Kult der Blutzahnfaust
Finsteres Verlangen, blutige Opfer
Ich hasse diese Art von Spinnern...
Eine Gefahr für sich selbst und alle um sie herum. Wenn sie so unbedingt den totalen Krieg oder was auch immer deren Ziel gerade ist haben wollen, dann sollen sie sich gerne dafür gegenseitig aufschlitzen, dann müssten wir hinterher nur die Leichen von denen wegkarren.
Aber nein, natürlich bringen die sich nicht selber gegenseitig um, sondern entführen und ermorden unbescholtene Bürger für ihre bescheuerten Rituale!
Und ich will vermutlich gar nicht wissen, was sie dem blutüberströmten kleinen Mädchen dort angetan haben... Aber natürlich ist es mein Job, genau das heraus zu finden...
Also gut, konnte der Anführer lebendig gefasst werden? Ja? Ha, ich wette, er hat nicht viel Widerstand geleistet, nachdem seine schwarzen Schäfchen sich schreiend in die Schwerter der Jungs gestürzt haben, oder?
Allgemeines
Der Kult der Blutzahnfaust war eine Vereinigung religiöser Fanatiker, die sich unter der Führung des charismatischen Menschen Helmut Steiger dem dunklen Gott des Krieges, der Folter und der Vernichtung, Gorrosch, zugewandt hatten.
Der Kult praktizierte mehrere Jahre lang unentdeckt als kleine Gruppe in Fîrn-Néthá-is mit dem Plan, einen neuen Avatar für den dunklen Gott zu erschaffen, um die Hauptstadt des elfischen Reiches Fîrn'tha-laeis zu zerstören.
Um dieses Ziel zu erreichen, schlich sich Helmut Steiger in den niederen Geldadel des Reiches ein und schaffte es sogar, die mental schwache Mondelfe und letzte Erbin des Handelshauses Firmaneth, Gálfê Lioreth'Firmaneth, zu umgarnen und zu ehelichen. Das kombinierte Vermögen seiner und ihres Hauses erlaubte ihm, seine Ziele voranzutreiben und den Aufbau des Kultes zu finanzieren.
Später wollte der Kult die Tochter seiner Verbindung mit Lioreth, Soraliá-Arán Firmaneth, dazu verwenden, den dunklen Avatar hervorzubringen.
Da der Kult sich sehr bedeckt hielt und nur aus einer Handvoll Personen bestand – sechs an der Zahl –, die wiederum aus niederen Adelshäusern oder wohlhabenden Handelshäusern stammten, allesamt Zweit- oder Drittgeborene, die voller Neid und Hass auf ihre erfolgreicheren Familienmitglieder waren, dauerte es sehr lange, ehe der Kult aufflog.
Den finalen Tipp erhielt die Stadtwache durch eine anonyme Notiz, die durch einen Botenjungen überbracht wurde. Demnach könnte ihnen die „alte Guleja“, eine verarmte Feldling-Bettlerin, den Weg weisen.
Der Kult praktizierte mehrere Jahre lang unentdeckt als kleine Gruppe in Fîrn-Néthá-is mit dem Plan, einen neuen Avatar für den dunklen Gott zu erschaffen, um die Hauptstadt des elfischen Reiches Fîrn'tha-laeis zu zerstören.
Um dieses Ziel zu erreichen, schlich sich Helmut Steiger in den niederen Geldadel des Reiches ein und schaffte es sogar, die mental schwache Mondelfe und letzte Erbin des Handelshauses Firmaneth, Gálfê Lioreth'Firmaneth, zu umgarnen und zu ehelichen. Das kombinierte Vermögen seiner und ihres Hauses erlaubte ihm, seine Ziele voranzutreiben und den Aufbau des Kultes zu finanzieren.
Später wollte der Kult die Tochter seiner Verbindung mit Lioreth, Soraliá-Arán Firmaneth, dazu verwenden, den dunklen Avatar hervorzubringen.
Da der Kult sich sehr bedeckt hielt und nur aus einer Handvoll Personen bestand – sechs an der Zahl –, die wiederum aus niederen Adelshäusern oder wohlhabenden Handelshäusern stammten, allesamt Zweit- oder Drittgeborene, die voller Neid und Hass auf ihre erfolgreicheren Familienmitglieder waren, dauerte es sehr lange, ehe der Kult aufflog.
Den finalen Tipp erhielt die Stadtwache durch eine anonyme Notiz, die durch einen Botenjungen überbracht wurde. Demnach könnte ihnen die „alte Guleja“, eine verarmte Feldling-Bettlerin, den Weg weisen.
Gefährliches Ritual zwecks Gorrosch-Avatar!!!
Sechs Beschwörer – mächtig und gefährlich!
Eingang hinter einer falschen Wand mit großen Kisten, die mit braunen Decken bedeckt sind.
Untere Sperre! - Die alte Guleja kennt den Weg.
Sechs Beschwörer – mächtig und gefährlich!
Eingang hinter einer falschen Wand mit großen Kisten, die mit braunen Decken bedeckt sind.
Untere Sperre! - Die alte Guleja kennt den Weg.
Handgeschriebene Notiz,
der entscheidende Tipp
der entscheidende Tipp
Am 10. Furrochar 5949, am 16. Geburtstag der kleinen Soraliá, stürmten Stadtwache und Paladine der Champions Theryoans während des entscheidenden Rituals gemeinsam den verborgenen Tempel, um die Kultisten aufzuhalten.
Alle Mitglieder des Kultes bis auf Helmut starben bei der Razzia, als sie vergeblich versuchten, die Stadtwächter aufzuhalten, damit das Ritual vollendet werden konnte. Nachdem das Prozedere aufgehalten worden war, wurde Helmut Steiger der Prozess gemacht.
Er wurde bereits am 6. Jethanar 5950 wegen schweren Hochverrats, der Entführung und Ermordung von insgesamt 25 Personen über einen Zeitraum von ebenso vielen Jahren sowie der physischen und psychischen Misshandlung seiner Frau und seiner Tochter verurteilt und öffentlich hingerichtet.
Alle Mitglieder des Kultes bis auf Helmut starben bei der Razzia, als sie vergeblich versuchten, die Stadtwächter aufzuhalten, damit das Ritual vollendet werden konnte. Nachdem das Prozedere aufgehalten worden war, wurde Helmut Steiger der Prozess gemacht.
Er wurde bereits am 6. Jethanar 5950 wegen schweren Hochverrats, der Entführung und Ermordung von insgesamt 25 Personen über einen Zeitraum von ebenso vielen Jahren sowie der physischen und psychischen Misshandlung seiner Frau und seiner Tochter verurteilt und öffentlich hingerichtet.
Eckdaten
Hierarchie
- Blutzahn
- Blutiger Finger
- Novizen / Anwärter
Nachwirkungen
Durch die Zerschlagung des Kultes und die Aussagen des Anführers konnten die fünf weiteren verstorbenen Mitglieder identifiziert werden. Ihre Familien distanzierten sich daraufhin von ihnen, weshalb sie anonym auf einem Leichenacker außerhalb der Stadtmauern begraben wurden. Dennoch wurden Familien von der Königin zu Reparationszahlungen herangezogen, die den Hinterbliebenen der Opfer zugesprochen wurden.
Zudem konnten den Hinterbliebenen nun auch die knöchernen Überreste der Opfer übergeben werden. Anschließend wurde die geheime Ritualstätte durch die Priester der offiziellen Tempel der Stadt gereinigt und versiegelt.
Sowohl das Mädchen Soraliá-Arán Firmaneth als auch ihre Mutter Lioreth'Firmaneth mussten mehrere Reinigungsrituale über sich ergehen lassen, ehe sie wieder am öffentlichen Leben teilnehmen konnten.
Soraliá entschied sich dann, im Tempel der geringeren Götter eine Lehre zur Priesterin der Laneátiâ zu durchlaufen. Im Jahr 5955 begab sie sich auf die Priesterwanderschaft, angeblich um in anderen Tempeln weiterzulernen. Alte Bekannte waren sich jedoch sicher, dass sie sich nur möglichst weit von der Stadt und ihrem Elternhaus entfernen wollte und dass man sie hier nie wieder sehen würde.
Lioreth hingegen zog sich immer mehr aus dem öffentlichen Leben zurück. Als ihre Tochter ausgezogen war, dauerte es nicht mehr lange, bis sie sich vollends vom Leben abzuwenden schien und keine Besucher mehr empfing – mit Ausnahme ihrer Vertrauten, der Gálfê Ardenîy. Das Familiengeschäft verkam zusehends und schloss bald alle seine Pforten. Im Jahr 5961 verschwand sie dann plötzlich, ohne eine Spur zu hinterlassen.
Zudem konnten den Hinterbliebenen nun auch die knöchernen Überreste der Opfer übergeben werden. Anschließend wurde die geheime Ritualstätte durch die Priester der offiziellen Tempel der Stadt gereinigt und versiegelt.
Sowohl das Mädchen Soraliá-Arán Firmaneth als auch ihre Mutter Lioreth'Firmaneth mussten mehrere Reinigungsrituale über sich ergehen lassen, ehe sie wieder am öffentlichen Leben teilnehmen konnten.
Soraliá entschied sich dann, im Tempel der geringeren Götter eine Lehre zur Priesterin der Laneátiâ zu durchlaufen. Im Jahr 5955 begab sie sich auf die Priesterwanderschaft, angeblich um in anderen Tempeln weiterzulernen. Alte Bekannte waren sich jedoch sicher, dass sie sich nur möglichst weit von der Stadt und ihrem Elternhaus entfernen wollte und dass man sie hier nie wieder sehen würde.
Lioreth hingegen zog sich immer mehr aus dem öffentlichen Leben zurück. Als ihre Tochter ausgezogen war, dauerte es nicht mehr lange, bis sie sich vollends vom Leben abzuwenden schien und keine Besucher mehr empfing – mit Ausnahme ihrer Vertrauten, der Gálfê Ardenîy. Das Familiengeschäft verkam zusehends und schloss bald alle seine Pforten. Im Jahr 5961 verschwand sie dann plötzlich, ohne eine Spur zu hinterlassen.
Sir, es gab einen anonymen Tipp bezüglich des ominösen Kultes.
Es handelt sich zwar nur um eine handgeschriebene Botschaft, aber bitte schauen Sie sie sich an!
Die Handschrift wirkt unbeholfen und zittrig. Die Notiz wurde wahrscheinlich in großer Eile und voller Angst geschrieben!
Unser Experte ist jedoch der Meinung, dass es sich um eine weibliche Informantin handeln muss. Er zweifelt auch nicht an der Echtheit!


Kommentare
Author's Notes
Background images:

Mamor by Nightone w/ Dream

Mystic Cover by Stefan Keller

Dunkle Magie Hintergrund by Nightone w/ChatGPT
Ich freue mich über jede Art von Kritik und / oder Lob. Ich antworte auf Deutsch oder Englisch.