Patchwork
DEUTSCH
Hier eine kleine Geschichte als Zusammenfassung für die vielen schönen Worldember 2025-Artikel, die ich lesen durfte. Es ist ein Patchwork aus allen Beiträgen. Wer Drei‑Wörter‑Geschichten kennt – also drei vorgegebene Wörter, aus denen man eine Geschichte bastelt – kann ahnen, was hier kommt.Es ist lange her, dass ich etwas aus der Tayzem‑Region gehört habe, denn der dazugehörige Planet liegt weit draußen in der Leeren Zone. Vor Jahren hatte ich gehört, dass sich ein paar Deserteure des 3rd Royal Gryvane Infantry Corps, den „Death Eagles“, in einem Tal der Region eingenistet hatten, das von geheimen Gängen durchzogen war, um sich vor der militärischen Gerichtsbarkeit zu verstecken. Aber meine Brüder und Schwestern von den Rangern haben sie aufgespürt und vor ein ordentliches Gericht gebracht. Das hat ihnen allerdings nichts gebracht: Obwohl man ihnen Schutz versprach, wurden sie eine Nacht nach der Einweisung in den Knast auf grausame Art und Weise getötet. Die Eindringlinge waren ihre ehemaligen Kameraden, die ein Exempel an ihnen statuierten.
Seitdem habe ich nichts mehr von der Region oder dem Planeten vernommen. Darum wurde ich hellhörig, als die Skyseeker von Ventan berichteten, dass in der dortigen Wüste ein Pilz aufgetaucht sei, hochgefährlich und in der Lage, jeglichen Abbau des Wüstengesteins zu verhindern. Dieser Pilz schien dort nicht heimisch zu sein – also musste ihn jemand dorthin gebracht haben. Vermutlich versehentlich.
Seit der magische Vortex nun auch auf anderen Welten zu spüren ist und es teilweise ermöglicht, zwischen den Welten hin und her zu hüpfen, ohne wochenlangen Flug mit einem Raumschiff, ist alles möglich. Keiner weiß, was der Vortex bezweckt, woher er kommt oder wie lange er bleibt. Letztendlich verschlingt er alles in seinem Zentrum. Am Rand jedoch ist der Sog nicht so stark und erlaubt Weltenwechsel. Fragt mich nicht, wie das funktioniert – ich bin kein Elf, kein Wassersucher und kein Wissenschaftler. Eh alles das Gleiche: mystische Fähigkeiten und so weiter.
Wie gesagt: Die Galaxie steht Kopf, und wir sind mittendrin. Man könnte glatt meinen, jemand hat einen Haufen Geschichten genommen, sie wahllos zusammengemixt – und herausgekommen ist unser kleiner Haufen Sterne.
Ok, Doc, ich schweife ab. Ja. Gut. Was wollte ich eigentlich erzählen? Ach ja. Kurz nachdem die Skyseeker – übrigens nicht verwandt mit den Water Seekern – von dem Pilz berichteten, hörte ich von einem Elfenvolk im Dschungel von Suriima, dass sie dort jemanden gefunden hätten, vollkommen ausgetrocknet und auch nicht wie ein Elf aussehend, sondern wie ein Zwerg. Er soll angeblich nach Fisch und Salzwasser gerochen haben, was ich nicht glaube, besonders wenn er ausgetrocknet war. Neben ihm, schon fast im Sumpf versunken, ragte ein Windmühlenrad aus der Oberfläche. Die Dschungelelfen haben dann Hilfe angefordert. Die Ranger. Mich.
Ich habe mir den Toten angesehen und ja – er roch definitiv nach Meer und Salz, vielleicht auch nach Fisch, und er war trockener als ein Furz. Ich habe ihn sehr vorsichtig untersucht und musste feststellen, dass er tatsächlich unter der Einwirkung des Pilzes gestorben ist. Doch wie zur Hölle ist er hierher gekommen? Ist er auf dem Windrad geritten wie eine Hexe?
Ich brach zur nächsten Stadt auf, sagte den Elfen vorher, dass sie den Zwerg verbrennen sollen – sicher ist sicher. Dort funkte ich mein Schiff an und konnte den Planeten verlassen. Ich wollte zur großen Schilfstadt fliegen. Man sagte, dass sich in ihrem Zentrum ein … hmm … mystischer Spiegel? Ein See? Ach, keine Ahnung. Auf jeden Fall könne man angeblich die Hände hineintunken und eine Art Frage stellen. Gut, es gab auch eine große Bibliothek in der Nähe, aber ich hab’s nicht so mit Lesen. Ich frage lieber.
Ich parkte mein Schiff in einem stabil aussehenden Baum – naja, ich glaubte, er sei stabil – und kletterte hinunter. Die Floating Reed City ist schon krass. Wenn man sie zum ersten Mal betritt, ist es, als würde man dauerhaft Aufzug fahren und der Magen kommt einfach nicht mehr hinterher. Aber irgendwann gewöhnt man sich an alles. Eine fremde Karawane hatte wohl ebenfalls hier Halt gemacht und einen kleinen, aber sehr hübschen Markt aufgebaut. Die Stadt ist ohnehin schon mit vielen Laternen und Lichtern geschmückt, aber dieser Markt leuchtete in allen natürlichen und unnatürlichen Farben. Der reinste Regenbogen‑Vortex.
Mitten im Trubel lief ein sehr ansprechendes Mädchen herum, edel in Gestalt und mit fantastischen Augen. Ich hatte meinen Besuchsgrund sofort vergessen und näherte mich ihr. Ich benahm mich plötzlich wie ein Macho, schlenderte neben ihr her, lächelte sie an und fragte, ob sie Schutz oder Hilfe brauche. Ihre Antwort übergoss mich verbal mit kaltem Wasser, denn sie kannte meinen Namen, meinen Beruf, meinen Grund, warum ich hier war – sie wusste alles. Als ich mit offenem Mund dastand, streckte sie ihre Hand aus und hob mein Kinn, damit ich den Mund wieder schließe.
Als sie lachend weiterging, eilte ich hinterher, fragte sie aus, doch sie sagte nur: „Ich suche eine Geschichte. Sie heißt, glaube ich, Symphony of Ashes. Habt ihr das Buch gesehen?“ Hatte ich nicht, aber ich eilte über den Markt, um es zu finden – leider erfolglos. Später erzählte sie mir, dass sie eine Museborn sei und fast göttlich. Das erklärt natürlich alles. Doc, wissen Sie, was Museborn sind?
Egal. Letztendlich ging ich doch zu dem komischen Gewässer, tauchte meine Hände hinein und fragte nach den Zusammenhängen zwischen dem Zwerg, dem Pilz, dem Windrad – ach, einfach allem. Eine richtige Antwort bekam ich nicht. Nur das Bild eines Steckbriefs von einem oder einer Nevarr. Gesucht wurde ein siebenjähriges Kind. Sieben! Wer macht denn sowas?
Ich bin zurück auf den Regenbogenmarkt und habe nach dieser Musegeborenen gesucht, aber gefunden habe ich sie nicht. Dafür habe ich ein wunderbares Einzelstück entdeckt: einen Net Launcher als Karabiner. Der Erbauer dieses Stücks ist ein Künstler, wirklich. So leicht und so ausgewogen. Als ich es … was? Oh. Ok, ok. Ähm, ja. Mein Schiff. Genau. Danach bin ich zu meinem Schiff zurück und habe es erst mal nicht gefunden – weil der Baum umgefallen ist und mein Schiff MITTEN IN DEN SUMPF GESCHLEUDERT HAT!!!
Grmlgrrrrk Aaaaahhh. So eine Scheiße, ich reg mich immer noch darüber auf!
…
…
……..
Entschuldigung. Ich werde Ihnen den Stuhl und den Schrank bezahlen, versprochen. Ok. Mein Schiff ist also in diesem SCHEIß‑SUMPF …
…
…
Ok, wir überspringen das einfach. Ich habe eine Mitfahrgelegenheit auf einem Frachter gefunden und bin mit dem Kapitän ins Plaudern gekommen. Er sagte, dass er viele Zwerge kennt, die zur See fahren oder Raumschiffe fliegen. Zwerge unter der Erde – das sei heutzutage veraltet und sogar beleidigend. Wer’s glaubt. Naja. Er hat mich ein Stück mitgenommen und dann in einer hübschen Gegend abgesetzt. Viel Grün, wenig Technik. Er meinte, dass hier öfter Raumfahrer vorbeikommen zum Schmuggeln. Ich müsste nur ein wenig warten.
Hab ich gemacht, ziemlich lange sogar, und wenn ich diesem Kapitän noch einmal begegne, dann… aber egal. Es wurde langweilig, dort herumzusitzen, und außerdem gingen mir die Nahrungsmittel aus. Also habe ich angefangen herumzuwandern, habe Menschen und Elfen kennengelernt, die fast immer freundlich waren. Der Vortex hat hier mehrere Welten aneinandergeführt, teilweise auch schon zerrissen, aber der Großteil besteht noch. Einige Fremdlinge sind von anderen Welten gekommen, und ich habe ein seltsames Schiff gesehen, mit einem Windrad auf dem Deck. Aber ich glaube, das war eine Halluzination. Bestimmt.
Dann bin ich auf eine Ruine gestoßen und habe mich dort umgesehen. Da stand eine Kiste mit länglichen Metallstücken, ungefähr handgroß. Sie lagen gut in der Hand, und das Metall selbst sah eher trüb aus. Aber hey, lässt sich bestimmt verkaufen – und ich brauchte Geld.
In der nächsten Stadt habe ich meine neue Ware auf dem Markt angeboten, aber niemand wollte sie haben, weil sie so komisch aussah. Es gab dort auch einen Alchimisten, den habe ich gefragt, ob er wüsste, was das für ein Zeug ist. Er wurde neugierig und sah sich eines dieser Metallstücke an. Plötzlich war er sehr aufgeregt und versuchte, es zu verbergen, aber sowas erkenne ich sofort. Ich habe mich nicht übers Ohr hauen lassen und ihm nur eines für seine Analyse dagelassen. In drei Tagen sollte ich wieder vorbeikommen.
Ich fragte ihn, was ich so lange tun soll, und er drückte mir ein Buch in die Hand – eine epische Geschichte über den Verrat eines Zwerges, aha… die schon wieder, an einer ganzen Stadt namens Tycho. Sie wurde aber von wahren Helden gerettet, einer hat sich sogar geopfert. Respekt. Ich habe den Roman ziemlich schnell verschlungen, war gut. Als ich ihn zurückgab, fragte ich den Mann, warum er ein Buch in meiner Muttersprache besitzt. Er meinte, es sei in Deep geschrieben, aber ein spezieller Zauber würde die Sprache für den aktiven Leser automatisch umwandeln. Super nützlich. Sollten sie mal auf Bedienungsanleitungen anwenden, würde viele Probleme vermeiden.
Wie dem auch sei: Das Metall, meinte er, sei Äthymion oder so ähnlich… Äthymian… ah nein, Aethyium! Man formt es durch Musik! Ich habe ihn ausgelacht, und er war beleidigt. Dann habe ich ihn schief angesehen und gefragt: „Ernsthaft?“ Er nickte. Er meinte es tatsächlich ernst und erklärte mir, dass es solche Gegenstände überall in der Galaxie gäbe, aber niemand sie erkenne, weil sie bereits geformt wurden. Klingt für mich fast wie eine Verschwörungstheorie.
Auf meine Frage, ob es wertvoll sei, wollte er zuerst nicht eingehen, aber für mich klang es sehr wertvoll. Zumindest seiner Mimik nach zu urteilen – seine Worte waren glatt gelogen. Er wollte alles für einen Apfel und ein Ei abkaufen, aber das Spiel habe ich nicht mitgespielt. Ich habe alles eingepackt und bin gegangen.
Als ich dann allein in meinem Lager saß, überlegte ich, was ich singen könnte, und mir fiel das Lied ein, von dem mir der Kapitän erzählt hatte. Angeblich ein Zwergenlied von seefahrenden Zwergen. Es heißt Ramming Speed. Ich habe versucht, den Text hinzubekommen, aber es wurde dann doch nur ein Stampfen und „hmhmhm, lalala“. Getan hat sich allerdings nichts. Vermutlich habe ich die Töne nicht richtig getroffen.
Plötzlich steht wie aus dem Nichts ein Typ vor mir und lächelt mich an. Ich ziehe meine Pistole und richte sie ihm genau auf die Stirn. Der Typ ist wirklich dreist und lächelt weiter freundlich. Auf meine Frage nach woher und wohin zeigt er tatsächlich mit dem Finger nach oben in den Himmel: „Von dort.“ Und dann auf mich: „Zu dir.“ Auf meine zweite Frage, was er denn von mir will, muss er kurz überlegen. Ich hatte währenddessen den Abzug schon halb durchgezogen.
Dann hält er mir einen großen Zahn als Anhänger an einem Lederband vors Gesicht. Was soll man tun? Da steht plötzlich jemand vor dir, behauptet, aus dem Himmel zu kommen, und schenkt dir einen Zahn. Ich habe die Waffe wieder weggesteckt und aufgegeben. Ihm einen Platz an meinem Feuer angeboten und gefragt, ob er singen kann – und ja, kann er. Klang wie Vogelzwitschern im Wald bei Sonnenschein. Anders kann ich es nicht beschreiben.
Ich fragte ihn, ob er mein Metall formen könne, und er sagte ja, aber als Gott brauche er das nicht. Er könne mir aber helfen. So ganz habe ich nicht verstanden, wie es funktioniert hat, aber er sagte, ich solle mir innerlich vorstellen, was daraus werden soll, wie es klingt, wie es sich anfühlt… und ich dachte an den Net‑Launcher‑Karabiner, der so gut in der Hand lag.
Ok, es hat zwei Tage gedauert, aber ich habe jetzt einen Net Launcher aus Aethyium. Supergeil! Mein neuer Kumpel heißt übrigens Taelyn und hat mich beauftragt, das Mädchen zu retten, denn nur sie könne die Synarchy retten. Was auch immer das ist.
Fünf Wochen später kam tatsächlich ein Schmuggler vorbei. Taelyn hatte es mir gesagt und mir geholfen, hinzukommen. Es war ein Schiff voller Elfen – keine Zwerge. Abends, wenn dieser komische Gong im Schiff ertönte, setzten sich immer alle zusammen und erzählten Geschichten. Ich kenne ja nicht viele und habe von dem Roman berichtet. Ok, ich habe ihn zusammengefasst, grob, in Stichpunkten. Kam irgendwie nicht so gut an. Daraufhin erzählten sie mir von der Schändung von Seraya. Krasse Geschichte. Kurzfassung: Feuergott verschlingt Wassergott, dadurch wird das Feuer flüssig – also Lava – und das Wasser zu Dampf, Wolken…
Warum schauen Sie so komisch…? Ok, ich habe nachgefragt, was das bedeuten soll. Sehe ich aus wie ein Naturhonsel? Ich bin Kopfge… ähm, Ranger!
Tja, ich wurde auf dem Planeten der Kleinen abgesetzt und habe sie auch gefunden. Sie war mittlerweile erwachsen und eine echt heiße Braut. Meinen Schutz brauchte sie eigentlich nicht mehr, sie war durchaus in der Lage, sich selbst zu verteidigen. Ich erzählte ihr, dass ich sie retten soll, damit sie die Synarchy rettet, und sah eine schwarze Katze. Die hatte ich vorher schon einmal gesehen. Komisch.
Als ich ihr das sagte, sprang sie sofort auf und meinte, wir müssten verschwinden. Den Rest habe ich nicht verstanden – Matrix hier, Matrix da… Letztendlich stellte sie mich vor die Wahl: blaue Beere oder rote. Rot bedeutet Erkenntnis und Zusammenbruch aller Vorstellungen, Blau bedeutet: alles bleibt beim Alten. Ich habe die blaue genommen. Sie ist die Welt retten gegangen, die Synarchy hat sie auf einem Chip mitgenommen.
Warum ich hier bin? Ich sehe überall schwarze Katzen. Kann es sein, dass meine Reise vielleicht einen Knacks hinterlassen hat?
Eine Therapie? Ok, und was für eine? Ein beruhigendes Hobby… hmmm, ok. Was schlagen Sie vor?
Glasblasen? Ernsthaft?
ENGLISH
Here’s a little story as a summary of the many wonderful Worldember 2025-articles I’ve had the pleasure to read. It’s a patchwork of all the entries. Anyone who knows three‑word stories — where you’re given three random words and have to build a story out of them — can probably guess what’s coming.It’s been a long time since I last heard anything from the Tayzem Region, since the planet belonging to it lies far out in the Empty Zone. Years ago, I heard that a few deserters from the 3rd Royal Gryvane Infantry Corps, the “Death Eagles,” had holed up in a valley in that region, a place riddled with secret tunnels to hide from military jurisdiction. But my brothers and sisters from the Rangers tracked them down and brought them before a proper court. Not that it helped them: even though they were promised protection, they were brutally killed one night after being placed in the prison. The intruders were their former comrades, making an example of them.
Since then, I hadn’t heard anything from the region or the planet. So I perked up when the Skyseekers of Ventan reported that a fungus had appeared in the desert there — highly dangerous and capable of preventing any extraction of the desert stone. That fungus didn’t seem native, so someone must have brought it there. Probably by accident.
Ever since the magical Vortex has been felt on other worlds as well — sometimes allowing people to hop between worlds without weeks of travel on a starship — anything is possible. No one knows what the Vortex wants, where it comes from, or how long it will stay. In the end, it devours everything at its center. At the edges, though, the pull isn’t as strong and allows world‑travel. Don’t ask me how that works — I’m no elf, no water seeker, and no scientist. All the same thing anyway: mystical abilities and so on.
As I said: the galaxy is upside down, and we’re right in the middle of it. You’d think someone grabbed a pile of stories, mixed them together at random — and out came our little cluster of stars.
Okay, Doc, I’m rambling. Yes. Right. What was I talking about? Ah, yes. Shortly after the Skyseekers — not related to the Water Seekers, by the way — reported the fungus, I heard from an elven tribe in the jungles of Suriima that they had found someone there, completely dried out and not looking like an elf at all, but like a dwarf. Supposedly he smelled of fish and saltwater, which I don’t believe, especially if he was dried out. Next to him, almost swallowed by the swamp, a windmill wheel stuck out of the ground. The jungle elves called for help. The Rangers. Me.
I examined the dead man, and yes — he definitely smelled of sea and salt, maybe even fish, and he was drier than a fart. I inspected him very carefully and had to conclude that he had indeed died under the influence of the fungus. But how the hell did he get here? Did he ride in on the windmill like a witch?
I set off for the next town, told the elves beforehand to burn the dwarf — better safe than sorry. There, I radioed my ship and managed to leave the planet. I wanted to fly to the great Reed City. They said that at its center there was a… hmm… mystical mirror? A lake? I don’t know. In any case, you could supposedly dip your hands into it and ask some kind of question. Sure, there was also a big library nearby, but I’m not much of a reader. I prefer asking.
I parked my ship in a tree that looked stable — well… I thought it looked stable — and climbed down. The Floating Reed City is wild. When you enter it for the first time, it feels like riding an elevator nonstop, and your stomach just can’t keep up. But eventually you get used to everything. A foreign caravan had also stopped here and set up a small but very pretty market. The city is already decorated with many lanterns and lights, but this market glowed in every natural and unnatural color. A full‑on rainbow vortex.
In the middle of the bustle walked a very striking girl, elegant in shape and with fantastic eyes. I immediately forgot why I had come and approached her. Suddenly I behaved like a macho, strolling beside her, smiling, and asking if she needed protection or help. Her answer drenched me in cold water — verbally — because she knew my name, my job, my reason for being here… she knew everything. As I stood there with my mouth open, she reached out and lifted my chin to close it.
When she walked on laughing, I hurried after her, asking questions, but she only said: “I’m looking for a story. I think it’s called Symphony of Ashes. Have you seen the book?” I hadn’t, but I rushed across the market to find it — no luck. Later she told me she was a Museborn and almost divine. That explains everything, of course. Doc, do you know what Museborn are?
Anyway. Eventually I went to that strange body of water, dipped my hands in, and asked about the connections between the dwarf, the fungus, the windmill — everything. I didn’t get a real answer. Just the image of a wanted poster for someone named Nevarr. They were looking for a seven‑year‑old child. Seven! Who does that?
I went back to the rainbow market and looked for that Museborn girl, but I didn’t find her. Instead, I found a wonderful one‑of‑a‑kind item: a net launcher shaped like a carbine. The maker of that thing is an artist, truly. So light and so well‑balanced. When I… what? Oh. Okay, okay. Uh, yes. My ship. Right. After that, I went back to my ship and couldn’t find it at first — because the tree had fallen over and had FLUNG MY SHIP RIGHT INTO THE SWAMP!!!
Grmlgrrrrk Aaaaahhh. Damn it, I’m still mad about that!
…
…
……..
Sorry. I’ll pay for the chair and the cabinet, I promise. Okay. So my ship is in that DAMN SWAMP…
…
…
Alright, let’s skip that part. I found a ride on a freighter and got chatting with the captain. He said he knew many dwarves who sail the seas or fly starships. Dwarves living underground — that’s outdated and even insulting nowadays. If you say so. Anyway, he took me along for a bit and dropped me off in a lovely area. Lots of greenery, little tech. He said spacefarers often pass through here to smuggle things. I just had to wait a bit.
I did that, for quite a long time actually, and if I ever run into that captain again, then… well, never mind. Sitting around got boring, and on top of that I was running out of food. So I started wandering around, met humans and elves who were almost always friendly. The Vortex has pulled several worlds together here, partly torn them apart already, but most of it still holds. Some strangers have come from other worlds, and I even saw a strange ship with a windmill on its deck. But I’m pretty sure that was a hallucination. Definitely.
Then I stumbled upon some ruins and had a look around. There was a crate filled with long metal pieces, about hand‑sized. They felt good in the hand, and the metal itself looked rather dull. But hey, someone would surely buy it — and I needed money.
In the next town I offered my new goods at the market, but no one wanted them because they looked so odd. There was also an alchemist there, so I asked him if he knew what this stuff was. He got curious and examined one of the metal pieces. Suddenly he became very excited and tried to hide it, but I can spot that kind of thing instantly. I didn’t let him trick me and left him only one piece for analysis. I was supposed to come back in three days.
I asked him what I should do in the meantime, and he shoved a book into my hands — an epic story about the betrayal of a dwarf, aha… him again, involving an entire city called Tycho. But it was saved by true heroes, one of whom even sacrificed himself. Respect. I devoured the novel pretty quickly; it was good. When I returned it, I asked the man why he owned a book in my native language. He said it was written in Deep, but a special spell automatically transforms the language for the active reader. Super useful. They should apply that to instruction manuals — would solve a lot of problems.
Anyway: the metal, he said, was called Aethymion or something like that… Aethymian… ah no, Aethyium! You shape it with music! I laughed at him, and he was offended. Then I gave him a sideways look and asked, “Seriously?” He nodded. He really meant it and explained that such objects exist all over the galaxy, but no one recognizes them because they’ve already been shaped. Sounds almost like a conspiracy theory to me.
When I asked if it was valuable, he didn’t want to answer at first, but to me it sounded very valuable. At least judging by his expression — his words were outright lies. He wanted to buy everything for next to nothing, but I didn’t fall for that. I packed everything up and left.
Later, sitting alone at my camp, I wondered what I could sing, and I remembered the song the captain had told me about. Supposedly a dwarven song from seafaring dwarves. It’s called Ramming Speed. I tried to get the lyrics right, but it ended up being just stomping and “hmhmhm, lalala.” Nothing happened. I probably didn’t hit the right notes.
Suddenly, out of nowhere, a guy stands in front of me and smiles. I pull my pistol and aim it right at his forehead. The guy is unbelievably bold and keeps smiling politely. When I ask where he’s from and where he’s going, he actually points up at the sky: “From there.” And then at me: “To you.” When I ask what he wants from me, he has to think for a moment. Meanwhile, I had already half‑pulled the trigger.
Then he holds a big tooth on a leather cord right in front of my face. What are you supposed to do? Someone suddenly appears, claims to come from the sky, and gives you a tooth. I put the weapon away and gave up. Offered him a place by my fire and asked if he could sing — and yes, he can. Sounded like birdsong in a sunlit forest. I can’t describe it any other way.
I asked him if he could shape my metal, and he said yes, but as a god he didn’t need to. He could help me, though. I didn’t fully understand how it worked, but he told me to imagine what it should become, how it sounds, how it feels… and I thought of the net‑launcher carbine that had felt so good in my hand.
Okay, it took two days, but now I have a net launcher made of Aethyium. Super awesome! My new buddy’s name is Taelyn, by the way, and he tasked me with rescuing the girl, because only she can save the Synarchy. Whatever that is.
Five weeks later, a smuggler actually came by. Taelyn had told me and helped me get there. It was a ship full of elves — no dwarves. In the evenings, when that weird gong sounded on the ship, everyone gathered and told stories. I don’t know many, so I told them about the novel. Okay, I summarized it, roughly, in bullet points. Didn’t go over very well. So they told me about the Defilement of Seraya. Wild story. Short version: fire god devours water god, which makes the fire turn liquid — lava — and the water turns into steam, clouds…
Why are you looking at me like that…? Okay, I asked what it was supposed to mean. Do I look like some nature nerd? I’m a headge— uh, Ranger!
Anyway, I was dropped off on the planet of the little one, and I found her. She was grown up by now and a seriously hot woman. She didn’t really need my protection anymore; she was perfectly capable of defending herself. I told her I was supposed to rescue her so she could save the Synarchy, and then I saw a black cat. I’d seen it before. Strange.
When I told her that, she jumped up immediately and said we had to leave. I didn’t understand the rest — Matrix this, Matrix that… In the end she gave me a choice: blue berry or red. Red means revelation and collapse of all assumptions, blue means everything stays the same. I took the blue one. She went off to save the world, took the Synarchy with her on a chip.
Why I’m here? I keep seeing black cats everywhere. Is it possible my journey left a bit of a crack in my mind?
Therapy? Okay, and what kind? A calming hobby… hmmm, alright. What do you suggest?
Glassblowing? Seriously?

Die Idee, eine Geschichte aus einzelnen Wörtern aus den Inspirationsartikeln zu schreiben, gefällt mir.
Blue's Worlds - Elaqitan - Naharin