Abdi I.

König von Juarta (a.k.a. Koras IX.)

Sohn von Koras VIII., (gekrönt als Koras IX.), gekrönt mit 18, gestorben mit 33, 15 Jahre Regierunszeit

Koras IX. Krönungsfeier war prachtvoll. Sein Vater war an der Königskrankheit erkrankt und innerhalb weniger Wochen verstorben. Einerseits bedauerte Koras IX. den Verlust seines Vaters, andererseits war er schon immer voller Vorfreude auf das Königsamt gewesen. Er hatte die übliche Trauerperiode von fünf Wochen eingehalten. Dann hatte er begonnen, die Krönung vorzubereiten. Er hatte aus jedem der großen Adelsfamilien des Landes einen Abgesandten verlangt. Den großen Tempeln der Stadt wurden reichliche Geschenke überreicht. Er hatte es sogar geschafft, dass einer der Hohepriester ein Gemeinschaftsgebet an Noa, die Göttin des Krieges, veranstaltet hatte. Die Priester waren sich einstimmig darin, dass es sehr wahrscheinlich war, dass die Göttin der Zeremonie beiwohnen würde. Das Nachbarreich der Muarin war schon für seinen Vater eine große Gefahr gewesen und er erhoffte, dass die Göttin des Krieges seine Herrschaft segnen würde.

Die Zeremonie verlief ohne größere Probleme. Die Priester beteten zuerst zu jedem der 9 niederen und dann zu jedem der 9 hohen Götter. Am Ende wurde ein Schaf geschlachtet und eine Blume gesät. Das war die Ehrung an Nua, die Göttin des Todes und des Lebens. Koras IX. achtete besonders bei den Ritualen zu ehren von Noa auf alles. Wenn es ein Zeichen gegeben hatte, dann hatte es der erst 18 Jahre junge Neukönig nicht gesehen. Dann hielten die hohen Menschen des Landes einen Vortrag. Koras IX. genoss die Lobesreden auf seinen Namen. Er würde ein großartiger Herrscher sein, wenn man den Reden glauben konnte. Als letzter war Lord Jhorhr Dawor an der Reihe. Jhorhr war ein Mann mittleren Alters. Sein Haar war licht und sein Bart war grau. Tiefe Gruben durchfurchten seine Wangen. Er hatte immer einen strengen Blick auf dem Gesicht. Der beim Volk sehr beliebte Mann, war schon der Berater seines Vaters gewesen und eine mächtige Person am Hofe. Koras IX. wusste, dass er sich auf Jhorhr verlassen würde können. Der Mann war wahrlich von den Göttern gesegnet. Nach seiner Rede brandete der größte Applaus auf.

Nun war der Moment gekommen. Mit langsamen, feierlichen Schritten ging Koras IX. auf den Thron zu. Die Zeremonie hatte er von dem Stuhl des Sohnes beobachtet. Von dort, wo er schon so lange gesessen hatte. Die Menge war still. Dies war sein Moment. Endlich war er gekommen. Langsam liess er sich auf dem Stuhl nieder. Lord Jhorhr Dawor und der Hohepriester des Tempels von Nua kamen mit der Krone auf ihn zu. Er verneigte sein Haupt vor ihnen. Nicht aus Ehrerbietung sondern damit diese die Krone auf seinem Haupt platzieren konnten. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte er eine prächtige Krone mit vielen Edelsteinen und aus purem Gold anfertigen lassen. Fünf Zwerge hatten seit dem Tod seines Vaters daran gearbeitet. Der Anblick der Krone erfüllte ihn mit Stolz. Der Priester senkte die Krone langsam auf seinen Kopf. Es war leise im Saal, so wie es sich gehörte.

Von rechts hörte er eilige Schritte über den Marmorboden huschen. Die Person versuchte wohl leise zu sein, aber es gelang ihr nicht recht. Leises Getuschel drang durch den leeren Raum. Einen Augenblick langt stieg Wut in ihm auf. Dann spürte er die Krone auf seinem Kopf und Applaus brandete auf. Die Menschen im Saal klatschten in die Hände und jubilierten.

„Lang lebe, Koras IX.,“ riefen sie immer wieder.

Kurze Zeit später erfuhr Koras IX. den Grund für die eiligen Schritte. Ein Bote war aus dem Süden des Landes angekommen. Er hatte merkwürdige Nachrichten. Zumindest war es das was Lord Jhorhr davon hielt. Koras IX. hielt die Nachrichten für das Zeichen von Noa auf das er so gehofft hatte. Das Land Muarin wurde von einer unbekannten Streitmacht angegriffen. Der Bote hatte keine Informationen wer die Angreifer waren. Nur eines war bekannt, angeführt wurden sie von einem Mann, der sich selbst Koan nannte. Koras IX. liess an diesem Abend noch ein Schaf zu Ehren dieses Koan schlachten.

Das Land der Muarin war lange geschlagen. Koan hatte es mit einer winzigen Streitmacht fast im Alleingang eingenommen. Dann hatte er sich Juarta zugewandt. Koras IX. hatte die gesamte Armee des Landes zusammengerufen. Es war ein stolzes und mächtiges Heer gewesen. 50000 Soldaten hatten unter seinem Banner gekämpft am Fuss des Berges Horadim. Koras IX. hatte die Schlacht sorgsam geplant, sich mit seinen Beratern abgesprochen und Taktiken entwickelt. Doch Koan war durch seine Soldaten wie eine Sense durch Getreide geschnitten.

Es hatte kaum ein Jahr gedauert bis Jua unter Belagerung stand. Die Verteidigung hatten seine Generäle übernommen. Koras IX. hatte im Thronsaal drei Tage im Thronsaal gewartet. Er hatte befohlen die Türe schliessen zu lassen und niemandem erlaubt bei ihm zu bleiben.

Koras IX. war ein gebrochener Mann als Koan durch die Türe trat, durch die noch nie ein Feind ohne Erlaubnis getreten war. Die beiden ungleichen Männer haben ein kurzes Gespräch gehalten. Koan bat den König um Erlaubnis die Bibliothek der Akademie benutzen zu dürfen. Koras IX. hatte sich vor ihn auf den Boden geworfen und um sein Leben gebettelt. Er warf sich in den Dreck und schrie Koan, der wieder aus dem Saal ging, hinterher:

„Ich und meine Nachfahren sollen Abdi heißen. Wir werden für immer deine Diener sein. Wir werden dir alles geben, dass du dir wünschst. Juarta wird dein treuester Verbündeter werden.“

Mental characteristics

Education

Abdi I. wurde in allen Gebieten ausgebildet, die für einen König notwendig sind. Er stach dabei besonders durch sein taktisches Geschick heraus und soll mit 16 eine Abhandlung über Taktiken in Schlachten geschrieben haben.

Employment

Abdi I. wurde als 18jähriger zum König von Juarta gekrönt, damals noch unter dem Namen Koras IX. Er behielt Zeit seines Lebens diesen Titel, nannte sich jedoch nach der Niederlage gegen Koan in Abdi I. um.

Accomplishments & Achievements

Als gerade mal 15 jähriger errang er einige Siege gegen das Reich der Muarin. Dabei stach er vor allem durch seine teils zwar kühnen aber immer auch von Erfolg gekrönten Pläne hervor.

Failures & Embarrassments

Abdi I. war der König der Juarta an Koan verlor. In den ersten Jahren wurde er deswegen von seinem Volk verachtet. Doch mit der Zeit wurde klar, dass Koan so mächtig war, das kein Sterblicher sich ihm hatte entgegenstellen können. Als dies klar wurde, verzieh das Volk ihm und einige sagten sogar, dass er durch seine Taten sogar schlimmeres verhindert hatte.

Mental Trauma

Die Niederlagen gegen Koan liessen Abdi I. in eine tiefe Depression stürzen. Er empfand sein Lebtag kein Glück mehr. Es wird gesagt, er habe die Regierung seinem oberstem Berater Lord Jhorhr Dawor überlassen und sich stattdessen mit den Enten im Burghof beschäftigt.

Intellectual Characteristics

Abdi I. wurde zu einem gutem Strategen ausgebildet. Es wird gesagt, nur wenige der Generäle konnten ihm in seinen jungen Jahren das Wasser reichen. Zudem erfreute er sich in jungen Jahren oft an Gedankenspielen und war darin auch gegen die klugen Köpfe der Akademie nicht unerfolgreich.

Morality & Philosophy

Abdi I. hielt als Kind Juarta für das großartigste Königreich von ganz Eleria. Seine gesamtes junges Leben richtete er darauf aus, diesem Land dienen zu können und als einer der größten Könige des Reiches in die Geschichte einzugehen. Als dieser Lebenstraum durch Koan vernichtet wurde, verlor er jeglichen Lebenswillen.

Species
Menschen
Life
-123 - -90 (Died 33 years old)
Circumstances of Death
starb alleine in seiner Kammer abgeschottet von der Außenwelt
Quotes & Catchphrases
Ich und meine Nachfahren sollen Abdi heißen. Wir werden für immer deine Diener sein. Wir werden dir alles geben, dass du dir wünschst. Juarta wird dein treuester Verbündeter werden.

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