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Siegeshain

Der Siegeshain zählt zu den geschichtsträchtigen Orten, die das Königreich Albnien dauerhaft geprägt haben. Das große Ende des alten Nemesis wurde hier errungen, verborgene Schätze entdeckt und der Siegeshain gilt als strategischer Punkt zwischen der Küstenlinie und dem Hinterland Albniens.
 

Geschichte


Die Geschichte und vor allem der Name des Siegeshaines ist noch recht jung. Es war das letzte Jahr der alten Zeitrechnung, das 48. Jahr (2019) nach dem zweiten Sonnenkrieg (post secundum bellum solis/ p.s.b.s.), als die Invasionshorde des unsterblichen Nemesis Pec Shaw, der seit fast 100 Jahren die westlichen Königreiche als pechschwarzer Meister heimsuchte, Albnien überfielen. Der dritte Sonnenkrieg erreichte die Königreiche Albnien und Mark. Spione, die als der schwarze Tod bekannt waren, infiltrierten die Lande, sähten Furcht und Chaos, während die Schergen des dunklen Hexenmeisters zu Pferd, auf den Rücken von Kriegselefanten oder zu Fuß den Krieg in das Land brachten. Der Siegeshain ward im Frühjahr des 48. Jahres p.s.b.s. das Heerlager der Verbündeten, die albnischen Herrschaftshäuser sammelten ihr Wissen und teilten es mit den Elfen der Sternenlichtwäldern, den Magier*innen, die sich dem Kampf angeschlossen hatten und den zahlreichen Söldner*innen, die fette Beute im dritten Sonnenkrieg witterten. Auf der Suche nach einer gemeinsamen Strategie gegen den Feind, fiel ihnen ein Artefakt des Feindes in die Hand, dessen Inhalt sie bitterlich erkämpfen mussten. Seuchen grassierten im Feldlager, während die Pfeile der verkappten Heckenschützen auf die Zelte niederprasselten. Doch es gelang den Verbündeten, das Artefakt zu sichern und seine Zerstörung zu initieren. Der Feind, Pec Shaw selbst, hatte von dieser Zerstörung erfahren und sammelte Schattenritter, Seuchen bedeckte Dämonen, Blutcorps Infanteristen und Wüstenschergen, um mit einem Sturmangriff das Feldlager zu zerschlagen. Doch der ewige Feind hatte sich verrechnet. Während Pec Shaw sich auf die Rache fokussierte, konnte sein Heer Stück um Stück dezimiert werden und schließlich sah der pechschwarze Meister eine Überzahl gegen sich. Verzweifelt wandt er sich gegen seine eigenen Offiziere, tötete diese vor den Augen der Feinde und labte sich an dessen Blut. Mit vereinten Kräften gelang es den Verbündeten, Pec Shaw genug zu zu setzen, um den finalen Stoß zu wagen. Während der Lothar Schenk von Etzberg, Marschall der Herzogin von Liebigstun die Invasionshorden zerschlug, sind auch drei weitere Helden in der finalen Schlacht im Siegeshain zu nennen. Den ersten Schuß auf den ewigen Feind feuerte der Plänklerführer und Volksheld Syrio Siebenstein ab. Der finale Todesstoß gelang Bruder Gilbert und Bruder Martin vom Orden der Morgenröte.


Im Spätsommer des Jahres 1. der Goldenen Ära (2021) hatte sich der Nuntius Solis, das geistliche Oberhaupt des Tempels des Sonnengottes in Albnien angekündigt, um diesen Ort zu segnen. Für die Edelleute ein Grund mehr, den Siegeshain zu besuchen. Bei einer Segnung erschallte über den Siegeshain ein ohrenbetäubendes Geräusch, dass der Nuntius Solis als Segnung durch die Fürsten des Lichts interpretierte.

 

Geographie


Der Siegeshain befindet sich zwischen der Freien Küstenstadt Habena und der albnischen Kornkammer, dem Herzogtum Liebigstun, etwa 3 Tagesreisen zu Fuß in das Landesinnere. Er liegt direkt auf der Grenze zwischen dem Herzogtum Liebigstun im Osten und der Stadtflur der Freien Stadt Habena im Westen. Zudem führt eine Kreuzung durch den Siegeshain, die nach Norden in das Terretorium Rothburg (Czerworgód) und nach Süden in Richtung Eichenhafen führt. Der Siegeshain teilt sich durch die Straßen der Kreuzung in vier Abschnitte auf, wobei das Feldlager stets auf Seiten Liebigstuns ausgerichtet wurde und damit in der Zuständigkeit Liebigstuns liegt.
 

Tradition des Heerlagers


Seitdem die Herzogin Katherina von Liebigstun die Geschäfte ihres Vaters im Jahr 45. p.s.b.s. ( 2016) übernommen hatte, ließ sie regelmäßig Feldlager an historischen Orten abhalten. Abseits der prunkvollen Stadt Karvenius, sind diese Feldlager weniger auf den Prunk des Herzog*innengeschlechts ausgelegt, sondern sollen auf die gemeinsame Kraft der vereinten Streitkräfte unter Liebigstuner Führung aufmerksam machen, jenes Geschlechts, dass in den letzten Sonnenkriegen Führungsstärke bewiesen hat. Das Heerlager im Siegeshain hat nicht nur eine historische Bedeutung, sondern setzt auch politische Zeichen. Wer das Feldlager der Herzogin betritt, begibt sich auf ihr Land und unter ihren Schutz. Eine symbolische Bedeutung hat ausserdem auch die Nähe zur Landesgrenze der Freien Stadt Habena. Die Freie Stadt Habena und das Herzoginnengeschlecht verbindet eine lange Tradition, aus Handelsbündnis, geteilten Ratssitzen und eingien Freundschaften aber auch eine ewige Grenze - zwischen alttraditionellem Adel und selbstregierten Bürgerinnen und Bürgern.


Ausblick


Die politischen Unterschiede zwischen der Freien Stadt Habena und dem alten Adelshaus Liebigstuns sind im Feldlager mitunter deutlich zu spüren. Wie bei einem politischen Tanz manövrieren die Parteien im Feldlager miteinander oder umeinander herum. Aufmerksame Betrachter können sich anbahnende Allianzen, verhärtete Fronten oder gar Intrigen beobachten, die sich in der kurzen Zeit des Feldlagers abspielen.


Auch die Rechtsprechung bildet diese Unterschiede deutlich ab. Während die Küstenstädte Habena (Freie Stadt) und Windhall (Sitz des Fürsten Erik von Wolfsgrund) sich auf das Eintreiben von Kopfgeldern verständigt haben, hält Liebigstun an der traditionellen Gesetzesausübung durch Büttel fest.

   

Die Viertel im Feldlager


 

Das gemeinsame Heereslager



Beschreibung
Das Das gemeinsame Heereslager ist rund um die zentralen Leitfiguren, die Herzogin Katherina von Liebigstun, Herr Józef Sobieski , Freiherr Lothar von Weihburg, Fürst Erik von Wolfsgrund und zahlreiche andere Persönlichkeiten aufgebaut. Einige Vasallen und einige Offiziere der diversen Heere lagern ebenfalls in diesem Viertel. Dieses Viertel steht unter dem Leitspruch der 'alten Gerechtigkeit', womit sowohl die alten Tugenden der Edelleute, als auch die Gesinnung der Lagernden beschrieben wird - "rechtschaffend & gut". Ebenfalls im gemeinsamen Heereslager anzutreffen, sind diejenigen, die sich mit ihrer Kraft und den Rüstungen dem Kampf der regionalen Herrscher*innen anschließen wollen. Soldvolk, Nordvolk, Streiter und Heiler.


 

Tross Viertel


Die Lebensader jedes Heerzuges unter dem Banner der Freiheit
Beschreibung
Der Tross ist die Heimat der Händlerinnen und Händler, der Marktstände - darüber hinaus aber auch das Viertel all derjenigen, die sich niemandem zugehörig fühlen. Der freie Geist Habenas weht im Tross Viertel, ebenso wie der Duft frischer Speisen, die Verlockung von Kopfgeldern oder dem Klang der Münzen. Ob Geschäfte mit den Kaufleuten vor Ort, politische Diskussionen mit dem Bürgermeister Habenas oder eine Kopfgeldjäger - Lizenz zum Ergreifen vom gesuchten Verbrechern, das Tross Viertel bietet eine bunte Vielfalt an Möglichkeiten.


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