BUILD YOUR OWN WORLD Like what you see? Become the Master of your own Universe!

Remove these ads. Join the Worldbuilders Guild

Ashar

"Das Wasser nährt, aber reißt auch Geliebtes mit sich. Die Sonne zeigt den Weg, aber verbrennt auch unbarmherzig. Keine Kraft in Ashar ist rein gut oder böse."   – Aus “Der elementare Reiseführer für Ashar von Cornelius Marpa
  Inhalt:
 

Geografie


  Ashar ist das Land der Leonin. Gelegen an der östlichen Seite des eyun'schen Ringes teilt sich das Land in sechs einzelne Zonen.
Darunter finden sich die vier Plateaus, die Schlucht und die Wüste.

Ashar wurde vor über einem Millenium Zeuge eines göttlichen Ereignisses, welches die Leonin als den "Segen des Wassers" überliefert haben.
Um 600 Z.F. herum begann der Vormarsch der Orks in Ashar, welcher die Leonin an den Rand der Existenz brachte.
Verzweifelt und ohne Ausweg flehten sie jegliche Götter an ihnen aus dieser Lage zu helfen. Und Hilfe kam. In Form eines immensen Kristalls, welcher sich nahe der nord-östlichen Landesgrenze zum Meer platzierte und ein Portal öffnete. Durch dieses strömte eine umbeschreibliche Flut an Wasser, welche die Orks in die Flucht schlug.
Dieses Phänomen verschwand jedoch nicht danach. Im Gegenteil. Es kehrte von nun an jede Nacht wieder, jedoch nicht in der Intensität wie bei seinem Ursprung.
Über die Zeit fing das Wasser an Teile des Bodens mitzuschwemmen, wodurch nach vielen hundert Jahren die Schlucht und die Freifläche entstand, welche heute zu der Wüste Ashar's zählt.

Geschichte


  Die Entstehungsgeschichte der Leonin, welche heute die hauptsächliche Bevölkerung in Ashar darstellen lautet wie folgt:   Vor langer Zeit haben die Splitter unsere Welt geschaffen hatten und Sonne und Monde auf ihren Weg gebracht. Viele Jahrhunderte tanzten sie auf dem luftigen Ozean umher. Die Monde bestaunten nachtsüber die vielen Kreaturen und Lebewesen, welche sich im halbdunkeln der Nacht heraustrauten. Doch die Sonne hatte nichts zu sehen. Immer wenn sie hoch am Himmel stand würden sich alle vor ihr verstecken. Sie erzählte ihren Schöpfern, dass sie traurig sei, nur auf eine leere Welt herunterschauen zu können. Den Erstbefreiten ergriff ihr Leid sofort und er plante wie er der Sonne eine Freude machen konnte. Als die Sonne eines Tages erwartete ihre gleiche langweilige Reise anzutreten erwartete sie wie immer nichts interessantes zu sehen. Doch zu ihrer Verwunderung war auf einmal ein Volk in der Wüste aufgetaucht. Ein Volk welches sich nicht vor ihr verstecken zu brauchte, wie es schien. Im Gegenteil, sie schienen sich bei ihr zu bedanken, dass sie ihre Reise jeden Tag antrat. Voller Aufregung wandte sich die Sonne an den Erstbefreiten. Es gäbe ein Volk, welches sich ihrem Licht nicht entziehen würde. Dulir erklärte ihr, dass er diese Kreaturen aus den selben Strahlen gewebt hatte, nach dem Ebenbild einer mächtigen Kreatur der Savanne.
Dies waren die ersten Leonin, gewebt aus Sonnenschein.
Die Stämme lebten fortan zuerst nomadisch. Sie waren exzellente Jäger und bald schon hatte sich die Bevölkerung der Leonin so weit ausgebreitet, dass sie Ashar für sich beansprucht hatten.   Ihre Ursprüngliche Religion wurde in Skripturen festgehalten als die sieben Dogmen der Sonne. Der Sonnenglaube ist bis heute eine der vorherrschenden Religionen in Ashar.   Das nomadische Leben fand circa 600 Jahre nach ihrer Erschaffung ein Ende, als sich ein Barbarenstamm aus dem Norden den Weg nach Ashar bahnte. Die Orks des Nordens begannen wärmere Gebiete zu beanspruchen und breiteten sich in den Süden aus. Ihr Vormarsch war alles andere als diplomatisch, obwohl die Leonin bereit waren die Orks anzuhören. Viele der nord-asharischen Stämme wurden von der blauen Horde getötet. Die Stämme hatten keine Wahl als sich zusammenzuschließen und sich der Flut an Kriegern zu stellen. Zwar hatten sie eindeutig mehr Erfahrung mit dem Terrain als die Orks, doch deren Blutrünstigkeit schien dies nicht zu stoppen. Fast ein Jahrhundert später drohten die Orks ganz Ashar für sich einzunehmen und die Leonin endgültig auszulöschen.   Die höchsten Leoninpriester hatten die Sonne seit jahrzehnten Angefleht die Invasoren mit ihren gerechten Strahlen zu verbrennen, doch sie blieb stumm. Allerdings antwortete jemand anders. Im Norden Ashars, in der Nähe eines Plateaus auf dem sich die Überreste der Stämme zu einer letzten Bastion versammelt hatten, brach ein Tor auf. Ein Tor zu einer anderen Welt. Aus diesem Tor sprangen unmengen an Wasser, ja gar ganze Ozeane, welche die Angreifer mit sich rissen und letztendlich verschlang. Die Leonin waren gerettet.   Allerdings hatte diese Hilfe ihren Preis. Unzählige Artefakte und Tempel die die damals noch nomadischen Leonin erbaut hatten fielen den Fluten zum Opfer. Seit jeher öffnete sich das Portal jeden Abend bei Sonnenuntergang und leerte seine Fluten bei Sonnenaufgang.Die Meinung unter den Leonin war gespallten. Manch einer sah den Nachtozean als Retter und Lebensspender an und andere sahen es als Fluch an der nun an ihnen haftete.   Das regelmäßige Wasser brachte in den folgenden Jahren ein goldenes Zeitalter mit sich. Die Leonin lernten mit den Umständen zu leben und es sich zu Nutzen zu machen. Agrarkultur blühte (wortwörtlich) auf und der Großteil der Leonin fingen an sesshaft zu werden. Die größte Stadt wurde auf dem Plateau errichtet auf dem die letzten Leonin Zuflucht vor den Fluten gefunden hatten, Er'Kharun.   Zentrale Regierung für die Städte wurde die Theokratie. Der höchste Priester des Sonnenglaubens wurde als Sonnenkönig ernannt, da er den Willen der Sonne interpretieren und wiedergeben konnte.Als Gegenspieler entwickelte sich nach einigen Jahren die s, welche nun die Zweitbefreite als Retterin anbeteten. Diese Religion ist bis heute gedultet, jedoch nicht offiziell akzeptiert.   Im Jahre 1000 der leonischen Zeitrechnung auf dem vierten Plateau eine Universität gegründet. Hier sollten Texte aus alten Zeiten erforscht werden und neues Wissen daraus geschöpft werden. Die Akademie des Lichts war allen Rassen und Arten von Lebewesen offen und wollte aus Kooperation und Ambition das Leben aller verbessern.   150 Jahre nach Eröffnung der Akademie gab es Streitigkeiten zwischen den zwei großen Forschungsfeldern der Akademie, den Magiern und den Wissenschaftlern. Beide Praktiken seien zu unterschiedlich um an dem selben Ort unterrichtet zu werden war das Endergebnis der Streitigkeiten. So kam es dazu, dass die Magier aus Ashar zogen um auf der großen Insel im Zentralmeer ihre eigene Akademie der arkanen Künste zu errichten.   Durch die Akademie kamen immer mehr Völker nach Ashar und Jiran, der damalige Sonnenkönig, sah dies als eine Verschmutzung seines heiligen Landes an. Durch geheime Machenschafften und hinterlistige politische Taktiken gelang es König Jiran seine ethnische Reinigung zu rechtfertigen. Er began sämtliche nicht-Leonin aus Ashar zu vertreiben oder schlimmeres falls sie sich weigerten.   Aus Erzählungen berichten die Leonin wie König Jiran sein Ende fand. Am Abend des 15.07.1307 soll der Sonnenkönig lachend an Rande des vierten Plateaus gestanden und dem letzten fahrenden Schiff hämisch nach gewunken haben. Doch dann brach der Himmel auf und ein gleißendes Licht tauchte alles in weiß. Selbst die Leonin auf dem zweiten Plateau sollen es gesehen und die ohrenbetäubende Explosion gehört haben. Dort wo König Jiran stand, erstreckte sich eine kilometerhohe rotglühende Masse aus Glas, welche noch tief in die Wüste hineinreichte. Nur wenige überlebten den Einschlag der Energie, welche die heutige Glasnarbe erschuf.   Eine dritte große Religion hat sich aus diesem Ereignis gebildet. Der Orden der Narbe. Eine Ordnung aus Flagellanten, welche das Ereignis der Entstehung der Glasnarbe als Strafe der Sonne deuten. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht das Regime von König Jiran endgültig zu stüzen und alle seine Anhänger zur Rechenschaft zu ziehen. Nachdem dies vollbracht war wandten sie sich ihrem Ziel zu durch Selbstgeißelung dafür zu büßen, nicht den wahnsinnigen König schon früher die Stirn geboten zu haben. Ein Teil des Ordens hat es sich bis heute zur Aufgabe gemacht an die Opfer der Reinigung zu erinnern und zu verhindern, dass so etwas jemals wieder passieren würde.   Die Sonnenkönige nach Jiran arbeiteten stetig daran das Bild von Ashar langsam wieder aufzubauen. Bis heute gilt Ashar und vor allem seine Akademie als kulturelle Austauschstätte Eyun’s und hat seit jeher davon profitiert.

Gesellschaft


  Dadurch, dass Ashar durch seine georafischen Besonderheiten nicht sehr einfach zu durchreisen ist haben sich auf den einzelnen Plateaus eigene Gesellschaften gebildet. Im Kern reflektieren sie grundsätzlich die Werte des Sonnenglaubens wieder, jedoch angepasst auf ihre jeweilige Region.   Der Sitz des Sonnenkönigs befindet sich auf dem ersten Plateau, weshalb der Sonnenglaube hier als vorherrschende Staatsmacht gilt und danach gerichtet wird. Hier befindet sich die höhere Priesterschaft des Glaubens weswegen die Bevölkerung hier generell religiöser eingestellt ist.   Auf dem zweiten Plateau, welchen östlich des ersten Plateaus befindet wurde ein Tempel für Bonalura errichtet. Aufgrund der Nähe zu dem Tor des Nachtozeans hat sich die gleichbenannte Kirche des Nachtozeans hier niedergelassen. Auf diesem Plateau herrscht vorwiegend dieser Glaube und das Plateau spiegelt wieder was aus den Gnaden der Göttin geschaffen werden kann (Agrarwirtschaft, Kultivierung, etc.).   Das dritte Plateau bricht mit der religiösen Norm und ist ein nahezu gesetzloser Ort. Zu sehr entfernt von den Einflussspähren der Kirchen hat sich hier ein Paradies für Banditenbanden und Möchtegernhelden gebildet. Die Region ist größtenteils bekannt für Viehzucht und wird von einer Art “Rechtssystem” zusammengehalten. Sheriffs halten die Region im Auftrag des Königs größtenteils davon ab ein kompletter Müllbrand zu werden.   Das vierte Plateau liegt direkt an der Glasnarbe und ist die Heimat einiger großer Institutionen. So hat der Orden der Narbe hier seinen Sitz, sowie die Akademie des Lichts und die größte Handelsstadt ganz Eyun’s Latif. Hier geraten oft verschiedene Fronten aneinander, da sich Religion, Wissenschaft und Handel selten gut verstehen.   Magie in ihrer Grundform wird eher aus Ausübung religiöser Macht angesehen. Wenn jemand Magie beherrscht wird er meist bereits in jungen Jahren in eine der Kirchen aufgenommen in der sie darauf trainiert werden Priester zu werden. Missbrauch von Magie, insbesondere im Bezug auf weitere Straftaten, gilt in Ashar als ein häretisches Verbrechen und wird dementsprechend bestraft.
Type
Geopolitical, Country
Capital
Head of State
Head of Government
Government System
Monarchy, Theocratic
Power Structure
Federation
Economic System
Market economy
Official Languages
Neighboring Nations

Remove these ads. Join the Worldbuilders Guild

Comments

Please Login in order to comment!