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Das Grünarm Imperium

Allgemein

  Dieses Imperium baute sich auf Ost-Ulterus auf und sollte viele Jahre lang überdauern. Es verbreitete Schrecken unter den Clans der alten Rasse, durch die brutale Religion, Versklavung und das stetige Vorrücken der schier unbezwingbaren Streitmacht.   Erst indem es von Innen heraus zerschlagen wurde, war es möglich das Grünarm Imperium zu Fall zu bringen.  

Geschichte

Entstehung

  Im Osten von Ulterus gehörte das Territorium einem Clan, welcher sich aus vielen andern zusammen geschlossen hatte. Dieser wurde: "der grüne Arm" genannt, in Anlehnung auf ihre Neigung, ihren rechten Arm in das grüne Blut ihrer Feinde zu tauchen.   Die anderen Stämme kämpften zwar aktiv gegeneinander, sahen sich aber auch mit der drohenden Gefahr durch den Clan des grünen Arms konfrontiert. Da sie mit ihren eigenen Konflikten beschäftigt waren, sahen die anderen Stämme den Grünen Arm nicht kommen, und so konnten sie schnell und plötzlich zuschlagen und ein westliches Dorf nach dem anderen auslöschen.   Später etablierte es sich für Clans, welche sich dem grünen Arm anschließen wollten, mit dem Farbstoff aus einer Pflanze, ihren rechten Arm, grün einzufärben. Eine Kriegsbemalung war geboren, welche unzähligen das Fürchten lehren würde.    

Die Überlegenheit des Grünarm-Clans

  Der Stamm des grünen Arms war sehr fortschrittlich und konnte, auf Flößen über die Flüsse treiben, ihre Städte mit sauberem Wasser versorgen und gefährliche Panther zähmen, um diese als Reittiere zu benutzen. Obwohl sie die Schmiedekunst nicht beherrschten, waren sie in der Lage gefährliche Waffen aus Obsidian herzustellen. Die Steine brachen leicht, hinterließen aber bei gegnerischen Soldaten schwere und tödliche Wunden.   Der Clan begannen, andere Stämme im westlichen Teil des Kontinents zu versklaven, um sie zum Bau ihrer Städte oder als Opfer für ihren Gott zu verwenden.   Der grüne Arm folgte einem alten Gott des Blutes und des Krieges, Yatitl. Es war ein dunkler Gott, der sich von Gewalt, Blut und Kriegsführung ernährten sollte. Die Religion von Yatitl war brutal und gefährlich, und deren Anhänger wurden somit umso stärker, ruchloser und blutrünstiger. Die Gläubigen nahm ihre Anhängerschaft sehr ernst und trainierte daher von klein auf, um den Hunger ihres Gottes zu stillen.   Opfer waren üblich, um die Gunst von Yatitl zu erlangen, sei es für die Jagd oder Eroberungen. Feinde der Religion wurden als Opfer angesehen, und die Unwürdigsten wurden als Sklaven genommen. Die Versklavten wurden benutzt, um große Tempel für Yatitl zu bauen, die Felder zu bestellen, sowie zu ernten oder wohlhabenden Familien bis zu ihrem Tod zu dienen.   Somit etablierte sich der Clan des grünen Arms mit der Zeit zum "Grünarm Imperium".    

Die Feinde des Imperiums

  Als das Reich des grünen Arms voranschritt, erhob sich ein Held aus den Reihen ihrer Feinde. Er kam vom Stamm der Schlangenhälse, die sich metallene Reife um den Hals legten, um diesen zu verlängern. Er wurde "Kopfspalter" genannt, da er die Schädel seiner Feinde mit seiner Waffe zertrümmerte. Als Kriegsveteran kämpfte Kopfspalter gegen die Truppen des Grünen Arms und führte Bewohner der Grenzdörfer gegen das Imperium an, obwohl er wusste, dass die Armee des Grünen Arms die Kontrolle über die Region an sich reißen würde, wenn er gefallen wäre.   Die meiste Zeit verteidigte einer Landzunge zwischen West- und Ost-Ulterus auf der er mit einer Truppe seiner besten Soldaten, der Übermacht gewachsen war.   Der Widerstand hielt so lange an, wie Kopfspalter lebte, und sich gegen die Invasoren behauptete. Die bloße Erwähnung von seinem Namen, versetzte das Imperium in Angst und Schrecken, und Geschichten über ihn als unsterbliches Wesen begannen zu kursieren. Die demoralisierten die Soldaten.   Als ein Teil der Armee des Grünarm Imperiums vom Widerstand zurückgedrängt wurde, schmiedeten diese einen Plan, um dessen Moral zu brechen und ihrem Gott zu beweisen, dass ihre Eroberung erfolgreich sein würde. Sie lockten Kopfspalter in einen Hinterhalt und ließen es so aussehen, als ob nur ein kleines Bataillon verwundeter Soldaten zu ihm käme. Als er sie niedersteckte, wurde ein Pfeilhagel auf ihn abgefeuert, welcher ebenso die eigenen Truppen des Grünarm Imperiums erledigte. Mit so einer Taktik hatte er nicht gerechnet.   Kopfspalter verstarb und mit ihm sein kleiner Wiederstand.    

Die Ausbreitung des Imperiums

  Das Grünarm Imperium rückte vor in den Westen. Als sie über die Landzunge einfielen, erwartete sie in einem Tal ein Hinterhalt, bestehend aus sechs mit einander verbündeten Stämmen.    Mehrere Tage zuvor waren Truppen des Imperiums über die Meerenge gekommen. Sie hatten nördlich und südlich des Überwegs zahlreiche Bote aneinandergereiht und befestigt, über die daraufhin ihre Truppen marschiert waren. Als der Hinterhalt schlussendlich zuschnappte, wurden den angreifenden Truppen, von der Verstärkung des Grünarm Heers, in den Rücken gefallen. Sie wurden von der mittleren Truppe und den beiden seitlichen Flanken zermürbt.    Nach diesem legendären Sieg des Imperiums, folgten viele weitere, bis ein Großteil des Westens erobert war.   Obwohl das Imperium den größten Teil des Landes kontrollierte, kam es in den nächsten Hundert Jahren immer wieder zu Konflikten, die das Grünarm Reich in einem ständigen Krieg des Terrors und der Kontrolle hielten. Niemand wagte es, sich dem Imperium zu widersetzen, da Andersdenkende dem Gott geopfert, als Sklaven genutzt oder schlicht hingerichtet würden.    Scheinbar erdrückt und ohne Optionen, hörten die umliegenden Dörfer auf zu kämpfen und suchten im Geheimen nach Lösungen.    

Der Plan der Gelehrten

  Abgesandte und Gelehrte waren in der Lage, einen der Nachkommen von Kopfspalter aufzuspüren und ihn schon in jungen Jahren zu unterweisen, damit er in die Fußstapfen seines Vorfahren treten konnte. Während sie sich vor den Soldaten des grünen Arms versteckten, trainierten sie ihn, damit er sich diesen Unterdrückern stellen und das Volk befreien konnte. Sein Name war Matl.   Als er heranwuchs, erbrachte er gute Leistungen und versuchte, in die Armee des grünen Arms aufgenommen zu werden, egal, welche Opfer er bringen würde. Er glaubte nicht an Yaotl, aber wollte das Imperium glauben lassen, dass er dies tat. Obwohl er mit ihren Prinzipien nicht übereinstimmte, nahm er an ihren rituellen Opfern und Raubzügen teil, bereit, sich zu beweisen und die Ränge zu erklimmen.    Während er dies tat, knüpfte er Verbindungen innerhalb der Armee, wichtige Verbündete, die eine wichtige Rolle in den zukünftigen Ereignissen spielen würden.    

Die niedergeschlagene Rebellion

  Zu dieser Zeit war der Anführer des Imperiums Quecultat, der Herzfresser. Er war ein starker Mann, der die Ränge erklomm, indem er sich tief in die Verehrung von Yatitl vertiefte, die Herzen seiner Feinde aß und sich kannibalischen Handlungen ergab. Als ihm Gerüchte über Revolten zu Ohren kamen, schickte er seine besten Berater los, um Nachforschungen anzustellen, und entdeckte, dass ein Nachkomme des Kopfspalters noch am Leben war und seine Reihen infiltriert hatte.   Da er die Angelegenheit beenden wollte, bevor sie überhaupt begonnen hatte, lies Quecultat ihn suchen. Als seine Männer ihn gefasst hatten, brachten sie  Matl in eine Arena, wo er gegen den Herzenfresser bis auf den Tod bekämpfte. Um Yatitl ein angemessenes Opfer zu bringen und in der Hoffnung, seine eigene Macht zu vergrößern, köpfte Quecultat Matl und trank das Blut, welches aus dem Hals heraustropfte, während er den Kopf an den Haaren, wie eine Trophäe, nach oben hielt.    Darauf gab man ihm den Namen Grünmund.    

Der Verrat an Quecultat

  Allerdings verliefen nicht alles wie geplant. Der junge Mann hatte bereits Verbündete in den Reihen des Herrschers gefunden. Als Quecultat seinen Sieg feierte, griffen diejenigen, die er für seine Verbündeten hielt, ihn an. Sie hatten abgewartet, bis er sich bei einer Feier betrank und suchten ihn danach in seinen Gemächern auf.   Die Verschwörer wussten, dass dies ihre einzige Chance war, Quecultat aufzuhalten, die Sklaven zu befreien, und obwohl ihr Anführer gerade getötet worden war, mussten sie handeln. Überrascht, aber wütend, kämpfte der Mann, den sie einst den Herzesser nannten, erbittert um sein Leben. Scheinbar unmöglich zu töten, erlag Quecultat schließlich seinen Verletzungen, nachdem er fünf Mal von seinen eigenen Soldaten mit Speeren durchbohrt worden war.   Unfähig zu Boden zu gehen, soll er mit offenen Augen verstorben sein, während er zu seinem Gott gebetet hatte, sie zu verfluchen.   Diejenigen, die ihm noch die Treue hielten, versuchten, den Staatsstreich zu verhindern, wurden aber schnell überwältigt. Es gab Rückhalt aus dem einfachen Volk  und Sklavenaufstände, nachdem diese nach und nach befreit worden waren.   Die Nachricht von Quecultats Tod verbreitete sich schnell in den unterdrückten Dörfern im östlichen Teil von Ulterus, und da das Grünarm Reich ohne Anführer dastand, brach es in kürzester Zeit zusammen.  Die meisten glühenden Anhänger von Quecultat und Yatitl wurden hingerichtet, da die umliegenden Dörfer einen Neuanfang wagen wollten.    Der Fluch von Quecultat, traf dessen Mörder dennoch. Einige Jahre nach dem Umsturz, wurden sie allesamt von verbliebenen Anhängern des Yatitl Glaubens getötet.  Auch wenn die Meuchelmörder gefasst werden konnten, sorgte dies für ein erneutes Machtvakuum, weshalb statt den Verrätern, Stammesoberhäupter verschiedener Clans einen Rat gründeten um vorerst Ordnung in das zerschlagene Imperium zu bringen.   Im Laufe der Jahre gerieten die Reste des Reiches des Grünen Arms in Vergessenheit und hinterließen nur ihr Erbe aus Elend und Zerstörung. Ehemals verfeindet, versuchten die Bewohner von Ulterus, weiterhin zusammenzustehen, und trotz einiger kleinerer Konflikte innerhalb ihrer eigenen Reihen, eine bessere Zukunft für ihr Volk aufzubauen.
 
Typ
Geopolitical, Empire

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