Nachdem die beiden Experten auf dem Gebiet keine akut wirksamen Methoden nennen können, um die Hexe aus Arystans Kopf zu bekommen, lasse ich die geballte Macht Venxaroncas' durch meinen Finger direkt in seinen Schädel fließen. Erwartbarerweise ist in einem Hirn nicht genügend Platz für zwei übernatürliche Wesen, und so muss die Vettel offensichtlich weichen. Kaum wieder aus dem Kopf des Magiers, fühlt sie sich offenbar ertappt, sodass ihr aber nicht die Aifgabe in den Sinn kommt, sondern im Gegenteil im Angriff ihr Heil sucht. Wacker, aber letzlich aussichtslos.
Obschon sie ihre Bücher, Möbel und das unsichtbare Eulenwesen zur Hilfe holt - und auch mich mit ihrer Magie (solange sie es trotz der Anwesenheit des Drachen in meinem Herzen vermag) kurzfristig auf ihre Seite ordert - können meine Mitstreiter das Haus verlassen und mich mit der Frau in eine undurchdringliche Blase einsperren. Die Aussicht auf einen sicheren Tod überzeugt sie schließlich, den Kampf aufzugeben und in Zukunft weder dem Jungen Schaden zuzufügen noch unserer Mission im Wege zu stehen. Leider hat sie durch ihren Aufenthalt in Arystans Gedanken davon erfahren, daher ist es möglicherweise eine hilfreiche Ressource, ein Wesen dabeizuhaben, das sich mit der lokalen Flora und Fauna auskennt und (zum Teil durch aktive Mitwirkung an deren Entstehung) die meisten korrumpierten Wesen auf Abstand hält. Sie lässt auch durchscheinen, dass sie mehr über die Natur des Schattens und dessen Herkunft und Ziele weiß, will aber nicht mehr darauf eingehen. Auf der Weiterreise stellt sich heraus, dass die Glocken eine erfreulich entnervende, vielleicht qualvolle Wirkung auf die Hexe haben.
Wir übernachten in einer Boofe, wobei ich Rénirièl an ihre Pflicht gegenüber dem Wyrm erinnere, da ich mir nicht sicher bin, ob sie notwendigenfalls in der Lage wäre, ihren nun wieder von der Hexe bewohnten Cousin zu opfern, falls es darauf hinausliefe. SIe versichert mir ihre Treue zu Venxaroncas, aber gänzlich überzeugt bin ich nicht, vor allem da sie mehr Worte als nötig für ihre Entscheidung nutzt. Pharyn und Arystan sehen in dem Umstand eine Möglichkeit, mehr zu lernen, aber von denen erwarte ich nicht dieselbe Hingabe wie von einer Eluin.
Am nächsten Morgen erreichen wir eine unheilvolle Siedlung. Der Weg zu ihr ist von Fackeln und Schildern gesäumt, die Venxaroncas antagonieren. Solch Häresie ist natürlich mit Stumpf und Stiel auszumerzen, daher schicke ich Rénirièl voraus, um sich ein Bild zu machen. Wenn es nur ein Trick ist, um gefährliche Wesen von einem Überfall abzuhalten, werden wohl mildere Strafen machbar sein. Bei ernster Gotteslästerung wird dieses Dorf nicht mehr lange bestehen bleiben.