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Haagest, die schwarze Insel

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Auf der Insel Haagest gilt vieles als schwarz: Die schroffen Gebirge im Osten, der fruchtbare Boden im Westen und zuweilen fällt sogar der Regen in Form von tiefschwarzen Tropfen zu Boden. Denn es waren Vulkane, die einst Haagest aus dem Thermischen Ozean gehoben haben und die Insel noch immer formen.
Für den düsteren Herzschlag der Insel sorgen die vielen Mücken, die alle elf Jahre in einigen Teilen der Insel verheerende Seuchen auslösen. Doch auch unheimlich schlauen Krokodile, ponygroßen Elefanten und rattenartigen Katzen kann man über den Weg laufen – oder mit ganz viel Glück einem richtigen Drachen.
Die Bewohner haben gelernt, mit all dem zu leben: Intelligente Eichhörnchen, deren Mut und Kriegsgeschick weit über die Grenzen hinaus bekannt ist. Zwerge, die sich auf Schiffen und Pferderücken deutlich wohler fühlen, als in den ergiebigsten Minen. Und bizarre Geierkreaturen, die Mathematik zu ihrer Religion erhoben habe. Die Menschen kamen erst viel später, in mehreren Wellen und niemals mit guten Absichten.
Heute ist Haagest nach außen hin als gottloses Dämoneninsel verschrien, regiert von einem tyrannischen, kaum menschlichen Magier, der jeden noch so großen Schurken bereitwillig unter seine Fittiche nimmt. Eine Annahme, die Haagests Mächtige gerne den Fremden lässt. Schließlich ist eines auf der schwarzen Insel absolut heilige, eine eigene Meinung – selbst, wenn sie noch so falsch ist.