographie und Einwohner
Die Theudericinger sind unter sich und akzeptieren keine Fremden in ihrem Stammesgebilde. Die Population wird Vermehrung untereinander aufrecht gehalten, wobei der Stamm die Verluste, die durch die Einflüsse der Berge gemacht werden, in etwa ausgleichen kann.
Militär
Die Theudericinger verfügen nicht über ein klassisches Militär. Sie sind ein kriegerischer Stamm, der seine Kämpfer aus seinen Bewohnern stellt. Jeder freie Mann sollte den Umgang mit einer Waffe schon früh lernen. Aber es gibt aus Ausnahmen, in denen die Frauen die Waffe ergreifen oder Männer sich als für den Kampf ungeeignet erweisen. So oder so ist der Stamm in früheren Zeiten festgefahren, mag auch seine Ausrüstung durchaus mit neuen Standards mithalten können. Die alte Form der Selbstverteidigung und die vergleichsweise wenigen Einwohner (was vor einigen Jahrhunderten nicht der Fall gewesen wäre) schränken die militärischen Kompetenzen der Theudericinger wesentlich ein. Vermutlich sah man durch den zweifelhaften Schutz der Berge noch nicht die Notwendigkeit, sich weiterzuentwickeln.
Religion
Die Theudericinger leben einen altertümlichen Kult, der sich aus der Verehrung eines Götterpantheons und einem ausgewachsenen Heldenkult konstituiert. Sie verehren sowohl die alten Götter der "Tüschen", als auch ihren Anführer Arnulf Thorjar als einen Sohn dieser Götter. In der Tat ist Arnulf ungewöhnlich alt für einen Menschen, sein Geburtsjahr ist unbekannt. Dennoch, die Ergebenheit der Theudericinger ihrem Anführer und seinem Berater Brok gegenüber mag manchem Außenseiter komisch vorkommen.
Außenpolitische Beziehungen
Die Theudericinger sind ein autonomer Stamm und werden von den meisten gänzlich in Ruhe gelassen. Selbst wenn die heilige Föderation theoretisch von ihrer Existenz weiß, so dürfte sie momentan eher andere Sorgen haben. Allein die Magiergilde Akademie der arkanen Künste ist den Theudericingern ein Dorn im Auge, denn sie beutet den Stamm nach Möglichkeit aus und beschneidet so den eigenen Unterhalt. Deshalb befinden sich die beiden in einem angespannten Verhältnis zueinander, wogegen die Theudericinger allerdings wenig auszurichten vermögen.
Bildung
Durch die Stammesorganisation gibt es keine Bildung im Sinne einer Klosterschule, humanistischer Ausbildung oder sonstiger Akademien oder Universitäten. Bei den Theudericingern wird gelernt, was man zum Überleben braucht: kämpfen, fischen, Boot fahren, Holzarbeiten und Schmiedekunst. Jeder tut, was er am besten kann und sucht sich dementsprechend einen Lehrer, der auf diesem Gebiet Wissen vorzuweisen hat. Dabei gibt es keine Geschlechtertrennung. Frauen können genauso das Kämpfen lernen, wenn sie sich körperlich dazu befähigt fühlen und Männer können genauso gut lernen, wie man einen Haushalt führt, wenn sie sich für das Kämpfen als untauglich erweisen. Wichtig ist, dass man seinen Beitrag für den Stamm leistet.
Typ
Geopolitical, Tribe
Hauptstadt
Staatsoberhaupt
Regierungsoberhaupt
Regierungsform
Tribalism
Staatsform
Autonomous area
Wirtschaftssystem
Traditional
Kontrollierte Gebiete
Wichtige Mitglieder
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