Holiflainen (Ho-lif-læ-nen)
Nützlicher Stoff
Ah, guten Tag, Herr ...
Ihre Bestellung ist gerade fertig geworden. Eine wahrlich schicke Jacke aus fein gewebtem Holiflainen.
Sie ist fest genug, um auch im dichtesten Dorngestrüpp nicht zu zerreißen, und wasserabweisend, um Sie auch im schlimmsten Regenguss trocken zu halten!
Hier, ziehen Sie mal daran. Spüren Sie die Reißfestigkeit? So etwas findet ihr nicht bei irgendeinem Marketender auf der Straße. Und erst dieses fast schon seidige Gefühl, wenn man drüber streicht, wunderbar, oder?
Und natürlich ist sie mit edlen Messingknöpfen ausgestattet.
Genau das Richtige für den Abenteurer von Welt, der nicht nur Gefahren meistern, sondern dabei auch auf sein Äußeres achten möchte.
Allgemeines
Holiflainen wird aus den Pflanzenfasern der scharfkantigen Blätter der Holifae gewonnen. Diese werden bis zu 60 cm lang und 5 cm breit. Die Blätter entstehen wechselseitig entlang des Hauptstängels, in dem sich der begehrte Holifae-Saft bildet. Eine Holifae weist je Stängel 12 bis 15 Blätter auf.
Der entstehende Stoff ist einer der widerstandsfähigsten nicht-magiebasierten Stoffe und weist vor allem wasserabweisenden Eigenschaften auf, weshalb er sich eher für Überwürfe, Westen und Oberkleider sowie Winterkleidung eignet als für Sommer-Alltagskleidung. Denn der Schweiß bleibt deshalb zwischen Haut und Kleidung zurück und kann nur langsam verdunsten. Daher können spätere Stoffreste auch nicht als normale Putzlappen wiederverwendet werden.
Der Stoff fühlt sich auf der Haut glatt und fast wie Seide an – zumindest solange, bis sich die ersten tiefen Falten bilden. Einmal entstanden, lassen sich diese nur schwer wieder entfernen.
Zudem sorgt die hohe Wasser- und Schmutzresistenz dafür, dass das Einfärben des Stoffs wesentlich schwieriger und somit kostspieliger ist als bei vergleichbaren, erhältlichen Stoffen.
Von der Fasergewinnung bis zum Garnspinnen wird die Produktion vom Schilfbauern und seiner Familie betrieben, während kleinere Betriebe danach auch noch das Weben selbst durchführen. Das meiste Garn wird jedoch an große Webmanufakturen verkauft, ehe der Stoff sich durch Händler in der Welt verteilt.
Der entstehende Stoff ist einer der widerstandsfähigsten nicht-magiebasierten Stoffe und weist vor allem wasserabweisenden Eigenschaften auf, weshalb er sich eher für Überwürfe, Westen und Oberkleider sowie Winterkleidung eignet als für Sommer-Alltagskleidung. Denn der Schweiß bleibt deshalb zwischen Haut und Kleidung zurück und kann nur langsam verdunsten. Daher können spätere Stoffreste auch nicht als normale Putzlappen wiederverwendet werden.
Der Stoff fühlt sich auf der Haut glatt und fast wie Seide an – zumindest solange, bis sich die ersten tiefen Falten bilden. Einmal entstanden, lassen sich diese nur schwer wieder entfernen.
Zudem sorgt die hohe Wasser- und Schmutzresistenz dafür, dass das Einfärben des Stoffs wesentlich schwieriger und somit kostspieliger ist als bei vergleichbaren, erhältlichen Stoffen.
Von der Fasergewinnung bis zum Garnspinnen wird die Produktion vom Schilfbauern und seiner Familie betrieben, während kleinere Betriebe danach auch noch das Weben selbst durchführen. Das meiste Garn wird jedoch an große Webmanufakturen verkauft, ehe der Stoff sich durch Händler in der Welt verteilt.
Pass auf deine Finger auf, Bub!
Es hat seinen Grund, warum wir die Stängel und Blätter nur mit dicken Lederhandschuhen ernten.
Und knick die Dinger genau am Ansatz ab, damit wir schöne lange Fasern bekommen.
Ein Stoff für besondere Zwecke
Obwohl die Herstellung von Holiflainen in einigen Schritten der von handelsüblichem Leinenstoff ähnelt, unterscheiden sich die Eigenschaften der Fasern in vielerlei Hinsicht. Zum einen lässt sich der entstehende Faden noch feiner verweben als Leinen, wodurch er noch reißfester wird. Zum anderen verhält er sich in puncto Wasseraufnahme genau gegenteilig zum im Sommer beliebten Leinenstoff. Holiflainen nimmt so gut wie kein Wasser auf und ist somit auch hochgradig schmutzabweisend. Er eignet sich daher bestens für Jacken, Überwürfe, Schirme und Hüte. Auch für Zeltplanen wird er gerne verwendet.
Bei etwas kostspieligerer Winterkleidung wird meist die oberste Stoffschicht aus Holiflainen auf eine Wollschicht gelegt, wodurch sich auch die Wärmeisolation verbessert.
Vor allem unter dem Landadel finden sich Kleider und Anzüge, deren oberste Schichten aus noch feineren Holiflainen-Stoffen gefertigt wurden, um die Gefahr von ruinösen Flecken bei der Landerkundung oder dem Reitausflug zu minimieren.
Bei der Verarbeitung des Stoffes ist darauf zu achten, dass er nicht zu stark verknickt wird, da solche Knicke selbst mit einem Plätteisen nie vollständig verschwinden.
Um dem entgegenzuwirken, haben die Schneidermeister und Modedesigner aus Lérran eine Modedesign-Reihe mit dem Namen „Moda Sgualcito” (was einfach mit „verknitterte Mode” übersetzt werden kann) entworfen. Sie ist derzeit in Mittel-Aravellien unter den gehobenen Schichten der letzte Schrei. Sehr zur Freude der Bediensteten, die sich nicht damit herumärgern müssen, diese Kleidungsstücke knitterfrei zu bekommen.
Bei etwas kostspieligerer Winterkleidung wird meist die oberste Stoffschicht aus Holiflainen auf eine Wollschicht gelegt, wodurch sich auch die Wärmeisolation verbessert.
Vor allem unter dem Landadel finden sich Kleider und Anzüge, deren oberste Schichten aus noch feineren Holiflainen-Stoffen gefertigt wurden, um die Gefahr von ruinösen Flecken bei der Landerkundung oder dem Reitausflug zu minimieren.
Bei der Verarbeitung des Stoffes ist darauf zu achten, dass er nicht zu stark verknickt wird, da solche Knicke selbst mit einem Plätteisen nie vollständig verschwinden.
Um dem entgegenzuwirken, haben die Schneidermeister und Modedesigner aus Lérran eine Modedesign-Reihe mit dem Namen „Moda Sgualcito” (was einfach mit „verknitterte Mode” übersetzt werden kann) entworfen. Sie ist derzeit in Mittel-Aravellien unter den gehobenen Schichten der letzte Schrei. Sehr zur Freude der Bediensteten, die sich nicht damit herumärgern müssen, diese Kleidungsstücke knitterfrei zu bekommen.
Pass mir mit dem Holiflainen auf, Bursche! Wenn der verknittert, zieh' ich's dir vom Lohn ab!
Abbau und Verarbeitung
Für die Herstellung von Holiflainen werden zunächst die Blätter der Holifae benötigt. Diese werden bei der allgemeinen Holifae-Ernte mitgeerntet. Dabei werden die Stängel der Pflanze kurz über dem Wasser abgeschnitten und die Blätter direkt am Blattansatz abgeknickt. Die Erntearbeiter verwenden dabei dicke Lederhandschuhe, um sich nicht tiefe, feine Wunden an den scharfkantigen Blättern zuzuziehen.
Die Blätter werden in Bündeln zu 30 bis 40 Stück gesammelt und zum Hof transportiert, wo das „Vor-“ oder auch „Anbrechen“ stattfindet. Hierzu werden die Blätter in kleinen Bündeln auf Laken ausgelegt und ein paar Mal mit größeren Steinen oder Hölzern geschlagen, um die äußeren Blattschichten aufzubrechen. Aufgrund der geringen Menge des in den Blättern befindlichen Pflanzensaftes ist dies eine klebrig-süße Angelegenheit, die meistens von den Kindern und Frauen des Hofes übernommen wird.
Sind die Blätterbündel angebrochen, werden sie zur Röste in große, mit Wasser gefüllte Becken gegeben, die meist direkt am Gewässer liegen, in dem die ursprüngliche Holifae gewachsen ist. Während der Röste beginnt eine Fäule, die die Blätter zersetzt und die weichen Bestandteile von den harten Blattadern löst. Jedes Blatt hat eine Haupt- und zwei Nebenadern, in denen die wertvollen Fasern verborgen sind. Dieser Vorgang dauert knapp zwei bis drei Tage, in denen die Blätterbündel immer wieder im Wasser gewendet werden müssen.
Die Röstung wird beendet, wenn der Fäulnisprozess so weit fortgeschritten ist, dass sich ein Großteil der Blätter von den Blattadern gelöst hat, diese aber noch nicht selbst verrottet sind. Die Bündel werden aus dem Wasser geholt und auf einem großen Blech ausgebreitet. Dieses wird von unten befeuert, sodass die Blattadern schnell trocknen.
Das Blech besteht dabei meist aus Eisen. In ärmeren Gemeinden wird jedoch Bronze oder sogar einfache Steinplatten verwendet, was merkliche Auswirkungen auf die Dauer der Trockenröste hat. Dadurch wird die natürliche Ummantelung der Fasern, ihre letzte Schutzschicht, spröde und brüchig, sodass der nächste Verarbeitungsschritt besser durchgeführt werden kann. In diesem Schritt, der Trockenröste genannt wird, sind Lederhandschuhe nicht mehr erforderlich.
Anschließend werden die getrockneten Adern wieder zu handlichen Bündeln zusammengelegt. Als Nächstes wird ein Brechbock oder eine einfachere Handbreche verwendet, um die hölzernen Überreste der Ummantelung und eventuelle Blattreste endgültig von den begehrten Fasern zu trennen.
Den dabei entstehenden Abfall nennt man Blattschäbe. Um auch die letzten Reste der Blattschäbe aus den Faserbündeln zu entfernen, wird ein Schäbmesser verwendet. Dabei handelt es sich um ein messerförmiges Holzstück, mit dem man über die Fasern an einem fast senkrecht stehenden, polierten Holzbrett entlangschabt.
Danach werden die Fasern gehechelt, das heißt, sie werden durch Bretter, auf denen mehrere Eisennägel dicht beieinanderstehen, gezogen, um die kürzeren Fasern von den qualitativ hochwertigen langen Fasern zu trennen. Es werden mindestens drei, meist aber bis zu fünf immer feiner werdende Kämme genutzt. Die sich verfangenden kürzeren Fasernreste nennt man Werg.
Die feinen, geschmeidigen Langfasern können nun im Nassspinnverfahren zu einem feinen Garn gesponnen werden. Dies ist eine typische Beschäftigung der Schilfbauerfamilie über den Winter.
Im Frühjahr werden die erzeugten Garnrollen entweder selbst auf einem Webstuhl weiterverarbeitet oder an die meist in der Nähe angesiedelten Webmanufakturen verkauft. Dort werden die langen Holiflainen-Stoffbahnen gewebt.
Wenn der Weber allerdings farbige Stoffe erhalten möchte, wird er einen spezialisierten Färber damit beauftragen, das Garn vor dem Weben in die gewünschte Farbe zu bringen. Ein Färben nach dem Weben wird nur selten vorgenommen, da der Stoff schnell und dann dauerhaft verknittert und die großen Stoffbahnen fast dreimal so lange wie Leinenstoffe im Färbebad bleiben müssen.
Sind die Holiflainen-Stoffe gewebt, werden sie von reisenden Händlern gekauft und an Schneider in ganz Aravellien weiterverteilt. Diese wiederum fertigen aus dem Stoff Kleidungsstücke, die sich in allen Gesellschaftsschichten finden: strapazierfähige Mäntel und Zeltplanen für Söldner und Abenteurer sowie Regenschirme und Hüte für die besser Betuchten. Holiflainen ist ein gefragter und begehrter Stoff – vor allem je weiter man von den Anbaugebieten der Holifae entfernt ist.
Die Blätter werden in Bündeln zu 30 bis 40 Stück gesammelt und zum Hof transportiert, wo das „Vor-“ oder auch „Anbrechen“ stattfindet. Hierzu werden die Blätter in kleinen Bündeln auf Laken ausgelegt und ein paar Mal mit größeren Steinen oder Hölzern geschlagen, um die äußeren Blattschichten aufzubrechen. Aufgrund der geringen Menge des in den Blättern befindlichen Pflanzensaftes ist dies eine klebrig-süße Angelegenheit, die meistens von den Kindern und Frauen des Hofes übernommen wird.
Sind die Blätterbündel angebrochen, werden sie zur Röste in große, mit Wasser gefüllte Becken gegeben, die meist direkt am Gewässer liegen, in dem die ursprüngliche Holifae gewachsen ist. Während der Röste beginnt eine Fäule, die die Blätter zersetzt und die weichen Bestandteile von den harten Blattadern löst. Jedes Blatt hat eine Haupt- und zwei Nebenadern, in denen die wertvollen Fasern verborgen sind. Dieser Vorgang dauert knapp zwei bis drei Tage, in denen die Blätterbündel immer wieder im Wasser gewendet werden müssen.
Die Röstung wird beendet, wenn der Fäulnisprozess so weit fortgeschritten ist, dass sich ein Großteil der Blätter von den Blattadern gelöst hat, diese aber noch nicht selbst verrottet sind. Die Bündel werden aus dem Wasser geholt und auf einem großen Blech ausgebreitet. Dieses wird von unten befeuert, sodass die Blattadern schnell trocknen.
Das Blech besteht dabei meist aus Eisen. In ärmeren Gemeinden wird jedoch Bronze oder sogar einfache Steinplatten verwendet, was merkliche Auswirkungen auf die Dauer der Trockenröste hat. Dadurch wird die natürliche Ummantelung der Fasern, ihre letzte Schutzschicht, spröde und brüchig, sodass der nächste Verarbeitungsschritt besser durchgeführt werden kann. In diesem Schritt, der Trockenröste genannt wird, sind Lederhandschuhe nicht mehr erforderlich.
Anschließend werden die getrockneten Adern wieder zu handlichen Bündeln zusammengelegt. Als Nächstes wird ein Brechbock oder eine einfachere Handbreche verwendet, um die hölzernen Überreste der Ummantelung und eventuelle Blattreste endgültig von den begehrten Fasern zu trennen.
Den dabei entstehenden Abfall nennt man Blattschäbe. Um auch die letzten Reste der Blattschäbe aus den Faserbündeln zu entfernen, wird ein Schäbmesser verwendet. Dabei handelt es sich um ein messerförmiges Holzstück, mit dem man über die Fasern an einem fast senkrecht stehenden, polierten Holzbrett entlangschabt.
Danach werden die Fasern gehechelt, das heißt, sie werden durch Bretter, auf denen mehrere Eisennägel dicht beieinanderstehen, gezogen, um die kürzeren Fasern von den qualitativ hochwertigen langen Fasern zu trennen. Es werden mindestens drei, meist aber bis zu fünf immer feiner werdende Kämme genutzt. Die sich verfangenden kürzeren Fasernreste nennt man Werg.
Die feinen, geschmeidigen Langfasern können nun im Nassspinnverfahren zu einem feinen Garn gesponnen werden. Dies ist eine typische Beschäftigung der Schilfbauerfamilie über den Winter.
Im Frühjahr werden die erzeugten Garnrollen entweder selbst auf einem Webstuhl weiterverarbeitet oder an die meist in der Nähe angesiedelten Webmanufakturen verkauft. Dort werden die langen Holiflainen-Stoffbahnen gewebt.
Wenn der Weber allerdings farbige Stoffe erhalten möchte, wird er einen spezialisierten Färber damit beauftragen, das Garn vor dem Weben in die gewünschte Farbe zu bringen. Ein Färben nach dem Weben wird nur selten vorgenommen, da der Stoff schnell und dann dauerhaft verknittert und die großen Stoffbahnen fast dreimal so lange wie Leinenstoffe im Färbebad bleiben müssen.
Sind die Holiflainen-Stoffe gewebt, werden sie von reisenden Händlern gekauft und an Schneider in ganz Aravellien weiterverteilt. Diese wiederum fertigen aus dem Stoff Kleidungsstücke, die sich in allen Gesellschaftsschichten finden: strapazierfähige Mäntel und Zeltplanen für Söldner und Abenteurer sowie Regenschirme und Hüte für die besser Betuchten. Holiflainen ist ein gefragter und begehrter Stoff – vor allem je weiter man von den Anbaugebieten der Holifae entfernt ist.
Eckdaten
Konigrijk Gyldenrijk
Großreich Felasiar
Firunmarschen
50 - 100 KuM je Meter gefärbert Stoffbahn (abhänig von Entfernung und Färbung)
Der Name des Stoffes ist ein Überbleibsel aus dem Alt-Aravellischen. „Holif” kommt dabei unverkennbar von der Holifae, die damals auch Holifaxum bzw. botanisch Holifaxum fælis genannt wurde, also der Pflanze, deren Fasern für die Herstellung benötigt werden. „Lainen” hingegen kommt von „Gelainten”, wobei es sich schlicht um einen Begriff für eine gewebte Struktur handelt.
Durch die Verschleifung der Wörter und die Tatsache, dass sich auf dem Land stets kürzere Begriffe durchsetzen und besser erhalten bleiben, wurde aus dem Begriff „Holifaxum Gelainten” der heute gebräuchliche Begriff „Holiflainen”.
Nebenprodukte
Der beim Rösten entstehende Pflanzenschlamm wird nach der Röstung aus den Becken abgeschöpft und dient als hervorragender Dünger für andere Felder und den Garten des Schilfbauern. Besonders spezialisierte Schilfbauern verkaufen den nicht benötigten Dünger gerne in getrockneter Form säckeweise an andere Bauern der Umgebung.
Die Blattschäbe eignet sich sowohl als Streu für Ställe als auch zum Räuchern von Fleisch, Würsten und Käse. Hat der Schilfbauern selber keine Tiere, kann er sie problemlos für einige KuM an die entsprechenden Betriebe verkaufen.
Der kurzfaserige Werg wird zumeist zu einem groben Garn gesponnen, das in der Landwirtschaft vielseitig verwendet wird, beispielsweise bei der Holifae-Ernte im nächsten Jahr, wenn erneut Bündel von Blättern geschnürt werden müssen. Alternativ wird der Werg auch gerne ungesponnen als Isolierungsmaterial beim Hausbau verwendet, wo er zwischen Außen- und Innenwand eingebettet wird.
Die Blattschäbe eignet sich sowohl als Streu für Ställe als auch zum Räuchern von Fleisch, Würsten und Käse. Hat der Schilfbauern selber keine Tiere, kann er sie problemlos für einige KuM an die entsprechenden Betriebe verkaufen.
Der kurzfaserige Werg wird zumeist zu einem groben Garn gesponnen, das in der Landwirtschaft vielseitig verwendet wird, beispielsweise bei der Holifae-Ernte im nächsten Jahr, wenn erneut Bündel von Blättern geschnürt werden müssen. Alternativ wird der Werg auch gerne ungesponnen als Isolierungsmaterial beim Hausbau verwendet, wo er zwischen Außen- und Innenwand eingebettet wird.
In den großen Städten zahlen sie richtig viel Geld für Klamotten aus dem Zeug.
Nur deshalb mach ich mir überhaupt die Mühe, es über den halben Kontinent zu karren, mein Junge, nur deshalb!


Kommentare
Author's Notes
Background images:

Mamor by Nightone w/ Dream

Mystic Cover by Stefan Keller

Space by Gerd Altmann
Ich freue mich über jede Art von Kritik und / oder Lob. Ich antworte auf Deutsch oder Englisch.