Widerstand in Trinidaris

Miscellaneous

24. Variamont 911 nBnZ.

Auf der Suche nach einem Weg aus dem Niedrigbezirk von Trinidaris suchen Mauro, Quint und Aresdo nach einem Weg Kontakt mit dem Widerstand aufzubauen.


Mauro beginnt den Morgen mit einer handwerklichen Aufgabe und werkelt über dem Loch in ihrer Höhle einen kleinen Abort zusammen, der sowohl von ihm als auch Suno benutzt wird, bevor sie sich den Aufgaben für den Tag zuwenden. Hierbei haben sie von Kalypeia erfahren, wo sie auf Kristoff stoßen können und machen sich auf den Weg.

Vor der Tür des Wohnhauses stoßen sie auf einen Hünen von einem Mann, knappe 2 1/2 Meter groß, der in dicke Kleidung eingehüllt ist, welche nur seinen Kopf offenbart. Er redet gemächlich und scheint sie bereits zu kennen, weshalb er bereit ist ihnen zu verraten, weshalb er ihnen kein Einlass gewähren kann. Aufgrund des jüngsten Auffliegens einiger Mitglieder des Widerstands haben sie ihre Maßnahmen verschärft und nur jene Personen mit einer Empfehlung dürfen zu Kristoff. Allerdings verrät er ihnen nicht woher genau sie eine solche Empfehlung erhalten, stattdessen weißt er sie subtil auf Mine 3 im Süden der Stadt hin.

Vor Ort wird grade eine zerquetschte Masse aus dem frisch geöffneten Schacht getragen. Scheinbar hat es jemand am gestrigen Tag nicht rechtzeitig herausgeschafft. Als die Wachen grade die Masse entfernen wollen, stürzt Mauro zu ihnen und ruft panisch um Serin. Er wird jedoch abgefangen und die Wachen erklären die Person bereits als einen Mann namens Jark identifiziert zu haben. Mauro wendet sich wieder ab und ein breites Grinsen erscheint auf seinem Gesicht, auch wenn sie sich über die radikalen Maßnahmen des Barons wundern.

Im Bereich um die dritte Mine stoßen sie auf Leyana, eine junge Frau, die scheinbar ebenfalls aus Utiam stammte und dementsprechend begeistert von Aresdo und Mauro ist. Sie hat bereits vor einer Weile gehofft, sie würden sich dem Widerstand anschließen und erklärt für gewöhnlich würde ein Rätsel zu einer Person führen, die eine Empfehlung aussprechen kann. Mit einem wenig Geschick gelingt es der Gruppe jedoch ihr die drei Namen aus dem Kreuz zu leiern, von denen sie eine Empfehlung erhalten können. Bei ihnen handelt es sich um Arwin, Brock Hammerhieb und einem Mann namens Torren, der bei den Stallungen arbeitet.

Die Dame bietet an bei Gelegenheit einmal für die Gruppe kochen zu können, bevor sie sich auf den Weg zu Brock machen. Dieser lässt beim Klang des geheimen Klopfzeichens recht schnell seine Scharade fallen und präsentiert sich stattdessen als ernsthafter Geselle, der von ihnen weiß und sich durchaus ihre Hilfe für den Widerstand wünscht. Aufgrund ihrer jüngsten Probleme müssen sie jedoch genau aufpassen, wen sie in Kristoffs Nähe lassen. Hierbei kann er auch die Relevanz dieses Mannes verraten. Kristoff war ursprünglich ein Mitglied der Kristallgarde, weshalb er eine Vielzahl an internen Informationen besitzt und somit potenziell Wege aus dem Niedrigbezirk heraus kennt.

Zum Schutz dieses Mannes braucht es einen gewissen Vertrauensbeweis durch die Gruppe, den sie in Form einer Aufgabe leisten können. Bringen sie Constantin, den bereits bekannten Jungen, zu Brock ist er gerne bereit ihnen eine Empfehlung auszusprechen. Sie erklären sich einverstanden und planen den restlichen Tag sowohl mit Arbeit als auch einem Besuch im Brachland. Mauro und Quint begeben sich in die Mine und arbeiten dort eine Weile während Aresdo bereits eine erste Exkursion ins Brachland unternimmt, um sich mit den Tragoilen vertraut zu machen.

Hierbei spricht er mit der derzeit stationierten Wache, Pish Berg, die ihn ein wenig spöttisch behandelt. Als Aresdo sich schließlich nach draußen wagt, erkennt er recht schnell mehrere Dutzend Tragoile, die sich im unteren Bereich aufhalten und in den Trümmern und Resten wühlen und suchen. Kaum kommt Aresdo ihnen zu nah, beginnen die Kreaturen sich auf ihn zu stürzen und jagen ihn bis zum Ausgang zurück, wobei Pish die beiden Zäune am Eingang in Flammen aufgehen lässt. Die Hitze lässt die Tragoile zurückschrecken und sie verteilen sich erneut.

Die Gruppe trifft sich erneut und stattet sich mit Fackeln aus, um an den Kreaturen vorbei einen Weg zu der Höhle zu bahnen. Tatsächlich gelingt ihr Plan recht gut und die Tragoile weichen weit genug von ihnen zurück, damit sie die Höhle betreten und das Saatkorn zwischen den Wurzeln einer Pflanze platzieren. Augenblicklich wachsen dünne weiße Stränge aus ihm hervor und schlingen sich um die Pflanze, wobei sie scheinbar von dieser zu zehren beginnen. Mauro äußert hierbei den Verdacht die Saatkörner könnten gewissermaßen als Abhörgeräte genutzt werden.

Um seine Hypothese zu testen, sprechen sie lautstark vor dem Gerät über ein Tagebuch, welches Mauro angeblich angefertigt hat. Dieses Buch soll vollständig die Geschichte und Geheimnisse von Utiam enthalten. Dieses hat er angeblich im zerfallenen Haus von Quint versteckt haben. Anschließend machen sie sich auf den Weg zu eben jenem Haus und stellen Jasmine im Inneren, die nach dem entsprechenden Tagebuch sucht. Mauros Verdacht bestätigt sich und tatsächlich gesteht die Frau es sogar. Mithilfe der Saatkörner versuchen die Angestellten des Grünkehlchens möglichst viele Informationen zu sammeln und mit diesen zu handeln, um damit einen Weg nach draußen zu finden oder zu erkaufen.

Sie lassen die Frau gehen, die ihnen ein weiteres Saatkorn gibt und ihren Deal über Informationen somit intakt hält. Dieses Korn soll im Haus von Kristoff gepflanzt werden. Unmittelbar im Anschluss wird es Zeit sich auf den Weg zu Arwin zu machen, um erneut zu versuchen Mauro der Aneignung zu unterziehen.

Ein weiteres Mal wird der Mann mit allen Mitteln gefesselt und von seinen Kameraden gehalten, bevor Arwin den Prozess einleitet. Nach einer knappen Stunde sinkt der ältere Mann zurück und zeigt sich zufrieden während Mauro von einem ihm bisher unbekannten Gefühl erfüllt wird. Ein eigentümliches Kribbeln und ein nie zuvor dagewesenes Bewusstsein für jede einzelne Zelle seines Körpers erfüllt ihn. Arwin beschreibt den Vorgang der Aneignung und Mauros neu gewonnen Zugang zur Wahrnehmung von Energien und der damit einhergehenden Möglichkeit seinen eigenen Zerfall durch Kontrolle zu verlangsamen.

Damit er jedoch volle Kontrolle darüber erhalten kann, ist es nötig seine bewusste Wahrnehmung dieses neuen Zustands zu verstärken. Hierfür soll er meditative Übungen durchlaufen und bewusst auf physische Reaktionen seines Körpers achten, wenn er von Emotionen überkommen wird. Tatsächlich rät er seinen Begleitern sogar dazu ihn ein wenig zu provozieren, um diese Wahrnehmung auszureizen. Ein Rat den sich Aresdo leider einprägt.

Als sie auf dem Rückweg zu ihrem Unterschlupf sind, hören sie ein Geräusch, das an das Weinen eines Kindes erinnert und folgen dem Laut bis kurz vor den Eingang zum Brachland. Hier nimmt die Intensität des Geräuschs mit jedem Augenblick zu, bis sich schließlich eine Stimme darunter mischt, die eines Mädchens. Stetig wiederholt sie, ihr sei versprochen worden, er würde sie wieder an die Oberfläche bringen und er habe sie im Stich gelassen. Mauro wird aschfahl als er Elizas Stimme erkennt.

Aresdo erkennt die Gelegenheit und beginnt Salz in die Wunde zu streuen, indem er verlangt zu erfahren was Mauro dem Mädchen angetan habe. Dieser beginnt zorniger zu werden und beschimpft seinen Begleiter als den Schuldigen. Aresdo treibt das Spiel weit genug damit Mauro beginnt ihm hinterherzujagen. Quint und Suno bleiben ein wenig irritiert auf dem Platz stehen und überlegen den Geist des Mädchens potenziell beschwören zu können, um ihr den Übergang ins Jenseits zu ermöglichen. Quint schickt Suno den anderen beiden hinterher, damit sie es nicht übertreiben.

Aresdo versucht unterdes in ihr Versteck zu stürmen, vergisst jedoch die Wand, welche nur durch Suno geöffnet werden kann. Mauro stellt ihn zwar und packt ihn, jedoch nimmt er tatsächlich eine Art Veränderung wahr. Wo sonst im Zorn sein ganzer Körper wie von einem dichten Schleier umgeben war, blickt er nun gelegentlich kurz dahinter und jeder Moment reduziert seinen Zorn ein wenig. Daher lässt er den Mann los und drängt aus dem Zelt.

Suno holt Mauro ein und erklärt Quint habe ihn geschickt, damit er Aresdo nicht umbringe. Mauro erwidert, dafür sei er ein wenig zu spät was den Kater in Panik versetzt. Aresdo hört das Gespräch draußen und legt sich auf den Boden, wobei er sich tot stellt. Suno sieht seinen Körper und gerät in Panik, wobei er sich auf seinen Brustkorb legt und keinen Herzschlag feststellen kann. Der Kater versucht ihn zu reanimieren während Mauro aus dem Hintergrund über ihn spottet. Suno gibt sein Bestes und nach einigen Minuten beendet Aresdo seine Scharade. Voller Freude fällt der Kater ihm um den Hals während er Mauro als Monster bezeichnet.

In dieser Nacht legt sich Suno in die Nähe von Aresdo und verbringt seine Zeit damit Mauro böse anzustarren.

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