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Cors Wagnis

Cors Wagnis beschreibt eine Legende über den Raben der Apokalypse Cor und wie dieser die Flut über das Land brachte. Cors Wagnis ließt sich wie folgt:   Wir wussten der Tag würde kommen, an dem sich die Götter an uns Satt gesehen haben und sie diesen Ort für immer verlassen würden. Deshalb suchten wir vergebens nach Zeichen, Zeichen die uns warnen sollten, dass dieser Tag bevorsteht. Doch diese Zeichen kamen nie.   Fischer beschreiben eine Fontäne die sich aus stillem Gewässer hunderte Meter in die Lüfte streckt. Diese Fontäne bringt das schwarze, kalte Wasser aus den Tiefen mit sich und steht für einige Sekunden wie eine dunkle Säule vor der Küste Jotens. Während sich Panik bei den Fischern breit macht stechen silberne Federn wie Dolche aus der gigantischen Säule. Sie durchsieben das Wasser mit tausenden Stichen, bis sich der Ursprung zu erkennen gibt. Ein grauer fast Silber schimmernder Rabe schwebt über der nun kollabierenden Fontäne. Mit langsamen und sachten Schlägen mit seinen gigantischen Flügeln hält es sich in der Luft und betrachtet das Land um sich herum. Für eine Sekunde herrscht Stille. Nur vereinzelt plätschern Wassertropfen zurück ins Meer und kleine Windstöße drücken die Fischer zurück ans Land. Alle starren empor zu diesem gottgleichen Wesen. Und dieses Wesen schaut hinab auf die Bewohner dieser Erde. Er mustert sie und trifft seine Entscheidung. Der Rabe entfernt sich mit einer rasanten Bewegung von der Küste, weg von den Bewohnern, bei denen sich vorsichtig Erleichterung breit macht. Doch der Albtraum sollte jetzt erst starten. Mit einem Bogen dreht der Rabe und steuert mit gleicher Geschwindigkeit zurück auf das Land zu. Mit sich bringt er eine rasant wachsende Welle die sich über den gesamten Horizont erstreckt. Eine Sintflut! Die Federn des Raben bröseln nach und nach von seinem Körper in das Gewässer unter sich und versieht es mit einer Krankheit einer Pest. Das Wasser färbt sich Schwarz, die Welle wächst, die Schreie der Menschen werden lauter. Mit jeder Sekunde kommt diese Welt dem Ende einen Schritt näher. Einige Knien vor den Küsten nieder und beten, andere verwenden ihre Magie, um gegen die Welle anzukämpfen wieder andere suchen Schutz auf den höchsten Stellen des Landes in Hoffnung der Flut zu entkommen. Doch steht man vor dieser Welle, sieht man keinen Himmel mehr. Die Götter haben uns verlassen. Das Ende ist gekommen. Die Flut steht bevor. Doch hält sie inne. Kurz bevor die Welle bricht und sich auf die Bevölkerung stürzt steht sie Still. In Mitten der Rabe, der in scheußlicher Stimme an die Wesen wendet:   "Ich wartete lange genug auf diesen Moment. Ewigkeiten voller Dunkelheit und Kälte liegen hinter mir und vor euch. Fragt ihr euch nach meinen Gründen sucht in euren Mitten und fragt jene die diese Urteil über mich brachten. Ich bin kein Monster. Ich bin Rache."   Mit einem Mal schlägt der Rabe seine Flügel in heftigen Zügen gegeneinander und lässt die Welle rasant in Richtung Erde strömen. Während die Flut das Gestein berührt und innerhalb weniger Sekunden tausende Leben auslöscht verursachen die Flügelschläge des Raben einen Sturm wie man ihn noch nie zuvor gesehen hat. So wütet eine Sintflut am Boden und ein Unwetter im Himmel. Die Winde tragen die Flut durch das ganze Land und legen eine schwarze Hülle um die Erde, die kein Licht jemals durchdringen kann. Während sich der Himmel verdunkelt wütet die Flut durch Gassen und Täler des Landes. Zerstört alles in ihrem Weg. Städte, Wälder sogar Berge werden von der großen Welle mitgerissen. Eine Kraft wie sie es noch nie zuvor gab. Eine Katastrophe von Vernichtendem Ausmaß. Eine Flut die niemals Enden sollte. Und eine Welt die dazu bestimmt war zu sterben.   Die große Welle legte sich nach einigen Stunden des Wütens wieder zur Ruhe und hinterließ nur einen Bruchteil ihrer zerstörerischen Kraft. Der Himmel noch immer bedeckt von den schwarzen Wolken des Sturms aus denen es blitzt und donnert. Trümmern eine Zivilisation, aus denen Überlebende hinauskriechen. Ungläubig starren sie in die dunkle Welt, die von jeglicher Farbe und Freunde beraubt wurde. Eine Welt in mitten einer nie endenden Flut. Vater Ilmoor war einer dieser Menschen. Er stand vor diesem Desaster und ihm wurde eins klar: "Als die Flut kam starb diese Welt, doch wir überlebten"

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