Free Seattle
Preludium: UCrASh
Knapp 3 Wochen sind vergangen, seit die Krise in Detroit für beendet erklärt wurde. Aber ruhig blieb es nicht, ganz im Gegenteil: keine drei Tage später haben die UCAS als Reaktion auf den Bruch mit Ares eine metaphorische Atombombe gezündet, indem sie unilateral den BRA - den Business Recognition Accords - aufgekündigt haben. In den BRA ist festgesetzt, dass der Konzerngerichtshof als alleinige Instanz über die Exterritorialität von Konzernen entscheidet. Die UCAS haben den AAA-Megakonzernen also nicht weniger als ihre Geschäftsgrundlagen wie einen Teppich unter den Füßen weggezogen. Im dadurch entstandenen Chaos, auch oder sogar besonders in Seattle, wurden dadurch die Rufe nach der Klärung der Frage nach Seattles Unabhängigkeit lauter.Pressestimmen zur aktuellen Lage
Seattles Zukunft steht auf dem Spiel
Von: Blanche Phillips, KSAF Vor etwas mehr als einem Jahr wurde die Gouverneurin von Seattle, Corinne Potter, mit einem Programm gewählt, das ihr die Stimmenmehrheit brachte, aber nur wenige Versprechungen enthielt. Brackhaven hatte ihr viele ungelöste Probleme hinterlassen, und Potter versprach, sich um jedes einzelne zu kümmern, auch wenn ihre Kampagne nur wenige Details dazu enthielt. Seit ihrer Wahl hat Potter Berater und Experten hinzugezogen, um zu versuchen, die richtige Lösung für jedes dieser Probleme zu finden. Mit ihren Entscheidungen hat sie ihre Wähler manchmal verstimmt, da diese vielleicht erwartet hatten, dass sie eher auf ihr Herz als auf ihren Verstand hört, aber jetzt kümmert sie sich um das vielleicht kontroverseste Thema ihrer Kampagne: Seattles Unabhängigkeitsbewegung.Während der Wahl gab es mehrere Forderungen nach einem freien und unabhängigen Seattle. Diese Rufe stießen fast gleichermaßen auf Zustimmung und Ablehnung. Seattle ist in dieser Frage eindeutig tief gespalten. Um ihr bei der Lösung dieser Krise zu helfen, hat Potter Vertreter mehrerer Länder und Megakonzerne eingeladen, die ein besonderes Interesse daran haben, ob Seattle unabhängig wird oder bei den UCAS verbleibt.
Es überrascht nicht, dass Potter mehrere Vertreter des Konzerngerichtshofs eingeladen hat, insbesondere Major Brenda Reed von Ares, Thomas Miranda von Horizon und Takuto Nakagawa von Renraku; dazu kommt noch die Pacific Prosperity Group, die Wuxing-Exec Dewei T’ao an den Verhandlungstisch geschickt hat. Darüber hinaus haben Seattles Nachbarn ein Mitspracherecht: Der Salish-Shidhe-Rat hat John Abernathy vom Salish-Stamm geschickt, die UCAS haben den frischgewählten Kongressabgeordneten Carl Derrick entsandt, um sicherzustellen, dass die Dinge so bleiben, wie sie sind, und Tír Tairngire wird durch Margaret Telestrian vertreten. Die vielleicht überraschendste Einladung zum Treffen ging an die Seedrachin, die auf der Konferenz noch nicht erschienen ist. Was die Anwesenheit eines der umstrittensten Drachen der Welt für diese Konferenz bedeutet, lassen wir mal dahingestellt.
Im Laufe der nächsten Woche wird Seattles Zukunft zum Teil von diesen Parteien bestimmt werden. Nur die Zeit wird zeigen, ob die Stimme von Seattles Bevölkerung wichtiger sein wird als die Stimmen von Seattles Megakonzernen.
Personen
- Romeo
- John Abernathy
- Margret Telestrian
- Major Brenda Reed
- Carl Derrick
- Shan & Shun
- Thomas Miranda
- Takuto Nakagawa
- Dewei T’ao
- Chuck Beale
Orte
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