Savages Episode 10: Die Jagd auf die Jäger

General Summary

In ihrem Lager im Wald beratschlagen die drei Räuber, wie man die Bande um den groben Torben überrumpeln könne. Sie entscheiden sich dafür, die einzelnen Bandenmitglieder Stück für Stück auszuschalten und die Taten möglichst einem Wolfsrudel anzulasten. Dazu wollen sie Felix‘ Gestaltwandlerkünste verwenden, um rund um die Tempelruine Wolfsfährten zu legen. Noch in der Nacht bricht Felix auf und schleicht mehrfach um die Ruine und verschwindet dann in Wolfsgestalt tiefer in den Wald. Zufrieden kehrt er schließlich in Menschengestalt zurück.

Am nächsten Tag wollen Rhia und Felix prüfen, ob die Räuber wohl tatsächlich glauben, dass sich Wölfe in der Gegend herumtreiben. Sie schleichen zurück zur Tempelruine. Auf dem Weg kommt ihnen bereits ein Trupp der Räuber entgegen, darunter ein Kräutersammler und ein Fährtensucher. Während der Kräutersammler nach wertvollen Pflanzen sucht, verfolgt der Fährtensucher die Wolfsspuren. Rhia und Felix entscheiden, die vier Männer und Frauen der Reihe nach auszuschalten. Zunächst nimmt sich Rhia den Kräutermann vor. Als dieser sich einmal von der Gruppe entfernt, überrascht sie ihn und schneidet ihm die Kehle durch. Sie versteckt die Leiche und kehrt zu Felix zurück. Die beiden einigen sich, dass sie den Fährtensucher, der der Gruppe immer wieder voran geht, zunächst in Frieden lassen und zunächst die anderen beiden Räuber ausschalten wollen. Als die drei beginnen, nach dem verschwunden Kräutersammler zu suchen und sich dabei aufteilen, ist der Zeitpunkt zum Zuschlagen gekommen. Lautlos gehen sie zu Boden. Gerade als der Fährtensucher die Wolfsspuren so weit verfolgt hat, dass er bemerkt, dass sie nun in Felix‘ menschliche Spuren übergehen, kann Rhia ihn mit einem Schuss ihres Bogens niederstrecken. Danach sammelt sie die Kräuter des Sammlers für Diederich ein und Felix trägt die Leichen zusammen, um sie in Wolfsgestalt so sehr zu verstümmeln, dass es nach einem Wolfsangriff aussieht. Ihre eigenen Spuren verwischen die beiden.

Diederich trifft in der Zwischenzeit auf einen Händler, der das Lagerfeuer entdeckt hat, während sich Diederich zunächst versteckt hält. Als der Händler etwas von der köchelnden Suppe probieren will, unterbricht ihn Diederich. Die beiden beginnen miteinander zu handeln. Der Händler versucht, Diederich einen Pilz und Spucke zu verkaufen. Zunächst ist Diederich interessiert, ist dann jedoch besonders beeindruckt davon, dass der Händler ein Märchenbuch besitzt. Diederich bietet an, seine Suppe gegen das Buch zu tauschen. Das empfindet der Händler jedoch als einen unfairen Tausch: die Suppe sei viel mehr Wert als das Buch. Die beiden einigen sich darauf, dass der Händler Diederich noch 15 Goldmünzen und das Buch gibt, dafür darf er aber die ganze Suppe haben.

Dann kommen Felix und Rhia dazu. Felix geht den Händler etwas rüde an, dass man nichts kaufen wolle; auch nicht das Magierbuch, das dieser ihm anbietet. Der Händler solle sich davon machen, worauf er jedoch nicht reagiert. Rhia ist verblüfft vom Verhalten des Händlers, der so sich ausgerechnet vom tumben Diederich so über das Ohr hauen lässt und auch noch draufzahlt. Sie fragt den Mann nach seinem Namen. Er stellt sich als Besorgje vor, worüber Rhia lachen muss: „Besorgje besorgt dir alles!“, scherzt sie. Er scheint das sehr ernst zu nehmen und tatsächlich zu seinem Motto gemacht zu haben. Dann spricht er Rhia mit ihrem Namen an und drückt ihr einen Dolch in die Hand, der angeblich von ihrer Mutter stammen soll und für den er 15 Dukaten haben möchte. Rhia tut so, als würde sie den Namen nicht kennen und bestreitet, dass dies der Dolch ihrer Mutter sein soll. Sie sagt, Besorgje müsse sie verwechseln, da sie Nona heiße. Wenn sie glauben soll, dass dies der Dolch ihrer Mutter ist, müsse er ihr schon mehr bieten, denn sie habe ihre Mutter selbst nie kennen gelernt und könne dies nicht beurteilen. Allerdings kennt Besorgje den Namen der früheren Besitzerin des Dolches nicht und kann auch nur beteuern, dass diese Frau Rhia ähnlich gesehen habe. Besorgje beteuert, dass es Rhias Pech sei, wenn sie den Dolch ihrer Mutter nicht haben wolle und wundert sich darüber, dass Rhia nun einen anderen Namen verwendet. Aber er habe sich ja auch schon umbenannt, das solle jeder für sich entscheiden. Als Rhia nachhaken will, warum er sie beim Namen ‚Rhiannon‘ nennt und welche Namen er früher besessen habe, hören sie plötzlich Schritte in der Nähe des Lagers. Felix und die Räuber tauchen schnell ab, bis die Schritte vorbeigezogen sind. Als die drei zurück ans Lagerfeuer kommen, ist Besorgje verschwunden.

Felix, Diederich und Rhia verfolgen die vier Räuber, die offenbar nach ihren Freunden suchen. Diederich schleicht davon und bringt Berta dazu, laut zu blöken, um so die Räuber abzulenken. Diese Gelegenheit nutzen Felix und Rhia, um die vier Räuber niederzustrecken: Felix erwischt gleich drei Räuber mit einem gewaltigen Blitzschlag, sodass Rhia nur noch einen einzigen mit dem Bogen erledigen muss. Abermals versucht Felix die Wunden der Feinde durch Wolfsbisse zu verstecken und die Leichen werden im Wald zurückgelassen. Die drei Freunde beschließen, ihr bisheriges Lager einzureißen und sich weiter Weg ein neues Plätzchen zu suchen. Sie vermuten, dass nun noch etwa dreizehn Räuber übrig sind, vielleicht etwas mehr, vielleicht etwas weniger. Wenn sie warten, bis Felix ausgeruht ist, könnten sie am nächsten Morgen wahrscheinlich einen Angriff wagen. Um sich die Zeit zu vertreiben, möchte Rhia für Diederich aus dem Märchenbuch vorlesen. Doch sie kann die Sprache nicht entziffern. Sie erklärt Diederich, dass in dem Büchlein nur so etwas wie „Higli Kabutschi Kalabuba“ stünde und ahmt ein wenig das Gebrabbel von Säuglingen nach. Diederich nimmt das sehr ernst und er ist verzweifelt, dass Alechaztras ihm eine so schwere Aufgabe gegeben hat. Schließlich legen sie sich schlafen.

Am nächsten Tag fühlt Felix sich ausgeruht und einsatzbereit. Zu dritt brechen sie ein letztes Mal zur Ruine des Tempels auf. Nur noch ein einziger Wachmann ist mittlerweile vor dem Tempeleingang positioniert. Offenbar haben sich die Reihen der Räuber tatsächlich gelichtet. Rhia schleicht näher an den Wachmann heran und spannt leise im Gesträuch ihren Bogen. Diederich scheucht Berta auf die Lichtung vor den Tempel, um den Wachmann abzulenken. Dieser ist zunächst erschrocken und ruft dann ins Innere des Tempels: „Ziege!“ Er beginnt selbst seinen Bogen zu spannen und einen Pfeil aufzulegen, um sich die leckere Beute nicht entgehen zu lassen. Diederich wird nervös, weil Rhia den Wachmann nicht sofort ausschalten und Berta in Gefahr geraten könnte. Doch Rhia ist kurz abgelenkt, da nur einhundert Meter von ihr entfernt plötzlich das Kind steht, das sie bereits im Dorf getroffen hatten. Sie mustert das Kind kurz, konzentriert sich dann jedoch wieder auf den Wachmann. Mit einem schnellen Schuss tötet sie ihn, bevor er auf Berta schießen kann. Sie lässt den Bogen fallen und will zum Kind hinüberrennen, um es festzuhalten. Doch kaum blickt sie wieder auf, ist das Kind verschwunden. Felix und Diederich stürmen bereits auf den Tempeleingang zu.

Dort verstecken sie die Leiche des Mannes. Diederich ahmt mit seiner tiefen Stimme das Geheul von Wölfen nach, als ob sie direkt vor dem Eingang der Ruine herumschlichen. Schließlich kommen zwei Männer hinaus, die Felix versucht, mit seinen Blitzen zu töten. Doch einer entkommt und ruft ins Innere: „Ein Angriff!“ Kurz darauf stürmen Leute von unten die Treppe herauf. Rhia setzt zum Sprint an und zieht an Diederich und Felix vorbei, um sie einzeln an der Treppe abfangen zu können und eine Überzahlsituation zu verhindern. Doch einer der Räuber versetzt ihr sogleich einen wuchtigen Streich, der einen tiefen Schnitt hinterlässt. Diederich und Berta kommen ihr zu Hilfe, während Felix seine Magie aus der Ferne einsetzt. Dann kommt schließlich der grobe Torben die Treppe hinauf: Mit stolzen 2,30 Meter überragt er sogar Diederich. Er schwingt seine Keule und erwischt alle drei mit einem schweren Schlag: Berta und Rhia gehen sofort schwer verwundet zu Boden; Diederich kann sich dagegen gerade noch auf den Beinen halten, hat aber auch zwei üble Blessuren davongetragen. Felix wirft Torben alles entgegen, was er Magie zu bieten hat. Schließlich können Diederich und Felix ihren Gegner niederringen, doch dafür hat es bereits eine große Anzahl Räuber die Treppe hinaufgeschafft.

Diederich merkt mit einem Mal, dass ein Gegenstand an seiner Seite zu kribbeln beginnt. Dann schließlich kribbelt auch seine Haut, die sich selbst langsam zu Sand verwandelt. Auch der Boden scheint unter Diederich nachzugeben, während er die Geschichte vom Sandzauberer zu erzählen beginnt. Nebenher teilt er weitere Schläge gegen die Räuber aus. Schließlich sackt der Boden unter Felix und Diederich herab und sie rutschen mit Berta und Rhia in die Tiefe. Von oben fällt noch Licht hinein und einige der Räuber blicken ihnen erstaunt nach. Als sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, sehen sie vor sich das Kind stehen.

Diederich trägt Berta und Rhia, während sie dem Kind nachlaufen, dass immer wieder in der Dunkelheit der Gänge verschwindet. Irgendwann verklingen die Stimmen der Räuber hinter ihnen und das Licht der Fackel des Mädchens verschwindet. Rhia scheint durch die komische Sandkraft von Diederich noch knapp am Leben zu sein. Berta geht es auch gut. Die kleine Gruppe sinkt erschöpft zusammen.

Rewards Granted

Erfahrungsstand: 32 EXP

Missions/Quests Completed

Charakterstati:

  • Felix hat noch 5 Machtpunkte
  • 2 Wunden bei Diederich
  • Rhia hat 3 Wunden + hässliche Narbe

Notes

Feedback:

Blüte:

  • Auf die Ideen der Spieler eingegangen, Leute beim Jagen jagen, Leute gehen jagen
  • eigener Stil, teilweise aberwitzige Situationen
  • Rhia nicht gestorben, Auswege gefunden
  • Spannender Kampf aus Spielerleitersicht
 

Dornen:

  • Träge Gruppendynamik, viele Diskussionen outtime
  • Plan der Tempelruine wäre gut gewesen
  • Anfang war etwas zäh, viel Diskussion
 

Knospe:

  • Breitband Meistern / Highspeed Geschichtenerzählen
  • Atmen und Leben
  • Ins Leben zurückfinden
  • Auf das Zusammentreffen mit dem kleinen Mädchen

Campaign
Savages
Protagonists
Felix "Löwenherz"

Felix


Name
Felix
Wildcard
1
Agility
d6
Smarts
d8
Spirit
d8
Strength
d6
Vigor
d4
Pace
d6
Parry
5+1
Toughness
3+2+2

skills

Wissen Arkanesd8
Wahrnehmungd6
Heimlichkeitd4
Provozierend4
Überlebend4
Heilend8
Reitend4
Werfend4
Kämpfend6
Zaubernd8
Gear
Rapier,Nah,St+W4
Abilities
Whusch
Rhia

Rhia


Name
Rhia
Wildcard
1
Agility
d8
Smarts
d6
Spirit
d6
Strength
d6
Vigor
d8

skills

Fightingd6
Abilities
Adelig, Assassine, Akrobat, Flink // Feind, Große Klappe
Diederich

Diederich


Name
Diederich
Wildcard
1
Agility
d6
Smarts
d4
Spirit
d8
Strength
d10
Vigor
d6
Pace
d4
Parry
6
Toughness
7

skills

Fightingd8
Abilities
Eiserne Faust, Kampfkünstler
Report Date
06 Dec 2018
Primary Location
Rietenruh

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