Königskrankheit

Manni würde ein König sein. Die Nachricht traf ihn in die Magengrube. Er musste spucken. Warum ausgerechnet er? Alles war endlich in guten Bahnen verlaufen. Er hatte Suri kennen gelernt, die Tochter eines Händlers. Selbst der Sohn eines eher armen Händlers, war sie die perfekte Wahl für ihn. Auch ihr Gesicht war in Ordnung. Nach nur einem Jahr erwarteten sie nun ihr erstes Kind. Manni wünschte sich so sehr ein Kind. Er hatte oft zu den Göttern gebetet und seinen Kopf lange auf den steinernen Böden der Tempel gelassen. Solange das ihm an manchen Tagen die Stirn geschmerzt hatte.

Dann hatten plötzlich die Kopfschmerzen begonnen. Zuerst hatte er sich nichts weiter dabei gedacht. Doch als seine Frau heute morgen die Beule auf seinem Kopf entdeckt hatte, war er sofort zum ortsansässigen Heiler gegangen. Dieser stand nun neben ihm und schaute etwas mürrisch auf den sich ausbreiteten Mageninhalt von Manni.

„Es tut mir leid. Mir ist keine Heilung für diese Krankheit bekannt. Es ist das beste, wenn sie alles für ihre Familie erledigen und zu den Götter beten, dass sie ihnen einen schmerzlosen Tod bescheren,“ der Heiler klang wenig mitfühlsam. Er hilft Manni nicht, als dieser sich erhebt und langsam den Raum verlässt. Während er aus dem Heilerhaus tritt, zieht er seinen Umhang fest über seinen Kopf. Es war ihm peinlich.

Eine Woche später fielen seine Haare aus. Auf seiner Haut bildeten sich Pusteln und Geschwüre. Immer wieder lief der Eiter durch sein Gesicht.

Übertragung & Vektoren

Die Königskrankheit wird durch den Königsfluch übertragen, der zwischen Steinen wächst. Dieser Pilz mag ein dunkle und trockene Umgebungen. Er kommt deswegen vor allem in Häusern und Gebäuden vor. Übertragen wird der Pilz nur durch direkten Kontakt mit demselbigen. Da der Pilz zumeist nur zwischen den Ritzen des Bodens wächst und nur zwischen den Haaren des Kopfes eine geeignete Wachsumgebung findet, ist es notwendig mit dem Kopf den Boden zu berühren. Der Ort an dem das am häufigsten passiert sind, man kann es erwartet, die Tempel der Welt. In diesen gehen die Gläubigen zu Boden und beten zu ihrem Gott.

Symptome

Der Beginn der Krankheit sind leichte Kopfschmerzen. Das erste eindeutige Zeichen ist eine kleine Beule am Kopf. Zumeist ist es nur eine Spore, die die Krankheit startet und die erste Beule auslösst. Im weiteren Verlauf der Krankheit, lösst diese erste Beule dann weiter Beulen und Geschwüre aus. Diese Geschwüre bilden die namensgebende Krone auf dem Kopf des Opfers. Der Pilz schafft es irgendwann Auswüchse ins Gehirn wachsen zu lassen, dadurch beginnt das Opfer an Intelligenz zu velieren und teilweise an Halluzinationen zu leiden.

Behandlung

Für die Heilung der Krankheit ist es notwendig, schnell zu handeln. Schafft man es die erste Beule zu erwischen und sie zu entfernen, so besteht eine sehr hohe Chance das der Betroffene überlebt. Schafft man das nicht, so ist es oft nicht mehr möglich den Patienten zu heilen. Häufig werden die betroffenen Stellen mit Salzwasser, Suden und ähnlichem ausgewaschen und die Beulen und Geschwüre mit Gewalt entfernt. Das führt durch aus dazu, dass die Betroffenen nicht an der eigentlichen Krankheit sondern an Blutverlust und durch Infektionen sterben.

Prognose

Stadien der Krankheit:

  1. Unwohlsein und Kopfweh
  2. Die erste Beule bildet sich auf dem Kopf. Diese ist oft sehr klein und wird nicht bemerkt von den Betroffenen.
  3. Der Prinz: Die Krone ist am Anfang nur undeutlich zu erkennen. Die Beulen sind noch sehr klein und drücken sich nur wenig durch die Behaarung durch.
  4. Der König: In weit fortgeschrittenem Stadion ungefähr eine Woche nach der ersten Beule, ist die Krone deutlich zu sehen. Die Geschwüre eitern und der Patient beginnt hier oft zu haluzinieren.
  5. Das Ende: Der Pilz dringt so weit in das Gehirn des Opfers vor, dass dieser stirbt.

Betroffene Gruppen

Von der Krankheit sind Menschen jeglichen Alters und Geschlechts betroffen.

Epidemiologie

Die Krankheit tritt so gut wie nur in größeren Städten auf.

Geschichte

Die Krankheit wurde ursprünglich durch Ohm erschaffen. Als sie von den Göttern für ihre Taten bestraft werden sollte, war sie in einer Zelle tief unter einem Schloss eingesperrt worden. Dort gab es nicht außer einigen kleinen Pilzen. Ohm veränderte die Pilze, so dass sie Gläubigen der anderen Götter Schaden würden. Die Sporen der Pilze waren fortan gefährlich und der Pilz wuchs vor allem in den Tempeln der Welt.

Kulturelle Wahrnehmung

Die Krankheit wird im Volksmund Königskranz genannt. Es herrscht der Aberglaube, dass die Krankheit aussagt, der Betroffene habe etwas schlimmes getan und werde nun von den Göttern mit der Königin aller Krankheiten bestraft. Die Opfer werden deswegen oft ausgegrenzt und erleiden zusätzliche Qualen durch soziale Verachtung.

Typ
Fungal
Ursprung
Divine
Häufigkeit
Rare
Betroffene Spezien

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