Hautmagier

Es ist ein grauer Winterabend an dem das kleine Mädchen den Weg entlang in Richtung Surdan wandert. Der Schnee liegt hoch und jeder Schritt ist für das Mädchen ein gewaltiger Kraftakt. Die kleinen Schuhe verschwinden bei jedem Schritt komplett im weichen Weiß und bei jedem Schritt gleitet ein wenig in die Schuhe. Das Mädchen spürt wie sich langsam Wasser in den schon arg zerlaufenen Schuhen sammelt.

In der Ferne sieht es die Stadt. Der Schnee ist auch dort gefallen und bedeckt die Dächer mit einem wunderschönen Weiß. Das Mädchen bemerkt das jedoch nicht und frierend stapft sie weiter. Sie ist nicht älter als sieben Jahre aber dennoch kann man den trotzigen Gesichtsausdruck in ihren Augen sehen. Sie will unbedingt in die Stadt kommen.

Als es bereits dunkel wird, sitzt das Mädchen am Wegesrand. Eine stille Träne läuft ihm die Wange hinunter während es starr auf die nahe und doch unerreichbare Stadt schaut. Vor einigen Minuten war sie gestolpert. Die letzten Stunden hatte sie es nur mühsam geschafft einen Schritt vor den anderen zu setzen. Ihre Wangen glühten und sie atmete leise während sich ihre Brust hob und senkte.

Als die Dunkelheit hereinbrach, hatte sie sich an derselben Stelle zusammengekauert und lauschte dem leisen Fallen des Schnees. Minute um Minute wurde der Schnee um das Mädchen höher und höher und als der letzte Strahl der Sonne über dem Horizont erlosch, war nichts mehr von ihr zu sehen.

Das Mädchen lag regungslos im Schnee. Alles war kalt. Selbst die Tränen schienen gefroren zu sein bevor sie aus ihr kommen konnten. Sie dachte an die Wärme des Sommers. Sie dachte an den heißen Ofen, den sie einmal in ihrem Leben von nahem gesehen hatte. Damals in dem kleinen Dorf wo die Menschen freundlich zu ihr gewesen waren, sie aber dann doch fortgeschickt hatten. In ihren Gedanken streckte sie ihre Hände nach vorne und ließ sie von der Hitze des Ofens warm werden. Sachte und beruhigend spürte sie, wie ihr Herz langsam wärmer zu werden begann. Ihre Finger kribbelten als das Blut zurück in sie floß. Das Mädchen lächelte und schlief ein.

Am nächsten Morgen fand ein reisender Ritter das Mädchen. Um sie herum war ein großer Fleck grüner Wiese. Es schien ihm als hätte es an diesem Ort nicht geschnien. Als er, mit der Absicht es zu wecken, näher zu dem Mädchen ritt, erwachte dieses und sprang sogleich auf. Es grinste ihn breit an, verbeugte sich artig und stapfte dann durch den Schnee davon in Richtung Stadt. Seine Füße hinterliessen tiefe Spuren im Schnee.

Basic Information

Biological Traits

Hautmagier sind eine Unterrasse der Menschen und als solche diesen sehr ähnlich. Ihre Besonderheit ist die ihnen angeborene Magie. Sie können ihre Haut nach belieben heiß und kalt werden lassen. Zudem ist ihre Haut nur durch schwere Angriffe zu verletzen. Die Magie verleiht ihnen zusätzlich eine nahezu perfekte Haut und so gut wie jeder Hautmagier wird als wunderschön angesehen.

Genetics and Reproduction

Die Hautmagier kommen immer wieder unter den Menschen vor. Ähnlich wie die Rankiader ist die Zugehörigkeit zur Spezies nur durch Vererbung möglich.

Genetic Ancestor(s)
Scientific Name
Homo Sapiens Hautus

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