Session 2: Wenn Wege sich kreuzen
General Summary
Start: 13.7.214 DS
Nach ihrer letzten Rast bereitete sich die Gruppe auf die lange Reise nach Parago vor. Am Morgen ihres Aufbruchs stellte sich jedoch heraus, dass Delphyra verschwunden war. Zurück ließ sie lediglich einen Brief, in dem sie erklärte, dass sie die Gruppe nicht verlassen habe und ihnen später in Pharos wieder begegnen würde.
Ohne Delphyra setzte die Gruppe ihre Reise fort. Bereits nach wenigen Kilometern trafen sie auf einen Zug von Gefangenen, bewacht von einem sogenannten Peiniger. Da Delphyra nicht bei ihnen war, erkannte die Gruppe zunächst nicht, mit wem sie es zu tun hatten. Anfangs versteckten sie sich hinter einem Baum, wurden jedoch entdeckt, als einer der Gefangenen austreten wollte.
Es kam zu einer kurzen Unterhaltung, in der nach Delphyra gefragt wurde. Die Gruppe stritt jeglichen Kontakt ab. Durch ihre Erscheinung – und nicht zuletzt durch Tamoors nervige Art – schöpfte der Peiniger keinen Verdacht und ließ sie unbehelligt weiterziehen.
Im Wald begegneten die drei schließlich Wurzelmund. Obwohl die Verständigung anfangs schwierig war, gelang es ihnen nach und nach miteinander zu kommunizieren. Besonders auffällig war, dass der Keimling, den Wurzelmund mit sich trug, eine starke Reaktion auf den Faden zeigte, den Stern bei sich führte. Von da an reisten sie gemeinsam weiter.
Nach mehreren Tagesmärschen erreichten sie schließlich die Wälder Paragos, erkennbar an den gewaltigen paragonischen Metallbuchen.
Schon bald fanden sie mehrere kleine Häuser mitten im Wald. Die Bewohner wirkten freundlich, äußerten jedoch alle dasselbe seltsame Gefühl: Mit Pharos stimme etwas nicht, auch wenn niemand genauer beschreiben konnte, was es war.
Während der Reise hatte die Gruppe außerdem immer wieder Kontakt mit merkwürdigen Entitäten. Ihre Präsenz fühlte sich beinahe wie die von rastlosen Seelen an. Manche Gruppenmitglieder nahmen sie häufiger wahr, andere kaum oder gar nicht. Besonders bei Kitrak schien sich jedoch eine dieser Entitäten festgesetzt zu haben.
Nach beinahe zwei Wochen Reise erreichte die Gruppe endlich Pharos.
Bereits am Stadttor fiel ihnen auf, dass Manfred, der Torwächter, ungewöhnlich freundlich war. Dieses Verhalten setzte sich in der gesamten Stadt fort. Jeder Bewohner wirkte glücklich, zufrieden und übertrieben hilfsbereit.
Um dem nachzugehen, entschied sich Kitrak zu einem Test: Mitten in der Öffentlichkeit stahl er ohne große Mühe etwas von einem Händler. Statt wütend oder alarmiert zu reagieren, war der Verkäufer vollkommen überfordert. Er stammelte bis zum Feierabend nur wirres Zeug vor sich hin und ging anschließend einfach nach Hause. Während Kitrak ihn weiter beobachtete, kehrte der Rest der Gruppe bereits in eine Taverne ein.
Doch auch diese war alles andere als gewöhnlich.
Im Wirtshaus zum Herzen trafen sie auf einen Goblin namens Tramp, der ihnen die drei Regeln des Wirtshauses erklärte:
- Kein böses Blut im Wirtshaus.
- Keine Wo- oder Wann-Fragen über das Wirtshaus.
- Sprich nicht mit Unwissenden über das Wirtshaus.
Außerdem lernte die Gruppe Wolfgang kennen, den Wirt hinter der Theke. Während ihres Aufenthalts gewann Khadir beim Glücksspiel etwas Gold. Anschließend besprach die Gruppe ihre nächsten Schritte, nachdem Kitrak seine gesammelten Informationen mit ihnen geteilt hatte.
Am nächsten Morgen wurden sie bereits von dem ersten Bewohner, der sie sah, zu einem Abendessen mit der Königin eingeladen. In dem Brief hieß es außerdem, dass ihre Freundin ebenfalls dort auf sie warten würde.
Ende: 27.7.214 DS
Weitere Charaktere: Fischhändler Tony & Dony


