Fri 14th Nov 2025 12:31

Feldbericht II

by Pharyn

Nach unserem spannenden Austausch mit der Dryade brachen wir schnell wieder auf in dieses unheimliche Land. Ich vertiefte mich in meine Notizen, da ich mich auf die Absicherung durch [[Rénirièl]] und [[Ilam]] verlassen kann und dem gelingen der Mission am besten helfen kann, indem ich mich so gut wie möglich mit [[Venxaroncas]] Ritual vertraut mache. Dadurch war ich umso überraschter, als aus der Unsichtbarkeit vor uns auf einmal ein Schrei erschallt, der mir durch Mark und Bein fährt und mich fast aus dem Sattel wirft. Laut [[Ilam]] handelte es sich um ein Mischwesen aus Eule, Mensch und Schatten, eine groteske Gestalt. Leider ist das Erkennen von Unsichtbarem nicht gerade mein Spezialgebiet, wenn Drachen eines sind, dann auffällig, sodass dies bisher nicht nötig war. Die anderen scheinen ähnliche Probleme zu haben, nur [[Ilam]]s [[Venxaroncas]]banner hilft ihm, unsichtbares in seiner Umgebung aufzudecken. Da er uns versichert, dass sich das Wesen aus dem Staub gemacht hat, setzen wir unsere Reise fort. Wenn ich mir [[Arystan]] ansehe, scheint er ebenfalls ziemlich unter dem Schrei gelitten zu haben.
 
Den Rest unserer Tagesetappe setzen wir ohne weitere Zwischenfälle fort, bis wir am Abend auf ein nahezu verlassenes Gehöft stoßen, in dem aus einem einzelnen Haus Licht dringt. [[Rénirièl]] übernimmt die erster Erkundung, findet aber nur eine alte Frau, die sich alleine in ihrer Hütte zwischen Büchern über Pilze etc. mit den Schatten arrangiert zu haben scheint. Wie beschließen sie anzusprechen und im Gespräch stellt sie sich als [[Brionglóideach]] vor, deren Familie aus den Schatten geflohen ist, während sie aufgrund ihres Alters hier bleiben wollte. Das Gehöft wird Nachts von einer oder mehreren Kreaturen heimgesucht, die tiefe Krallenspuren an den Türen hinterlassen, aber nicht in die Gebäude hineinkommen.
 
Auf anraten von [[Rénirièl]] beschließen wir die Nacht hier in einem der Nebenhäuser zu verbringen. Leider wurde [[Arystan]] und mir kein Zutritt zur Bibliothek der alten Frau gewährt. In der Nacht wachen wir durch das Kratzen an der Stalltür auf und [[Ilam]] entdeckt, dass es sich um das gleiche oder sogar das selbe Wesen handelt, das er bereits am Tag gesehen hatte. Nach einer absolut sinnvoll langen Diskussion über das beste Vorgehen, scheiterte unser Plan leider daran, dass das Wesen beschloss wegzufliegen und [[Ilam]] es nicht mehr schnell genug zu fassen bekam. [[Rénirièl]] versuche noch mit dem decanter of endless water das Wesen an der Flucht zu hindern, aber hatte damit leider keinen Erfolg.
 
Im Anschluss informierten wir [[Brionglóideach]], dass wir das Wesen vertrieben hatten, die uns daraufhin in ihr Haus einlud und [[Arystan]] und mir zutritt zu ihrer Bibliothek gab, wobei die Bücher sich leider ausnahmslos mit Botanik befassten. Wieder einmal stellte sich heraus, dass es besser gewesen wäre, die ganze Nacht hindurch zu lesen, da wir am nächsten Morgen feststellten, dass es sich bei [[Brionglóideach]] um eine Hag handelte, die sich in [[Arystan]]s Kopf eingenistet hatte, nachdem er sich in ihrem Bett zum schlafen gelegt hatte. Der arme [[Arystan]] wirkt noch relativ ruhig dafür, in was für einer unerquicklichen Situation er sich befindet.
Möge der weise [[Venxaroncas]] und die erderschütternde [[Lirennia]] uns einen guten Ausweg aus unserer misslichen Lage zeigen....