Element
Interplanetarer Musikstil
Allgemein
Element ist erst seit kürzlich im inneren Sonnensystem angekommen und erlebt dort gerade seine erste Blüte als Genre. Tatsächlich ist dieser Musikstil jedoch schon gute hundert Jahre alt. Es brauchte nur ähnlich lange bis er sich zwischen Merkur und den kalten Asteroiden des Kuipergürtels ausbreitete.Geschichte
Element entstand, als findige Künstler und Techniker in die Leere hinaus lauschten uns sich der Schwingungen der Planeten gewahr wurden. Diese Phänomene sind zwar schon seit Ewigkeiten bekannt und wurde auch immer mal in alten Zeiten musikalisch verarbeitet, aber erst die Kälte des Randes der vertrauten Heimatwelten schien befeuert zu haben, sich mit ihnen außerhalb von einmaligen Gimmicks im Portfolio zu beschäftigen. Erste, zögerliche Anfänge gab es bereits in den 1950er Jahren auf der Erde, lange bevor elektronische Musik das Licht des Mainstreams erblickte. Späte lebte der Musikzweig um die 2020er Jahre nochmal auf, war aber hier ebenso vor allem ein Nischenphänomen und Kuriosum des Netzes.Was ist Element?
Element basiert auf hörbar gemachten Schwingungen der bekannten Grundelemente die entweder einzeln als Basslines verwendet werden, oder zu ganzen Musikstücken zusammen gesetzt werden. Musiker treten mit tiefgekühlten Oszillatoren und Spektographen auf und erfinden ihre Songs während des Konzertes neu. Andere benutzen klassische Samplermethoden. Extravagante Shows mit viel Licht, Lasern und anderen Leuchtmitteln gehören ebenso wie ein (gleichzeitig) stattfindende Meshübertragung zum guten Ton. Oft finden die Konzerte ausschließlich im Mesh statt so das nicht nur die Musik, sondern auch ihr Konsum aus reinen elektronischen Schwingungen besteht. Musikalisch unterscheidet sich Element beim ersten Hören nur unwesentlich von üblicher Musik und Mischungen mit anderen Genre sind oft sogar gewollt. Es geht hier mehr um das Prinzip des Musik-Machens. So wie Instrumente und Kompositionen klassischer Orchestermusik absolut in der Lage sind, Techno und elektronische Instrumente im Klang und Hörererlebnis zu imitieren, so sind sie doch nicht dasselbe. Oft werden Elemente aus Techno und klassischer Musik verwendet. In seinen Subgenres nutzen Künstler nicht nur die hörbar gemachten Schwingungen von Elementen, sondern auch Molekülen, Planeten, das Pulsieren von Pulsaren und Magnetaren, atmosphärische Schwingungen der Planeten und ihrer Monde und sonst nicht hörbare Geräuschquellen von Raumschiffen... kurzum alles was sich im Weltall so finden kann. Geerbt hat Element - seinen Vorläufern nicht unähnlich - eine große Affinität zum Mesh und seinen Bewohnern. Hier ist er besonders beliebt, sei es das Menschen außerhalb des Meshes genug von "Lärm" umgeben sind, sei es das seine Bestandteile eine gewisse Nostalgie in den Menschen hervorrufen und von der romantischen Weite des Weltraumes träumen lassen. Eine Vorstellung, die sich nur selten mit der Realität deckt, der Beliebtheit des Genres jedoch keinen Schaden zufügt.Subgenre
Molecule
Ähnlich wie Element bezieht Molecule seine Grundlagen aus Schwingungen von Elementarteilchen, in diesem Fall arbeitende. Künstler aber ausschließlich mit hörbar gemachten Eigenschaften von Molekülen. Musikalisch klingen beide Genre nahezu gleich und die Unterscheide zwischen einzelnen Künstlern sind größer als zwischen dem Genre und einem Subgenre - Aber Fans dieser Musik geht es weniger um diese Differenzen und vor allem um das Prinzip wie die Musik produziert wird. So produziert der Künstler Milkman ausschließlich Musik auf der Basis von (echter) Kuhmilch - in all ihren Verfallsstadien. Man scherzt gerne, dass Milkmans Musik die einzige Chance für viele, insbesondere die Digitalisierten ist, zumindest auf einer sehr theoretischen Ebene mit diesem Nahrungsmittel in Kontakt zu kommen.NOVBIS
The noise of void between interstellar spaces.NOVBIS ist DIE Noise-Sparte von Element. NOVBIS kann jeder machen, solange man das technische Equipment oder die Muse hat, stundenlang in die Leere hinaus zu lauschen und aufzunehmen. NOVBIS ist eine eigene Musikrichtung und gleichzeitig die Grundlage für Element, da er das Grundmaterial liefert. Einfache Beispiele für NOVBIS sind stundenlange Aufnahmen von Atmosphärenrauschen des Jupiters. Aufgrund seiner rudimentären Art und Herkunft wird NOVBIS von Laien und Musikwissenschaftlern gleichermaßen gar nicht als Musik verstanden und eingeordnet, Confiseure des Genres und Liebhaber von Noisemusik sehen dies jedoch eindeutig anders.
KURZBESCHREIBUNG
Entstehung
Erste Anfänge bereits 1952 Später ein Aufleben um die 2020er Neuster Schwung und große Verbreitung sei ca 40 Jahren Verbreitung Ganzes Sonnensystem Besonders beliebt unter Bewohnern des Mesh Genreeinordnung Noise, Atmospheric, Techno, Klassik, Psychadelic, DoomVerbreitung
Ganzes Sonnensystem, insbesondere im MeshGenreeinordnung
- Experimental
- Doom
- Noise
Bekannte Musiker*Innen
- Robert V.
- Stratophrama
- Cooking Pot
- (( - ))
- Milkman
Subgenre
- Molecule
- Atomic-Post-Doom-Techno-House
- Jupiters Jam
- NOVBIS
