Maogken-Schlitten

"Maogken-Schlitten sind faszinierende Gefährte. Sie werden zwar gelenkt, aber sie fahren ohne Zugtiere oder ohne wirklich erkennbare andere Magie als die Kraft, die Essenz der Winde, die die Lenker vor dem Start anrufen. Ich kann nur jedem empfehlen, sich anzusehen, zu welcher Glanzleistung gewöhnliche Menschen in der Lage sind, wenn ihr die Gelegenheit erhalten solltet, einmal nach Noralanda zu reisen. Danach sieht jede Transportscheibe oder jede Telekinese hoher Magier alt aus."
 
Die Maogken-Schlitten wirken auf viele Sterbliche erstaunlich und verwirrend, wenn sie diese zum ersten Mal sehen. Die mal eher kleinen und leichten, mal aber auch großen und zumindest schwer aussehenden Schlitten der Maogken, mit denen sie ganz Noralanda befahren, fahren ohne Zugtiere. Auch Segel nutzen sie nicht, bewegen sich aber trotzdem meistens in Windrichtung. Und Magier oder sonstiges, was zu übernatürlicher Fortbewegung führt, ist auch nicht auszumachen. Tatsächlich sind die verarbeiteten auf Wind und manchmal auch Wasser eingestimmten Geisterknochen das Geheimnis dieses Transportmittels, dessen Geheimnis die Maogken nicht ohne Grund kaum oder gar nicht teilen.
 

Herstellung

Maogken-Schlitten bestehen ausschließlich aus miteinander verbundenen Geisterknochen und Oluskenleder, das sich als das widerstandsfähigste Leder hierfür erwiesen hat. Die Knochen werden hierzu zunächst so auf den Boden gelegt, dass die gewünschte Form. Hierbei wird genau aufgezeichnet, welcher Knochen wo beim fertigen Schlitten sitzen würde. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Geländer des linken Rands des Schlittens, auf dem für gewöhnlich die Hand des Schlittenführers ruht.   Dann macht sich der Schlittenbauer an die Arbeit und beginnt damit, nicht nur die Knochen passend zu schnitzen, sondern diese auch immer wieder mit Symbolen zu verzieren, meistens dem alten Symbol des Windes. Andere Symbole, vier, manchmal fünf an der Zahl, zieren nur das linke Gelände: Für Start, Stop, links, rechts und manchmal auch rückwärts.   Wenn alle Symbole angebracht und die Knochen passend gemacht wurden, bindet der Schlittenbauer die Knochen zu einem Schlitten zusammen. Dieser besteht zumeist aus einem mehr oder weniger langen und robust verstärkten Boden, robusten Kufen, mit denen nahezu jeder Knochen verbunden ist, einem Geländer links und rechts, wobei das Linke höher ist, einem relativ hohen mit Leder umspannten Gestell hinten, so dass Waren besser transportiert werden können und einem vergleichsweise niedrigem, mit Leder umspannten Gestell vorne.
 

Lenker und Besatzung

Um einen solchen Schlitten zu lenken ist eine besondere Einstimmung auf jeden Schlitten notwendig. Hierfür rufen Geistermeister und Schlittenbauer die Geister an, sich mit dem Schlittenlenker zu verbinden. Sobald die Verbindung vorhanden ist - was Fahrer häufig durch einen plötzlichen, nur für sie fühlbaren Windstoß bemerken, sind sie in der Lage, den Schlitten durch Berühren der Zeichen auf dem linken Geländer zu steuern.   Schlitten können einzeln bedient werden. Wenn Einzeljagden unternommen werden jagt der Schlittenlenker immer mit einem Knochenspeer, den er aus der Rechten hinaus schleudern kann. Auch für Besatzung sind Speere aber das Mittel der Wahl und nur selten wird eine Schleuder oder ein Bogen verwandt.

Antrieb

Der Antrieb ist allein die Essenz des Windes in den nun energetischen Geisterknochen, die den Wunsch von Schlittenlenker, Schlittenbauer oder Geistermeister folgen und den Schlitten nach seinen Wünschen bewegen. Am effektivsten sind die Schlitten dabei in Noralanda, wohl auf Grund des Zusammenspiels zwischen der vergleichsweise großen Essenzenergie des Landes und dem ebenfalls aus dem Land stammenden Windessenzen der Knochen. Außerhalb von Noralanda sind die Schlitten jedenfalls auch unter besten Bedingungen bei weitem nicht so schnell wie in ihrer Heimat.   Eine Unterart dieser Schlitten bilden derweil die aquatischen Schlitten. Diese sind selten, schwierig herzustellen und benötigen Geisterknochen, die sowohl auf Wind als auch auf Wasser eingestimmt sind. Wenn sies der Fall ist kann sich der Schlitten allerdings auch auf Wasser mit nahezu derselben Geschwindigkeit bewegen wie auf Land.
Inhaltsverzeichnis
 
Creation Date
erfunden in der frühen Phase des Kriegs der Götter.
Besitzende Organisation
Current location
Preis
je nach genauer Art 5-15 Sklaven
Seltenheit
In Maogighem gewöhnlich, sonst legendär
Related Technologies
Breite
unterschiedlich
Länge
unterschiedlich
Höhe
meist höchstens 1,5 Meter hoch und vorne niedriger als hinten
Gewicht
unterschiedlich
Geschwindigkeit
bis zu 50 km die Stunde
Besatzung/Crew
ein Lenker
Fracht- & Personenkapazität
unterschiedlich

Kommentare

Please Login in order to comment!
1 Aug, 2022 08:22

Knochen-Magiemotoren - Das nenn ich mal Upcycling!
Werden die Schlitten auch für Linkshänder erstellt (also die Steuer-Runen auf der rechten Seite) oder gilt bei den Maogken die Linke als "falsche Hand"?
(wie es ja in RL in vielen europäischen Ländern war)


Hey there, why not take a look at my Summer Camp entries or my Summercamp Reading challenge?   Or the all new On the shoulder of giants challenge