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Tenrack

Geschichte

Das Gebiet des heutigen Tenracks wurde durch den Bau der Mauer, durch die sich Antaijan vom Norden abgrenzte, festgelegt. Durch den vorangegangenen Krieg wurde das Land derart verwüstet, dass es mehrere Generationen dauerte, bis die Tenracki wieder eine funktionierende Gesellschaft ausbilden konnten. Diese Zeit war durchzogen von Abschottung der einzelnen Dörfer und etlichen Überfällen. Bereits in dieser Zeit machte sich eine ständige Angst in Tenrack breit, die in den kommenden Generationen noch weiter genährt werden soll.   Während einige Dörfer durch die ständigen Kämpfe ausgerottet wurden oder ihre Bewohner nach Niederlagen verschleppt wurden, unterwarfen andere ihre Gegner nach einem Sieg. Die ersten Königreiche waren geboren, die selten mehr als eine Handvoll Siedlungen umfassten. Durch die Jahrhunderte konnten sich jedoch nur die Reiche um Barbak, Milt, Wolbark, Peyrack, sowie die freie Stadt in der Ark-Dukar gegen ihre Feinde durchsetzen. Selbst nach erbitterten Schlachten und Verrat mussten sich die Königreiche schließlich eingestehen, dass sie einander ebenbürtig waren und um das ständige Abschlachten des eigenen Volkes zu beenden, schlossen die Reiche ein Friedensabkommen, das als Vertrag von Rebat in die Geschichte einging.   In den folgenden Jahren des Friedens wuchs neben den Dörfern vor allem die Kultur in Tenrack zu einer Blütezeit heran. Vielfältige Kunstformen breiteten sich über das gesamte Land aus und sie alle trugen dazu bei, den Glauben an die Geister auszuschmücken und am Leben zu erhalten. Zu dieser Zeit trug es sich zu, dass sich eine Gruppe Künstler in den Tenantarr zurückzog, wo sie sich am Ufer des Tenvad, am Fuße des Tenleraid Gebirges, niederließen. Mit dem Traum, einen Ort zu schaffen, an dem die Kunst und das Streben nach Wissen über die Geister im Vordergrund standen, gründeten sie das Dorf Tennot.  Vom Vertrauen in den Frieden bestärkt zogen etliche Familien aus, um die alten Dörfer wieder zu besiedeln und neu aufzubauen, darunter auch Kart und Nikat.   Diese Blütezeit der tenrackische Geschickte hielt für etliche Generationen an und schuf einen Schatz an Wissen und Fähigkeiten, die die tenrackische Kultur noch Jahrtausende prägen sollte. Als jedoch König Nehirak von Milt den Vertrag von Rebat brach und in einem nur wenige Tage dauernden Feldzug seine Nachbarn unter Königin Eilaiat von Wolbark unterwarf, endete die Epoche des Friedens mit einem Schlag. Die Könige aus Barbak und Peyrack reagierten sofort und verurteilten den Verrat König Nehiraks aufs schärfste. Ein neuer Krieg entbrannte, noch blutiger als die aus den vergangenen Tagen.   Doch Krieg war etwas, das die Menschen von Tenrack nicht mehr gewohnt waren und nur die wenigsten von ihnen waren vom Blutrausch getrieben. Die meisten waren bereit, alles zu geben, um die Kämpfe zu beenden. König Herkik, Herrscher der Ark-Dukar, hielt sich und sein Volk aus den Schlachten heraus und als er aus der ferne sah, wie seine Brüder und Schwestern ihr Leben in den sinnlosen Gefechten ließen, beschloss er, dass es nur eine Macht gab, dem Einhalt zu gebieten. Er wandte sich nach Süden und schlug dem Oberhaupt von Antaijan ein Bündnis vor. Kaiser Arean willigte rasch ein und gemeinsam stellten sich die Truppen der Ark-Dukar und Antaijans den verfeindeten Königreichen Milt, Barkab und Peyrack entgegen. Die Übermacht der Truppen aus dem Süden überzeugte die kämpfenden Könige rasch davon, sich die Vorschläge zu einem neuen Friedensvertrag anzuhören. Als sich die Anführer der einzelnen Reiche an einer großen, runden Tafel trafen, sah der Kaiser von Antaijan seinen Vorteil. Er vergiftete die Speisen und Getränke, die als Zeichen des guten Willens gereicht wurden und entledigte sich an einem einzigen Abend aller Könige und Gesandte der tenrackischen Reiche. Es dauerte nur einen weiteren Tag, die Truppen Tenracks derart zu entmutigen, dass sie sich ergaben. Als Teil des Dritten antaijanischen Patriats hatte die Kultur von Tenrack über ein Jahrtausend keine Möglichkeit, ihre alte Größe wieder aufleben zu lassen.   Die Antaijaner gründeten Dutzende Siedlungen im Norden des Patriats und einigen gelang es sogar, eine freundschaftliche Beziehung zu ihren tenrackischen Mitbürgern aufzubauen. Eine völlige Annäherung der beiden Kulturen fand jedoch nie statt. Auch trugen Bewegungen wie die Reform von Schrift und Sprache nur dazu bei, die Kultur des Nordens durch die des Südens zu ersetzen. Immer wieder entbrannten Konflikte zwischen den Tenracki und Antaijanern, die jedes Mal mit militärischer Gewalt gelöst wurden. Als Antaijan schließlich von einer siebenjährigen Hungersnot heimgesucht wurde, nutzten die Tenracki die Chance und sie vertrieben die Siedler aus dem Land ihrer Väter.   Nicht wenige machten die alten Streitigkeiten zwischen den Dörfern für den Überfall durch Antaijan verantwortlich. Die Spaltung des eigenen Volkes war eine Schwäche, die niemand mehr zulassen wollte. In nur einem Jahr wurde Taiok I. zum König aller Tenracki gewählt und die Ark-Dukar wurde zum Zentrum seines Reiches. Trotz aller Bemühungen seines Geschlechts gelang es nie mehr, den alten Glanz des Landes wiederherzustellen. Nicht zuletzt, weil die Angst vor Antaijan inzwischen tief in den Knochen eines jeden Tenracki verwurzelt war. Eine Angst, die jeden Gedanken lähmte und jeden Fortschritt verlangsamte.   Das nächste Mal, da Konflikte im eigenen Volk um sich griffen, war es die Königsfamilie höchst selbst, die dafür verantwortlich war. Einem aufstrebenden, jungen Mann namens Gelrik gelang es jedoch durch die Ermordung König Olaks dem Einhalt zu gebieten, ehe sich das Volk von Tenrack ein weiteres Mal selbst an den Rande der Vernichtung drängen konnte.

Mythen & Legenden

Der Glaube in Tenrack wird bestimmt von einer Vielfalt an Geister, die gemeinsam für die Schöpfung und Formung der Welt verantwortlich sind. Wie auch die Geschichte der Menschen ist die der Geister geprägt von Krieg und Verrat und der trügerischen Hoffnung, die Konflikte endgültig zu beenden, um in eine Zeit des immerwährenden Friedens und Wohlstands überzugehen.  

Die Eltern der Geister

  Lange vor den Geistern und der Welt, die sie geschaffen haben, existiere das Nichts.  

Die Geburt der Geister

asdasdad

Tenbor & Tenrack

asdasdasd
Hauptstadt
Leader Title
Staatsoberhaupt
Regierungsform
Monarchy, Absolute
Nachbarstaaten

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