Virigkal

"Virigkal ist ein rauer Ort. Jäger gehen hier ein und aus, um möglichst viel eigene Beute auf die Schiffe zu bekommen, die Geistermeister beäugen einen misstrauisch und die Knochenschnitzer haben auch nicht das geringste Interesse, über ihr Handwerk zu sprechen. Wenn man Glück hat findet man freundliche Seelen in einem der Fremden zuliebe errichteten zwei Wirtshäuser, aber diese sind beinahe ausschließlich Südländer wie man selbst. Aber es ist nicht zu ändern. Zum einen ist diese Stadt das Zentrum der Geisterknochen und zum anderen der Ort, der am nächsten an dem sagenumwobenen Inyamikal liegt. Irgendwann werde ich jemanden finden, der mich ins Ewige Eis mitnimmt."
 
Virigkal (Hel für Jagdstätte) ist die nordöstlichste Stadt Heilhems und von Noralanda und die nördlichste Stadt überhaupt. Ihre Lage mit dem teilweise eisfreien Binnensee westlich der Stadt und dem Hafen östlich der Stadt sorgt dafür, dass immer genug Nahrung vorhanden ist, um die Bevölkerung zu ernähren, selbst wenn nicht alle Maogken der Jagd nachgehen. So konnte sich die Stadt zum Zentrum der Geisterknochen und der Knochenschnitzerei entwickeln sowie zum größten Umschlagplatz für Schlittenknochen für das Binnenland.

Demografie

Die Bevölkerung der Stadt besteht ähnlich wie Maogkal früher hauptsächlich aus Maogken, während andere Nora hier wieder ca 10 % der Bevölkerung ausmachen, allerdings versklavt sind. Einziger Unterschied ist, dass durch den Hafen und den von hier möglichen Schifftransport auch etwa 10 % Südländer in der Stadt weilen, von Heilmen anderer Ethnien, die hauptsächlich an dem reinen Ydris-Öl interessiert sind sowie an manchen "gewöhnlichen" Knochen und vereinzelten echten Südländern, die Fernhandel betreiben.   Der Anteil an Geistermeistern in der Stadt sowie ihren Gehilfen ist hoch, da nordwestlich der Stadt bereits das Ewige Eis beginnt und hier einige der Orte gefunden werden konnten, an denen sich Knochen besonders gut und schnell zu Geisterknochen veredeln lassen. Noch höher ist der Anteil der Knochenschnitzer, die hier versuchen, die beste frische Knochenware zu erstehen, um besonders wirkungsvolle Knochenschnitzereien herzustellen. Auch für Schmiede aber auf Grund einiger Todesessenz-Punkte vor allem für Geisterknochenwurfwaffen.   Dies alles hat die Stadt zum wahrhaft größten Zentrum für Geisterknochen gemacht und den Handel mit Ydris-Öl, gewöhnlichen Knochen und anderen Waren zumindest aus Sicht der Maogken marginalisiert, worunter die Südländer immer wieder sehr zu leiden haben, wenn sie andere Anliegen haben. Und noch mehr, wenn es um Geisterknochen oder Geisterknochenschnitzereien geht, denn beides ist nicht außerhalb von Maogighem verkäuflich.
Inhaltsverzeichnis
 
Einwohner
10.000
Übergeordneter Ort
Besitzende Organisation

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