Garong

Zwischen Juarta und Hebat leben wilde Menschen in einem Grenzgebiet, für das sich keines der Großreiche zuständig fühlt. Diese Menschen werden in Juarta Garong und in Hebat Perompak genannt.
In den ungefähr 4 Jahrhunderten, in dem die beiden Reiche nun schon existieren, gab es häufig und wiederkehrend Raubzüge von beiden Seiten aus. Die Menschen in den Grenzgebieten waren den Heeren beides Reiche ausgeliefert und mit der Zeit verloren sie jegliches Zugehörigkeitsgefühl zu einer der Seiten. Die meisten der damaligen Bauern hatten sowieso kein großes Interesse an irgendwelchen Königen und Kaisern in fernen Städten.
Die Raubzüge hinterliessen oft nur verbrannte Erde und zerstörte Häuser und Felder. Deswegen begannen die Bauern mit der Zeit ihre Landwirtschaft komplett auf Schafe und Rinder umzustellen, den diese konnte man vor den Armeen in den hügeligen Grenzgebieten gut verstecken. Zeitgleich begannen sie sich selber zu rüsten und jedes Kind wurde im Umgang mit einer Waffe gelehrt. Die Familienbanden der Menschen wurden stärker und jede Familie war wie eine kleine Armee, die ihre Häuser sicherten und ihresgleichen bis aufs Blut verteidigten.
Nach zwei Jahrhunderten waren die Garong so wild und gefährlich geworden, dass sich kein Reisender mehr ohne Bewaffnete Begleitung durch die Grenzgebiete traute. Einer der Könige von Juarta versuchte die Garong für seine Armee zu gewinnen, doch das scheiterte kläglich. Die Männer und Frauen der Grenzgebiete waren nur noch ihren eigenen Familien treu und mordeten und raubten jeden anderen aus.

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