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Itone

“Die Zukunft gehört dem, der das Staunen nie verlernt.”   – Elfisches Sprichwort
  Inhalt:

Geografie


Itone befindet sich im süd-östlichen Viertel von Eyun. Seine direkten Nachbarn sind Stranin im Westen und Ashar im Norden.   Das Land zeichnet sich durch eine übermäßig starke Bewaldung aus, welche für unerfahrene Reisende nahezu unmöglich zu navigieren ist. Ein guter Orientierungspunkt sind jedoch die Geisterschnellen, dem von den Erzsteigen entspringende Fluss.   In der süd-östlichen Ecke des Landes befindet sich der Kamm der Zähne. Diese Gebirgskette rahmt den verwunderlichen Kristallwald ein, der sich in seiner Wiege gebildet hat. Aus dieser Wiege entspringt der Smaragdkanal, welcher sich mit den Geisterschnellen auf Höhe der Hauptstadt Evadell vereint und ins Zentralmeer fließt.   Weiter nördlich nimmt die Bewaldung Stück für Stück ab und der feste Waldboden weicht einem stark wassergetränkten Fundament. Hier beginnt das Nebelmoor, welches durchquert werden muss um nach Ashar zu gelangen.Durch die speziellen Gegebenheiten der Ashar’ischen Wüste zerstörten die Wassermassen hier einen Großteil der Region, welche sich nach und nach zu einem Sumpf entwickelte.



Geschichte


Die Elfen lebten bereits seit langer Zeit in den Tiefen des Feywilds.Eines Tages berichteten die höchsten Druiden, dass ein Teil von ihnen ins Materium entsandt werden sollte. Der Weltengeist, die oberste göttliche Instanz der Elfen, schickte seine Krieger um dem Drachen Ceithin-Har Einhalt zu gebieten. Dieser hatte begonnen die Natur um sein Hort herum zu korrumpieren und sie in ein Abbild seiner verzerrten Vorstellung zu verwandeln. Kreaturen aus knorrigen, dornigen Ranken und Stämmen wandelten umher und verbreiteten sich wie eine Plage.   So wurde die erste Welle von Elfen entsannt und sie betraten als erste humanoide Rasse den Boden Eyun’s. Behelfsmäßige Lager wurden errichtet, Versorgungswege geschaffen und die ersten Angriffe auf Ceithin-Har’s Hort begannen. Allerding fehlte es den Elfen an Kampferfahrung und viel wichtiger an Wissen über ihren mächtigen Gegner. Ceithin-Har dezimierte einen Großteil der Elfen, sodass ein koordinierter Angriff keine Option mehr war.   Viel schlimmer. Sie unterschätzten Ceithin-Har’s Macht und Verlangen alles nach seinem Abbild zu machen. Dieser Drang so unermesslich, dass er in einem profanen Ritual damit begann gefangene Elfen zu korrumpieren. Er verwandelte sie in Kreaturen seiner Natur, die Dragonborn. Mit seiner nun vergrößerten Armee an gehorsamen Kriegern und animierter Natur setzte er weiter daran die Elfen in die Enge zu treiben.   Als diese einige Jahrzehnte später am Rande der Auslöschung standen, schickte der Weltengeist seine zweite Welle an Kriegern. Diese wurden im Laufe der Zeit speziell darauf trainiert Ceithin-Har und seiner Armee die Stirn zu bieten. Sie unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von den ursprünglichen Elfen, so waren sie nicht zuletzt auch in physischer Hinsicht anders gebaut als ihre Vorgänger. Mit dieser zweiten Welle gelang es den Elfen die Kräfte von Ceithin-Har grade so zurückzudrängen und letztendlich zu besiegen. Die folgenden Jahre verbrachten die Elfen damit die Überreste von Ceithin-Har’s Brut zu verfolgen, zu töten oder zu vertreiben.   Somit war die Zeit des Friedens eingeläutet, auch wenn sie nur für ~150 Jahre andauerte.Die Elfen der ersten und zweiten Welle, welche an sich aus dem selben Holz geschnitzt waren, überwanden nie wirklich ihre Differenzen. Nun, ~450 Jahre nach dem ersten Betreten Eyun’s, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen hohen Vertretern beider Wellen, welche sich rasch zu einem Krieg hinaufschaukelte. Wer letztendlich für den Ausbruch dessen verantwortlich ist hängt von dem Elfen ab den man fragt.   Kaum 50 Jahre später standen die Elfen der ersten Welle erneut vor der Auslöschung. Dadurch machten sie gebrauch von ihrer Hohenmagie, auch wenn es einige schmerzhafte Opfer auf der Seite der Zauber wirkenden mit sich brachte. Die legten einen Fluch auf die Elfen der zweiten Welle, auf das die Sonne ihre Haut auf ewig verbrenne. So gelang es den Elfen der ersten Welle ihre Widersacher ein für alle Mal in die Flucht zu schlagen. Dies ist die Entstehung der Dunkelelfen, von dem meisten als Drow genannt, welche als Folge in das Underdark flohen.   Eine weitere Spaltung trennte einige Jahre später die Elfen von den Wildelfen, welche es ablehnten in befestigten Städten zu leben. Einige Stämme von ihnen lassen sich noch heute in Itone finden.   Um das Jahr 700 der eyun’schen Zeitrechnung trafen die Elfen weitere humanoide Rassen. Nördlich ihres eigentlichen Territoriums fanden sie einen Stamm der damaligen Menschen und noch weiter im Norden, weit hinter den Bergen fanden sie Zwerge.   Die zwergische und elfische Kultur war der der barbarischen Menschen um einiges voraus und so entschieden sich die Zwerge und Elfen gemeinsam den Proto-Menschen Hilfe zuzusprechen. Sie lehrten ihnen die Agrarwirtschaft, wie man im Einklang mit der Natur lebt und sich umeinander sorgt. Die Zwerge zeigten ihnen Methoden des Bergbaus, der Schmiede und der Herstellung von Werkzeugen. Dies verlief für gute 300 Jahre bis Elfen und Zwerge entschieden, dass sie genug eingegriffen hatten.   Zweihundert Jahre später wurde Itone von schrecklichen Erbeben heimgesucht. Die Druiden stellten allerdings fest, dass es sich nicht um natürliche Erdbeben handelte, sondern um magisch geschaffene. Viele Expeditionen brachen auf in die Richtung der stärksten seismischen Aktivität um nachzuforschen, jedoch kam keiner von ihnen wieder.Über einen Zeitraum von einem Monat erhob sich unter ständigen neuen Beben stetig eine Reihe von Bergen in der süd-östlichen Ecke von Itone. Die Bergkette welche sich heute der Kamm der Zähne nennt.Es handelte sich dabei um Hohenmagie. Eine radikalen Gruppe drachenbefürwortender Wildelfen im Zusammenschluss mit einigen übergebliebenen Dragonborn versuchte über die nächsten Jahre mit terroristischen Aktionen den Weg für eine Wiedererweckung des Drachenfürsten zu ebnen.So begann erneut eine Zeit des Krieges für die Elfen.Nachdem die Elfen nahezu 300 Jahren Anschläge und Erosion von innen heraus ertragen hatten, bot sich eine Möglichkeit den Kopf der Zelle zur Strecke zu bringen und den Frieden erneut zu sichern.   Zwar lebt bis heute ein Stamm Wildelfen in dem vom der Magie beeinflussten Gebiet, allerdings stehen diese unter dem wachsamen Auge der Spione des Hohen Rates um einem möglichen Wiederaufleben des Kultes vorzubeugen.   Um das Jahr 1750 wurden die Elfen um Beistand gerufen. Die Elfen waren in den letzten Jahrzehnen so mit ihren politischen Streitigkeiten beschäftigt gewesen, dass sie das Unheil, welches sich in Stranin erhob übersehen hatten. Deomid, ein Drache von ähnlicher Abstammung wie Ceithin-Har einst, versklavte die Menschen um die sich die Elfen so viele Jahre zuvor gekümmert hatten.Jedoch schien sich eine Rebellion zu bilden, angeführt von einem Menschen namens Rhakkad. Nur durch seine Tatkraft war es den Menschen überhaupt möglich geworden die Elfen zu kontaktieren. Die internen Streitigkeiten der Elfen wurden sofort nichtig und es wurde sich gerüstet Rhakkad zu unterstützen und mit den Menschen in den Krieg zu ziehen. Durch die Entschlossenheit und den Mut der beiden Völker wurde Deomid nach einigen Jahrzehnten zu Fall gebracht.   Stark geschwächt durch die Kampagne fielen die Elfen der Übermut der Menschen zum Opfer. Nur einige Jahre nach dem Fall Deomid’s fasste sich Rhakkad zum Ziel den Lebensraum der Menschen zu erweitern. 1790 bis 1809 trieben die Menschen, durch den Sieg über Deomid in einen Eroberungsrausch getrieben, die Elfen weiter in den Kern ihres Lebensraumes zurück. Die Elfen verloren so unter anderem das Gebiet um einen ihrer wichtigsten Heiligtümer. Die strahlende Eiche wurde somit Teil von Stranin und ist bis heute ein politisch heikles Thema.   So kam es 2016 dazu, dass ein menschlicher Abgesandter, in einem der etlichen Verhandlungsgespräche welche bezüglich der Eiche geführt wurden, durch einen Assassinen ermordet wurde. Der daraufhin ausbrechende Sanktumskrieg überschritt den Ausbreitungskrieg in allem Punkten. Er hatte den Zweck das Gebiet der Menschen zu vergrößern. Sein Hauptmittel war Vertreibung. Jetzt ging es jedoch um Vergeltung und zwar auf beiden Seiten. Vergeltung für Jahre von politischer Spannung, dem Diebstahl der strahlenden Eiche und die Ermordung eines politischen Akteurs. Dies war ein wahrhaftiger Krieg. Die Armeen beider Seiten kämpften nahezu täglich gegeneinander und unzählige verloren ihr Leben.Der Krieg fand im Jahr 2073 sein Ende nachdem ein Ereignis, welches von vielen als göttlichen Eingriff gedeutet wird, die größten Streitkräfte beider Seiten nahezu auslöschte. Beide Parteien, nahezu am Rande ihrer militärischen Kräfte, entschieden sich Frieden zu schließen.   Seit jeher wird von den Oberhäuptern Stranin’s und Itone’s viel Wert darauf gelegt die Beziehung zwischen den beiden Völkern wieder in Ordnung zu bringen. Der Weg ist jedoch steinig und die Ereignisse um den Einschlag des Meteors über Stranin und die damit verbundenen Schwierigkeiten haben die Versöhnung nicht einfacher gemacht.



Gesellschaft


Elfen besitzen im Allgemeinen starke, aber schnell vergehende Leidenschaften, die sie leicht zu Lachen, Wut oder Kummer bewegen und ebenso schnell wieder beruhigten. Sie sind für ihr impulsives Verhalten bekannt und werden daher von vielen Völkern als flatterhaft oder ungestüm angesehen. Elfen sind jedoch nicht so unbeständig, wie sie von anderen interpretiert wurden, und sie sind trotz ihrer fast launischen Natur in der Regel verantwortungsbewusst. Zum Teil aufgrund ihrer langen Lebensdauer haben Elfen Schwierigkeiten, manche Dinge so ernst zu nehmen wie andere Rassen, aber wenn sie Bedrohungen erkennen, waren Elfen starke Freunde und Verbündete für diejenigen, denen sie treu waren.   Elfen neigten dazu, starke und aufbauende Freunde zu finden. Die meisten Elfen lieben einfache Vergnügungen wie Tanzen, Singen, Wettläufe oder Geschicklichkeitswettbewerbe. Sie haben eine natürliche Abneigung gegen alles, was sie als uninteressante Aufgaben betrachteten, und sind von Natur aus lebenslustig. Trotz der Tatsache, wie unangenehm manche Dinge, wie z. B. Krieg, sein konnten, sind Elfen grimmig ernst, wenn eine Bedrohung ihrer Freunde, ihrer Familie oder ihres Lebensunterhalts solche Handlungen notwendig machte.   Elfen leben gewöhnlich sehr isoliert und arbeiten stehts darauf hin, dass die anderen Rassen dies auch verstehen. Grade ihr Heimatland Itone sollte nicht ohne einen Elfen als Fremdenführer betreten werden, nicht zuletzt aufgrund der schwer zu durchquerenden Wälder. Wer zudem glaubt sich in Itone einschleichen zu können, dem versichere ich: Sie sind nie so allein wie sie vielleicht denken. Die Bäume in Itone haben ihre Augen und Ohren überall und sie sind sehr gesprächig, wenn es um unbewilligten Besuch geht.   Ein Besucher in Itone sollte alles erdenkliche tun um die Natur in der er sich wiederfindet unter keinen Umständen zu beschädigen. Offen getragene Äxte sind zudem auch nicht gerne gesehen. Magie tolerieren die Stämme, wobei sie eine Abneigung gegen Pyromantie hegen. Ebenso ist das Tragen von angezündeten Fackeln oder Ähnlichem ist abzuraten.   Die primäre elfische Religion ist der Glaube an den großen Erschaffer, den Weltengeist. Er verlangt von den Elfen die Natur zu achten und mit ihr im Einklang zu leben. Die Elfen glauben an einen Seelenkreislauf. Sollte ein Elf sterben, tritt sein Geist die Reise zurück in das Feywild und zurück zu dem Weltgeist an. Es besteht der Glaube, dass eine hohe Geburtenrate der Elfen ein großes Unheil vorhersagt. Denn der Weltgeist würde nur mehr Seelen auf Eyun schicken, wenn es unbedingt nötig ist.   Wird bemerkt, dass ein Elf eine starke Verbindung zu dem Weltengeist hat wird dieser speziell darauf ausgebildet ein Wildsprecher zu werden. Eine Art Schamane oder Druide, welcher den Willen der Weltgeistes interpretieren und weitergeben soll. Diesen Kindern werden kurz nach der Geburt ein Samen (welcher von der Strahlenden Eiche in Stranin stammt) in die Stirn gepflanzt. Wie genau dies passiert ist keinem Außenstehenden bekannt, es ist eins der am besten gehüteten Geheimnisse der Elfen. Im Laufe seines Lebens wird der Samen mit dem Elfen zusammen wachsen und es bilden sich die typischen hölzernen Hörner, welche man bei einigen Elfen sehen kann. Diese hören das gesamte Leben eines Elfen nicht auf zu wachsen. Sie können in bestimmte Formen gezüchtet werden, wenn man richtig mit ihnen umgeht. Daher erkennt man die Ältesten der Elfen an ihren imposanten und auch komplexen Hörnern.   Weitere Besonderheiten unter den Elfen sind die Holzformer, welche Bäume wie Ton formen können. So entstehen ganze Dörfer in den Stämmen riesiger Bäume ohne diesen auch nur einen Ast zu krümmen. Mit der kombinierten Kraft eines Wildsprechers und eines Holzformers ist es möglich einen Teil des Weltgeistes an ein hölzernes Konstrukt zu binden und es dadurch zu animieren. So entstehen unter anderem die hölzernen Pferde welche den Elfen als Transportmittel dienen. Diesen ist es unter anderem möglich durch die dichten Wälder zu reiten wie es ein normales Pferd auf freiem Felde tut.   Elfen erhalten erst mit dem Erreichen ihrer Mündigkeit ihren Nachnamen. In einem Ritual wird der junge Elf mit Farben bemalt und der Stamm feiert singend das Erwachsenwerden des Elfen. Anschließend wird er in Gänze als Erwachsener angesehen.
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Democracy, Parliamentary
Power Structure
Federation
Economic System
Barter system
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