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Wed, Aug 13th 2025 02:45   Edited on Mon, Feb 23rd 2026 04:30

(Tag 23 kurz vor Mittag) Tara mach sich Gedanken

Am Vormittag lief im lachenden Zwilling selten viel, so dass Sie alles hinter dem Tresen auf Vordermann brachte, gründlich gereinigt hat und neu eingeräumt. So wie es Astrid es auch in der Küche immer mal wieder machte. “Astrid hast du mal einen Moment Zeit? Wir sollten es mal zusammen anschauen, wie man den lachenden Zwilling noch beliebter machen kann, so ds auch neue Gäste kommen.“ rief sie in die Küche und wartet vorne am Tresen auf sie. In der zwischen Zeit bedient sie die wenige Gäste wo kommen. Tara machte ihre Arbeit und wartet immer noch auf Astrid, wo sich wohl sehr viel Zeit lässt. So schaute sie sich um was man optimieren kann, und versuchte mit den Gästen ins Gespräch zu kommen, um herauszufinden, was sie sich vorstellen oder was sie denken was man besser machen könnte. Sie machte sich dann fleissig Notizen von den Ideen der Gäste, wo sie dann auch Astrid zeigen kann.
Wed, Aug 13th 2025 04:51

„Der Eintopf is’ gut“, knurrte Garrik, ein breitschultriger Mann mit zerfurchtem Gesicht und schmuddeligem Umhang, während er den letzten Tropfen Brühe aus der Schüssel saugte, „aber billiger, verdammt nochmal! Das kann sich ja keine Sau leisten.“   „Musik wär’ auch geil“, murmelte Fivra, eine hagere Frau mit wirrem, fettigen Haar und tiefen Augenringen, die ständig an ihrem Becher nippte. „’n Fiedler oder Pfeife, Hauptsache nich’ nur das blöde Klappern der Becher und Gegröle der Besoffenen.“   „Oder ’ne Musikerin, verdammt“, grinste Lorrek, ein junger Kerl mit wirrem Bartstoppeln und schiefem Zahn. „Mit ’nem Rock, der ihr beim Bücken nich’ im Weg hängt. Ich hock dann mit meinem Krug direkt an ihrem Tisch, sag ich euch.“   „Würfelturnier!“, brüllte Brann, ein stämmiger Mann mit zerfetztem Umhang und vernarbtem Gesicht. „Einsatz klein, jeder kann mitmachen. Wer schummelt, kriegt den Becher über’n Schädel!“   „Box-Abend!“, rief Haldor, groß, hager und mit scharfen Gesichtszügen, vom Tresen. „Zwei rein, einer fliegt um, der andere zahlt für die ganzen Saufhunde hier!“   Dann riss Garrik die Stimme hoch, so dass es jeder hören konnte: „Tara, zieh was Enges und Kurzes an und tanz auf den Tischen! Dann haben wir richtig was zu gucken, verdammt!“   Ein schallendes Gelächter ging durch den Raum, einige Gäste grölten zustimmend, andere kippten noch einen Becher Bier hinter die Kiemen.
Sat, Aug 16th 2025 08:00

Gut gelaunt hat Mari beschlossen vor dem Heimweg noch einen kleinen Abstecher in den Zwilling zu machen. Dem Kürschner hat sie den Hauch von Lederhöschen, das mehr preisgibt als verbirgt, zu einem sehr günstigen Preis abgehandelt, nachdem sie darauf bestanden hatte, es nicht als Geschenk anzunehmen. Mit der Frau nach der sie gesucht hatte, um mit ihr über die Anstellung als Köchin zu reden, hatte sie ausgemacht, daß sie morgen in der Residenz kommen soll, um sich Saya vorzustellen. Als sie den Zwilling betritt, ist ganz schön was los. Lautstark wird zwischen den Tischen hin und her gebrüllt und schallendes Gelächter hallt durch die Schankstube, das allerdings abebbt, als sie erkannt wird und der erste Gast seinen Kumpel anrempelt und etwas von der irren Dürren flüstert. Grinsend schlängelt sich Mari zwischen den Tischen durch und bleibt dann bei einem Gast stehen, der sie besonders blöd anstarrt. Mari macht ein böses Gesicht und springt plötzlich mit einem lauten Buhh einen Schritt auf den Mann zu, der fast vom Sessel fällt, vor lauter Schreck. Mit einem breiten Grinsen marschiert sie weiter auf den Tresen zu und nimmt auf einem der Hocker platz. Sie grüßt Tara, die sie vom Sehen flüchtig kennt. „Ganz schön was los bei euch.“: sagt sie, „Ich hätt’ gern einen Becher Schnaps vom Guten und einen Becher Wasser dazu.“      
Mon, Aug 18th 2025 12:41

Als Astrid mit der Schürze und einem breiten Lächeln aus der Küche trat, hallte ein anerkennendes Pfeifen durch den Schankraum. Ihre Augen, scharf und wachsam, musterten die Gäste, die lautstark zwischen den Tischen hin und her brüllten. Der Geruch von verschüttetem Bier und dem kräftigen, aber einfachen Eintopf, der in der Küche köchelte, lag in der Luft. Das Klappern der Becher und das Gegröle der Zecher verschmolzen zu einem ständigen, dumpfen Geräusch.   Ein Gast, der seine Augen nicht von ihr lassen konnte, ist Lorrek, der mit einem schiefen Grinsen seinem Nachbar zuflüsterte: „Hab’s dir doch gesagt, mit ihr kann man immer rechnen.“ Astrid, die den Blick spürte, glitt an ihm vorbei. Sie legte ihm die Hand auf die Schulter, ein leichtes, verführerisches Berühren, das seine Augen kurz leuchten ließ, bevor sie sich wieder entfernte, ohne ihn anzusehen.   Sie steuerte schnurstracks auf den Tresen zu, wo Mari Platz genommen hatte. „Mari! Schön, dich hier zu sehen“, rief sie über den Lärm hinweg. Ihre kräftigen, von Schwielen gezeichneten Hände hielten bereits einen Becher bereit. „Sie gehört zu Saya. Sie hat immer höchste Priorität“, flüsterte sie leise zu Tara. Astrid füllte Mari den besten Schnaps ein, den sie hatte, und dazu ein Glas mit kühlem, abgekochtem Wasser. „Das Beste, was wir haben“, bemerkte sie, während sie sich über den Tresen lehnte. Ein strahlendes Lächeln lag auf ihrem Gesicht und ihre weißen Zähne blitzten im schummrigen Licht. „Wirklich gut, dich zu sehen. Wie geht es dir? Was führt dich hierher in unsere alte Schenke?“  
Tue, Aug 19th 2025 08:37

Mit einem freundlichen Lächeln grüßt Mari die Köchin des Lachenden Zwillings. Die leisen Worte Astrids an Tara gehen völlig in dem fröhlichen Lärm der Schenke unter. „Danke, lieb’ von dir.“: sagt Mari als ihr Astrid den Becher füllt und ein Glas Wasser daneben stellt. „Ich freu’ mich auch. Mir geht’s gut, danke. Was führt einen schon in eine Schenke? Nach dem verrückten Tag wollt’ ich einfach einen Schluck trinken und wieder einmal Wirtshausluft schnuppern. Ein bißchen abschalten, bevor ich heim geh’.“   Sie nimmt einen kleinen Schluck von ihrem Schnaps und seufzt wohlig. „Der ist wirklich gut! Du schaust gut aus!“ Als ihr aufgeht, daß ihre Bemerkung durchaus mißverstanden werden könnte, hängt sie noch schnell einen Satz an. „Du schaust nicht mehr so angespannt aus, mein’ ich. Hast’ dich doch noch mit Saya geeinigt? Ich weiß, manchmal ist es nicht leicht mit ihr, aber wenn du sie einmal besser kennst und weißt wie bei ihr der Hase läuft, dann kommst du schon zurecht mit ihr. Sie hat mir gesagt, daß ihr Morgen in die schmutzige Ente geht? Das wird dir gefallen! Das Essen dort wird dich umhauen. Die Hälfte von den Gerichten hab’ ich nicht einmal gekannt. Vor allem diese Gaga..Gran..Garnelen! Die sind was Feines.“: erzählt Mari begeistert.      
Thu, Aug 21st 2025 08:40

Sie notierte sich alles, was die Gäste sagten. Nur das mit dem Ausziehen notierte sie sich nicht, weil sie das nicht machen würde. Aber alles andere hat sie sich fleissig notiert. Da kam ein weiblicher Gast rein, wo sie von Sehen her nur kurz gesehen hatte, sie konnte sich nur nicht sofort daran erinnern, wo sie diese Dame mal gesehen hat. Sie hörte, was sie sich wünschte, und sagte freundlich “Klar gerne kannst du ein Becher Schnaps haben.“ und ging hinter den Tresen und machte es zurecht für diese Dame. Dann brachte sie den Becher voll Schnaps zu der Dame “ zum Wohl die Dame, das Wasser kommt gleich.“ wünschte sie ihr noch. Und holte noch schnell ein Becher Wasser und stellte es zu ihrem Schnaps Becher hin. “Darf ich sie fragen, ob sie noch eine Idee hätten, wie man den Lachenden Zwilling optimieren könnte?“ Sie sah dann das Astrid auch kam Sie ging zu eine4m Gast und lege ihre Hände auf dessen Schultern. Sie sagte nichts, aber sie schmunzelt leicht. Sie bemerkte das Astrid ihr vorgriff und nach den Becher Schnaps wieder und den Becher Wasser und zog sich zurück, da sie wohl hier nicht mehr gebraucht wird. “Ach ja Astrid Danke für dein Einmischen da sie mir die Bestellung aufgegeben hatte und ich auf dem Weg zu ihr war.“ brummte sie Astrid an. “Und ja ich weiss schon, wer sie ist und dass sie Prio hat. Das musst du mir ja nicht sagen darum habe ich die Bestellung von ihr sofort erledigen wollen.“ fügte sie brummend an. Sie dachte nur Sie soll schauen das die Küche läuft und nicht mit den Bestellungen reinfunken. Sonst kannst du gleich den Zwilling schliessen, wenn jemand aus der Küche. vorne mit rein redet. “ Und wir haben ja abgemacht das du Küche unter dir hast und ich hier vorne also halte dich bitte daran.“ sagte sie und lies sie dann weiters mit Mari reden, und schwieg dann.
Thu, Aug 21st 2025 09:20

Astrid hob beschwichtigend die Hände, ihre Augen rollten für einen kurzen Moment, bevor sie Mari mit einem verschmitzten Zwinkern bedachte. "Ja, ja, ist ja gut", sagte sie, während ein sanftes Lächeln über ihre Lippen huschte, das sowohl für Tara als auch für Mari bestimmt war. Sie ignorierte Taras gereizten Ton, denn das Gezänk der Kellnerin war ihr wohlbekannt.   "Wir können gern hinten in der Küche weitersprechen, wenn du willst", schlug sie vor, und ihr Lächeln vertiefte sich. "Ich kann dich da vielleicht auch mit etwas von dem Eintopf bestechen."   Sie wandte sich wieder Tara zu und stützte sich lässig auf den Tresen. "Du hast ja recht, meine Liebe", sagte sie, die Freundlichkeit in ihrer Stimme stand im Gegensatz zu Taras gereizter Haltung. "Ich hau gleich wieder ab. Dann hast du die hübschen Männer hier ganz für dich." Mit einem letzten Lächeln nickte sie Tara zu und trat einen Schritt zurück, um den Raum wieder freizugeben.
Thu, Aug 21st 2025 03:52

Ein bißchen verwundert schaut Mari zu den beiden Frauen, die beinahe einen Streit vom Zaun brechen, wer ihr zuerst den Schnaps hinstellen darf. Sie lächelt und dankt auch Tara, doch wendet sich wieder Astrid zu, als sich Tara schmollend zurückzieht. „Ja, gern. Ganz schöner Krawall hier.“: sagt Mari und folgt Astrid in die Küche. „Eintopf? Was hast du den gekocht?“: erkundigt sich Mari neugierig und stellt ihre Becher auf den Küchentisch. Dann deutet sie mit einer vagen Kopfbewegung Richtung Schankraum und erkundigt sich: „Was ist denn der über die Leber gelaufen? Wenn das jeden Tag so abgeht, beneid’ ich dich nicht.“ Dann macht sie einen Schluck von ihrem Schnaps. „Aber das Geschäft scheint zu laufen, oder?“      
Thu, Aug 21st 2025 11:16

Wieder einmal wird es still im Zwilling. Zwei Tätowierte betreten den Raum. Es sind keine Jäger der Dargha - sie sind im Viertel inzwischen bekannt. Und sie haben an Schrecken einiges verloren. Sie traten nicht mehr nur als Rächer, als Bestrafer, sondern auch als Helfer, als Retter auf. Aber der Gesichtsausdruck dieser beiden ist anders. Düster, grausam schauen sie. Andere Tätowierungen. Um den Hals ihrer lederbewehrten Körper baumeln, an Ketten befestigt, Hühnerfüße, die Klauen mit Metall bewehrt, verstärkt, geschärft. Wortlos betreten sie das Lokal. Mit unheilverkündenden Blicken sehen sie sich um.   “Wer von euch kriechendem Gewürm heißt Marissa Kiroval?” fragt schließlich einer der beiden mit tiefer, seelenloser Stimme.
Fri, Aug 22nd 2025 12:46

Mari kriegt wohl mit, daß der Lärm draußen abebbt und irgendjemand etwas ruft, aber sie hört nicht hin, weil sie sich im Moment mit Astrid in der Küche unterhält und neugierig dabei ist den Kessel mit dem Eintopf in Augenschein zu nehmen.  
Fri, Aug 22nd 2025 02:30

Astrids Augen, die gerade noch mit Mari geteiltes Lachen zeigten, verfinsterten sich schlagartig. Die Stille, die plötzlich den Schankraum erfasste, war unnatürlich, und ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken. Die Schöpfkelle, die sie in der Hand hielt, um Mari einen Teller Eintopf anzubieten, schwebte für einen Moment in der Luft.   Die Küche, in der sie standen, war eine Oase der Ruhe im Vergleich zum Chaos draußen. Sie war sauber und aufgeräumt, und man roch den leckeren Eintopf aus Fleisch, Kartoffeln und Zwiebeln, den sie heute zubereitet hatte. Aber die Holzbretter waren abgenutzt, die Tische zerkratzt und die Wände von Jahren des Gebrauchs vergilbt.   „Ich…“, setzte Astrid an, Mari zu antworten, aber der tiefe, seelenlose Ruf im Schankraum ließ sie innehalten. „Marissa Kiroval“, hallte die Stimme.   Ohne zu zögern, unterbrach Astrid Mari und packte sie am Arm. „Vergiss den Eintopf, du musst sofort gehen!“, zischte sie, ihre Augen weit vor Schrecken. Sie zog Mari ruckartig vom Küchentisch weg, in Richtung des kleinen, schmutzigen Fensters, das einen Blick auf die Gasse und die Hintertür ermöglichte. Die Stille im Schankraum war nun ohrenbetäubend. Astrid öffnete das Fenster vorsichtig und spähte hinaus, ihre Augen scannten die Gasse nach den Unbekannten.   Sie zog den Kopf zurück und deutete auf die Küchentür. "Die suchen nach dir. Es sind keine normalen Gäste."
Fri, Aug 22nd 2025 05:22

Mit einem Satz sind die beiden Jäger bei den beiden Frauen. Der eine packt Mari bei den Haaren, zwingt sie mit einem Tritt in die Kniekehlen, sich niederzuknien. Der andere fasst Astrid am Hals und presst sie gegen die Tür, durch die sie gerade gehen wollte. Sie riechen nach Schweiß, sie riechen nach Blut. Ihre Augen sind kalt, finster, grausam, geradezu furchterregend. Der, der Astrid an die Tür drückt, fragt nun mit kalter Stimme: “Wer von Euch beiden ist Mari Kiroval?”   Und während er fragt, drückt er Astrid sein Knie zwischen die Beine.
Fri, Aug 22nd 2025 05:54   Edited on Fri, Aug 22nd 2025 05:58

Maris Überraschung währt nicht lange. Schon als sie der Jäger auf die Knie zwingt, zieht sie flink ihren Dolch. Der stinkende Kerl ist eindeutig ein Jäger, das kapiert Mari sofort, aber durch den täglichen Umgang mit Jägern ist ihr Respekt nicht mehr allzu groß und noch dazu hat sie der Zorn gepackt. Sie sticht die rasiermesserscharfe Klinge mit der nadelfeinen Spitze durch die Hose des Jägers, der sie am Haar gepackt hat. Noch hat der Mann keine ernsthafte Verletzung an seinem besten Stück, aber er macht schmerzhaft mit Maris Klinge Bekanntschaft. „Jetzt laß mich los, du Arschgesicht, sonst kannst du deinen Sack in der Hand tragen!“: faucht sie. „Was willst du überhaupt von mir und wer schickt einen stinkenden Dreckskerl wie dich?“ Mari verleiht ihren Worten mit einer kleinen Drehung der Klinge Nachdruck.          
Fri, Aug 22nd 2025 07:46

Der Jäger scheint wenig nervös zu werden. Er schaut mit demselben kalten Gesicht wie vorhin auf sie hinunter.   “Die Geisterkralle,” antwortet er kalt. “Du sollst wohl zusehen, wie sie deiner Dargha die Farben aus der Haut schneidet, Marissa Kiroval. Du bist doch Marissa Kiroval, oder?”   Es geht nun schnell. Praktisch ansatzlos springt er in die Höhe. Ein Fuß trifft den Arm, in dessen Hand das Messer liegt, das Knie saust auf ihren Rücken und knallt Maris Stirn gegen den Bretterboden.   Der andere Jäger schaut nun wieder Astrid an.   “Und wer bist du, wenn sie Marissa Kiroval ist?” fragt er sie.  
Sat, Aug 23rd 2025 11:00

Wie betäubt ist Mari von den Worten des stinkenden Widerlings und hätte wahrscheinlich auch nicht zugestochen, wenn der Jäger sie nicht entwaffnet und zu Boden geschlagen hätte. Die Kralle! Das muß der Kerl sein, vor dem sie Saya gewarnt hat. Als sie mit dem Kopf auf den Fußboden kracht, setzt es einen Moment aus bei ihr und sie bleibt halb betäubt liegen. Aber die Angst um Saya treibt sie auf die Knie. „Ja, ich bin Mari!“: murmelt sie immer noch nicht ganz da, aber als sie sieht, daß der andere Scheißkerl Astrid gepackt hat, redet sie schnell weiter: “ Das ist Astrid, die Köchin vom Zwilling! Sie wollt’ mich nur ihren Eintopf kosten lassen. Sie hat nichts mit mir zu tun!“ Aber dann bricht es aus ihr heraus: „Sag mir, was ist mit Saya? Wo ist sie? Was habt ihr mit ihr gemacht?“      
Sun, Aug 24th 2025 08:01

Der Jäger schaut verächtlich auf Mari hinunter. Mit einer Hand greift er sie an ihrem Haar, zwingt ihren Kopf schmerzhaft nach hinten.   “Wir haben sie gar nirgends hingebracht,” sagt er kalt. “Wir haben ihr nur aus ihrem noblen Jäckchen geholfen und haben ihre Arme mit herrlichen eisernen Armreifen verziehrt.”   Er nimmt ihr das Knie aus dem Kreuz, steigt von ihrem Arm, packt ihn und dreht ihn ihr auf den Rücken. Dann zieht er sie an den Haaren auf.   “Und jetzt komm,” sagt er. “Die Geisterkralle wartet ungern. Und ich möchte ihr ungern mitteilen, dass ich dir den Hals umdrehen musste. Er will ich nämlich möglichst unversehrt.”   Sein Kollege indes, als er mitkriegt, dass Astrid ihm wohl nichts nützen wird, wirf sie einfach zu Boden und tritt noch drei oder viermal kräftig auf sie ein.  
Sun, Aug 24th 2025 08:28   Edited on Sun, Aug 24th 2025 08:30

Wieder wallt in Mari der Zorn hoch, als sie der Drecksack an den Haaren in die Höhe zerrt und sie hätte ihm liebend gern zwischen die Beine getreten. Doch sie läßt es bleiben. Ihr Kopf hat sich von dem Aufschlag auf dem Fußboden halbwegs erholt und sie kann wieder klar denken. Saya ist zur Kralle gegangen und da wollten sie diese Schweine auch hinbringen. Sie hat zwar keine Ahnung, was das Ganze soll, aber zumindest bringen sie die Arschgesichter dorthin, wo auch Saya ist. Alles Andere wird sich ergeben. So fügt sich Mari und knurrt nur: „Ich komm’ ja schon.“ Astrid tut ihr leid, aber sie kann nichts für sie tun.      
Sun, Aug 24th 2025 09:03

Wortlos wird Mari nun durch die Straßen geführt. Mit einer Hand verdreht der Jäger Maris Arm, dass sie meint, er müsse jeden Moment brechen. Mit der anderen Hand hält er sie an den Haaren gepackt, so dass Mari mehr durch die Straßen stolpert, als dass sie überhaupt noch gehen kann. Der zweite Jäger geht neben ihr her, ebenfalls wortlos. Hin und wieder gibt er ihr, ohne jeglichen erkennbaren Grund, einen Hieb in die Seite. Mari wird wohl immer klarer, dass die Jäger, mit denen sie bei Saya zu tun hatte, geradezu liebenswürdig wirken müssen im Vergleich zu diesen durch und durch sadistischen Gesellen.   Der Weg muss Mari endlos vorkommen. Endlich kommen sie zu einem Platz, an dem Marigar mit seinen Männern entspannt auf Saya warten, nun aber erschrocken aufspringen. Sie tun nichts. Sie schauen besorgt. Wollen sie nichts tun? Können sie nichts tun? Da wird Mari auch schon durch eine Tür getrieben, über eine Treppe nach unten, in eine graue, dunkle Schreibstube.  
Mon, Aug 25th 2025 09:57

Die Schmerzen in ihrer Schulter und die sinnlose Brutalität, mit der sie behandelt wird, läßt Mari vor Wut kochen. Trotzdem fügt sie sich und stolpert im Griff des Dreckskerls durch die Straßen. Sie hat viel zu sehr Angst, daß Gegenwehr oder Flucht Saya schaden könnte. Nach einer Weile glaubt sie, daß sie zur Mehras gezerrt wird, aber dann erkennt sie, daß es Richtung Tempelberg geht. Auf dem Platz vor dem Tempelberg erkennt sie Marigar und seine Leute, doch von ihnen erwartet sie sich nichts. Auch wenn der Fürst oder die anderen Oberen Saya vor ihren Augen die Haut abzögen, würden sie nur zusehen! Das hat sie mittlerweile begriffen. So läßt sie sich in ehemals sicher prächtiges Gebäude zerren. Es geht Stufen hinunter und nach einem kurzen Marsch wird sie einen düsteren Raum gestoßen, der wie eine Schreibstube wirkt.      
Thu, Sep 11th 2025 05:03

Sie machte sich nur Gedanken darüber, was Astrid mal wieder angestellt hatte. Solche Typen tauchten einfach hier auf, auch wenn es zum Alltag gehörte, dass manchmal unpassende Kundschaft hereinkam. Es sollte ihr egal sein – sie bediente weiterhin professionell und machte sich, wenn sie konnte, Notizen darüber, was sie noch verbessern könnte. Manche Ideen der Kunden waren machbar, aber das mit dem Ausziehen war eher weniger realistisch. Dennoch dachte sie bei sich: „Man soll niemals nie sagen.“ „Ey, Fremder. Ja genau du, hast du noch Ideen, was man verbessern könnte?“ sprach sie einfach jemanden an, der am Bier saufen war. Sie beobachtete den Fremden und wartete auf eine Antwort. Doch sie musste feststellen, dass der Mann nicht sehr gesprächig war – oder sein würde.
Neuer Discord-Account? E-Mail? Es gibt ein neues Board https://www.worldanvil.com/w/pelorn-gregorian/board/diverses für solche Fragen.

Fri, Sep 12th 2025 12:39   Edited on Fri, Sep 12th 2025 12:49
Fri, Sep 12th 2025 08:22

Es ist ein unbekanntes Gesicht, in das Tara blickt. Keiner der Männer, die regelmäßig hier herumlungern, den Blick zwischen ihrem Krug und Taras Hinterteil hin und her wenden. Nun jedoch sitzt er da, noch ganz erschrocken über das, was eben vorgefallen ist, schaut zur am Boden liegenden Astrid, zur Tür, schaut die anderen Gäste an. Da kommt Tara zu ihr, als ob nichts gewesen sei, und stellt ihre Frage. Ungläubig sieht er auf, schaut Tara an.   “Ich fände es als große Verbesserung, wenn man dieser armen Frau helfen würde!” sagt er, steht auf und geht zu Astrid, lässt Tara einfach an seinem Tisch stehen. Er bückt sich zu ihr.   “Seid Ihr verletzt? Braucht Ihr Hilfe?” fragt er mit besorgtem Blick und in ebensolchem Tonfall.
Fri, Sep 19th 2025 12:16

Sie merkte sofort, dass sie jetzt keine Priorität mehr hatte. Sie sah nach unten und entdeckte die verletzte Köchin Astrid. „Sie haben Recht, dass sie jetzt mehr Aufmerksamkeit braucht als meine Frage, aber etwas sollten Sie schon wissen. Was Sie in der Küche mit dubiosen Männern treiben, ist nicht meine Angelegenheit“, sagte sie zu dem Unbekannten. „Könnten Sie mir Tücher und Ähnliches bringen?“, fügte sie trocken hinzu, während sie zu ihm sprach. Dann wandte sie sich an Astrid und dachte bei sich: //Wenn sie weniger Kontakt zu solchen dubiosen Gestalten hätte, würde ihr weniger passieren. Aber sie wird es bestimmt überleben.// Da der Unbekannte nichts sagte, sammelte sie alle Dinge, die man zum Helfen braucht, und legte sie ihm hin, sodass er selbst schauen konnte, was er benötigte. Außerdem stellte sie eine Schüssel mit heißem Wasser bereit, damit er seine Wunden reinigen konnte. Sie kümmerte sich weiterhin um die Gäste, die noch anwesend waren, und begann, alles in der Küche wieder in Ordnung zu bringen. Sie wusste, dass sie so viel wie möglich aufräumen musste, bis ihre Kolleginnen wieder arbeiten konnten. Falls nicht, würde sie jemanden suchen, der sie vertreten könnte, um alles rechtzeitig fertigzustellen.