2.4 Die Verhandlung
General Summary
Nach der Vertreibung des Nekromanten von der Försterhütte auf halbem Weg zwischen Haglingen und der Akademie der arkanen Künste begab sich die Gruppe, nun auf die Mitglieder Natascha, Roy le Mans und Berngal geschrumpt, in das Dorf Haglingen, welches momentan unter der Kontrolle der Theudericinger steht. Dort sollten sie mit Arnulf Thorjar sprechen, den Jarl des als zurückgeblieben geltenden Stammes.
Die Gruppe wurde von einer scheppernden, rufenden, lärmenden Menge aus Kriegern empfangen, der besetzte Status des Dorfes war allenthalben zu sehen. Die Menschen von Haglingen lebten unterdrückt, die Theudericinger herrschten mit der harten Hand, die sie aus Rache zu führen sich im Recht erachteten. Man sollte mit Arnulf sprechen, zu dem man auch prompt vorgelassen wurde.
Der Jarl erkannte die Gruppe sofort wieder. Insbesondere Natascha fiel ihm ins Auge, und weil er wusste, dass sie verbotenerweise in den See gestiegen war, hatte er für sie nur Hass übrig. Anfeindungen und Drohgebärden wurden in großer Zahl vom Theudericingerjarl ausgeteilt, er selbst akzeptierte keine Kritik an seiner Herrschaftsweise und an seinem Vorgehen gegen die Akademie der arkanen Künste. Fast wären die Verhandlungen geplatzt, hätte das Geschick der Helden nicht dafür gesorgt, dass sich der Jarl darauf einließ, einen Kompromiss einzugehen - ein Gespräch mit dem Erzmagier, Reginald dem Roten, sollte ein neues Bündnis besiegeln. Die Akademie würde Haglingen an die Theudericinger abtreten, diese dafür Bestrebungen einer religiösen Konversion annehmen, damit die heilige Föderation im Zaum gehalten werden konnte, deren Macht stetig wuchs.
Doch noch sollte es zu keinem Abschluss der Gespräche kommen, denn die Unterhaltung wurde durch einen Angriff gestört. Schwarz gekleidete Gestalten drangen mit Armbrüsten bewaffnet in das Rathaus von Haglingen ein und ermordeten mit geschickten Schüssen die Wache des Jarls. Die Feinde konnten nur durch das vereinte Wirken der Helden und des Jarls besiegt werden, denn sie hatten zwei höchst sonderbare Gestalten in der Hinterhand. Mit blasser Haut und rot glühenden Augen, schwerfällig wie der Tod, als wären sie gefangen zwischen ihm und dem Leben, waren die Krieger der Angreifer ein schrecklich anzusehender Feind. Hirnlos fielen sie über alles Lebendige her und Roy musste eine blutige Nase einstecken, wodurch er schmerzlich die den Kreaturen immer noch innewohnende Körperkraft erfuhr. Es war Berngal, der im letzten Moment einen lebendigen Angreifer fangen und zum Verhör bringen konnte.
So erfuhren die Helden von einem Friedhof im Wald, scheinbar ein alter Brauch der Haglinger, der von einer seltsamen Vereinigung besetzt sein sollte. Ein Kult, dessen Abzeichen Medaillen sind, die ein Wolfskopf ziert. Sie sehen sich als die Retter der Unterdrückten, und ganz offensichtlich waren der Jarl, die Gruppe oder das Gespräch Ziel ihres Angriffs. Die Helden müssen nun auf den Friedhof gehen und diejenigen ausmerzen, die die Theudericinger bedrohen. Andernfalls sieht sich Arnulf nicht in der Lage, zu einem Gespräch mit dem Erzmagier erscheinen zu können. Viel eher, so hieß es, würde er dann eine Burg bauen und alles aussitzen, was da käme. Er gibt sich siegessicher...
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