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Sat, Aug 2nd 2025 05:12   Edited on Mon, Feb 23rd 2026 12:25

(Tag 23 Vormittag) Mera auf dem Weg zu Leif

Nach dem Erdbeben räumte sie ihr Haus und den Rattenstall auf. Danach machte sie sich auf den Weg zu den Wachen, um sich zu melden. Sie schloss die Tür ab und begab sich auf den Weg. Nach einiger Zeit des Laufens erreichte sie die Wachen und erfüllte die ihr auferlegten Aufgaben. Nachdem sie das erledigt hatte, ging sie weiter zum Leif ins Lotsengebäude. Nach einem längeren Marsch kam sie dort an. Sie sah sich ein wenig um, konnte Leif jedoch nicht sofort entdecken. Da sie sich in dem Gebiet nicht gut auskannte, blieb sie zunächst stehen, wo sie war, und rief nach ihm: „Leif, bist du hier? Wenn ja, komm bitte zu mir. Ich kenne mich hier nicht aus.“ Sie wartete ab, was passieren würde. Währenddessen machte sie sich wenig Gedanken darüber, wie lange sie sich noch bei den Wachen melden musste – wahrscheinlich noch eine Weile. Vor allem sorgte sie sich um ihren Bruder, der sich schon lange nicht mehr gemeldet hatte. Sie fragte sich, ob er wegen des Stalls oder seiner Arbeit vorbeigekommen war, da sie ihm angeboten hatte, ihm zu helfen. Sie konnte nur hoffen, dass er sich irgendwann bei ihr meldete, zumal sie nicht wusste, wo er wohnt oder wie er lebt. Sie wartete weiterhin auf Leif. Da sie nicht die ganze Zeit nur herumstehen wollte, lief sie ein wenig umher, allerdings nur dort, wo es erlaubt war. Sie hoffte, dass er bald auftauchen oder sich zu erkennen geben würde.
Der scharfe Ruf von Meras Stimme, ein klarer Ton inmitten der dumpfen Geräusche der Aufräumarbeiten, durchdrang den schweren Geruch von nassem Holz und Kalkstaub. Leif, der gerade einen mit Geröll gefüllten Eimer hochhievte, erstarrte mitten in der Bewegung. Der Schmerz, der in seinen Gliedern saß, verblasste für einen Moment hinter einer Welle der Erleichterung.   Er stellte den schweren Eimer vorsichtig ab, das dumpfe Aufsetzen hallte in dem kaputten Gebäude wider. Leif zog die Handschuhe aus und klopfte sich reflexartig den Staub von der robusten Kleidung, eine vergebliche Geste angesichts der dichten Staubwolken, die die Morgensonne in langen, schrägen Strahlen durch die zerbrochenen Fenster erhellten. Sein verbliebenes Auge fixierte Meras Gestalt am Eingang, die wie ein Leuchtfeuer in dem Chaos wirkte.   Mit einem nachdenklichen Ausdruck auf dem Gesicht, mischte sich die Freude über ihr Kommen mit der Sorge um ihre Sicherheit. Er ging vorsichtig auf sie zu und achtete auf verstreute Trümmer und den schmutzigen Boden. „Ja, ich bin hier, Mera!“, rief er, seine Stimme rau vom Staub. „Bleib ruhig stehen, ich komme zu dir.“   Als Leif sie erreichte, schien das Chaos um sie herum zu verschwinden. Er beugte sich vor, zog sie in eine innige Umarmung und küsste sie. Es war ein kurzer Moment der Ruhe in der Hektik des Tages, ein Kuss aus Erleichterung und tiefer Zuneigung. Als er sich leicht von ihr löste, schallten einige laute Pfiffe von den Arbeitern, die das Geschehen beobachteten, durch das Gebäude. Ein leichtes, zufriedenes Lächeln huschte über Leifs Gesicht, und er sah ihr tief in die Augen. Sein Blick war nun klar, vollkommen bei ihr.
Sat, Aug 23rd 2025 06:20

Sie fand auf Anhieb Leif nicht darum blieb sie noch wenig stehen, bevor sie wieder gehen, wollte. Da hörte sie die Stimme von ihm das Sie warten soll er würde zu ihr kommen. Das verwandelt sie es in ein Lächeln. Sie blieb also stehen und wartet auf ihn. Schaute mal ums Eck und sah wie er auf sie zu kam. Seine Umarmung war echt und herzlich und seinen Kuss war voller Liebe und Sehnsucht. Als er ihn löste, hörte sie das Gepfeife und alles und musste dabei schmunzeln. “Wie geht e dir Leif mein Schatz“ entwich ihr aus ihrem Mund. “Hast du das Erdbeben gut überstanden?“ wollte sie noch wissen, bevor sie ihn wieder in den Arm nahm und festhielt und einfach seinen Herzschlag spürte, wie es im Takt schlug. Dann schaute sie ihn wieder an tief in seine Augen. “Leif, ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht. Gibt es ein Ort, wo wir kurz allein sind?“ wollt sie von ihm wissen und schaute ihn an und gab ihm wieder einen Kuss hier rein legte Sie sehr viel Gefühl und Leidenschaft rein weil sie ihn so lange nicht mehr gesehen hatte, was dieser Moment so emotional und sehr intim. Auch wenn sie sah das es ihm einigermassen gut geht mach sie sich auch noch innerlich grosse Sorgen um ihren Bruder, wo sie noch kein Lebenzeiche hatte. Innerlich machte sich schon leichte Panik breit und es schnürte ihr fast die Luft ab wo sie zum Leben brauchte. Aber sie hoffte trotz allem dass es ihm gut geht und sie ihn hoffentlich bald wieder sehen kann. "Leif, wie geht es dir??" fragt sie ihn.